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Spezialsammlung wertvoller Kultivierungserfahrungen

4. Juni 2021

(Minghui.org) In dieser Spezialsammlung veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen Auszüge aus besonders wertvollen Erfahrungsberichten aus aller Welt. Die Texte stellen die Essenz von Kultivierungserfahrungen zu verschiedensten Themen dar.

Als ich meine Verachtung aufgab und den anderen als Spiegel betrachtete, begann er, sich wahrhaftig zu kultivieren

Ich bemühte mich, das Fa zu lernen. Dabei erkannte ich, dass es bei der Kultivierung um einen selbst geht und man nicht auf die anderen schauen soll. Eines Tages erzählte ich dem Praktizierenden A, dass ich in der letzten Zeit etwas faul gewesen sei. Wie nebenbei sagte er, dass ich eben faul sei. Aber ich sah, dass er noch fauler war als ich, was mich ziemlich ärgerte. Ich nahm die Kultivierung wirklich ernst und war offenherzig gegenüber anderen. Aber sie nutzten dies als Gelegenheit, mich zu kritisieren. Sollte ich weiterhin offen und ehrlich zu den Praktizierenden sein? 

Nachdem A gegangen war, war ich sehr unruhig. Warum hatte der Austausch dazu geführt, dass ich kritisiert wurde? Als ich darüber nachdachte, stellte ich fest, dass ich nicht kritisiert werden wollte, dabei sollte ich mich bei meiner Kultivierung erhöhen. Er half mir dabei, aber ich lehnte es ab. Der Grund dafür, dass ich mich ungern kritisieren ließ, war, dass ich andere Praktizierende verachtete. 

Ich ermutigte mich, anderen Praktizierenden gegenüber weiterhin offen und ehrlich zu sein und ihnen einfach das zu sagen, was ich sagen sollte – ohne Angst vor Kritik.

Später erkannte ich, dass Praktizierende für mich wie ein Spiegel sind. Wenn etwas passiert, soll ich einfach in diesen Spiegel schauen. Als ich A half, dem Praktizierenden B eine Nachricht zu übermitteln, gab es gewisse Missverständnisse. Deshalb kritisierte B mich ernsthaft. Ich erzählte A offen und direkt meine Gedanken, als ich ihm antwortete. Früher hatte ich, wenn ich anderer Meinung als A gewesen war, geschwiegen. Denn ich dachte, dass A sich nicht kultivieren und mich nicht verstehen könne. Diesmal dachte ich nicht so und handelte deshalb offen und ehrlich gegenüber A.

Nachdem ich mich zweimal auf diese Art mit A ausgetauscht hatte, stellte ich fest, dass A fast ein anderer Menschen geworden war. Er konnte sich plötzlich kultivieren und nach innen schauen. Ich fand das wirklich außergewöhnlich. Als ich beschloss, mich zu verändern, änderte sich der andere Praktizierende. (Auszug aus „Nachdem ich mein Herz ausgeschüttet hatte“)

Egoismus klar gesehen: Wie schwerwiegende Eigensinne schwächer wurden

Ich suchte weiter in mir nach den Lücken. Eines Tages öffnete sich ein Fenster zu meinem Innern, wodurch ich viele meiner schwerwiegenden Eigensinne klar sehen konnte. Alle dieser Eigensinne waren mit meinem starken Ego verbunden. Ich sah auf einmal, dass alle Beschwerden, die ich hatte, nicht von mir stammten, sondern von diesem Ego. Das Ego fühlte sich ungerecht behandelt, deshalb beschwerte es sich.

Eigentlich war es das Ego, das mich beeinflusste und meine Gesinnungen, beispielsweise sich mit gewissen Sachen beschäftigen zu wollen, Geltungssucht und mich selbst zu bestätigen, Schritt für Schritt vergrößerte. Außerdem kontrollierte das starke Ego mein Gehirn. Mein Eindruck, ungerecht behandelt zu werden, und verschiedenste Schmerzen sowie Ärger entstanden, weil mich dieses starke Ego dazu antrieb.

Nun bemerkte ich, dass viele Eigensinne, die ich früher nicht gut loslassen konnte, immer schwächer wurden. Ich spürte, dass ich ein anderer Mensch geworden war. Jedes Mal, wenn ich mich ungerecht behandelt fühlte, konnte ich ruhig mit den anderen darüber reden. Manchmal konnte ich solche Angelegenheiten sogar in aller Ruhe betrachten. (Auszug aus „Nach innen schauen und mich im Fa erhöhen“)

Sich zügeln und nicht mehr Egoismus und Begierden freien Lauf lassen

Durch diese beiden Angelegenheiten erkannte ich, dass ich tiefliegende Eigensinne hatte, nämlich mich rechtfertigen zu wollen, Egoismus usw. Diese Eigensinne beeinträchtigen das Verhalten und die Gedanken der Kultivierenden schleichend und stören sie. Wenn unsere Lücken ausgenutzt werden, bemerken wir überhaupt nicht, wie sehr unsere Verhaltensweisen vom Fa abweichen. Nur wenn wir zu jeder Zeit mit dem Fa verschmelzen und wenn wir beim Sprechen und Tun zuerst daran denken, ob wir damit dem Fa und den Anforderungen des Meisters entsprechen, ist es in Ordnung. Wir sollen nicht einfach sagen, was wir sagen wollen, ohne uns zu zügeln, und unseren Begierden und Eigensinnen unbegrenzt freien Lauf lassen. (Auszug aus „Jeder Zeit mit dem Fa verschmolzen und eigene Worte und Verhalten berichtigen“)