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Todesmeldung: Nach zwei Jahrzehnten Inhaftierungen und Folter tot durch Hirnblutung

4. Januar 2022 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Jilin

(Minghui.org) Nachdem das kommunistische Regime Chinas im Juli 1999 die Ausrottung von Falun Dafa angeordnet hatte, wurde Liu Shuqin, die in der Stadt Fuyu in der Provinz Jilin zuhause war, wiederholt festgenommen, schikaniert und inhaftiert. Sie wurde zweimal zu Haft im Arbeitslager verurteilt und musste ständig Schläge und Misshandlungen erdulden. Die psychische Belastung forderte ihren Tribut: Sie erlitt eine Hirnblutung und verstarb am 6. Mai 2021. Sie war zwischen 70 und 80 Jahre alt.

Im Alter von etwa zwanzig Jahren erkrankte Liu an einem Zwölffingerdarmgeschwür und konnte nicht viel essen. Sie war immer hungrig und war aufgrund ihres körperlichen Unwohlseins jähzornig. Mit 47 Jahren erlitt sie einen Bandscheibenvorfall und konnte nicht mehr arbeiten. Kurz nachdem sie 1996 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, erholte sie sich vollständig und war voller Energie.

Ihr glückliches Leben währte jedoch nicht lange, da das kommunistische Regime drei Jahre später die brutale Verfolgung anordnete.

Im April 2002 wurde Liu verhaftet und im Untersuchungsgefängnis der Stadt Fuyu inhaftiert. Sie erlitt einen Schlaganfall und war nicht mehr in der Lage zu sprechen. Da der Wärter des Untersuchungsgefängnisses, der sie bewachen sollte, nicht die Verantwortung für ihren Zustand übernehmen wollte, verließ er still und leise das Krankenhaus. Liu wurde von ihrer Familie nach Hause gebracht. Sie nahm das Praktizieren von Falun Dafa wieder auf und erholte sich bald.

Liu wurde bei der Polizei angezeigt, weil sie mit ihrem Verwandten über Falun Dafa gesprochen hatte. Im August 2002 wurde sie erneut verhaftet und zu einem Jahr Zwangsarbeit im Heizuizi-Lager verurteilt. Da sie sich weigerte, die Erklärung über den Verzicht auf Falun Dafa zu schreiben, wurde sie verprügelt. Sie verlor das Bewusstsein. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war, schlugen die Wärter weiter auf sie ein. Ihr Körper war mit blauen Flecken übersät. Sieben Tage nach den Schlägen wurde ihr befohlen, Zwangsarbeit zu verrichten.

Während ihres einjährigen Aufenthaltes im Arbeitslager war Liu neben der intensiven Zwangsarbeit auch ständigen Schlägen, stundenlangem Stehen und Elektroschocks ausgesetzt.

Im Oktober 2003, nur zwei Monate nach ihrer Entlassung, wurde sie ein weiteres Mal verhaftet und in die Gehirnwäsche-Einrichtung von Changchun gebracht. Die Wärter schlugen und traten sie. Sie packten sie an den Haaren und stießen ihren Kopf gegen die Wand. Ihre Hände schwollen an, weil die Wärter sie mit ihren Schuhen geschlagen hatten. Als ihr Bein durch die Tritte verletzt war, zwangen die Wärter sie, im Schneidersitz zu sitzen. Während des einen Monats, in dem sie dort festgehalten wurde, wurde sie fast jeden Tag von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends gefoltert.

Im Juli 2008 wurde Liu bei einer Polizeirazzia ein weiteres Mal zur Zielscheibe der Verfolger. Sie erhielt eine weitere Haftstrafe (Länge unbekannt) im Heizuizi-Zwangsarbeitslager.

Am Abend des 13. September 2018 kletterte die Polizei über den Zaun und brach bei Liu zu Hause ein. Sie war nicht daheim und entkam der Verhaftung.

Ihre letzte Verhaftung erfolgte am 3. August 2019, als sie in einem Bus unterwegs war. Der Polizeichef Zhang Xiao und der Beamte Yao Chuntao von der Polizeiwache Xiaojia holten sie aus dem Bus und brachten sie auf die Polizeiwache. Sie führten eine Leibesvisitation durch und durchsuchten ihre Wohnung, fanden aber keine Falun-Dafa-bezogenen Materialien. Am Nachmittag wurde sie wieder freigelassen. Zwei Jahre später starb sie an der  Hirnblutung.