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[Fa-Konferenz 2021 in Taiwan] Meine ganze Familie praktiziert Falun Dafa

6. Januar 2022 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in Taiwan

(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, verehrter Meister! Seid gegrüßt, liebe Mitpraktizierende!

Ich wurde in einer einfachen Familie in Festlandchina geboren. Meine Familie hatte ein bekanntes Reisnudelgeschäft. Als jüngstes von drei Kindern wuchs ich von meinen Eltern verwöhnt auf. Mein Bruder und meine Schwester übernahmen die gesamte Hausarbeit und ließen mich nie etwas tun. Die Leute sagten oft, dass mein Vater mich nicht so ohne Weiteres verheiraten würde. Doch ich fand einen Mann, mit dem ich verheiratet bin. Er besitzt nichts und wir leben in Taiwan.

Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, wurde mir klar, dass alles gut geregelt war. Es gab einen Grund, warum ich den ganzen Weg von China nach Taiwan gekommen war. Hier möchte ich die Kultivierungserfahrung meiner Familie mitteilen.

Der Einstieg in Dafa

Am 15. Juli 2012 erhielten mein Mann und ich zur gleichen Zeit das Fa. Davor war mein Mann sehr an übernatürlichen Fähigkeiten und übernatürlichen Kräften interessiert. Er war der Meinung, dass er diese Fähigkeiten durch das Praktizieren von Qigong erlangen könne. Er suchte im Internet nach Qigong-Informationen und stellte fest, dass alles Geld kostete. Wir waren damals finanziell nicht sehr gut aufgestellt, also gab er auf. Einmal klickte er zufällig auf die Website von Falun Dafa und sah, dass die Dafa-Lehre kostenlos war. Er konnte es kaum glauben.

Mein Mann bat mich, mit ihm zu praktizieren. Am Anfang machte ich nur die Übungen und lernte nicht das Fa. Damit ich das Buch Zhuan Falun las, sagte er oft zu mir: „Wenn du etwas zu erledigen hast, sag mir Bescheid und ich werde es tun, damit du das Zhuan Falun lesen kannst.“ Er teilte mir auch mit, wie wunderbar das Buch sei und dass ich es sorgfältig lesen solle.

Später, als wir am lokalen Fa-Lernen, an den Gruppenübungen oder an Aktivitäten zu Falun Dafa teilnahmen, nahmen wir unsere beiden Töchter mit. So begannen auch sie, Falun Dafa zu praktizieren.

Die Freude, das Fa zu erhalten

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, litt ich an Hepatitis B und gynäkologischen Erkrankungen. Ich hatte auch Probleme mit meinen Stimmbändern, sodass meine Stimme dünn und heiser klang. Nachts musste ich mehr als zehn Stunden schlafen, fühlte mich danach aber trotzdem sehr müde. Ich suchte in Kliniken und bei Fachärzten nach einem Heilmittel. Bezüglich meiner Stimmbänder wurde mir gesagt, das die einzige Möglichkeit eine Operation sei mit einer Erfolgsquote von 50 Prozent. Also gab ich den Gedanken an eine Operation auf.

Zehn Monate später hatte ich das Glück, das Fa zu erhalten. Ich ging jeden Tag zu den Morgenübungen. Etwa einen Monat später stellte ich plötzlich fest, dass ich nicht mehr heiser war und auch die meisten anderen Krankheiten verschwunden waren. Auch war ich in der Lage, mehr als zehn Stunden am Tag zu arbeiten. Ich brauchte nur vier oder fünf Stunden Schlaf und war voller Energie.

Vor dem Praktizieren hatte mein Mann viele schlechte Angewohnheiten wie Trinken, Rauchen und Glücksspiel. Er war auch sehr schlecht gelaunt. Eines Tages rief mitten in der Nacht sein Freund an und sagte, dass er Selbstmord begehen wolle. Mein Mann war zu diesem Zeitpunkt bereits betrunken, aber als er den Anruf erhielt, wollte er seinen Freund trotzdem retten.

Betrunken wie er war, hatte er es eilig, zu seinem Freund zu kommen. Dabei wurde er in einen Autounfall verwickelt. Man verurteilte ihn zu einer hohen Geldstrafe und er musste erneut Fahrstunden nehmen. Kurz nach diesem Autounfall lernten wir Falun Dafa kennen. Als wir zum ersten Mal vom Übungsplatz nach Hause kamen, sagte mein Mann: „Ich werde nie wieder trinken.“ Er hat sein Versprechen wirklich gehalten. Unsere Nachbarn waren erstaunt über seine Veränderung.

Unsere ältere Tochter hatte seit ihrer Geburt ein Problem mit einem Blähbauch. Wir mussten oft mit ihr zum Arzt gehen. Jede Seite des Krankenkassenbuchs war voll mit Stempeln für unsere Krankenhausbesuche. Das ging bis zur Grundschule so, und es wurde nicht viel besser.

Sie war in der vierten Klasse, als sie anfing mit Falun Dafa. Oft beneidete sie ihre Mitschüler, die das Fa nicht lernen und keine Übungen machen mussten und tun konnten, was sie wollten. Aber nachdem sie eine Zeit lang praktiziert hatte, wurde ihr Körper gesünder und sie brauchte ihr Krankenkassenbuch fast nicht mehr. Erst da erkannte sie, wie wunderbar die Kultivierung im Dafa ist.

Sie begleitete mich auch zu verschiedenen Aktivitäten, um Falun Dafa noch mehr Menschen vorzustellen. Als Kind war sie sehr schüchtern gewesen. Jetzt ist sie offener geworden. Manchmal wollten Mitpraktizierende sie zu den Veranstaltungen für Dafa mitnehmen. Darüber war sie sehr froh.

Unsere jüngere Tochter hatte von Geburt an eine atopische Dermatitis und musste eine spezielle Milch trinken. Oft brachten wir sie zur Behandlung in Krankenhäuser. Auch diese Probleme haben sich gebessert, seitdem sie Falun Dafa praktiziert.

Einander als Familie auf unserem Kultivierungsweg unterstützen

Unser Kultivierungsweg verlief nicht immer reibungslos. Zum Glück können wir uns als Familie gegenseitig unterstützen und uns gemeinsam verbessern. Hier folgen ein paar Beispiele:

Ich war immer sehr ängstlich. Meine Kollegen sagten oft zu mir: „Wie kannst du etwas tun, wenn du immer ängstlich bist?“ Ich erkannte, dass der Meister mir Hinweise gab, dass ich diese Anhaftung beseitigen sollte.

Anfangs, als ich das Fa erhielt, ging unsere ganze Familie gemeinsam zum Fa-Lernen, solange es einen Erfahrungsaustausch gab. Jedes Mal, wenn mein Mann mich bat, meine Erfahrungen mitzuteilen, war ich zu schüchtern und mochte nichts sagen. Mein Mann ermahnte mich und drängte mich immer wieder. Schließlich überwand ich meine Furcht und begann, zur Gruppe zu sprechen. Jetzt habe ich nicht nur keine Angst mehr zu sprechen, sondern kann manchmal damit gar nicht mehr aufhören. Ich bin meinem Mann sehr dankbar, dass er mir geholfen hat, den Durchbruch zu schaffen.

Zu Beginn meiner Kultivierung sprach ich gelegentlich noch über die Dinge der gewöhnlichen Menschen. Mein Mann sagte dann: „Ich möchte gar nicht zuhören. Ich interessiere mich nicht für die Angelegenheiten der gewöhnlichen Menschen.“ Manchmal gingen wir aus, um das Fa zu lernen. Mein Mann musste mich oft drängen. Ich fragte mich immer: „Warum können andere es langsam angehen, aber ich nicht? Er verhielt sich immer wie ein erfahrener Schüler, der einen neuen Schüler anlernen muss. Er war sehr streng, wenn es um meine Kultivierung ging. Später wurde mir eines Tages klar, dass er hier war, um mich zu unterstützen und mir bei meiner Kultivierung zu helfen. Dieser Tag war zufällig der 20. Jahrestag unserer Hochzeit.

Eines Tages im Juli dieses Jahres, als ich von der Arbeit nach Hause kam, schimpfte ich mit meiner jüngeren Tochter, weil sie bei der Kultivierung nicht fleißig genug war. Sie wurde wütend und weinte und beschwerte sich bei mir. Ich war mit dem Kochen beschäftigt und sagte nicht viel. Nach einer Weile kam sie plötzlich zu mir und sagte: „Mama, es tut mir leid. Ich habe nicht richtig gehandelt. Ab morgen werde ich von selbst jeden Tag die Übungen machen.“ Ich bezweifelte, dass sie es wirklich schaffen würde.

Am nächsten Tag schaltete sie die Musik ein und machte die Übungen alleine. Sie sagte, dass sie plötzlich viele neue Erkenntnisse über die Fa-Prinzipien gewonnen habe. Danach weinte sie weiter.

Eines Tages sah sie den Artikel einer Mitpraktizierenden, der auf Minghui.org veröffentlicht worden war. In dem hieß es: „Der Meister hat mich als Schülerin, die nicht gut gelernt hat, nicht aufgegeben und mich immer wieder ermutigt. Wie könnte ich all das nicht wertschätzen und nicht fleißig praktizieren?“ Nun verstand sie, warum andere Praktizierende in Tränen ausbrachen, wenn sie Artikel auf der Minghui-Website lasen.

Sie sagte auch: „Dafa ist so gut, warum habe ich das nicht früher erkannt?“ Es tat ihr leid, dass sie früher zwei Stunden damit verbracht hatte, sich Filme anzuschauen. Das war eine solche Zeitverschwendung. Es wäre gut gewesen, wenn sie diese Zeit mit Fa-Lernen und den Übungen verbracht hätte! Später schnitt sie sich ihre langen Haare ab, um die Duschzeit zu halbieren.

Kürzlich sagte sie auch: „Ich bin sehr nervös. Ich muss mich beeilen und praktizieren. Ich darf keine Minute verlieren.“ Obwohl sie jeden Tag ziemlich beschäftigt ist, fühlt sie sich sehr ausgefüllt. Sie stellt auch fest, dass sich ihre Noten nach dem fleißigen Üben stark verbessert haben, obwohl sie nicht mehr so viel Zeit für die Kursarbeit aufwenden muss wie früher. Sie hat erkannt, dass man mit halbem Aufwand das doppelte Ergebnis erzielen kann.

Der Meister sagt:

„Wenn du das Fa gut lernst, wird nichts von dir bei der Kultivierung beeinträchtigt, ganz im Gegenteil, bei der Arbeit oder beim Studium kannst du mit halbem Aufwand doppelten Erfolg erzielen.“ (Erläuterung des Fa auf der Fa-Konferenz im Westen der USA zur Zeit des chinesischen Laternenfestes 2003, 06.03.2003)

Einige Jahre, nachdem mein Mann das Fa erhalten hatte, begann er, bei der Kultivierung nachzulassen. Eine Zeit lang war ich wütend darüber und wollte nicht einmal mehr für ihn kochen. Ich dachte bei mir: „Dafa ist so gut. Du hast mich am Anfang zur Kultivierung gebracht. Warum lässt du jetzt nach bei der Kultivierung?“ Später sagten mir die Praktizierenden, dass ich meinen Mann gut behandeln müsse, wenn ich wolle, dass er wieder „in die Spur komme“. Daraufhin begann ich, meine Einstellung ihm gegenüber zu ändern.

Der Meister sagt:

„Natürlich, wir kultivieren uns in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen und sollen den Eltern gegenüber respektvoll sein und die Kinder erziehen. Unter allen Umständen sollen wir gut zu anderen sein und gutherzig mit ihnen umgehen, erst recht mit den Verwandten.“ (Zhuan Falun 2019, S. 297)

Drei oder vier Jahre sind seitdem vergangen. Als ich sah, dass mein Mann seine Haltung nicht sehr veränderte, gab ich meinen Eifer auf, ihn ändern zu wollen. Das war der Wendepunkt. Als mein Mann im August dieses Jahres sah, wie fleißig unsere jüngere Tochter sich kultivierte, war er sehr berührt und begann sich zu ändern. Eines Tages sagte er zu unserer älteren Tochter: „Deine Schwester ist jetzt sehr fleißig. Das solltest du auch sein.“ Er fing auch wieder an, das Fa zu lernen und die Übungen zu machen, und kehrte auf den Kultivierungsweg zurück.

In den Sommerferien ihres zweiten Oberstufen-Jahres ging unsere ältere Tochter fast jeden Morgen zum Übungsplatz, um die Übungen zu machen. Bevor sie abends ins Bett ging, erinnerte sie mich daran, sie am nächsten Tag zu den Übungen zu wecken, da sie befürchtete zu verschlafen. Sie bedankte sich bei mir, wenn sie von den Übungen zurückkam. Nachdem die Schule wieder begonnen hatte, folgte sie der gleichen Morgenroutine und rezitierte Lunyu im Bus zur Schule. Von der Schule zurück lernte sie nach den Hausaufgaben das Fa. All dies tat sie unter dem Einfluss ihrer jüngeren Schwester.

Fazit

Als wir das Fa erhielten, ging unsere Familie oft zum gemeinsamen Fa-Lernen. Einmal sah ich ein junges Paar, das seinem kleinen Kind beim Lesen des Zhuan Falun half. Das berührte mich. Als ich nach Hause kam, sagte ich zu meinen Kindern: „Von nun an werde ich das Zhuan Falun mit euch lesen.“ So lasen wir jeden Abend gemeinsam das Buch. Unsere beiden Töchter waren zu dieser Zeit in der Grundschule. Nun sind im Handumdrehen neun Jahre vergangen, in denen sich meine Familie kultiviert.

Meine jüngere Tochter sagte einmal: „Unsere ganze Familie praktiziert Falun Dafa – wir müssen uns gemeinsam als Familie verbessern.“ Ich erkannte, dass wir von einem fernen Himmelskörper hierher gekommen sind, jeder mit seiner eigenen Mission. Es war unsere Bestimmung, eine praktizierende Familie zu werden. Wir werden uns gegenseitig unterstützen und den Rest des Kultivierungsweges gut gehen, um der Gnade der Erlösung durch unseren Meister gerecht zu werden.

Ich danke Ihnen, verehrter Meister! Danke, liebe Mitpraktizierende!