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Direktor einer Zahnklinik in Südkorea: „Falun Dafa hat mein Leben zum Besseren verändert“

12. Oktober 2022 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in Südkorea

(Minghui.org) Wenn man den 55-jährigen Direktor der Woosuk Zahnklinik in Südkorea fragt, für was er am dankbarsten ist in seinem Leben, dann antwortet er: „Falun Dafa.“ Choi Seong-gi, so sein Name, ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine Frau ist Schulleiterin einer Mittelschule.

Zum ersten Mal hörte Choi um das Jahr 2000 herum von dieser Kultivierungsmethode. Damals hatte er gerade in Japan fertig studiert und arbeitete an einer Universitätsklinik. Eines Tages sprachen einige Professoren der medizinischen Fakultät über ein bekanntes chinesisches Qigong. „Viele Leute praktizieren es – es ist ein sehr gutes System“, erklärte einer von ihnen. „Aber leider wird es von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) unterdrückt.“

Choi, der an allen spirituellen Dingen, einschließlich Qigong, interessiert war, war beeindruckt und erfuhr, dass diese Qigong-Schule Falun Dafa genannt wird. Während der nächsten paar Jahre probierte er jedoch erst noch andere Systeme aus. Irgendwann erinnerte er sich wieder an Falun Dafa und beschloss, es einmal zu versuchen. Also lud er sich das Übungsvideo von Falundafa.org herunter und begann es zu lernen.

Choi Seong-gi, Direktor der Woosuk Zahnklinik, sagt, dass er durch Falun Dafa viele Dinge gelernt hat, die ansonsten nicht verfügbar sind

Den wahren Weg finden

Nicht lange danach fand er in dem Lebensmittelgeschäft, in dem er oft einkaufte, Broschüren über Falun Dafa. Er begann ein Gespräch mit dem Geschäftsführer und erkundigte sich bei ihm nach den Broschüren. Es stellte sich heraus, dass die Frau des Ladenbesitzers seit mehreren Jahren Falun Dafa praktiziert und sie beide es sehr gerne mochten. „Es ist interessant, dass ich vorher nie Falun-Dafa-Praktizierende getroffen habe“, erinnert sich Choi. „Aber als ich es praktizieren wollte, waren sie direkt um die Ecke. Ich freute mich sehr darüber.“

Im Laufe der Zeit praktizierte er nicht nur zuhause, sondern erzählte auch allen seinen Nachbarn und Freunden von Falun Dafa. Sie waren verblüfft. Jemand fragte ihn: „Ich habe gehört, dass Leute, die frustriert oder deprimiert sind, in Tempel gehen oder in den Bergen meditieren. Aber du hast eine erfolgreiche Karriere und eine schöne Frau. Was hat dein Interesse an diesem Kultivierungsweg geweckt?“ Da lächelte Choi und erzählte seine Geschichte. 

Er hatte zehn Jahre lang als Professor an der Yoishi Universitätsklinik gearbeitet und war jetzt Direktor einer Zahnklinik. Im Beruf und im Familienleben war er sehr erfolgreich und führte ein glückliches Leben. Doch anstatt seinen Ruhm und sein Ansehen zu genießen, meditierte Choi nun jeden Tag zuhause. An den Wochenenden ging er hinaus, um Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung in China zu verteilen.

Seit Kindheit an hatten ihn Sonnenuntergänge depressiv gestimmt. Wenn die Sonne unterging, überkamen ihn Traurigkeit und Leere. Dieses schmerzhafte Gefühl der Angst waren immer noch in seinem Gedächtnis. Obwohl er jung war, fragte er sich oft, warum er in diese Welt gekommen war und was einem nach dem Tod widerfährt.

Auf seiner Suche nach Antworten begann er, Taoismus zu lernen, insbesondere Kendo, eine Kampfkunst, die ein Bambusschwert benutzt. Nachdem er es 25 Jahre lang praktiziert hatte, erreichte er den fünften Grad. Aber er war noch nicht zufrieden und lernte weitere Qigong-Arten, Inneres Elixier und Shaolin Kungfu.

Obwohl er Stapel von Büchern gelesen hatte und Jahrzehnte damit verbracht hatte, suchte Choi immer noch nach weiteren Übungsmethoden – bis er Falun Dafa begegnete. „Für mich ist das der wahre Weg, jetzt muss ich nicht mehr suchen“, stellte er dann fest.

Den Ruhm loslassen

Die Lehre von Falun Dafa beantwortete alle Fragen, die Choi hatte, und lehrte ihn darüber hinaus noch viel mehr.

Ein Beispiel aus der Zeit nach seinem Studium in Japan. Vorher fand er es gut, ein Zahnarzt zu sein. Er fühlte sich deswegen sogar ein bisschen überlegen und war arrogant. Aber mit mehr als 600 anderen Zahnärzten an der japanischen Universität fühlte er sich nur wie ein armer Student aus einem anderen Land. Das störte ihn wirklich. Dieses negative Gefühl bohrte jahrelang in ihm. Erst als er ein Falun-Dafa-Praktizierender wurde, erlangte er ein besseres Verständnis, warum dies so war. „Für mich bedeutete der Beruf des Zahnarztes Ansehen und Wohlstand. Das war mir sehr wichtig. Deshalb konnte ich es damals nicht akzeptieren, einer unter vielen zu sein“, sagte er. „Als Praktizierender weiß ich jetzt, wie schädlich und miserabel die Anhaftung an Ansehen ist.“ Dadurch konnte er verstehen, warum man solche Anhaftungen aufgeben soll.

Choi verteilt oft Informationen über Falun Dafa am Eingang eines Cafès in einem Park in der Nähe seiner Wohnung

Den Kampfgeist beseitigen

Früher praktizierte Choi Kendo und andere Trainingsmethoden, um gesund zu bleiben. Nach über 25 Jahren Training in Schwertkunst hatte er sich unbewusst zu einem kämpferischen Menschen entwickelt. Manchmal, sogar ohne es laut auszusprechen oder irgendetwas zu tun, kochte es in ihm wie bei einem aufgepeitschten Wasser.

Als er mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, hatte Choi weiterhin schlechte Laune und war manchmal wütend auf seine Frau. Aber nach einer Weile begann er sich zu entschuldigen. „Ich regte mich eine Minute über sie auf, doch dann beruhigte ich mich und in der nächsten Minute entschuldigte ich mich aufrichtig bei ihr. Meine Frau war verwirrt – sie verstand nicht oder wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte“, erinnert sich Choi ein wenig verlegen an die Anfangszeit. Es war sehr schwierig für ihn, seinen Kampfgeist zu beseitigen.

Nach innen schauen

In der Klinik wurden täglich dutzende von Patienten behandelt. Dies führte häufig zu Problemen. Mit der Zeit konnte Choi seine Xinxing durch das Praktizieren von Falun Dafa erhöhen und seine Arbeit besser verrichten.

Eines Tages kam ein Patient mit einer Beschwerde. Die Ärzte fanden keine Ursache, aber die Wangen des Patienten waren immer noch geschwollen und entzündet. Obwohl Choi nicht der behandelnde Arzt war, war er als Direktor der Klinik dafür verantwortlich. Er dachte einige Tage über die Situation nach und erkannte plötzlich: „Als ein Praktizierender muss ich nach innen schauen.“ Dann bemerkte er, dass er den behandelnden Zahnarzt nicht mochte.

Bei der morgendlichen Besprechung am nächsten Tag entschuldigte sich Choi bei dem Zahnarzt. Als der Patient wiederkam, stellten sie erstaunt fest, dass sich sein Zustand erheblich verbessert hatte. Dazu Choi: „Ich war damals sehr berührt. ,Das ist also das Nach-innen-Schauen‘, dachte ich!“ Situationen wie diese begegneten ihm oft.

Eine breitere Perspektive

Rückblickend auf seinen Kultivierungsweg ist Choi sehr dankbar für die Gelegenheit der Kultivierung. „Falun Dafa lehrte mich den Sinn des Lebens und noch viel mehr. Ich hatte Jahrzehnte gesucht und keine andere Methode gab mir Erkenntnisse wie diese“, betont er. „Falun Dafa ist wirklich wunderbar.“

Mit dem inneren Frieden, den er durch das Praktizieren von Falun Dafa gewonnen hat, findet Choi immer viele Bereiche, in denen er sich noch weiter verbessern kann. Er bekräftigt: „Als Praktizierender werde ich es bei der Kultivierung immer besser machen und meiner Verantwortung gerecht werden.“