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Kameramann: Woher ich weiß, dass die sogenannte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens eine Lüge ist

26. Januar 2024 |   Von Ai Wen

(Minghui.org) Früher war ich Reportagefotograf. Später arbeitete ich über zehn Jahre als Kameramann und Lichttechniker in Nordamerika.

Im Vergleich zu einem Reportagefotografen hat ein Kameramann gewisse Vorteile, denn er kann sich auf die Szene vorbereiten, die Schauspieler und Schauspielerinnen sind gut vorbereitet und die Kameras können in verschiedenen Winkeln und Entfernungen positioniert werden.

Mit meinem Fachwissen ist mir klar, dass die Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens, über die das chinesische Zentralfernsehen (CCTV) am 23. Januar 2001 „berichtete“, inszeniert war. Es war keine „Berichterstattung“ über ein aktuelles Thema, sondern diente dazu, Falun Gong zu diffamieren.

Durchdachte Kulisse

Es war Silvester am 23. Januar 2001, eine Zeit, in der die Familien zusammenkommen und fröhlich feiern. Während die Familien gemeinsam zu Abend aßen, sendete CCTV im Fernsehen die „Eilmeldung“, dass sich mehrere Falun-Gong-Praktizierende auf dem Platz des Himmlischen Friedens selbst angezündet hätten, darunter auch ein junges Mädchen, das ihre Mutter begleitet hatte. Die Nachricht wurde wieder und wieder gesendet und versetzte unzählige Familien in Schock, Angst und Wut. Sie hatten keine Gelegenheit, die Situation zu analysieren, sondern mussten notgedrungen das vom kommunistischen Regime entworfene Narrativ annehmen.

Screenshot von CCTV

Obwohl es sich um eine „Breaking News“ (Eilmeldung) handeln sollte, kann man in den Aufnahmen leicht viele professionelle Filmtechniken erkennen. Zu Beginn des Filmmaterials sieht man eine Szene, die von oben aufgenommen wurde. Anscheinend haben die Kameraleute einen Aussichtspunkt mit perfektem Aufnahmewinkel gefunden, um den Zuschauern das „volle Bild“ zu zeigen.

Nach genügend Distanzaufnahmen zoomt die Kamera langsam heran. Am Grad der Stabilität kann man erkennen, dass die Videokamera auf einem Stativ platziert war. In solchen Notfällen würde ein Kameramann aber auf jeden Fall die Kamera in der Hand halten. Denn bis der Kameramann das Stativ herausgenommen, es aufgestellt und die Kamera darauf gesetzt hat, würde er viele wichtige Momente verpassen. Außerdem kann die Flexibilität der Kamera bei handgeführten Aufnahmen zwar beibehalten werden, aber die in den CCTV-Aufnahmen gezeigte Stabilität kann damit nicht erreicht werden.

Sorgfältig geplante Handlung

In dem Film „Saving Private Ryan“ hat Regisseur Steven Spielberg absichtlich die Kamera geschüttelt, um den Effekt eines Schlachtfeldes während der Invasion in der Normandie zu simulieren.

Als Reportagefotograf und Kameramann kenne ich den Zeitdruck, wenn man Eilmeldungen oder Großereignisse aufnimmt. Man muss sehr schnell und präzise reagieren. Normalerweise geht es in solchen Momenten um alles oder nichts. Aber bei der oben genannten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens schien der Kameramann sehr ruhig gewesen zu sein, als ob er sich darüber im Klaren war, was als Nächstes passieren wird und was von welcher Position aus gefilmt werden muss. Ich konnte kein Anzeichen von Eile erkennen, die Szene des Notfalls nicht zu verpassen. Stattdessen schwenkte die Kamera nahtlos zur nächsten Szene, in der ein angeblicher Falun-Gong-Praktizierender namens Wang Jindong Parolen ausruft.

In dem Video wird zu Beginn eine Panoramaansicht gezeigt, damit die Zuschauer sehen, dass Wang meditiert. In Wirklichkeit ist seine Haltung wie die eines chinesischen Soldaten und ganz anders als die Meditationshaltung von Falun-Gong-Praktizierenden.

Screenshot in „False Fire“: Wang hat eine Sprite-Flasche zwischen seinen Beinen, von der chinesische Reporter behaupten, sie habe Benzin enthalten. Obwohl seine Hose und sein Wintermantel verbrannt sind, verändern sein Haar und die Sprite-Flasche aus Plastik, die beiden brennbarsten Gegenstände, weder Farbe noch Form.

Bei echten Brandkatastrophen liefern sich Feuerwehrleute einen Wettlauf mit der Zeit, um Menschen zu retten. Aber in der Nahaufnahme steht ein Polizist mit einer Feuerlöschdecke hinter Wang, die er aber erst um ihn legt, nachdem dieser Parolen gerufen hat, die behaupten, dass der Grund für seine Selbstverbrennung Falun Gong sei. Ihre Handlungen sind zeitlich gut abgestimmt und mit den Bewegungen der Kamera synchronisiert.

Dauerhafte negative Auswirkungen

Für einen herkömmlichen Film ist der Zeitpunkt nach der Postproduktion entscheidend. Dieser bestimmt die Einnahmen an der Kinokasse und die Publikumsgruppen – zum Beispiel, ob der Film im Sommer oder zu Neujahr veröffentlicht wird.

Die Produzenten des Selbstverbrennungsvideos von CCTV haben hart daran gearbeitet, diese strategische Herausforderung zu lösen. Da die Zuschauer aus ganz China stammen, wählten sie den Vorabend des chinesischen Neujahrsfestes, an dem fast alle Familien in freudiger Stimmung vor dem Fernseher saßen. Da die Produzenten ein junges Mädchen, eine Studentin und ältere Menschen in die Geschichte einbezogen, gelang es ihnen, die Aufmerksamkeit von Menschen jeden Alters zu erregen und sie gegen unschuldige Falun-Gong-Praktizierende aufzubringen.

Obwohl seitdem 23 Jahre vergangen sind, ist die Selbstverbrennung immer noch das Erste, woran viele Chinesen denken, wenn von Falun Gong die Rede ist. Der tiefe Hass und die Angst, die sie aufgrund des Selbstverbrennungsvorfalls gegen Falun Gong empfinden, bleiben dauerhaft bestehen und sind selbst mit eindeutigen Beweisen nur schwer aufzulösen.

Schluss

Die Jahrtausende alte Geschichte Chinas konzentrierte sich auf moralische Werte. Sie steht im Gegensatz zu dem Hass, der Brutalität und den Lügen, die die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verbreitet. Aus diesem Grund hat das Regime nach seiner Machtübernahme 1949 zahlreiche politische Kampagnen zur Zerstörung der traditionellen chinesischen Kultur initiiert.

Nachdem Falun Gong 1992 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, haben die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und die fünf Übungssätze bei Millionen Menschen sowohl den körperlichen als auch den geistigen Zustand gestärkt. Die weit verbreitete Popularität der Praxis ist auch der Grund dafür, dass die KPCh all ihre Ressourcen ausschöpft, um die Gruppe mit Propaganda und Folter zu bekämpfen.

Auf diese Weise hat die KPCh das chinesische Volk gegen traditionelle Werte aufgebracht und China auf einen unsicheren und bedrohlichen Weg geführt. Wir hoffen, dass immer mehr Menschen die Fakten und die wahre Geschichte erfahren, indem sie diesen empfohlenen Artikel mit zusätzlichen Informationen und Videos lesen, die die Beweise dafür liefern, dass der Selbstverbrennungsvorfall in Wirklichkeit eine Lüge war.