(Minghui.org) Ich habe 2009 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. In den Jahren der Kultivierung bin ich den Grundsätzen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gefolgt und habe mich dadurch verändert. Unter der barmherzigen Anleitung des Meisters haben auch meine Verwandten davon profitiert.
Es gibt ein chinesisches Sprichwort: „Unter allen guten Taten steht der Respekt vor den Eltern an erster Stelle“. Als Dafa-Praktizierende glaube ich, dass Respekt vor den Eltern nicht nur bedeutet, dass man seine Eltern und Älteren respektiert und sich um sie kümmert, sondern auch, dass man ihnen die wahren Umstände über Falun Dafa vermittelt, damit sie eine bessere Zukunft haben können.
Ich möchte von meinen Schwiegereltern erzählen, die durch ihren Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) körperlich und geistig profitiert haben und wie sich dann ein harmonisches Familienleben für uns alle entwickelt hat.
Meine Schwiegereltern waren Kader an einer Universität in Peking. Sie waren der KPCh beigetreten, als sie jung waren. Im Laufe der Jahre wurden sie von der Partei zutiefst indoktriniert. Sie lebten relativ gut und wurden mit einer hohen Pension belohnt. Sie bildeten die Anschauung, dass sie ihr gutes Leben der Partei verdankten.
Mein Mann und ich ließen uns im Süden Chinas nieder. Meine Schwiegereltern kamen jedes Jahr, um mit uns das Neujahrsfest zu feiern. Eines Tages erzählte mein Mann beim Abendessen, dass sein Chef ihn gebeten hatte, einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Partei zu stellen. Meine Schwiegereltern waren begeistert und ermutigten ihn. Damals praktizierte ich Falun Dafa noch nicht lange, und mein Verständnis von Dafa war relativ oberflächlich. Aber nachdem ich die Schönheit des Dafa am eigenen Leib erfahren hatte, suchte ich immer nach Möglichkeiten, meine Familienmitglieder über die Hintergründe aufzuklären.
Ich sagte meinem Mann, dass die KPCh das korrupteste politische Gebilde der Welt sei, und ich riet ihm, ihr nicht beizutreten. Mein Mann versicherte mir, dass er das nie tun würde. Meine Schwiegereltern waren unglücklich, weil sie meinten, mein Mann höre nur noch auf mich und unterstellten, dass ich seine Karriereaussichten behinderte.
Nicht lange danach entdeckten meine Schwiegereltern, dass ich Falun Dafa praktizierte, denn meine Schwiegermutter sah mich, als ich eines Tages gerade Informationsmaterialien über die Verfolgung von Falun Dafa an ein Auto steckte. Weil sie die verleumderische Propaganda der KPCh glaubten, die sie im Fernsehen sahen, hatten sie eine schlechte Meinung von mir. Sie sprachen nicht offen darüber, aber sie flüsterten meinem Mann unter vier Augen zu: „Sag ihr, sie soll keinen Ärger machen!“
Ich suchte nach Gelegenheiten, mich mit meinen Schwiegereltern zu unterhalten und ihnen die Wahrheit über Dafa zu sagen. Meine Schwiegermutter hatte einen Bandscheibenvorfall, und ich fragte sie, ob sie noch Rückenschmerzen habe. Sie sei im Laufe der Jahre in verschiedenen Krankenhäusern in Peking gewesen, antwortete sie, aber man habe nichts tun können, und der Rücken schmerze immer noch.
Und so empfahl ich ihr: „Falun Dafa ist ein buddhistischer Kultivierungsweg. Mein Gesundheitszustand hat sich verbessert, seit ich die Übungen mache. Ich wurde auch von einer chronischen Blinddarmentzündung, Ischias und anderen Beschwerden geheilt. Du erinnerst dich doch, letzte Woche bin ich auf der Treppe ausgerutscht und habe mir den unteren Rücken verletzt. Du und Papa wollten, dass ich zum Röntgen ins Krankenhaus fahre. Ich habe gesagt, dass es mir gut geht und bin selbst aufgestanden. Meinem Rücken geht es jetzt gut. Das ist die Magie des Dafa. Mama, warum machst du nicht die Übungen mit mir?“
Meine Schwiegereltern schwiegen; ich dachte mir nicht viel dabei und fuhr fort, ihnen die Hintergründe über die sogenannte Selbstverbrennung zu erklären und zeigte ihnen Berichte über die geheimnisvolle Stein-Inschrift in der Provinz Guizhou. Ich sagte ihnen, dass sie der Propaganda und den Lügen der KPCh nicht glauben sollten und dass man nur überleben könne, wenn man aus der Partei austrat. Ich bat sie, dies so bald wie möglich zu tun.
Das machte meinen Schwiegervater so wütend, dass sein Gesicht rot wurde. Er behielt es lange für sich, bevor er schließlich sagte: „Wie kannst du an so etwas glauben?!“
Ich antwortete: „Falun Dafa ist das Buddha-Gebot, es wird in mehr als 100 Ländern der Welt praktiziert. Eine beträchtliche Anzahl von ihnen hat einen Hochschulabschluss. Die Praktizierenden kommen aus allen Gesellschaftsschichten.“
Meine Schwiegermutter stand auf, steckte die Hände in die Taschen und entgegnete: „Du sagst, die Partei ist nicht gut, aber Chinas Wirtschaft steht sehr gut da. Ist das nicht ein Verdienst der Partei? Wenn du die Partei verlässt, bist du gegen die Partei!“ Ich versuchte, mehr zu erklären, aber sie wollten nicht zuhören und gingen auf ihr Zimmer.
Danach war ich schlecht gelaunt, weil ich meine Schwiegereltern nicht dazu bringen konnte, die Wahrheit zu verstehen. Ich schaute in mich hinein und stellte fest, dass ich weder auf ihre Situation noch auf ihren Unwillen, Dafa zu akzeptieren, Rücksicht genommen hatte, sondern mich darauf konzentrierte, mich möglichst gut auszudrücken und schnell zu sprechen. In mir war vor allem Kampfgeist und die Bereitschaft, mit ihnen zu streiten. Mir fehlte ein reines, freundliches Herz und die Absicht, ihnen zu helfen, den Knoten in ihrem Herzen zu lösen.
Meine Schwiegereltern konnten durch mich nicht die Güte einer Dafa-Praktizierenden erkennen, dafür schämte ich mich. Mit Bedauern nahm ich mir jedoch vor: „Ich werde mich gut kultivieren und den Anforderungen des Dafa folgen, und eines Tages werden meine Schwiegereltern die Schönheit des Dafa sehen.“
Nach dem Neujahrsfest fuhren meine Schwiegereltern zurück nach Peking. Bevor sie abreisten, gab ich meiner Schwiegermutter einen USB-Stick. Sie fragte mich, was darauf sei, doch ich traute mich nicht, ihr zu sagen, dass es die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei waren. Ich sagte nur, dass das Video auf dem USB-Stick sehr wertvoll sei.
Sie steckte ihn in ihren Koffer und nahm ihn mit. Als ich später nachfragte, ob sie sich das Video angesehen habe, antwortete sie in einem leicht spöttischen Tonfall: „Ich ahnte, was du mir gegeben hast, und habe es mir deshalb nicht angeschaut!“
Kurz nachdem meine Schwiegereltern nach Peking zurückgekehrt waren, verlor mein Mann seine Arbeit. Er war zwei Jahre lang arbeitslos und hatte kein Einkommen. Da wir nicht wollten, dass sich seine Eltern Sorgen machen, hielten wir es vor ihnen geheim.
Zwei Jahre später kamen meine Schwiegereltern wieder in den Süden, um das Neujahrsfest mit uns zu feiern. Als sie bemerkten, dass ihr Sohn nicht zur Arbeit ging, stellten sie immer wieder Fragen, bis mein Mann ihnen schließlich die Wahrheit sagen musste. Sie sorgten sich darüber so sehr, dass mein Schwiegervater unruhig wurde und der Blutdruck meiner Schwiegermutter stieg. Sie seufzte den ganzen Tag lang, und die Stimmung im Hause war bedrückt.
Zu dieser Zeit war ich allein für das Einkommen der Familie verantwortlich, deswegen hatten meine Schwiegereltern Mitleid mit uns und wollten mir Geld geben. „Nach alter chinesischer Tradition sollten wir unsere Ältesten respektieren und sie nicht belasten“, antwortete ich. „Außerdem verdiene ich genug, um unsere Ausgaben zu decken, also macht euch keine Sorgen und behaltet das Geld.“ Ich versicherte ihnen: „Er [mein Mann] ist nur vorübergehend arbeitslos. Wir sollten ihm keine Vorwürfe machen und nicht in Sorge sein, sondern den Lauf der Dinge akzeptieren.“ Sie waren sehr erfreut, dass ich so vernünftig war.
Meine Schwiegermutter konnte kein Fleisch essen, aber mein Schwiegervater mochte es, und so kochte ich für jeden von ihnen das Gericht, das sie mochten. Meine Schwiegereltern aßen gerne Mehlspeisen, aber ich kam aus dem Süden und wusste nicht, wie man sie zubereitet. Und so lernte ich von meiner Schwiegermutter und machte für sie oft Knödel, Brötchen, Pfannkuchen und Nudeln. Sie waren sehr zufrieden. Wenn meine Schwiegermutter mit Verwandten telefonierte, lobte sie mich immer wieder für meine gute Küche und sagte, ich sei eine gute und treue Schwiegertochter.
Meine Schwiegermutter hatte eine Allergie, dadurch wurde ihre Haut leicht rot und juckte. Ich kaufte ihr viel Baumwollkleidung und Toilettenartikel auf pflanzlicher Basis. Wenn das Wetter schön war, nahm ich die Steppdecke mit auf das Dach des Gebäudes, damit sie in der Sonne liegen konnte. Das alles tat ich, um Dafa zu bestätigen und ihnen überall, wo ich konnte, zu verstehen zu geben, wie schön Dafa ist.
Meine Schwiegereltern lesen gerne vor dem Schlafengehen, daher legte ich ihnen verschiedene Minghui-Zeitschriften und Das letztendliche Ziel des Kommunismus ans Bett gelegt. Meine Schwiegermutter las sie alle, und mein Schwiegervater las einige. Wenn ich an den Wochenenden Zeit hatte, hörte ich mir mit ihnen die Sendung „Artikelsammlung 13. Mai“ auf Radio Minghui an. Allmählich begann mein Schwiegervater, zu glauben, was er über Dafa erfuhr. Da er ein wenig taub war, drehte er die Lautstärke auf und hörte aufmerksam zu. Die berührenden Geschichten von wahren Erlebnissen, die wir in der Minghui-Sendung hörten, schockierten die beiden sehr.
Ich tat dies alles einfach ganz still und unauffällig. Meine Schwiegereltern bemerkten das, wodurch sich ihre Einstellung zu mir verbesserte. Schließlich hatten sie keine Einwände mehr dagegen, dass ich Falun Dafa praktizierte, und meine Schwiegermutter lernte sogar, mit mir zu meditieren. Sie war sofort in der Lage, ihre Beine im Lotussitz zu kreuzen. Ich zeigte ihr das Zhuan Falun, das Hauptwerk des Falun Dafa, aber mein Schwiegervater war immer noch besorgt und ließ nicht zu, dass sie es las. Vielleicht hatte ihr Schicksal das noch nicht für sie vorgesehen, und so gab sie mir das Buch zurück.
„Du hast dich so sehr verändert. Früher warst du schlecht gelaunt und schienst gereizt zu sein, wenn du sprachst, aber jetzt hast du ein sanftes Temperament. Du kümmerst dich um andere und bist sehr vernünftig. Es scheint, als ob du ein anderer Mensch geworden bist“, lobte sie mich, worauf ich lächelnd erklärte, dass der Dafa-Meister uns auffordere, uns so zu verhalten.
Die Zeit des Laternenfestes ging schnell vorbei, und meine Schwiegereltern bereiteten sich auf die Rückkehr nach Peking vor. Ich spürte, dass ich mich beeilen musste, sie über die wahren Umstände aufzuklären. Daher bat ich im Stillen den Meister um Segen und darum, mir Weisheit zu geben, damit ich die richtigen Worte fände und sie wirklich gerettet werden könnten.
An einem Abend ging mein Mann mit seinen Freunden auf eine Party, uns so nutzte ich die Gelegenheit und ging ins Zimmer meiner Schwiegereltern: „Papa, Mama, ihr seid beide sehr nett und gut“, begann ich. „Es muss schwer für euch sein, die Korruption in der heutigen Gesellschaft zu sehen. Unter der Herrschaft der KPCh, ist die Moral rapide gesunken. Schaut euch nur die korrupten Beamten an, die in den letzten Jahren verhaftet wurden – die Summen, die sie gestohlen haben, es ist schockierend!
Bedenkt: Wenn ein Fisch in einem Teich krank ist, könnte mit dem Fisch etwas nicht stimmen. Wenn alle Fische im Teich krank sind, muss etwas mit dem Wasser nicht in Ordnung sein. Auf die gleiche Weise ist die chinesische Gesellschaft heute politisch korrupt. Beamte in der Politik, im Militär, in der Justiz, im medizinischen System und im Bildungswesen sind alle korrupt. Die Hauptursache für die Korruption ist die KP, die uns Chinesen vernichtet!“ Meine Schwiegereltern stimmten mir zu und sagten, dass dies tatsächlich der Fall und die politische Landschaft durch und durch verdorben sei.
„Mama, du hast gesagt, dass dein gutes Leben ein Geschenk der Partei ist, aber das ist nicht wahr“, fuhr ich fort: „Du lebst ein gutes Leben, weil du in der Vergangenheit Tugend angesammelt hast. Deine Pension ist das Ergebnis all der Jahre harter Arbeit – sie ist kein 'Geschenk' der Partei. Die Partei bewirtschaftet kein Land und stellt keine Produkte her. Es sind die Menschen, die den gesellschaftlichen Reichtum schaffen und die Partei ernähren. Die KPCh ist ein Vampir, der sich an den Menschen festsaugt.
Über 80 Millionen Chinesen sind in den politischen Kampagnen der KPCh getötet worden. Falun Dafa ist das Buddha-Gebot, aber die Partei verfolgt die Praktizierenden und lässt ihnen sogar die Organe rauben, um sie mit großem Gewinn zu verkaufen. Diese Verbrechen werden von den Gottheiten bestraft werden.
Ihr habt geschworen, euer ganzes Leben lang für die Partei zu kämpfen und euch für sie zu opfern, als ihr beigetreten seid. Das war ein giftiger Schwur! Falun Dafa leitet uns an, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen, um gute Menschen zu sein. Die Menschen aufzufordern, aus der KPCh auszutreten, um eine bessere Zukunft zu erlangen, ist kein politisches Engagement; wir tun es, um die Menschen zu retten. Wir wollen ihnen helfen, sich vom Bösen fernzuhalten, den giftigen Eid auszulöschen um nicht zusammen mit der Partei begraben zu werden, wenn der Himmel sie vernichtet. Mama und Papa, ihr seid meine Verwandten. Ich wünsche für euch, dass ihr in Sicherheit seid und eine gute Zukunft habt. Ich gebe euch einen Spitznamen, 'Xinlian' und 'Mingde', und erkläre, dass ihr aus der KPCh austretet. Ist das in Ordnung?“
Meine Schwiegermutter wandte sich an meinen Schwiegervater, der einen Moment lang überlegte und dann entschlossen sagte: „Lass es uns beenden! Bitte tu` es für uns beide!“ Meiner Schwiegermutter gefiel der Name „Xinlian“ sehr gut.
Ich fügte hinzu: „Nach chinesischer Auffassung wird man von Gottheiten und Buddhas beschützt, wenn man den Himmel respektiert, gute Taten vollbringt und Tugend anhäuft. Da ihr nun die richtige Wahl getroffen habt, werden die Gottheiten und Buddhas euch auf jeden Fall beschützen und dafür sorgen, dass unsere Familie harmonisch und in Wohlstand lebt.“ Sie lächelten beide und lachten schließlich.
Drei Monate nachdem meine Schwiegereltern aus der KPCh ausgetreten waren, empfahl der ehemalige Chef meines Mannes ihm, sich bei einem Fortune Global 500 Unternehmen [die Liste der größten Unternehmen der Welt] zu bewerben. Mein Mann wurde eingestellt als Abteilungsleiter mit einem doppelt so hohen Einkommen wie zuvor. Wir riefen meine Schwiegereltern an, um ihnen die gute Nachricht zu überbringen. Sie waren überglücklich. Ich sagte: „Ihr habt die richtige Wahl getroffen, und unsere Familie steht unter dem Schutz der Gottheiten und Buddhas. Wir haben großen Segen erhalten.“ Sie stimmten mir zu.
Als Anfang 2020 die Pandemie ausbrach, schenkte ich meinen Schwiegereltern ein Dafa-Amulett und sagte ihnen, sie sollten aufrichtig rezitieren: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, damit sie vor der Seuche geschützt seien und sicher und gesund blieben. Sie verstanden es und hielten sich an meine Empfehlung.
Als die Kontrollmaßnahmen im November 2022 aufgehoben wurden, brach die Pandemie aus. Die meisten Menschen in der Siedlung, in der meine Schwiegereltern lebten, wurden infiziert, und viele entwickelten eine sogenannte weiße Lunge. Viele ältere Menschen starben, und auch junge Menschen verloren ihr Leben. Durch den Schutz von Dafa blieben meine Schwiegereltern jedoch während der drei Jahre der Pandemie sicher und gesund. Ich bin dem Meister unendlich dankbar für seine Barmherzigkeit.