(Minghui.org) Die Zeit vergeht wie im Fluge. Ich bin nach 16 Jahren der Kultivierung im Falun Dafa gereift. Mit dem Segen des Meisters gehe ich weiter in die richtige Richtung auf dem vom Meister arrangierten Kultivierungsweg.
Erste Begegnung – Beginn meiner Kultivierung
Als ich ein Kind war, lehrten mich meine Großeltern, während der Meditation im Lotussitz zu sitzen und „Falun Dafa ist gut“ zu rezitieren. Aber die Verleumdungen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) über Dafa machten meine frühe Begegnung mit Dafa zunichte. Ich fing an, die Lügen und die Indoktrination der KPCh zu glauben, und wurde extrem voreingenommen gegenüber Dafa. Ich weigerte mich, meinen Familienmitgliedern, die Dafa praktizierten, zuzuhören und begann sogar, sie zu meiden. Trotz meiner Vorurteile begann ich im Sommer 2007 nach der Grundschule durch Zufall doch wieder mit dem Praktizieren.
Eines Nachmittags lernten mehrere Praktizierende das Fa bei uns zuhause, als meine Großeltern mich baten, einen Abschnitt aus dem Zhuan Falun zu lesen. Unter normalen Umständen wäre ich gegangen und hätte wütend die Tür zugeknallt. Aber zu diesem Zeitpunkt durchbrach eine unerklärliche Kraft die Barrieren, die mein Herz umgaben. Ich setzte mich still hin und begann, das Fa zu lesen. Aus einem Absatz wurden zwei, aus zwei wurden drei und ehe ich mich versah, las ich die ganze Lektion mit. An diesem Tag verschwanden meine Vorurteile gegenüber dem Dafa. Ich erkannte, dass die Lehre des Buches nicht mit den von der Partei verbreiteten Fehlinformationen über Dafa übereinstimmte. Außerdem sehnte ich mich danach, ein guter Mensch zu sein, der nach den Grundsätzen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lebt. Seitdem sind mehr als zehn Jahre vergangen. Wenn ich an jenen Nachmittag zurückdenke, wird mir klar, dass es der Meister war, der mich ermutigte, mich hinzusetzen und das Fa zu lesen, wodurch mein Kultivierungsweg von Neuem begann.
In jenem Sommer las ich mit Hilfe und Ermutigung von Mitpraktizierenden das das Zhuan Falun durch, sah mir die Videos von Vorträgen des Meisters an und lernte die fünf Übungen. Als im Herbst das neue Schulsemester begann, richtete ich mein Verhalten nach den Grundsätzen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht aus. Die moderne Gesellschaft fördert viele negative Trends, die sich nachteilig auf den Charakter unschuldiger Schüler auswirken können. Aber mit Hilfe des Dafa konnte ich zwischen Gut und Böse unterscheiden und der Versuchung widerstehen, in die Verderbtheit zu fallen. Wenn ich auf Probleme stieß, schaute ich nach innen, nahm Rücksicht auf meine Mitschüler und verzichtete auf die Möglichkeit, mich persönlich zu bereichern. Unter dem Einfluss des Dafa wurden diese Grundsätze allmählich zu einem Teil meiner Persönlichkeit.
Kurz nachdem ich wieder mit dem Praktizieren begonnen hatte, stürzte ich auf dem Heimweg von einem Treffen unserer Fa-Lerngruppe in einen großen Sandhaufen, der auf einer nahegelegenen Baustelle hinterlassen worden war. Meine Arme bluteten stark und auch an den Handflächen hatte ich große blutende Abschürfungen. Aber ich hatte keine Angst; auch meine Familie versicherte mir, dass ich als Dafa-Praktizierender wieder gesund werden würde.
Der Meister sagte:
„Wir sagen, Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken. Der Unterschied in diesem einzigen Gedanken wird auch unterschiedliche Folgen mit sich bringen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 205)
Ich suchte das Krankenhaus auf, bat darum, dass meine Verletzungen gereinigt und verbunden werden, und ging dann nach Hause.
Ich hatte das Glück, den Meister in einem Traum zu sehen. Eines Nachts träumte ich, ich sei gefangen und von Schlangen auf dem Boden umschlungen. Ich war in Panik wegen meiner misslichen Lage, als der Meister erschien; er trug eine traditionelle buddhistische Robe, stand auf einer Lotusblume, hinter ihm ein goldener Heiligenschein. Er streckte seine Hand aus und die Schlangen verschwanden sofort. Der Meister erinnerte mich auch daran, meine menschlichen Anhaftungen loszulassen. Ich erkannte, dass ich als neuer Kultivierender noch viele Eigensinne loslassen musste. Wenn ich in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen mit allen möglichen Versuchungen konfrontiert werde, muss ich auf meine Worte und Taten achten und mich an die Maßstäbe des Fa halten.
„Gewöhnliche Menschen, nur Gottheiten sein wollen,Mysterium dahinter, Herz in Bitternis;Kultivieren das Herz, mit Begierden brechen, Eigensinn beseitigen,Verirrt in Schwierigkeiten, dem blauen Himmel klagen.“(Wer wagt, das Herz des gewöhnlichen Menschen zu lassen , 09.08.1988 in: Hong Yin I)
In der Oberschule lebte ich auf dem Campus. Als mein Lernpensum zunahm, konnte ich nicht mehr so oft wie früher an Fa-Lerngruppen teilnehmen, und es wurde sogar ein Problem, Zeit zu finden, das Fa allein zu lernen. In der Oberschule wurden die sozialen Interaktionen komplexer und die Schüler folgten den neuesten Trends. Vor diesem Hintergrund hörte ich allmählich auf, das Fa zu lernen, und verbrachte mein erstes Jahr im Dunkeln. Als ich im zweiten Jahr auf eine neue Schule wechselte, fand ich mich in einer entspannteren und positiveren Lernumgebung und sozialen Atmosphäre wieder. Ich wusste, dass der Meister diese Kultivierungsumgebung für mich geschaffen hatte und dass ich diese Gelegenheit nutzen sollte. Wenn ich an den Wochenenden nach Hause kam, nahm ich mir Zeit, ein oder zwei Dafa-Gedichte auswendig zu lernen. Ich nahm auch ein kleines Exemplar von Hong Yin mit in die Schule und lernte jeden Abend vor dem Schlafengehen mit einer Taschenlampe das Fa auswendig. Obwohl ich nicht an meiner regulären Fa-Lerngruppe teilnehmen konnte, war die Lehre des Dafa ständig in meinem Herzen und der Meister immer an meiner Seite. Auch meine Noten begannen sich sprunghaft zu verbessern.
In jenem Jahr übertraf ich mit meinen Noten, dank meines guten Kultivierungsstandes, bei jeder Prüfung 100 Mitschüler. Ich erinnere mich, dass es in einem heißen Sommer vor unserem Klassenzimmer besonders windig war. Diejenigen von uns, die an den Fenstern saßen, litten unter windbedingten Kopfschmerzen, aber diejenigen, die nicht an den Fenstern saßen, waren der Meinung, dass das Schließen der Fenster den Klassenraum noch heißer machen würde. Aus Rücksicht auf die anderen beschloss ich, am Fenster zu sitzen und die besseren Plätze meinen Mitschülern zu überlassen.
Ich trug eine Mütze, um meinen Kopf vor dem Wind zu schützen, aber auch so blieb der Wind körperlich unerträglich. Ich konnte dem Unterricht kaum noch folgen, wusste aber, dass ich als Kultivierender trotz aller Schwierigkeiten nach innen schauen und Toleranz üben musste. Das ging so weiter, bis es Zeit für unsere Zwischenprüfungen war. Ich hatte erwartet, dass sich meine Noten verschlechtern würden, da ich mich kaum konzentrieren konnte, aber meine Ergebnisse waren unerwartet gut und mein Rang verbesserte sich erheblich. In diesem Moment wurde mir klar, dass ein Kultivierender, der sein Bestes gibt und sich nicht stören lässt, nicht verlieren kann. Bald darauf einigten sich meine Mitschüler stillschweigend darauf, die Fenster zu schließen, und ich litt nicht mehr unter den Kopfschmerzen, die der Wind verursachte. Obwohl diese Prüfung länger dauerte als erwartet, habe ich sie am Ende doch bestanden.
Herausforderungen
Ich verließ meine Heimatstadt, um eine Hochschule in einer anderen Stadt zu besuchen. Aufgrund der eingeschränkten Lebensbedingungen konnte ich die Übungen nicht praktizieren und nahm daher ein E-Book mit, um das Fa zu lernen. Während meiner Studienzeit hatte ich immer wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen und lernte, dass ein Kultivierender sich nicht nach einem bequemen Leben sehnen sollte. Meine schulischen Fähigkeiten waren nie besonders ausgeprägt gewesen, aber mit dem Segen des Dafa konnte ich ein nationales Stipendium erhalten und bekam sogar die Möglichkeit, einen Magister- und dann einen Doktortitel zu erwerben. Der Weg zu diesen Errungenschaften war jedoch nicht glatt.
In ihrem letzten Studienjahr müssen die Studenten ein Praktikum absolvieren und sich auf die Zulassungsprüfung für die Graduiertenschule vorbereiten. Die Intensität der Arbeit variiert von Praktikumsstelle zu Praktikumsstelle. Je geringer die Arbeitsbelastung im Praktikum ist, desto mehr Zeit haben die Studenten, um für die Zulassungsprüfung zur Graduiertenschule zu lernen.
Zwei Arbeitseinheiten, A und B, waren ideal, da sie am nächsten zum Campus lagen und leicht zu erreichen waren. Da der Platz in diesen beiden Einheiten jedoch begrenzt war, nutzten viele Studenten ihre Beziehungen, um dorthin zu gelangen. Einige Studenten versuchten sogar, den Fahrer des Dekans zu bestechen, um einen guten Praktikumsplatz zu bekommen. Der Druck der Kommilitonen und das hohe Arbeitspensum der Aufnahmeprüfung machten mich eine Zeit lang nervös. Doch das kontinuierliche Fa-Lernen beruhigte mich allmählich. Da alles von meinem Meister arrangiert worden war, würde ich nicht verlieren, was von Natur aus mir gehörte, und ich sollte nicht versuchen, die Vorteile anderer zu erlangen. Ich reichte in aller Ruhe meine Praktikumsbewerbung ein.
Letztendlich wurde ich für mein Praktikum der Arbeitseinheit A zugewiesen. Viele derjenigen, die sich auf Bestechungsgelder und Beziehungen verlassen hatten, bewarben sich für Einheit B. Einige aus dieser Gruppe bekamen weiter entfernte Praktikumsplätze zugewiesen. Weniger Studenten meines Jahrgangs hatten sich für Einheit A beworben, weil sie befürchteten, dass es eine Zuweisung an einen weniger idealen Ort bedeuten würde, wenn sich zu viele beworben hatten. Ich schloss mein Praktikum ab und wurde zur Graduiertenschule zugelassen. Dieser Vorfall hat mich gelehrt, dass nur das Festhalten am Maßstab des Fa mir hilft, sicher auf meinem Kultivierungsweg zu bleiben. Hätte ich mich auf das Niveau eines gewöhnlichen Menschen begeben und mich auf Bestechungsgelder verlassen, wäre ich vielleicht in eine schlechtere Arbeitseinheit versetzt worden, wie einige meiner Mitschüler, und hätte keinen Platz für mein weiteres Studium bekommen.
Ich beschloss, nach meinem Master-Abschluss mit einem Promotionsstudium weiterzumachen. Allerdings war die Hürde dieses Mal höher. Ich hatte weniger Zeit, das Fa zu lernen, fühlte mich unter großem Druck und von einer Woge von Verwirrung und Ängsten überrollt. In dieser Zeit durchlebte ich das, was in dem Gedicht „Das Herz leiden lassen“ in diesen beiden Zeilen ausgedrückt wird:
„Jeder Paß, da hindurch müssen,Überall Dämonen.“(Das Herz leiden lassen, 17.12.1976, in: Hong Yin I)
Bei der Kontaktaufnahme mit Beratern und der Bewerbung an verschiedenen Fakultäten stieß ich auf Professoren, von denen ich später erfuhr, dass sie ernsthafte ethische Probleme hatten. Ich ging davon aus, dass es aufgrund meiner Noten und der Zustimmung des Beraters, bei dem ich mich beworben hatte, ein Kinderspiel sein würde, zugelassen zu werden. Während meines Vorstellungsgesprächs stellte der Prüfer jedoch keine professionellen Fragen und beendete das Gespräch vorschnell. Ich war verblüfft, dass ich nicht zugelassen wurde, aber später wurde mir klar, dass dies nicht der Weg war, den der Meister für mich vorgesehen hatte.
Als ich versuchte, einen anderen Mentor zu finden, teilten mir viele Berater mit, dass ihre eigenen Studenten ihr Studium gerne fortsetzen würden, aber dass es keine freien Stellen mehr gebe. Meine anhaltenden Misserfolge ließen mich verwirrt und verunsichert zurück. Ich konnte mich nicht damit abfinden, mein Studium abzubrechen. In dieser Zeit sprach ich oft mit meinen Familienmitgliedern, die Dafa praktizierten, über diese Dinge. Mit ihrer Ermutigung gab ich allmählich meinen Wunsch nach einem weiteren Studium auf. Meine Kultivierung wird vom Meister arrangiert; ich muss lediglich meine Sache gut machen und auf dem richtigen Weg bleiben. Egal, wo ich lande, ich werde denen begegnen, mit denen ich eine Schicksalsbeziehung habe, und diejenigen retten, die ich retten soll. Ich habe Millionen von Jahren gewartet, nicht um mein Bedürfnis nach Ruhm oder Reichtum zu befriedigen, sondern um mein vorherbestimmtes Gelübde zu erfüllen.
Nachdem ich diese Anhaftung beseitigt hatte, fühlte ich mich leichter, und ich hörte auf, mir über dieses Thema Gedanken zu machen. Ich füllte die notwendigen Antragsformulare aus und bereitete mich auf die Prüfung vor, fest entschlossen, dem Maßstab des Fa zu entsprechen und das Ergebnis zu akzeptieren.
Die Gelegenheit kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet: Ich wurde zur Arbeit bei meinem Lieblingstutor an einer Universität zugelassen! Als ich den Zulassungsbescheid für mein Promotionsstudium erhielt, war ich weder begeistert, noch freute ich mich über mein Glück. Stattdessen hatte ich ein Gefühl des Friedens, weil ich wusste, dass es das Ergebnis meiner bedingungslosen Hingabe an das Fa war und dass ich eine höhere Ebene erreicht hatte. Im Nachhinein betrachtet, war all dies vielleicht vom Meister als Prüfung arrangiert worden, damit ich mich erhöhen konnte.
Die außergewöhnlichen Kräfte des Dafa
Im Jahr 2023 stellte ich fest, dass auf meiner Etage viele Menschen mit COVID-19 arbeiteten. Als ich eines Morgens an einem Büro vorbeikam, hörte ich die Person darin husten. Danach fühlte sich mein Hals zwar leicht wund an, aber mein erster Gedanke war, jede Krankheit mit starken, aufrichtigen Gedanken abzulehnen. Das COVID-19-Virus war dazu da, die Parteimitglieder auszuschalten, und würde die Dafa-Praktizierenden nicht treffen. Später, als ich ein Bonbon aß, begann ich zu würgen, musste husten und mich sogar übergeben. Ich erkannte, dass der Meister meinen Körper anpasste und dass diese Anpassung in einer anderen Dimension die Ursache für diese Symptome war. Ich nutzte meine Mittagspause, um die erste Übung zu machen und sandte aufrichtige Gedanken aus, wann immer ich Zeit hatte. An diesem Nachmittag fühlte ich mich viel besser und war am nächsten Tag völlig genesen.
Vergangenen Sommer fuhr ich mit dem Fahrrad an der Einfahrt eines Parkplatzes vorbei, als ein Auto aus dem Parkplatz schoss und mich direkt traf, so dass ich mit meinem Fahrrad zu Boden fiel. Der Meister sagt:
„Wenn unsere Schüler solchen Sachen begegnen, haben sie normalerweise keine Angst.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 169)
Direkt danach hatte ich keine Angst. Vielmehr machte ich mir Sorgen, dass mein Fahrrad das Auto zerkratzt hatte und ich für das Lackieren bezahlen müsste. Der Fahrer des Wagens stieg aus, humpelte auf mich zu und fragte in Panik, ob ich verletzt sei. Er erklärte, dass er an Gicht in den Füßen leide und deshalb nicht habe bremsen können. Ich schimpfte nicht mit ihm, sondern wischte mir den Schmutz von den Füßen und versicherte ihm, dass es mir gut gehe. Ich fragte ihn nach seinem Auto, aber der Fahrer, dem die Sache peinlich war, versicherte mir, dass der Zustand seines Wagens nicht wichtig sei, solange es mir gut gehe. Ich wollte ihm keinen Ärger machen und drängte ihn weiterzufahren. Erst später dachte ich daran, dass ich die Gelegenheit hätte nutzen sollen, ihm die wahren Umstände über die Verfolgung von Falun Dafa zu erklären.
Ich bin mir meiner vielen Unzulänglichkeiten und Anhaftungen, wie Eifersucht, Verspieltheit, Lust und Frustration, voll bewusst. Vor allem aber mangelt es mir immer noch daran, die wahren Umstände gut und oft zu erklären und die Lebewesen zu erretten. Ich hoffe auf einen Erfahrungsaustausch mit anderen Praktizierenden, insbesondere mit jungen Praktizierenden, die noch in der Schule sind, damit wir gemeinsam lernen und Fortschritte machen können. Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen, um mich und andere Praktizierende zu ermutigen, sich zu erhöhen.
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