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Der Meister wacht stets über mich

11. November 2025 |   Von der Falun-Dafa-Praktizierenden Lianzi in China

(Minghui.org) Ich wurde verhaftet und zehn Tage in einem Gefängnis festgehalten. Hier möchte ich von meinen Erlebnissen erzählen, die ich in dieser Zeit hatte. Ich bin dem Meister dankbar dafür, dass er mich beschützte und meine Weisheit öffnete. Das half mir, von dort zu entkommen und sicher nach Hause zurückzukehren.

Barmherziger Umgang mit Polizisten

Während der „Zwei Kongresssitzungen“ der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) im März 2023 wurde ich wegen der Verbreitung von Informationen über die Verfolgung von Falun Dafa denunziert. Solche Informanten werden oft von der verleumderischen Propaganda der KPCh irregeführt.

An diesem Morgen hörte ich ein Klopfen an der Tür. Ich öffnete und sah fünf Beamte, drei in Zivil und zwei in Uniform, eine davon eine Frau. Ein Beamter zeigte seinen Ausweis und sagte: „Wir sind von der Polizeiwache. Wissen Sie, warum wir Sie aufsuchen?“

Als ich verneinte, fragten sie, welches Zimmer mir gehöre. Ich sagte: „Unser heutiges Treffen ist das Ergebnis einer Schicksalsverbindung. Wenn Sie Falun-Dafa-Praktizierende freundlich behandeln, werden Sie von den Gottheiten gesegnet und vor Unheil bewahrt. Wie man so schön sagt: ‚Mönche zu bewirten ist besser, als eine siebenstöckige Pagode zu bauen.‘“

Dann sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um „die finsteren Schergen, die verdorbenen Dämonen und das böse Gespenst der KPCh, die diese Beamten kontrollierten, zu beseitigen“. Ich sandte auch den Gedanken aus, dass, selbst wenn sie meine Gegenstände, die mit Dafa zu tun haben, beschlagnahmten, diese nicht als Beweismittel gegen mich verwendet werden konnten; denn sie dienen der Aufklärung über die wahren Umstände und der Rettung von Menschen.

Einer der Zivilbeamten, der eine Ausgabe der Minghui Weekly gefunden hatte, fragte: „Haben Sie nicht auch Pure Insight?“

Er sagte, er habe einige Artikel auf der Pure-Insight-Website gelesen und erklärte, dass die Praktizierenden, mit denen sie seit über zwei Jahrzehnten zu tun hätten, wirklich großartige Menschen seien. Das freute mich sehr. Es war den Praktizierenden zu verdanken, die sich bemüht hatten, den Polizisten die Fakten über die Verfolgung zu erklären.

Ich befand mich in der Wohnung meiner Tochter, da mein Mann wegen starker Blutungen nach einer Blasensteinoperation im Krankenhaus lag. Die Beamten wollten mich mitnehmen, aber ich sagte, ich müsse meinen Enkel an diesem Nachmittag von der Schule abholen. Trotzdem zwangen sie mich mitzukommen. Als ich in ihrem Fahrzeug saß, rief ich: „Meister, bitte retten Sie ihre Schülerin! Ich bin in Not. Bitte retten Sie auch diese erbarmungswürdigen Polizisten, denn sie kennen die Wahrheit nicht. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie Verbrechen begehen, indem sie Praktizierende verfolgen.“

Auf dem Weg zur Polizeiwache hörte ich eine Stimme flüstern: „Da du schon mal hier bist, mach das Beste daraus“, und mir kamen folgende Worte des Meisters in den Sinn:

Ich klärte die Beamten darüber auf, dass in China während der Pandemie 400 Millionen Menschen gestorben seien, und dass dies das Ergebnis der Verfolgung guter Menschen sei.

Einer der Beamten fragte mich, wie lange ich Falun Dafa schon praktiziere. Als ich antwortete: „Zwanzig Jahre“, fragte er mich nach dem Grund.

„Weil ich unter Depressionen litt und bei vielen Ärzten war deswegen, aber weder die chinesische noch die westliche Medizin konnte mir helfen. Ich wollte nicht mehr leben, doch nachdem ich das Zhuan Falun gelesen hatte, verschwanden meine Depressionen wie durch ein Wunder. Durch das Praktizieren wurden auch meine Magenprobleme, meine gynäkologische Erkrankung und meine Hautallergien geheilt“, erklärte ich.

Unter Tränen fuhr ich fort: „Meister Li hat mich geheilt ohne einen Cent zu verlangen, und mir einen gesunden Körper und eine harmonische Familie geschenkt. Er hat meine Tochter beschützt, als sie von einem Auto angefahren wurde. Meine Dankbarkeit ihm gegenüber lässt sich nicht in Worte fassen!“

Dann sagte ich wiederholt: „Ich kann nicht mit Ihnen kooperieren. Ich kann nicht mit Ihnen kooperieren.“

Als ich zu Ende gesprochen hatte, öffnete ich die Augen und sah, dass der junge Polizist verschwunden war und der, der mich befragt hatte, sich die Tränen aus den Augen wischte. Ich beruhigte mich, der junge Polizist kam zurück und fragte erneut: „Wer hat Ihnen diese Informationsmaterialien gegeben?“

„Ich habe das Recht auf Glaubens- und Meinungsfreiheit. Darf ich die Antwort verweigern?“ – „Natürlich“, erwiderte er. Was auch immer er mich als Nächstes fragte, ich verweigerte die Antwort.

An diesem Nachmittag brachten mich fünf Beamte zur Untersuchung ins Krankenhaus der Staatssicherheit. Während wir in der Schlange warteten, fragte ich einen Beamten in Zivil: „Sind Sie von der Staatssicherheit oder vom Amt für Öffentliche Sicherheit?“

„Was denken Sie denn?“

„Ihr Polizisten arbeitet so hart! Wie müde müssen Sie sein, wenn Sie immerzu diese Kamera hochhalten. Legen Sie sie bitte weg. Zu Mittag haben Sie auch noch nicht gegessen, und obwohl es spät ist, können Sie auch nicht nach Hause gehen.“ Er schien verlegen.

Er fragte: „Sind Sie geimpft?“, und ich verneinte. Dann fragte er: „Wurden Sie jemals positiv getestet?“ Ich verneinte wieder.

Dann erklärte ich ihm, dass die Praktizierenden von göttlichen Wesen beschützt würden, und dass wir in der Lage wären, Viren zu eliminieren und unsere Sprache positive Energie enthielte. Auch die Testergebnisse der Praktizierenden wären negativ.

Meinen Glauben festigen, um für Dafa einzustehen

Als wir das Krankenhaus verließen, war es bereits dunkel. Ich blickte zum Himmel auf und empfand tiefe Dankbarkeit; ich sagte: „Meister, Sie wachen stets über Ihre Schüler. Deshalb will ich mich gut verhalten, und Ihrer hilfreichen Gnade würdig sein.“

Nachdem die Beamten mich in die Haftanstalt gebracht hatten, wollten sie gerade gehen, als ich sagte: „Sie haben mich hierhergebracht, aber das ist nicht der richtige Ort für mich. Es ist jetzt an der Zeit, dass Sie Position beziehen: Was Sie getan haben, ist ungerecht, ungerecht, ungerecht!“

Die Haftanstalt war von hohen Mauern umgeben und wurde schwer bewacht. Die Nachtluft war kühl und unheimlich, und es fühlte sich an, als wäre ich in eine dämonische Höhle geraten. Ein Wärter fragte mich: „Warum sind Sie hier?“ Ich antwortete: „Glaube!“ Er rief aus: „Na gut, noch ein Glaube.“

Es war nach 22 Uhr, als ich in Zelle 11 gebracht wurde. Die Gefangenen schliefen alle schon. Der Gruppenführer sagte: „Leg dich auf das Brett.“ Nach einem anstrengenden Tag hatte ich weder Durst noch Hunger. Die ganze Nacht wälzte ich mich hin und her.

Am nächsten Tag beim Essen sprach ich mit einer Mitgefangenen, die ebenfalls Dafa praktizierte. Wir sandten gemeinsam aufrichtige Gedanken aus: „Beseitigt die bösen Wesen und Einflüsse in den Pekinger Gefängnissen.“

Als mich eine Wärterin verhörte, zog sie die Akte meiner jüngeren Tochter hervor und sagte: „Wie hübsch Ihre Tochter ist. Aber Sie praktizieren Dafa, wird sie da nicht Schwierigkeiten haben, einen Freund zu finden?“

Ich antwortete: „Jeder hat sein eigenes Schicksal, das von göttlichen Wesen bestimmt wird.“

Sie sagte: „Ihr Mann liegt krank im Krankenhaus, aber Sie haben ihn vernachlässigt, um anderswo Informationsmaterialien zu verteilen.“

Daraufhin sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um die dunklen Schergen und bösen Gespenster der KPCh zu vernichten, damit sie aufhörte, Unsinn zu reden und Verbrechen gegen Dafa zu begehen.

Am Nachmittag fragte mich ein Wärter: „Die Regierung verbietet Ihnen, Falun Dafa zu praktizieren, warum tun Sie es dann trotzdem?“

„Weil ich früher an Depressionen und vielen anderen Krankheiten litt, die mit moderner Medizin nicht heilbar waren. Doch nachdem ich mit Falun Dafa begann, verschwanden sie alle. Ich habe seit 20 Jahren keine Medikamente mehr genommen.“

Als er mich aufforderte, mit dem Praktizieren aufzuhören, antwortete ich: „Falun Dafa ist eine Kultivierungsmethode für Geist und Körper. Sie erhöht nicht nur den moralischen Maßstab, sondern fördert auch die körperliche Gesundheit. Ich werde weiterhin praktizieren!“

Am dritten Tag sagte die Wärterin: „Wenn Sie diese Garantieerklärung unterschreiben, dass Sie mit dem Praktizieren aufhören, lassen wir Sie frei. Wenn Sie zu Hause weiterhin üben möchten, ist das in Ordnung.“

Ich antwortete: „Nein, das werde ich nicht tun, ich werde nicht gegen meinen Glauben handeln!“

Daraufhin rief sie: „Wenn Sie sich weigern, werden alle in der Zelle bestraft und müssen auf dem Brett sitzen!“

Als die anderen Gefangenen von der Strafe auf dem Brett hörten, beschimpften sie mich. Ich sagte: „Immer mit der Ruhe, ich werde euch nicht schaden.“

Häftlinge sagen, die Praktizierenden seien außergewöhnlich

Am vierten Tag, saß ich auf dem Brett, weil ich mich geweigert hatte, die Garantieerklärung zu schreiben. Neben mir saß eine Frau, ebenfalls eine Gläubige. Außer zum Essen und Schlafen mussten wir den ganzen Tag dort sitzen, und einen der Wärter fragen, wenn wir auf die Toilette mussten. Diese Frau konnte nicht stillsitzen und rief ständig den Wärter. Sie humpelte, was alle zum Lachen brachte. „Menschen wie du“, sagte sie, „die Dafa praktizieren, sind wirklich außergewöhnlich!“

Eine andere, ältere Frau formte mit Daumen und Zeigefinger ein Herz auf ihrer Brust und sagte: „Du bist sehr entschlossen!“ Danach zeigte sie mir den Daumen hoch und rief: „Du bist eine ausgezeichnete Schülerin!“

Der Meister schenkt mir Erkenntnis

Die ersten drei Tage konnte ich nicht schlafen. Alle möglichen Leute waren dort eingesperrt: Online-Betrüger, Diebe, Mörder und sogar Menschen mit Geschlechtskrankheiten. Es war eine bunte Mischung, und alle waren jung. Ihr Zustand war wirklich erbärmlich. Die Wärterinnen und Wärter waren so von üblen Geistern besessen, dass sie ihre Menschlichkeit verloren hatten. Ihre Persönlichkeiten waren verzerrt, der Ausdruck ihrer Gesichter bösartig, und sie sprachen immer mit erhobenen Stimmen.

Es war die Hölle auf Erden, und jeder Tag fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Ohne den Schutz des Meisters, und die Kraft die er mir verlieh, hätte ich es kaum ausgehalten.

In der vierten Nacht hatte ich einen Traum: Jemand machte ein Foto von mir. Da klopfte mir ein alter Mann auf den Rücken und sagte: „Sie kriegen dich nicht! Scheinbar haben sie nichts Besseres zu tun.“ Er fügte hinzu: „Aber zu Hause weiß es jeder!“

Erst nach meiner Rückkehr nach Hause erfuhr ich, dass Praktizierende aus dem ganzen Landkreis mir aufrichtige Gedanken geschickt hatten. Das zu hören, bewegte mich zutiefst! Vielen Dank, dass ihr mich mit euren positiven Gedanken gestärkt habt!

Am Morgen des siebten Tages hörte ich plötzlich Elstern über der Haftanstalt keckern. „Das ist ein gutes Omen!“ dachte ich sofort, und plötzlich rief auch jemand meinen Namen und sagte: „Pack deine Sachen!“ Ich war überglücklich, und konnte es nicht fassen. Während ich packte, dachte ich immer wieder: „Danke, Meister! Danke, Meister!“ Ich winkte meinen Zellengenossen, darunter auch der anderen Praktizierenden, zum Abschied.

In diesem Moment fühlte es sich an, als wäre ich größer als normal und könnte schweben.

Draußen sah ich fünf Polizisten auf mich warten. Einer von ihnen in Zivil sagte: „Wir haben Sie schon von Weitem gesehen. Wie kommt es, dass Sie so voller Energie sind?“ „Weil die Gottheiten und Buddhas mich beschützen!“

„Wir müssen Sie noch drei Tage im Gefängnis behalten“ informierte er mich, „am zehnten Tag werden wir eine Gruppe freilassen, dann können Sie auch nach Hause gehen.“

Am zehnten Tag holte mich meine Tochter ab.

Ich verglich mich und meine Haltung mit dem Maßstab des Fa des Meisters und versuchte zu verstehen, warum ich verhaftet worden war. Letztendlich lag der Grund in meinen vielen Anhaftungen: Meine Neigung, immer etwas tun zu wollen, Angst und Furcht, der Wunsch, die Vollendung zu erreichen, Groll, Neid, und der Wunsch, mein Gesicht zu wahren.

Die Tatsache, dass ich an meinen menschlichen Gedanken und meinem Hang zu Sentimentalität festhielt, nutzten die alten Mächte aus. Außerdem hatte ich stark abgenommen, ich konnte nur verschwommen sehen und litt unter starkem Haarausfall. Mir wurde klar, dass ich dem Fa-Lernen keine Beachtung geschenkt und nicht aufrichtig nach dem Maßstab des Fa praktiziert hatte, sondern die Übungen lediglich mechanisch ausgeführt hatte. Die alten Mächte nutzten diese Schwächen aus.

Nachdem ich meine Anhaftungen erkannt hatte, widmete ich dem Fa-Lernen mehr Aufmerksamkeit. Ich legte auch mehr Wert darauf, aufrichtige Gedanken auszusenden. Nachdem sich mein Xinxing erhöht hatte, verbesserte sich auch mein Sehvermögen und der Haarausfall stoppte. Außerdem verschwand meine Angst vor bestimmten Handlungen.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.