(Minghui.org) Die stellvertretende Aufseherin meinte, sie würde die Verantwortung für alle Todesfälle übernehmen und behauptete, dass sie Möglichkeiten hätte, diese zu vertuschen. Sie fügte noch hinzu: „Ich wusste nur nicht, ob ich einen geeigneten Kandidaten finden würde.“ Sie schaute auf mich und sagte: „Sie scheinen sich perfekt dafür zu eignen.“
Ich verstand nicht, was sie meinte. Erst viel später begriff ich, dass sie vorhatten, meinen Körper für Medikamentenversuche zu verwenden.
Anscheinend testeten sie die Wirkung eines experimentellen Medikaments. Nach mehreren Medikamentenversuchen entwickelte ich eine periphere Neuropathie, und meine Organe und Muskeln verkümmerten.
Als ich aus dem Arbeitslager entlassen wurde, waren die Wärter sicher, dass ich sterben würde, bevor ich nach Hause käme. Doch zu ihrer Überraschung überlebte ich.
Nach meiner Heimkehr vertraute ich auf meinen unerschütterlichen Glauben an Falun Dafa, hörte weiterhin den Vorträgen des Meisters zu, und praktizierte die Übungen. Ich nahm keine einzige Tablette, erhielt keine Spritzen und mein Körper erholte sich rasch. Für jemanden, dessen Organe verkümmert waren und der dem Tod nahe war, ist die Rückkehr in einen gesunden Zustand ein medizinisches Wunder; es war eine weitere Manifestation der Wunder und der außergewöhnlichen Kraft von Falun Dafa in meinem Leben. (Auszug aus dem Artikel)
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Ich bin eine 62-jährige Falun-Dafa-Praktizierende aus einer ländlichen Gegend. Im Juni 1997 hatte ich das Glück, Falun Dafa zu entdecken. Ich war vollkommen begeistert. Falun Dafa würde mich in der Kultivierung zur Erlangung der richtigen Frucht und zur Rückkehr zu meinem wahren Selbst führen. Im tiefstem Innern dachte ich: „Ich werde mich gut kultivieren; ich werde die drei Weltkreise verlassen und nie wieder als Mensch geboren werden.“
Ich konnte nicht genug von der Lehre des Meisters bekommen. Ich las mit unstillbarem Hunger, wollte die Bücher nicht aus der Hand legen und verschlang eines nach dem anderen. Das erste Dafa-Buch, das ich las, war Falun Gong – der Weg zur Vollendung. Ich erinnere mich noch genau, dass ich das Buch morgens bekam und die Übungen eins bis vier anhand der Abbildungen im Buch lernte. Am selben Abend ging ich zur Fa-Lerngruppe in meinem Dorf, wo mir der Koordinator die fünfte Übung beibrachte. Ich kaufte mir Videokassetten mit den Vorträgen und Übungsanleitungen des Meisters sowie Audiokassetten mit den Vorträgen des Meisters und der Übungsmusik. Von da an ging ich, bei jedem Wetter immer morgens zu den Gruppenübungen und jeden Abend zum Fa-Lernen.
Durch das regelmäßige Üben, veränderte sich mein Körper deutlich. Meine Zervikalspondylose (zweiter und dritter Halswirbel), meine Schultersteife, mein niedriger Blutdruck, meine Herzerkrankung und meine Magen-Darm-Probleme verschwanden. Ich fühlte mich gesund und leicht, meine Haut wurde hell, glatt und rosig, und ich ging beschwingt. Ein Gefühl von Glück, Freude, Wohlbefinden und Geborgenheit erfüllte mich.
Eines Tages, etwa 1998, besuchten wir, einige Mitpraktizierende und ich, einen anderen Praktizierenden zu Hause, um das Fa zu lernen und uns darüber auszutauschen. Der Mann in diesem Haushalt betrieb mehrere Drehbänke und stellte Formen und ähnliche Produkte her. Er benötigte Salzsäure, um Rost zu entfernen und das Metall zu polieren – im Grunde legte er rostiges Eisen in Salzsäure und schwenkte es ein paar Mal, bis es wieder glänzte. Für seine Produktion hatte er ein halbvolles Becken mit Salzsäure im Hof stehen.
An diesem Tag ging ich aus dem Haus, um mir die Hände zu waschen. Zwischen den verschiedenen Gegenständen an der Wand sah ich ein halbvolles Becken mit Wasser. Die Oberfläche sah relativ sauber aus, aber am Boden hatten sich Ablagerungen gebildet. Ich dachte: „Das nehme ich einfach zum Händewaschen“, hockte mich hin und wusch mir, wie gewohnt, die Hände.
In diesem Moment kam die Nachbarin, ebenfalls eine Praktizierende, aus dem Haus. Ich stand auf, um ein Handtuch zu holen, und sie zeigte mir, wo die lagen. Als meine Hände das Handtuch berührten, zerfiel es sofort zu Staub. Ich dachte: „Das Handtuch sah doch einwandfrei aus, wie konnte das passieren?“ Meine Hände waren voller Handtuchfasern, und ich fragte immer wieder: „Wie kommt das denn!?“, während ich sie abwischte.
Die Hausherrin eilte herbei und schnell sagte ich: „Es tut mir so leid, ich habe das Handtuch ruiniert.“
Sie sagte besorgt: „Komm und wasch dir die Hände unter dem Wasserhahn.“ Ich hielt ihr meine Hände hin: „Warum waschen? Sie sind doch trocken, da muss man sie nicht nochmal waschen.“ Sie zog mich am Arm und zwang mich, sie noch einmal unter dem Wasserhahn zu waschen, bis sie zufrieden war. Aber meine Hände sahen wirklich aus, als wären sie mit klarem Wasser gewaschen worden.
Der Meister sagte:
„Wir sagen, Gutes oder Schlechtes entspringt einem einzigen Gedanken. Der Unterschied in diesem einzigen Gedanken wird auch unterschiedliche Folgen mit sich bringen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 205)
Ich dachte, es wäre ein Wasserbecken, und der barmherzige Meister verwandelte die Salzsäure in Wasser und rettete mich vor dem Unglück! Ich bin dem Meister unendlich dankbar für seinen Schutz!
Im Dezember 2021 fuhr ich gegen 22 Uhr nach dem Fa-Lernen mit meinem Elektroroller nach Hause. An einer Kreuzung hörte ich ein Geräusch, das sich wie ein Auto hinter mir anhörte. Ich schaute zurück, sah aber nichts und bremste deshalb nicht ab. Als ich mich wieder umdrehte, sah ich plötzlich ein Auto vor mir stehen. Da konnte ich einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Ich riss den Lenker blitzschnell nach links, doch mein rechtes Bein prallte gegen das Auto. Der Schmerz war unerträglich, und mein Herz raste. Ich lag regungslos auf dem Roller, und es dauerte lange, bis ich mich erholte und aufstehen konnte.
Der Fahrer stieg aus und fragte, ob alles in Ordnung sei. „Mir geht es gut“, antwortete ich. „Bitte sehen Sie sich Ihr Auto an und sagen Sie mir, wie viel die Reparatur kosten würde.“
„Schön, dass es Ihnen gut geht“, sagte der Mann. „Ich kann das Auto reparieren, also machen Sie sich keine Sorgen.“
„Ich praktiziere Falun Dafa“, antwortete ich. „Mein Meister lehrt mich, ein guter Mensch zu sein und immer an andere zu denken. Ich habe Ihr Auto angefahren, nicht umgekehrt.“ Ich machte ihm keine Vorwürfe, dass er mitten auf der Straße angehalten hatte. Er traute sich nicht, mein Geld anzunehmen, also gab ich ihm 100 Yuan (etwa 12 Euro), und er half mir, den Lenker meines Elektrorollers geradezubiegen.
Während ich mit dem Elektroroller nach Hause fuhr, sandte ich aufrichtige Gedanken aus. Als ich an meinem Haus den Aufzug erreichte, lehnte ich den Roller an die Wand. Mein rechtes Bein fühlte sich eiskalt an, völlig gefühllos, unerträglich schmerzhaft, und ich konnte es nicht bewegen. Mein Herz raste, und ich fühlte mich, als müsste ich jeden Moment zusammenbrechen. Mit beiden Händen hielt ich mich an der Wand fest und rutschte langsam mit dem linken Fuß in den Aufzug. Ich sandte immer noch aufrichtige Gedanken aus und wollte meine Verletzung vor meinen Kindern verbergen.
Als ich die Tür öffnete, kam ich nicht einmal über die niedrige Schwelle. Genau in diesem Moment kam mein Sohn aus seinem Zimmer, sah mich und fragte: „Mama, was ist passiert?“ „Nichts, ich bin nur versehentlich mit dem rechten Bein angestoßen. Keine Sorge, alles ist gut.“ Mein Sohn half mir einzutreten.
Meine Mutter, mein Sohn und meine Schwiegertochter umringten mich besorgt und sagten: „Du siehst aus, als wärst du schwer verletzt.“ Meine zehnjährige Enkelin sagte: „Oma, weißt du was? Es war der Fashen des Meisters, der dich beschützt hat.“
Mein Sohn bestand darauf, mich ins Krankenhaus zu bringen. Meine Schwiegertochter sagte: „Keine Sorge, wir fahren nur ins Krankenhaus zum Röntgen, um zu sehen, ob die Knochen gebrochen sind. Die Vorderseite deines Schienbeins hat wenig Gewebe und kann Stößen nicht standhalten. Wenn es gebrochen ist und nicht richtig verheilt, könnte es sich verschieben und auseinanderziehen, was dir große Schmerzen bereiten würde. Es könnte sogar zu einer lebenslangen Behinderung führen. Im schlimmsten Fall wird das Krankenhaus es nur wieder einrenken und einen Gips anlegen; wir versprechen dir, dass du keine Spritzen oder Medikamente bekommst.“
„Mir geht es gut“, antwortete ich. „Ich praktiziere Falun Gong schon so viele Jahre; mein Körper ist voll von hochenergetischen Substanzen. Selbst wenn die Knochen gebrochen sind, werden sie wieder an ihren Platz zurückkehren.
Während ich sprach, zog ich meinen Mantel aus, und meine Schwiegertochter zog mir Schuhe und Socken aus. Sie hielt meine Füße in ihren Händen und meinte: „Deine Füße sind eiskalt.“ Ich sagte: „Schon gut, sie sind nur kalt.“
Ich saß auf dem Bett, während meine Schwiegertochter auf dem Boden hockte und meine Füße mit beiden Händen hielt. Meine Waden waren gestreckt. Gerade als ich sprach: „Ich habe den richtigen Weg gewählt“, streckte der Meister mit den Händen meiner Schwiegertochter meine Füße und hob dann mit meinen Händen die Mitte meiner Oberschenkel senkrecht an. Ich hörte ein Knacken in meinem Schienbein, was meine Schwiegertochter erschreckte, und sie „Aua!“ rufen ließ. „Schon gut, schon gut“, beruhigte ich sie. Der Meister hatte uns auf diese ungewöhnliche Weise zusammenarbeiten lassen und meine Knochen geschickt wieder eingerenkt.
„Bringt mir schnell den Videoplayer“, bat ich sie. „Und dann geht ihr beiden raus; ich möchte üben.“ Meine Schwiegertochter rief: „So willst du üben? Leg dich hin und ruh dich aus.“ Meine Mutter, die keine Praktizierende ist, sagte: „Lass sie üben; das Üben wird ihr helfen, schneller wieder gesund zu werden.“
Ich saß im Schneidersitz und versuchte es mit der fünften Übung. Nach zehn Minuten, als ich meine Handgesten veränderte, um die säulenförmige übernatürliche Kraft zu verstärken, durchströmte mich, kaum dass ich die Hände neu positioniert hatte, ein warmer Strom von den Knien bis zu den Zehen, und meine eiskalten Waden nahmen augenblicklich wieder normale Temperatur an. Unmittelbar danach durchströmte mich ein zweiter und dann ein dritter warmer Strom. Mit dem Segen des Meisters vollendete ich eine Stunde Meditation. Der Meister wacht unaufhörlich über seine Schüler, segnet sie und hält alles in ihnen im Gleichgewicht.
Der Schmerz hielt mich die ganze Nacht wach. Eine Zeitlang sandte ich aufrichtige Gedanken aus, rezitierte das Fa und schaute nach innen, wobei ich eine ganze Reihe von Anhaftungen entdeckte. Vor allem aber hatte ich das Fa nicht wirklich verinnerlicht, sondern es nur wie eine Formalität behandelt; ich hatte den Wunsch, dass die Fa-Berichtigung so schnell wie möglich enden möge, denn ich wollte nicht länger in der menschlichen Welt verweilen; zudem fürchtete ich das Leiden. Bei genauerer Betrachtung entdeckte ich auch, dass ich meine eigene Vollendung an die erste Stelle gesetzt hatte und erst danach die Erlösung aller Lebewesen.
In jener Nacht sandte ich immer dann, wenn ich eine Anhaftung bemerkte, aufrichtige Gedanken aus, um sie aufzulösen.
Ich schlief gerade ein, als mein rechtes Bein plötzlich heftig zitterte, begleitet von starken Schmerzen. Dies geschah fast jedes Mal, wenn ich einschlafen wollte, und jedes Zittern fühlte sich an wie ein Schmerz, der mein Herz durchbohrte. Mein Kopf schien von dem Wort „Schmerz“ angefüllt zu sein.
Zwei Tage später erkannte ich, dass ich den Schmerz nicht akzeptieren durfte. Schmerz ist Teil der Drei Weltkreise. Als Dafa-Praktizierende unterliege ich jedoch nicht mehr den Drei Weltkreisen. Daher sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um diesen „Schmerz“ aufzulösen.
Ich rezitierte wiederholt das Fa des Meisters:
„Zurzeit ist es aber egal, ob es sich um die Beseitigung von Karma oder die Einmischung böser Faktoren handelt, denn das alles ist das Werk der alten Mächte und ist das Gleiche, nur auf unterschiedliche Weise ausgedrückt. Ich bin gegen alles, was die alten Mächte tun, und ich erkenne nichts davon an; noch weniger sollen Dafa-Schüler solches Leid ertragen müssen.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz des Großraums New York 2013, 19.05.2013)
Der Gang zur Toilette war ein Albtraum. Ich konnte weder stehen noch mein Bein beugen, und selbst der Versuch, mich hinzusetzen oder auf dem Boden zu kriechen, war schwierig, da ich kaum Gewicht auf meine Gliedmaßen verlagern konnte. Ich versuchte es mehrmals, biss die Zähne zusammen und ertrug die Schmerzen, bis ich es schließlich schaffte, mich auf den Boden zu setzen. Ich stützte mich mit beiden Händen ab und bewegte mich rückwärts. Ich durfte mich meiner Familie so nicht zeigen. Meine Anhaftungen kann ich im Dafa lösen. Der Meister, führt mich, darum werde ich den von ihm arrangierten Weg gehen. Niemand hat das Recht, mich zu verfolgen.
Später benutzte ich einen Hocker, um mich beim Toilettengang festzuhalten. In der Nacht waren die Schmerzen so stark, dass ich am Morgen zu schwach zum Sprechen war; ich fühlte mich völlig erschöpft. Ich richtete meine Gedanken intensiv auf das Gute, lernte das Fa und machte die Übungen.
Ich war fest entschlossen, jeden Tag alle fünf Übungen zu machen, egal wie schmerzhaft es war. Bei den Übungen im Stehen lehnte ich mich an die Wand. Jede Dehnung verursachte mir unerträgliche Schmerzen im Bein. Die zweite Übung, die Falun-Pfahlstellung, machte ich im Sitzen.
Ich wollte diesen unrechtmäßigen Dingen nicht nachgeben. Da ich nicht gehen konnte, hielt ich mich an einem Plastikhocker fest. Weil mein rechtes Bein mich nicht tragen konnte, hüpfte ich auf dem anderen Bein umher. Ich versuchte, mein rechtes Bein langsam wieder zu belasten. Zuerst ging ich auf den Zehenspitzen, dann versuchte ich, die Ferse auf den Boden zu setzen. Aber egal, wie sehr ich mich anstrengte, es fühlte sich an, als wäre die Sehne in meinem rechten Bein um mehr als 2,5 Zentimeter verkürzt, und meine Ferse berührte den Boden nicht. Es schmerzte furchtbar. Diesen Zustand wollte ich nicht hinnehmen. Ich sandte unaufhörlich aufrichtige Gedanken aus, um alle unrichtigen Zustände zu korrigieren. Es war ein Kampf zwischen Gut und Böse.
Nach 26 Tagen ging ich zur Fa-Lerngruppe. Im Haus des Praktizierenden gab es über 20 Stufen. Ich ging hinauf, indem ich mich am Geländer festhielt.
In jenem Jahr verbrachte meine Schwiegermutter das chinesische Neujahr bei meinem jüngeren Schwager. Am Neujahrstag gingen mein Sohn, meine Schwiegertochter und ich zu ihr, um ihr ein frohes neues Jahr zu wünschen. Die Familie meines Schwagers wohnte im dritten Stock, der nur über eine Treppe erreichbar war. Ich stieg Stufe für Stufe hinauf und machte zwischendurch immer wieder kurze Pausen. Als mein Schwager von draußen zurückkam, meinen Sohn und meine Schwiegertochter sah und hörte, dass ich auch da war, meinte er, ich hätte es unmöglich schaffen können. Als er mich dann sah, war er völlig überrascht und fragte, wie ich denn nach oben gekommen sei. Ich sagte ihm, ich sei allein gelaufen. Er konnte es nicht glauben und bat mich, ein paar Schritte zu gehen, um es ihm zu zeigen. Daher stand ich auf und ging ein paar Schritte. Er lachte und applaudierte: „Jetzt bin ich überzeugt! Wirklich überzeugt!“
Sie wussten, dass ich mich nach der Beinverletzung geweigert hatte, zum Arzt zu gehen. Ich sagte ihnen, ich würde sie überraschen, aber sie glaubten mir nicht. Sie hatten sogar mit ihren Handys Fotos von meinem verletzten Bein gemacht und sie einem Orthopäden gezeigt. Der Arzt meinte, es sei wahrscheinlich ein Knochenbruch oder zumindest ein Riss.
1999 startete das Jiang-Zemin-Regime eine massive Verleumdungskampagne gegen Falun Dafa. Ich reiste mehrmals nach Peking, um meine Bürgerrechte wahrzunehmen. Im Petitionsbüro füllte ich Formulare aus, in denen ich Folgendes forderte: 1. Die Aufhebung des Haftbefehls gegen den Begründer von Falun Dafa. 2. Die Freilassung aller inhaftierten Falun-Dafa-Praktizierenden. 3. Ein legales Umfeld zum Praktizieren von Falun Dafa.
Weil ich meinen Personalausweis vorlegte, arbeiteten die Mitarbeiter des Petitionsbüros mit Mitarbeitern meines örtlichen Verbindungsbüros in Peking zusammen, um mich aus dem Büro zu entführen und mich widerrechtlich zu drei Jahren Zwangsarbeit zu verurteilen.
Im Arbeitslager ertrug ich verschiedene Formen grausamer Folter und wurde zu Medikamentenversuchen gezwungen. Ich gab meine Kultivierung nicht auf, sondern rezitierte weiterhin täglich das Fa und praktizierte die Übungen. Mitinsassen wurden gezwungen, uns zu schlagen, und sie traten diejenigen von uns, die sich weigerten, sich „umerziehen“, und zielten dabei auf empfindliche Körperstellen. Sie zwangen uns Chilipulver in den Hals – das leuchtend rote Pulver brannte in unseren Kehlen und ließ uns vor Schmerzen am Boden zappeln. Außerdem würgten und knebelten sie uns mit Handtüchern und schlugen uns wiederholt. Ich warnte den stellvertretenden Hauptmann, der diese Gräueltaten anstiftete, eindringlich: „Wenn das so weitergeht, wird jemand sterben. Wie wollen Sie sich dann rechtfertigen?“
Die stellvertretende Aufseherin meinte, sie würde die Verantwortung für alle Todesfälle übernehmen und behauptete, dass sie Möglichkeiten hätte, diese zu vertuschen. Sie fügte noch hinzu: „Ich wusste nur nicht, ob ich einen geeigneten Kandidaten finden würde.“ Sie schaute auf mich und sagte: „Sie scheinen sich perfekt dafür zu eignen.“
Ich verstand nicht, was sie meinte. Der Leiter der Verwaltungsabteilung machte eine Geste, als wolle er mir eine Spritze verpassen. „Ungehorsam, was?“, sagte er. „Bleib zwei Tage hier, dann kriegst du eine zzzz, zzzz, zzzz!“ Erst viel später begriff ich, dass sie vorhatten, meinen Körper für Medikamentenversuche zu verwenden.
Danach waren zwei Drogenabhängige für meine Mahlzeiten und mein Wasser zuständig, und mein Urin wurde separat aufbewahrt. Ich wurde ins Krankenhaus gebracht, wo mir unbekannte Medikamente injiziert wurden. Einige Tage später wurde ich in ein neu errichtetes, ungenutztes Gebäude auf dem Krankenhausgelände geführt. Zwei Personen in weißen Kitteln, weißen Hauben und großen Masken nahmen mir unter großen Sicherheitsvorkehrungen Blut ab. Einige Tage später wurde im Krankenhaus meine Reaktionszeit getestet. Sie ließen mich vor einer Maschine sitzen, die wie ein Arcade-Spielautomat aussah. Sie zeigten mir eine Lichtkugel, und wiesen mich an, immer wenn ich eine Lichtkugel sah, einen Knopf zu drücken.
Ein anderes Mal, ebenfalls in diesem Krankenhaus, benutzten sie ein computergesteuertes Testgerät, um eine Klemme an Akupunkturpunkten meiner Hand anzubringen. Sofort spürte ich einen heftigen Stromschlag direkt in meinem Gehirn, wie ein elektrischer Hammer, der darauf einhämmerte, jeder Schlag heftiger als der vorherige. Der Schock war unbeschreiblich. Offensichtlich testeten sie die Wirkung eines Medikamentenexperiments. Nach mehreren Medikamentenexperimenten entwickelte ich eine periphere Neuropathie, und meine inneren Organe und Muskeln verkümmerten.
Im Arbeitslager sagte ein Wärter einmal zu mir, als niemand sonst im Raum war: „Findest du das nicht seltsam? Du bist der zweite Mensch auf der Welt mit dieser Krankheit. Warum hattest du sie nicht schon früher? Nachdem der erste Fall einer unheilbaren Krankheit aufgetreten ist, bist du der zweite auf der Welt!“
Damals wurde ich derartig gequält, dass ich kaum noch reagieren konnte. Meine Gesichtszüge waren entstellt, meine Gliedmaßen verformt, ich war fast blind, hatte mein Gedächtnis verloren, mein Herz raste, ich bekam kaum Luft, mein Körper war eiskalt, ich konnte mich nicht bewegen und klammerte mich nur noch an das Leben. Die Schmerzen in meinem Körper fühlten sich an, als würden meine Knochen aufgeschürft und meine Sehnen herausgerissen. Es war, als würde immer wieder Schwefelsäure durch meinen Körper fließen oder als würden elektrische Ströme durch mich hindurchrauschen. Mein ganzer Körper krampfte, und mein Kopf schmerzte, als würde er gemeißelt. Bei jedem Schmerz zuckten meine Gesichtsmuskeln, meine Augen und mein Mund.
Die unmenschliche Folter verursachte mir in jeder Sekunde unerträgliche Schmerzen, doch ich hatte einen festen Gedanken: „Ich werde nicht sterben.“ Als ich unter extremen körperlichen und seelischen Schmerzen litt, meine Organe und Muskeln verkümmerten und ich dem Tode nahe war, dachte ich nie darüber nach, ob es eine Krankheit war, ob ich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte oder ob ich sterben würde.
Als ich aus dem Arbeitslager entlassen wurde, waren die Wärter sicher, dass ich sterben würde, bevor ich nach Hause käme. Doch zu ihrer Überraschung überlebte ich.
Nach meiner Heimkehr vertraute ich auf meinen unerschütterlichen Glauben an Falun Dafa, hörte weiterhin den Vorträgen des Meisters zu, und praktizierte die Übungen. Ich nahm keine einzige Tablette, ließ mir keine Spritzen geben und mein Körper erholte sich rasch. Für jemanden, dessen Organe verkümmert waren und der dem Tod nahe war, ist die Rückkehr in einen gesunden Zustand ein medizinisches Wunder; es war eine weitere Manifestation der Wunder und der außergewöhnlichen Kraft von Falun Dafa in meinem Leben.
In den folgenden Jahren sah ich mich mehreren plötzlichen, lebensbedrohlichen Herausforderungen gegenüber. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Plötzlich drehte sich die Welt, und ich sagte sofort: „Die alten Mächte dürfen mich nicht beeinflussen“, und rezitierte dann das Mantra. Bevor ich es beenden konnte, war alles wieder normal, und ich ging meiner Tätigkeit nach. Die Sache war erledigt, verflogen wie der Wind, völlig vergessen.
Ein anderes Mal schlief ich, als ich einen Mann neben meinem Bett stehen sah, der sagte: „Du musst sterben.“ In diesem Moment wurde mir schwindelig.
„Nein, ich werde nicht sterben!“, rief ich, und setzte mich abrupt im Bett auf. Ich legte meine rechte Hand auf die Brust und begann, aufrichtige Gedanken auszusenden. Bevor ich fertig war, verschwand der Mann. Mein Kopf fühlte sich wieder normal an. Ich legte mich hin und schlief wieder ein.
Ich will nicht prahlen. Es war der Meister, der diese Leiden für mich auflöste. Wenn der Meister nicht mein Karma getragen hätte, das so schwer wie Berge und so hoch wie der Himmel war, wie könnte ich dann noch leben?! Ich wollte meine Erfahrung teilen, um der Welt zu sagen: „Der Meister ist großartig! Das Fa ist großartig!“ Ich kann dem Meister nur danken, indem ich die drei Dinge gut mache!
Nach meinem Verkehrsunfall im Jahr 2021 hatte ich einen Traum: Ich saß ich in einer ausgehobenen Grube, genau wie man sie auf dem Land für Bestattungen verwendet. Ich blickte auf und sah Erdhügel, die die Grube umgaben. Ein Mann um die Fünfzig saß mir gegenüber und hielt in jeder Hand zwei Päckchen mit kleinen, runden Kugeln, kleiner als Tischtennisbälle, in einem Netz. Ein Päckchen war rosa, das andere hellblau. Seine Gedanken sagten mir, dass diese Kugeln ausreichen würden, um mich umzubringen. Ich empfand weder Groll noch Verbitterung. Ich dachte nur, dass ich sterben würde, sobald sie mich begraben hätten. Da hörte ich über mir eine Männerstimme rufen: „Komm herauf!“ Ohne zu spüren, wie ich kletterte, stieg ich aus der Grube auf den Hügel. Der Mann sagte: „Kauf ihnen etwas.“ Seltsamerweise hatte ich plötzlich viele Kerzen in der Tasche. Ich nahm die hellroten Kerzen heraus und gab jedem der fünf oder sechs Leute, die mich lebendig begraben sollten, zwei.
Kerzen symbolisieren Licht. Ich erkannte, dass es der Meister war, der mich mit seiner großen Barmherzigkeit rettete und meine karmischen Schulden tilgte. Er glich den Groll gegen die Menschen aus, denen ich Leid zugefügt hatte, sodass sie mir vergaben. Dafa schenkte ihnen und mir Licht. Ich werde dies stets bedenken: Andere zu schätzen bedeutet auch, mich selbst zu schätzen.
Ich verneige mich in Dankbarkeit für die unendliche und gütige Gnade des Meisters.