(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende in Südkorea hielten am 25. April 2025 vor der chinesischen Botschaft in Seoul und vor den chinesischen Konsulaten in Busan und Gwangju Pressekonferenzen ab im Gedenken an den 26. Jahrestag des Appells vom 25. April. Sie forderten ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).

Pressekonferenz vor der chinesischen Botschaft in Seoul am 25. April 2025
Pressekonferenz vor dem chinesischen Konsulat in Busan am 25. April 2025
Pressekonferenz vor dem chinesischen Konsulat in Gwangju am 25. April 2025
Praktizierende überreichen der chinesischen Botschaft die Erklärung des südkoreanischen Falun Dafa Vereins
Praktizierende überreichen dem Sicherheitsbeamten des chinesischen Konsulats in Busan die Erklärung des südkoreanischen Falun Dafa Vereins
Der südkoreanische Falun Dafa Verein gab während der Pressekonferenz eine Erklärung ab: „Die Petition vom 25. April war ein Meilenstein, der reifes Bürgerbewusstsein darstellte und als Vorbild für zukünftige Proteste dienen wird.“
Mehrere Praktizierende schilderten während der Pressekonferenz den ursprünglichen Appell vom 25. April und verurteilten die Verfolgung durch die KPCh. Der Moderator sprach über die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KPCh, einschließlich der von der KPCh geförderten Zwangsentnahme von Organen an Gewissensgefangenen. Er betonte: „Die Verbrechen der KPCh sind beispiellose Verbrechen gegen die Menschheit.“ Einwohner und Touristen blieben stehen und hörten zu. Ein Einwohner sagte: „Ich dachte, China und die KPCh wären dasselbe, aber heute weiß ich, dass sie es nicht sind.“ Anschließend schüttelte er dem Gastgeber die Hand und sagte: „Ich unterstütze Sie!“
Ein Praktizierender erinnerte sich daran, dass vor zwölf Jahren ein ehemaliger Reporter eines südkoreanischen Mainstream-Mediums, der in China stationiert war, einen verzerrten Bericht über den Appell vom 25. April verfasst hatte. Der Praktizierende erklärte dem Reporter damals persönlich die Fakten und konnte ihn dadurch umstimmen.
Hintergrund: Was ist der Appell vom 25. April?
Falun Dafa wurde erstmals 1992 von Herrn Li Hongzhi in Changchun, China, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die spirituelle Disziplin wird inzwischen in über 100 Ländern weltweit praktiziert. Millionen von Menschen haben sich die Lehren zu eigen gemacht, die auf den Grundsätzen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sowie auf fünf sanften Übungen beruhen, und haben dadurch eine Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden erfahren.
Am 23. und 24. April 1999 griffen Polizeibeamte in Tianjin, einer Stadt in der Nähe von Peking, Dutzende von Praktizierenden an und verhafteten sie, die sich vor dem Büro einer Zeitschrift versammelt hatten, um über Fehler in einem kürzlich veröffentlichten Artikel zu diskutieren, der Falun Dafa angriff. Als sich die Verhaftungen herumsprachen und weitere Praktizierende sich bei den Beamten erkundigten, wurde ihnen gesagt, dass sie ihre Appelle nach Peking bringen müssten.
Am folgenden Tag, 25. April, versammelten sich etwa 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende spontan vor dem zentralen Petitionsamt in Peking, wie sie von den Beamten in Tianjin angewiesen worden waren. Die Versammlung verlief friedlich und geordnet. Mehrere Falun-Dafa-Vertreter wurden zu einem Treffen mit dem chinesischen Premierminister Zhu Rongji und seinen Mitarbeitern eingeladen. An diesem Abend wurden die Sorgen der Praktizierenden erhört. Die verhafteten Praktizierenden in Tianjin wurden freigelassen, und alle gingen nach Hause.
Jiang Zemin, der frühere Chef der KPCh, sah in der wachsenden Popularität der spirituellen Disziplin eine Bedrohung für die atheistische Ideologie der KPCh und erließ am 20. Juli 1999 einen Befehl zum Verbot von Falun Dafa.
Minghui.org hat bestätigt, dass im Laufe der Jahre Tausende von Praktizierenden durch die Verfolgung ums Leben gekommen sind; die tatsächliche Zahl ist vermutlich viel höher. Noch mehr wurden wegen ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert.
Es gibt konkrete Beweise dafür, dass die KPCh die Entnahme von Organen inhaftierter Praktizierender fördert, die ermordet werden, um die Organtransplantationsindustrie zu versorgen.
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