(Minghui.org) Im ersten Halbjahr 2025 wurden 76 Todesfälle von Falun-Dafa-Praktizierenden gemeldet, die infolge der Verfolgung gestorben sind.

Unter den neu bestätigten Todesfällen sind jeweils einer aus den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015 und 2019, jeweils zwei aus den Jahren 2016, 2020 und 2022 und fünf aus dem Jahr 2023. Insgesamt 28 Praktizierende starben im Jahr 2024 und 32 im Jahr 2025. Aufgrund der strengen Informationszensur des kommunistischen Regimes kann die Verfolgung nicht immer zeitnah gemeldet werden. Die tatsächliche Zahl der Todesopfer dürfte deutlich höher liegen.

Die 76 verstorbenen Praktizierenden, darunter 50 Frauen und eine Person, deren Geschlecht unbekannt ist, stammten aus 18 Provinzen und Kommunen. In der Provinz Hebei wurden 13 Todesfälle registriert, gefolgt von elf in Heilongjiang, acht in Jilin und sechs in Liaoning. In den restlichen 14 Regionen gab es zwischen einem und fünf Fälle.

Von den 74 Praktizierenden, deren Alter zum Zeitpunkt ihres Todes bekannt war, waren zwölf über 80 Jahre alt, zwei über 90 und der Rest zwischen 41 und 79 Jahre alt. Sie stammten aus allen Gesellschaftsschichten, unter ihnen waren mehrere pensionierte Lehrer, ein LKW-Fahrer, ein pensionierter Ingenieur und ein Arbeiter einer Ziegelei.

Sieben Praktizierende starben in Haft, darunter ein 53-jähriger Mann, der eine zwölfjährige Haftstrafe verbüßte, eine 71-jährige Frau, die eine vierjährige Haftstrafe verbüßte, und ein 67-jähriger Mann, der in einer psychiatrischen Klinik verstarb.

Während einige Praktizierende die Folter in Haft überlebten, verstarben sie kurz nach Verbüßung ihrer unrechtmäßigen Haftstrafen. Andere erlagen der langen Haft und den Schikanen und starben Wochen oder Monate nach der letzten Schikane.

Ein Mann aus Chongqing erkrankte etwa zehn Tage nach seiner Überstellung in das Gefängnis Yongchuan am 27. April 2023 schwer. Er verbüßte dort eine zweieinhalbjährige Haftstrafe. Er entwickelte Diabetes und erhielt Spritzen mit unbekannten Medikamenten. Nach seiner Entlassung im August 2024 kämpfte er weiterhin mit seinem schlechten Gesundheitszustand und verstarb nur wenige Monate später. Er war 73 Jahre alt.

Ein Bürger der Provinz Sichuan, der eine dreieinhalbjährige Haftstrafe ableistete, musste Medikamente gegen seinen „hohen Blutdruck“ einnehmen, obwohl er keinerlei Symptome von Bluthochdruck aufwies. Sein Gesundheitszustand war durch die Misshandlungen und die Medikamente schwer geschädigt. Bei seiner Entlassung konnte er seinen Rücken nicht mehr aufrichten und den Kopf nicht heben. Er litt außerdem unter schwerem Gedächtnisverlust und geistigem Abbau. Die Polizei schikanierte ihn weiterhin regelmäßig. Er starb am 22. Februar 2025 im Alter von 87 Jahren.

Zwei Praktizierende hatten bereits Jahre vor ihrem eigenen Tod ihren Ehepartner infolge der Verfolgung verloren. Der Tod einer 75-jährigen Mutter ereignete sich nur zwei Monate nach dem Tod ihrer Tochter, die kurz nach der jüngsten Polizeischikane starb. Eine Frau verlor drei Familienmitglieder durch die Verfolgung, bevor sie selbst verstarb.

In einem Fall starb 2024 ein 67-jähriger Mann, nachdem er 22 Jahre lang gezwungen gewesen war, von zu Hause weg zu leben, um seiner Verhaftung zu entgehen. Er und sechs weitere Praktizierende hatten 2002 Fernsehsignale eingespeist und Videos abgespielt, die die verleumderische Propaganda über Falun Dafa entlarvten. Während er entkam, wurden die Verhafteten zu 14 bis 20 Jahren Haft verurteilt.

Zusätzlich zu den körperlichen und seelischen Belastungen litten einige Praktizierende unter finanzieller Verfolgung. Einem Mann in Hebei wurde 2022 seine Rente entzogen. Kurz darauf erlitt er einen Schlaganfall und starb zwei Jahre später.

In der 1. Hälfte 2025 verstorbene Falun-Dafa-Praktizierende

Es folgen Einzelheiten zu ausgewählten Todesfällen.

Todesfälle in Gewahrsam

Weitere Informationen zum Tod einer 71-Jährigen im Frauengefängnis der Provinz Liaoning

Wang Yan, 71, aus der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, starb am 9. Mai 2025, während sie eine vierjährige Haftstrafe im Frauengefängnis der Provinz Liaoning verbüßte.

Wang Yans Gefängnisstrafe erfolgte aufgrund ihrer Verhaftung zu Hause am 5. März 2022. Jemand hatte sie angezeigt, weil sie in einem Wohngebiet Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilt hatte. Der Beamte Fang Peng und andere Mitarbeiter der Polizeiwache Dongta beschlagnahmten ihre Falun-Dafa-Bücher, ein Porträt des Begründers von Falun Dafa und ihr Mobiltelefon.

Die Polizei entließ Wang drei Tage später gegen Kaution, nachdem sie 5.000 Yuan (ca. 600 EUR) von ihr erpresst hatte. Am 20. Juli 2022 brachte man sie in das Untersuchungsgefängnis der Stadt Shenyang. Später wurde sie vom Bezirksgericht Dadong zu einem unbekannten Zeitpunkt zu vier Jahren Haft verurteilt und in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning überstellt. Dort starb sie am 9. Mai 2025.

Bei Wang war noch im Untersuchungsgefängnis Brustkrebs diagnostiziert worden, bevor sie ins Gefängnis gebracht wurde. Gemäß den Gefängnisregeln sollten Schwerstkranke nicht eingeliefert werden. Hätte sie Haftaussetzung aus medizinischen Gründen beantragt, hätte sie ihre Strafe zu Hause absitzen dürfen. Trotz ihres Zustandes wurde sie ins Gefängnis überstellt und gezwungen, Erklärungen zu schreiben und Videos aufzunehmen, in denen sie Falun Dafa gegen ihren Willen abschwor. Außerdem war sie Misshandlungen ausgesetzt.

Die Gefängnisregeln besagen außerdem, dass Häftlinge, die 65 Jahre oder älter sind oder an einer schweren Krankheit leiden, der Abteilung für ältere und gebrechliche Menschen zugewiesen und von Zwangsarbeit befreit werden sollen. Dies gilt jedoch nicht für Falun-Dafa-Praktizierende, unabhängig von ihrem Alter oder ihrem körperlichen Zustand.

71-jähriger Mann, der wegen seines Glaubens gefoltert wurde, stirbt im Krankenhaus

Tang Fenghua, ein 71-jähriger Einwohner von Chongqing wurde im Gefängnis Yongchuan wegen seines Glaubens an Falun Dafa brutal gefoltert und geriet in einen kritischen Zustand. Er wurde zur Behandlung in das zweite Krankenhaus von Chongqing gebracht, wo er am 17. April 2025 starb.

Aufgrund der strengen Informationszensur und der Vertuschung der Verfolgung von Falun Dafa durch das chinesische kommunistische Regime ist nicht klar, wann Tang Fenghua verhaftet (vermutlich Ende 2021 oder Anfang 2022) oder verurteilt wurde. Berichten zufolge war er zu vier oder viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden und hätte voraussichtlich irgendwann im Jahr 2025 freigelassen werden sollen.

Tang, Inhaber eines Möbelgeschäfts, wurde seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 wiederholt verfolgt. Er hatte bereits zwei Haftstrafen von insgesamt fünf Jahren verbüßt.

67-Jähriger stirbt während einer 13-jährigen Haft – Familie darf nicht in Nähe seines Leichnams kommen

Zuo Hongtao, ein Einwohner der Stadt Qinhuangdao in der Provinz Hebei starb am 6. August 2024, während er eine 13-jährige Haftstrafe wegen seines Glaubens an Falun Dafa verbüßen musste. Er war 67 Jahre alt.

Zuo Hongtao wurde am 9. Juni 2017 verhaftet, im Januar 2018 zu 13 Jahren Haft verurteilt und später in die Abteilung 19 des Gefängnisses Baoding eingewiesen. Am 19. Juli 2024 erkrankte er schwer und wurde zur Notfallbehandlung ins Krankenhaus gebracht. Nach seiner Entlassung brachte man ihn zurück ins Gefängnis, wo er am 6. August starb. Seine Familie durfte nicht in die Nähe seiner Leiche kommen. Das Gefängnis ließ Zuos Leichnam ohne die Zustimmung seiner Familie einäschern.

53-jähriger Mann aus Heilongjiang stirbt 2023 während einer zwölfjährigen Haftstrafe

Ein 53-jähriger Einwohner des Kreises Fangzheng, Provinz Heilongjiang, starb am 24. September 2023 in einem Krankenhaus, nachdem er wegen des Praktizierens von Falun Dafa zwölf Jahre lang inhaftiert gewesen war.

Li Chang’an, ein LKW-Fahrer, wurde wiederholt wegen seines Glaubens ins Visier genommen, nachdem die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa angeordnet hatte. Nach seiner letzten Verhaftung am 21. Mai 2015 wurde er am 28. Oktober 2015 zu zwölf Jahren Haft verurteilt und in das Gefängnis Hulan gebracht.

Weil Li sich am 23. Mai 2016 weigerte, die Gefangenenuniform zu tragen oder beim Appell zu antworten, wurde er geschlagen und 13 Tage lang in Einzelhaft gesteckt. Er erhielt täglich nur ein gedämpftes Brötchen und wurde weiterhin misshandelt.

Hauptmann Xu Wenlong wies den Teamleiter und einige Wärter im Juli 2018 an, Li zu schlagen, weil er sich weigerte, die Häftlingsuniform anzuziehen. Sie sperrten ihn in Einzelhaft und ließen ihn erst wieder frei, als er infolge eines Hungerstreiks schwer erkrankte.

Xu sperrte im darauffolgenden Jahr Li fünf weitere Male in Einzelhaft, weil er sich weigerte, eine Häftlingsuniform zu tragen oder Zwangsarbeit zu verrichten. Einmal wurde Li von einem Wärter so heftig geschlagen, dass sein Gesicht blutüberströmt war. Die Wärter stifteten die Häftlinge auch dazu an, ihn zu schlagen; sie schlugen ihm einen Zahn aus. Die Wärter unternahmen nichts, um die Häftlinge zu bestrafen, woraufhin diese Li noch brutaler schlugen.

Ende 2022 führte die Gefängnisbehörde eine Reorganisation durch und stellte Li unter die Leitung eines neu gebildeten „Anti-Aufruhr-Teams“. Er weigerte sich, den Anweisungen des neuen Teams Folge zu leisten und wurde deshalb von Abteilungsleiter Zhang Xianfeng wiederholt in Einzelhaft gesteckt. Aus Protest trat er in den Hungerstreik und wurde wiederholt zwangsernährt.

Lis Gesundheitszustand verschlechterte sich infolge der langjährigen Zwangsernährung und Misshandlungen. Im November 2022 wurden bei ihm allgemeine Ödeme, Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum und Leberzirrhose festgestellt. Anstatt seine Peiniger zur Verantwortung zu ziehen, erpresste das Gefängnis 50.000 Yuan (ca. 6.000 Euro) von seiner Familie, die seine „medizinischen Kosten“ decken sollten.

Li fiel ins Koma und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo er eine Woche später, am 24. September 2023, starb. Insidern zufolge starben mindestens 16 weitere Falun-Dafa-Praktizierende, nachdem sie im Gefängnis Hulan misshandelt worden waren. Das Gefängnis ist als Hochsicherheitsgefängnis für zum Tode Verurteilte und Häftlinge mit mindestens 15 Jahren Haft konzipiert. Nach Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 wurde es zu einer zentralen Einrichtung für die Inhaftierung von Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Heilongjiang.

Einst kerngesund, nach Zwangseinlieferung in psychiatrische Klinik tot

He Jingru, geboren im Juli 1957, aus Huizhou, Provinz Guangdong, wurde nach seiner Verhaftung im Jahr 2024 wegen seines Glaubens an Falun Dafa in eine örtliche psychiatrische Klinik eingeliefert. Vor seiner Festnahme war er kerngesund gewesen, doch Monate später, am 20. Mai 2025, starb der 67-Jährige in der Klinik. Einzelheiten über die mögliche Folter oder gewaltsame Verabreichung von Medikamenten sind nicht bekannt.

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas 1999 die Verfolgung von Falun Dafa angeordnet hatte, wurde He wegen seines Glaubens mehrfach ins Visier genommen. Er verbüßte eine dreijährige Zwangsarbeitsstrafe (Januar 2001 - Januar 2004) und drei fünfjährige Gefängnisstrafen (Juli 2003 - Juli 2008, Januar 2010 - Januar 2015 und April 2017 - April 2022).

Während seiner insgesamt 18 Jahren Inhaftierung wurde He gefoltert: mit brutalen Schlägen, Übergießen mit kochendem Wasser, den Kopf ins Wasser getaucht, der unfreiwilligen Verabreichung giftiger Medikamente, die sein zentrales Nervensystem schädigten, Aufhängen und Schlafentzug. Ein Arm wurde ihm 2012 nach einer Prügelattacke gebrochen, als er seine zweite Haftstrafe verbüßte.

Todesfälle zu Hause

1) Todesfälle kurz nach der jüngsten Schikane

77-jähriger Pensionär nach seiner Freilassung häufig schikaniert, nun tot

Ein Einwohner der Stadt Wuhan, Provinz Hubei, lebte nach seiner Freilassung gegen Kaution im April 2024 aufgrund häufiger Schikanen durch die Polizei in ständiger Angst. Seine Gesundheit verschlechterte sich rapide, bis er am 11. Januar 2025 verstarb. Er war 77 Jahre alt.

Lan Wenbin, ehemals leitender Angestellter einer Beratungsfirma in Peking, wurde wegen seines Glaubens an Falun Dafa zur Zielscheibe. Als er im April 2024 Informationsmaterialien verteilte, um auf die 26 Jahre andauernde Verfolgung aufmerksam zu machen, wurde er der Polizei gemeldet und verhaftet. Die Polizisten hielten ihn einen Tag lang auf der Polizeistation in Handschellen gefesselt und gaben ihm weder zu essen noch Wasser. Am Abend bat er mehrmals darum, die Toilette benutzen zu dürfen, was ihm jedoch jedes Mal verwehrt wurde. Die Polizisten beschimpften ihn und ließen ihn über Nacht auf einer Bank sitzen, wobei sie ihn wiederholt verhörten.

Am nächsten Tag brachten die Polizeibeamten Lan zu einer Untersuchung ins Krankenhaus. Dabei wurde in seinem Unterleib ein 4,8 cm großer Tumor festgestellt. Daraufhin ließ die Polizei ihn frei und teilte seinen Familienangehörigen mit, dass er nur noch wenige Tage leben würde, ließen sie jedoch über genauere Angaben zu seiner Prognose im Unklaren. Außerdem zwangen die Beamten sie, ihre Grundbuchurkunde als Kautionszahlung einzureichen.

Nach seiner Freilassung wurde Lan abwechselnd von Beamten der Polizeistationen Jinyinhu, Changfeng und Chezhan schikaniert und gefilmt. Er lebte in ständiger Angst und starb am 11. Januar 2025.

77-jährige Frau aus Chongqing stirbt wenige Wochen nach jüngster Schikane

Li Zhenghua, Rentnerin der Allgemeinen Maschinenfabrik Chongqing, wurde seit Anfang Dezember 2023 ständig von der Polizei schikaniert, weil sie sich für die Aufklärung über die Verfolgung ihres Glaubens Falun Dafa einsetzte. Drei Wochen lang lebte sie in Angst davor, ihr Haus zu verlassen. Am 27. Januar 2024 verstarb sie plötzlich zu Hause. Sie wurde 77 Jahre alt.

2) Todesfälle kurz nach der jüngsten Inhaftierung

Während widerrechtlicher Haft psychisch erkrankt – wenige Monate nach Freilassung tot

Chen Yadong aus der Stadt Harbin in der Provinz Heilongjiang, einst ein Baumpfleger, wurde am 16. Februar 2023 verhaftet, nachdem ihn jemand angezeigt hatte, weil er mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte. Seine Familie erhielt in den folgenden sieben Monaten keine Informationen über ihn. Im September 2023 erhielten sie plötzlich einen Anruf und wurden angewiesen, ihn im Kreis Bin abzuholen. Dann, an einem Tag im September 2023, erhielt die Familie unerwartet einen Anruf und wurde aufgefordert, Chen in der Gemeinde Bin abzuholen. Seine Angehörigen stellten schockiert fest, dass sich der einst gesunde Mann mit klarem Verstand in einen ängstlichen und verwirrten Menschen verwandelt hatte. Sein Blick war ausdruckslos, er zitterte am ganzen Körper, und murmelte ununterbrochen: „Ich will nach Hause.“

Als er wieder zuhause war, erkannte er niemanden mehr, scheute das Licht und kauerte oft in einer Ecke. Manchmal schnappte er sich Kleidungsstücke oder einen Stuhl, rannte weg und murmelte wiederholt, dass er „nach Hause“ wolle. Sechs Monate später, am 1. April 2024 starb er im Alter von 77 Jahren.

59-Jährige aus Jilin stirbt noch vor dem Gerichtsprozess

Die 59-jährige Dong Yusu aus dem Kreis Dongfeng in der Provinz Jilin starb am 15. Dezember 2024. Ihr stand eine Gerichtsverhandlung bevor, weil sie Falun Dafa praktizierte.

Dong wurde am 8. August 2024 verhaftet, als sie in einer Privatwohnung gemeinsam mit anderen Praktizierenden die Lehre von Falun Dafa lernte. Aufgrund von Misshandlungen in der Haft bekam Dong ein systemisches Ödem und hatte Atembeschwerden. Sie wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt gegen Kaution freigelassen und befand sich eine Zeit lang im Krankenhaus. Nach ihrer Entlassung zog sie zu ihrer Tochter, bis sich am besagten 15. Dezember 2024 in der Wohnung ihrer Tochter verstarb.

Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Longshan in der Stadt Liaoyuan (die für den Bezirk Dongfeng zuständig ist) hatte zuvor zu einem unbekannten Zeitpunkt Anklage gegen Dong erhoben. 

3. Todesfälle nach der Ableistung von Gefängnisstrafen

Nach Haftstrafe: 92-jährige Falun-Dafa-Praktizierende verstorben

Eine 92-jährige Frau in der Stadt Nanchang in der Provinz Jiangxi starb am 9. Februar 2025, nur wenige Monate nachdem sie eine sechsmonatige Haftstrafe wegen des Praktizierens von Falun Dafa abgeleistet hatte.

Yu Fangzhuang wurde am 25. Januar 2020 verhaftet und wenige Stunden später gegen Kaution freigelassen. Am 18. Januar 2021 wurde sie zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Aufgrund ihres hohen Alters gestattete ihr das Gericht, die Strafe außerhalb des Gefängnisses abzusitzen.

Am 14. November 2023 teilte die Polizei Frau Yu mit, dass sie sich einer körperlichen Untersuchung unterziehen müsse. Ihr Sohn begleitete sie ins Krankenhaus. Eine Woche später, am 21. November, wurde sie von der Polizei zu Hause verhaftet und in das Frauengefängnis der Provinz Jiangxi gebracht, obwohl sie ihre sechsmonatige Haftstrafe gemäß Gerichtsbeschluss bereits außerhalb des Gefängnisses verbüßt hatte. Es ist unklar, warum das Gericht eine erneute Ableistung der Haftstrafe anordnete. Am 20. Mai 2024 endete ihre Haftzeit.

Yu schilderte später die Misshandlungen, die sie im Gefängnis erlitt. Die zu ihrer Überwachung abgestellten Häftlinge legten sie einmal für drei Tage ununterbrochen in Fesseln. Ein anderes Mal gossen sie ihr beim Baden kochendes Wasser über den Kopf. Die Wärter zwangen die damals bereits 91-jährige Frau, im oberen Bett zu schlafen. Sie hatte täglich Mühe, auf und ab zu klettern. Es gab nicht genug Essen für alle und oft hatte sie gar nichts zu essen.

Die Misshandlungen führten zu schweren gesundheitlichen Schäden. Als Yu wieder zuhause war, verschlechterte sich ihr Zustand zusehends. Sie war oft bewusstlos und verlor allmählich die Fähigkeit, andere Menschen zu erkennen, sogar ihren eigenen Sohn. Außerdem hatte sie Schmerzen am ganzen Körper. Sie hatte Schwierigkeiten, beim Gehen das Gleichgewicht zu halten, und stürzte leicht. Sie verstarb am frühen Morgen des 9. Februar 2025.

73-Jährige aus Liaoning stirbt Anfang 2020, drei Jahre nach Verbüßung einer langjährigen Haftstrafe

Eine 73-jährige Einwohnerin der Stadt Fushun in der Provinz Liaoning starb Anfang 2020, kaum drei Jahre nachdem sie eine 7,5 Jahre lange Haftstrafe wegen ihres Glaubens an Falun Dafa abgesessen hatte.

Wang Hongbing war am 18. April 2009 bei einer Polizeirazzia verhaftet und später zu 7,5 Jahren Haft verurteilt worden. Sie wurde am 28. November 2009 in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning eingeliefert. Bei ihrer Ankunft im Gefängnis wies der für sie zuständige Gruppenleiter zwei Insassinnen an, sie rund um die Uhr zu überwachen und umzuerziehen. Der Gruppenleiter drohte damit, ihr Essen und Trinken vorzuenthalten, sollte sie sich weigern, Falun Dafa abzuschwören. Die Häftlinge schlugen ihr oft gezielt auf den Kopf und zwangen sie, den ganzen Tag zu stehen.

Es war tiefer Winter, doch die Wärterinnen zogen Wang bis auf die Unterwäsche aus. Sie zitterte vor Kälte. Als die Wärterinnen und Häftlinge sie schlugen, befahlen sie ihr, sie nicht anzustarren, und sagten: „Wen hast du gesehen, der dich geschlagen hat?“ Wang verurteilte sie dafür, dass sie sich vor der Verantwortung drückten, woraufhin sie Wang noch brutalere Schläge verpassten. Sie konnte sich nicht einmal mehr vom Boden hochziehen, und dennoch befahlen sie ihr, stehen zu bleiben.

Die Schläge dauerten sechs Tage am Stück. Die Häftlinge befahlen Wang dann, in einer schriftlichen Erklärung Falun Dafa abzuschwören. Wang weigerte sich. Sie schrieben eine solche Erklärung und ergriffen Wangs Hände, um ihre Fingerabdrücke zu nehmen. Anschließend legten sie es den Wärtern als Beweis dafür vor, dass sie ihre Aufgabe, Wang „umzuerziehen“, erfüllt hatten.

Das war noch nicht das Ende der Misshandlung. Wang und andere inhaftierte Praktizierende wurden einer ständigen Überprüfung unterzogen, um festzustellen, ob sie noch fest entschlossen waren, ihrem Glauben abzuschwören. Wenn die Ergebnisse als „unbefriedigend“ eingestuft wurden, untersagten die Wärter ihnen das Essen und Trinken und befahlen den Häftlingen, den Praktizierenden auf den Kopf zu schlagen. Außerdem wurden sie gezwungen, von morgens bis abends zu stehen. Um den Hass auf die Praktizierenden weiter zu schüren, ließen die Wärter die Häftlinge auch jeweils zweistündige Nachtschichten leisten, in denen sie stehen mussten. Die Häftlinge wiederum schlugen auf die Praktizierenden ein und misshandelten sie noch mehr. Wang spürte oft, dass ihr Kopf durch die Schläge schwer wurde.

Als Wang im Oktober 2016 entlassen wurde, war sie benommen und hinkte. Sie erfuhr auch, dass ihre Rente seit Juni 2016 ausgesetzt worden war. Ihre Anträge auf Wiedergewährung ihrer Rente wurden wiederholt abgelehnt. Außerdem forderte die örtliche Sozialversicherungsanstalt sie auf, alle während ihrer Haftzeit gewährten Rentenleistungen zurückzuzahlen. Sie und ihr Mann waren schon lange vor ihrer Inhaftierung geschieden, daher hatte sie keine andere Einkommensquelle.

Später zog Wang zu ihrer jüngeren Schwester. Dort saß sie oft stundenlang mit ausdruckslosem Gesichtsausdruck an derselben Stelle. Im Herbst 2018 erlitt Wang einen Schlaganfall und fiel ins Wachkoma. Sie starb Anfang 2020.

Im Gefängnis gewaltsam Medikamente verabreicht und gefoltert – 74-Jährige stirbt weniger als zwei Jahre nach ihrer Freilassung

Eine Einwohnerin der Stadt Zibo in der Provinz Shandong verstarb am 7. Oktober 2024, weniger als zwei Jahre nach ihrer Freilassung aus dem Gefängnis; dort war sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa eingesperrt worden. Wegen der Folter und gewaltsamen Verabreichung von Medikamenten, die sie im Gefängnis ertragen musste, erholte sie sich nicht mehr und hatte den Rest ihres Lebens extreme Schmerzen. Sie war 74 Jahre alt.

Nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 wurde Wang Yuling wiederholt zum Ziel, weil sie ihren Glauben aufrechterhielt. Dafür, dass sie 1999 nach Peking ging, um sich für Falun Dafa einzusetzen, sperrte man sie in eine Nervenheilanstalt. Dort bekam sie schädigende Medikamente und Elektroschocks verabreicht.

Im September 2002, zwei Monate vor dem 16. Nationalen Kongress der Kommunistischen Partei Chinas wurde Wang erneut verhaftet und in eine Nervenheilanstalt gesperrt. Dort verabreichte man ihr erneut schädigende Medikamente. Später brachten die Behörden sie in die Haftanstalt Zhangdian und verurteilten sie zu drei Jahren Zwangsarbeit. Während ihrer Zeit im Zwangsarbeitslager Wangcun wurde sie für lange Zeit in Einzelhaft gesperrt. Ihr wurde außerdem der Schlaf entzogen und sie musste sich Verleumdungspropaganda ansehen, die Falun Dafa verteufelte.

Ende August 2021 sprach sie mit Menschen über Falun Dafa. Polizisten folgten ihr, verhafteten sie und verhörten sie in der Bezirkspolizei Zichuan. Die Polizisten erpressten von ihr vor ihrer Freilassung 2.000 Yuan (ca. 250 Euro) und stellten sie unter Hausarrest. Zusätzlich durchsuchten sie ihre Wohnung.

Wangs letzte Verhaftung war im Juli 2022, das Bezirksgericht Zichuan verurteilte sie am 6. September 2022 zu eineinhalb Jahren Haft. Kurz darauf brachte man sie in das Frauengefängnis der Provinz Shandong. Weil Wang sich im Gefängnis weigerte Falun Dafa aufzugeben sperrten die Wärter sie für fünf Monate in Einzelhaft. Vier Mitgefangene überwachten sie rund um die Uhr. Sie befahlen ihr auch, täglich Berichte zu schreiben, in denen sie Falun Dafa widerrufen musste. Als Wang sich weigerte, packten sie ihre Hand und zwangen sie zu schreiben. Die Wärter verabreichten Wang auch drei Mal täglich unbekannte Medikamente. Wenn sie sich weigerte, wurde sie zum Schlucken gezwungen. Angestachelt von den Wärtern schlugen und beleidigten die Mitgefangenen sie nach Belieben. Zusätzlich musste sie stundenlang bewegungslos auf einem kleinen Hocker sitzen und durfte die Toilette nicht benutzen.

Nach Wangs Freilassung am 30. Januar 2023 war sie äußerst schwach und kämpfte mit schweren Nebenwirkungen der im Gefängnis verabreichten Medikamente. Ihr Leiden verschlimmerte sich oft in der Nacht, weshalb sie manchmal vor Schmerzen schrie.

Wang wurde plötzlich am 31. August 2024 ohnmächtig und wurde in die Notaufnahme gebracht. Die Ärzte diagnostizierten mehrfaches Organversagen. Sie starb zwei Monate später am 7. Oktober 2024.

63-Jährige stirbt nach 12 Jahren Haft unter schlimmsten Bedingungen

Die 63-jährige Zhang Huijuan aus dem Kreis Yilan, Provinz Heilongjiang, starb am 5. Februar 2025. Ein Jahr zuvor war sie nach zwölf Jahren Haft freigelassen worden. Im Gefängnis hatte man bei ihr Krebs diagnostiziert. Trotz ihres schlechten Zustandes lehnte das Gefängnis eine vorzeitige Entlassung ab. Auch nach ihrer Freilassung wurde Zhang weiterhin von der Polizei schikaniert, sodass sich ihr Zustand weiter verschlechterte.

Zhang Huijuan

Einwohner Sichuans stirbt im Alter von 87

Zheng Shiyi aus der Stadt Suining in der Provinz Sichuan wurde am 20. November 2015 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er Aufkleber mit Informationen über Falun Dafa angebracht hatte. Während seiner Haft im Gefängnis Jiazhou wurde er brutal gefoltert und gezwungen, Medikamente gegen „hohen Blutdruck“ einzunehmen, obwohl er keine Symptome von Bluthochdruck hatte.

Als er im März 2018 entlassen wurde, war seine Gesundheit schwer geschädigt. Er konnte seinen Rücken nicht mehr aufrichten oder den Kopf heben. Außerdem litt er unter schwerem Gedächtnisverlust, wahrscheinlich aufgrund der Medikamente. In seinen letzten Jahren verschlechterte sich sein Zustand zusehends. Seine Intelligenz sank später auf das Niveau eines Kleinkindes. Schließlich war er völlig handlungsunfähig.

Trotz seines Zustandes schikanierte die örtliche Polizei ihn immer wieder zu Hause. Sie nahm ihm gewaltsam Blut ab und fotografierte ihn. Er starb 87-jährig am 22. Februar 2025.

73-jähriger drei Mal gesetzwidrig inhaftiert und misshandelt – acht Monate nach seiner Freilassung tot

Nachdem Dai Xianming, aus Chongqing, wegen seines Glaubens an Falun Dafa drei Gefängnisstrafen und insgesamt acht Jahre und zwei Monate in einem Zwangsarbeitslager verbüßt hatte, verstarb er am 19. April 2025. Er war 73 Jahre alt.

Zehn Tage nach seiner Überstellung in das Gefängnis Yongchuan am 27. April 2023, wo er eine 2,5-jährige Haftstrafe verbüßen sollte, erkrankte der betagte Praktizierende ernsthaft.

Seine Frau, Xu Keqin, versuchte neunmal, ihn im Gefängnis zu besuchen, wurde jedoch jedes Mal abgewiesen. Am 22. Mai 2023 erhielt sie einen Brief aus dem Gefängnis, in dem stand, dass ihr Mann unter hohem Blutzucker leide, sich aber nach einem Krankenhausaufenthalt erholt habe. Sie wurde angewiesen, 2.000 Yuan (ca. 260 Euro) an das Gefängnis zu überweisen, damit ihr Mann Dinge des täglichen Bedarfs und Nahrungsergänzungsmittel kaufen könne.

Am 7. Juli 2023 erhielt Xu einen Brief von ihrem Mann, in dem geschrieben stand: „Nur zehn Tage nach meiner Einlieferung ins Gefängnis war ich dem Tod nahe und wurde über zehn Tage im Krankenhaus behandelt. Nach meiner Rückkehr in die 10. Abteilung wurde ich mit Medikamenten und Spritzen versorgt.“

Später erkrankte Dai an Diabetes und wurde erneut ins Krankenhaus eingeliefert, wo ihm gewaltsam zwei Spritzen mit unbekannten Medikamenten verabreicht wurden.

Nach seiner Freilassung im August 2024 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand weiterhin. Er verstarb am 19. April 2025 im Zweiten Krankenhaus von Chongqing. Er wurde 73 Jahre alt.

4) Todesfälle nach langjähriger Verfolgung

85-Jährige aus Sichuan stirbt nur wenige Stunden nach Polizeischikane

Wang Zhongqiong aus der Stadt Shifang in der Provinz Sichuan starb am 8. oder 9. März 2025, wenige Stunden nachdem sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa von der Polizei schikaniert worden war. Sie wurde 85 Jahre alt.

Wang Zhongqiong

Wangs Tod war das Ende einer jahrzehntelangen Verfolgung wegen ihres Glaubens. Wang, eine pensionierte Krankenhausangestellte und Apothekerin, hatte sich stets geweigert, ihrem Glauben an Falun Dafa abzuschwören. Sie und ihr Mann wurden nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa im Juli 1999 wiederholt verhaftet und ihre Wohnung wurde durchsucht. Am 6. Juni 2005 wurden beide in eine örtliche Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht und dort mehr als drei Monate lang festgehalten. Dort wurden ihnen Familienbesuche verweigert und sie mussten Fernsehsendungen anschauen, die Falun Dafa verleumdeten. Die Lautstärke des Fernsehers war immer auf das Maximum eingestellt. Wang erlitt einen Nervenzusammenbruch und hatte Blut im Urin. Außerdem bekam sie hohen Blutdruck und konnte nicht mehr schlafen. Den ganzen Tag über befahlen ihr dort die Wärter, Falun Dafa abzuschwören, und setzten sie sogar unter Druck, „sich umzubringen“, wenn sie weiterhin an ihrem Glauben festhielte. Die monatelange Gehirnwäsche verursachte bei Wang irreparable Schäden. Noch Jahre später zitterte sie vor Angst, wenn sie an dieses Erlebnis erinnert wurde.

Nach einer weiteren Verhaftung am 12. Oktober 2007 wurde Wang zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Sie und ihr Mann wurden zuletzt im November 2021 verhaftet. Das Gericht der Stadt Shifang verurteilte Wang am 8. Juli 2022 zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren und einer Geldstrafe von 8.000 Yuan (ca. 1.100 Euro). Ihrem Mann wurde eine Haftstrafe von einem Jahr und eine Geldstrafe von 5.000 Yuan (ca. 700 Euro) auferlegt. Nach Erhalt der Urteile durften sie nach Hause gehen.

Polizisten schikanierten das Paar jeden Monat zu Hause. Wangs Pensionszahlungen wurden im März 2024 ausgesetzt. Im darauffolgenden Monat stellte sie einen Antrag auf Wiedereinsetzung ihrer Pension. Nur einen Tag später hatte sie plötzlich schwere Symptome und konnte weder essen noch schlafen. Sie musste ihren Antrag zurückziehen.

Wang erholte sich nicht mehr und starb entweder am 8. oder 9. März 2025. Noch am Morgen ihres Todestages wurde sie zu Hause von Polizisten schikaniert.

Neben dem Leidensweg von Wang und ihrem Mann wurde auch ihre Tochter, Gong Xingcan, eine Wirtschaftswissenschaftlerin, wiederholt festgenommen und inhaftiert, weil sie Falun Dafa praktiziert. Sie wurde zweimal zu Zwangsarbeit verurteilt und dreimal in einer Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten. Als Folge der Folter waren ihre Beine behindert.

60-jährige Lehrerin starb 2024 nach jahrzehntelanger Verfolgung

2015 reichte Hu Keling eine Anzeige gegen den ehemaligen Parteivorsitzenden Jiang Zemin ein, der die Verfolgung von Falun Dafa eingeleitet hatte, die zu ihren Verhaftungen und Misshandlungen geführt hatte. Die Einwohnerin von Laixi, Provinz Shandong, wurde danach von der Polizei streng überwacht und sie musste von einem Ort zum anderen ziehen. Die Instabilität in ihrem Leben und der psychische Druck forderten ihren Tribut: 2018 ging es mit ihrer Gesundheit bergab. Sie erholte sich nicht mehr und starb im November 2024 im Alter von 60 Jahren.

Als 1999 die Verfolgung begann, fuhr Hu am 14. Februar 2000 nach Peking, um für Falun Dafa zu appellieren, und wurde verhaftet. Ihr Mann, der damals Regierungsbeamter war und im Büro arbeitete, befürchtete, in die Sache verwickelt zu werden. Nachdem Hu nach Hause zurückgekehrt war, trat und schlug er sie.

Am 27. September 2000 fuhr Hu erneut nach Peking und wurde abermals verhaftet. Die Pekinger Polizei schockte sie mit Elektrostäben an Hals, Wangen und Handrücken, so dass an ihrem Hals Brandwunden zurückblieben.

Am 28. Dezember 2001 wurde Hu abermals verhaftet. Ihr Mann reichte am darauffolgenden Tag die Scheidung ein. Sie wurde in die Haftanstalt Laixi gebracht und dort für unbekannte Dauer festgehalten. Nach ihrer Freilassung hatte sie kein Zuhause mehr, in das sie zurückkehren konnte, und lebte neun Monate lang in Armut.

Als Hu am 24. September 2002 einen Zug nach Jinan, der Hauptstadt der Provinz Shandong, besteigen wollte, wurde sie am Bahnhof festgenommen und zur Polizeistation Chengguan gebracht. Drei Tage später versuchte die Polizei, sie in das Arbeitslager Wangcun einzuweisen, was jedoch scheiterte. Anschließend versuchten sie es in einer Gehirnwäsche-Einrichtung, doch auch dort lehnten die Wärter es ab, sie aufzunehmen.

Die Polizei arbeitete dann mit ihrem Arbeitgeber, der Experimentellen Mittelschule in Laixi zusammen und brachte sie in die psychiatrische Abteilung der zweiten Klinik derselben Stadt. Dort wurde Hu sofort an ein Bett gefesselt und bekam eine Spritze verabreicht. Danach wurde sie schläfrig und schlief die ganze Nacht hindurch. Von da an bekam sie jeden Tag gewaltsam unbekannte Medikamente oder Spritzen verabreicht und wurde erst am 29. Januar 2003 entlassen. Ihre Schule forderte sie auf, alle medizinischen Kosten während des viermonatigen Krankenhausaufenthaltes zu übernehmen.

Hu berichtete einmal über ihren Leidensweg. Sie sagte, dass sie gesund in die Klinik eingewiesen worden sei, diese jedoch aufgrund der Zwangsmedikation mit einer Psychose verlassen habe. Danach seien ihre Glieder steif gewesen und ihre Sicht verschwommen. Sie habe sich benommen und emotionslos gefühlt. Ihr Gesicht sei blass und dünn und ihre Augen stumpf gewesen und sie habe am ganzen Körper gezittert. Während ihres Aufenthalts in der Klinik sei ihre Regelblutung ausgeblieben. Selbst sechs Monate nach ihrer Entlassung seien ihre Füße geschwollen gewesen, sodass sie keine Schuhe habe tragen können. Die Knöchel aller ihrer Finger seien weiterhin vergrößert und deformiert geblieben.

Hus deformierte Knöchel

Kurz nach Beginn des Frühjahrssemesters 2006 wurde Hu auf Anweisung der Bildungsbehörde Laixi von ihrer Schule degradiert und musste in der Bibliothek arbeiten. Das Büro 610 in Laixi ordnete außerden an, ihr Gehalt auszusetzen und ihr monatlich lediglich 380 Yuan zu zahlen. Der Buchhalter der Schule behielt sogar diese 380 Yuan ein.

Am 13. Juli 2006 wurde Hu abermals von mehr als zehn Beamten in der Schule festgenommen und in die Haftanstalt Dashan überstellt. Elf Tage später wurde sie unter Hausarrest gestellt und in ihre Wohnung auf dem Schulgelände, die ihr von der Schule zur Verfügung gestellt worden war, gebracht. Rund acht Personen überwachten ihre Wohnung Tag und Nacht. Die Kosten für ihre Mahlzeiten wurden ihr dann auch noch vom wieder eingesetzten Gehalt abgezogen. Die Schulleitung ließ sogar ihre Fenster einschlagen und zwei Metallgitter installieren, um Hu an einer Flucht zu hindern. Am 26. Juli 2006 gelang es ihr jedoch, über eine Mauer zu klettern und zu fliehen.

Anfang 2007 wurde Hu von der Bildungsbehörde offiziell gekündigt. Davor hatte man ihr mehrmals die Beförderung verweigert, obwohl sie als hervorragende Lehrerin ausgezeichnet worden war. Sie verbrachte ihre letzten Lebensjahre in Armut.

Wegen ihres Glaubens jahrelang inhaftiert und schikaniert – bis zu ihrem Tod

Xin Chunting aus der Stadt Kaifeng in der Provinz Henan verstarb am 5. Mai 2025, nachdem sie jahrelang wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verfolgt worden war. Sie war 73 Jahre alt.

Weil sich Xin weigerte, Falun Dafa aufzugeben, wurde sie wiederholt verhaftet, schikaniert und in Gehirnwäsche-Einrichtungen festgehalten. Sie verbrachte außerdem zwei Jahre in einem Zwangsarbeitslager und saß eine fünfjährige Gefängnisstrafe ab. Ihre Verfolgung verursachte enormen psychischen Druck auf ihren Mann. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide, und er starb an einer unheilbaren Krankheit.

Ab 2023 schikanierte die Polizei Xin noch häufiger und schlich sich oft in ihre Wohnung, um in ihrer Abwesenheit nach Falun-Dafa-Materialien zu suchen. Am 5. Mai 2025 erlag sie schließlich der unerbittlichen Verfolgung. Sie war 73 Jahre alt.

In den ersten Tagen der Verfolgung hatten Polizei und Gemeindearbeiter Xin immer wieder unter Druck gesetzt wegzuziehen, um alle Falun-Dafa-Praktizierenden aus ihrem Bezirk zu „vertreiben“. Als sie sich weigerte, ließen die Behörden ihre Tür mit Kot beschmieren und ihre Fenster einschlagen.

Mann aus Liaoning stirbt nach 22 Jahren auf der Flucht

Wang Zhanhai entging am 16. Februar 2002 seiner Verhaftung. Er und sechs weitere Falun-Dafa-Praktizierende in der Stadt Anshan in der Provinz Liaoning hatten die Fernsehsignale des Kabelfernsehens unterbrochen, um Videos zu zeigen, mit denen sie auf die Illegalität und die Brutalität der Verfolgung aufmerksam machten. Um einer Verhaftung zu entgehen, war er von da an gezwungen, fern von seinem Zuhause zu leben. Diese Strapazen belasteten seine Gesundheit stark. Er starb am 10. Mai 2024 nach 22 Jahren auf der Flucht. Er wurde nur 67 Jahre alt.

Wang Zhanhai

Während Wang auf der Flucht war, schlich sich die Polizei oft in seine Wohnung und installierte Abhörgeräte, um die Gespräche seiner Familie zu überwachen. Auch mehrere seiner Verwandten wurden schikaniert oder verhaftet. Die monatliche Sozialhilfe von 296 Yuan für seine Frau, die gerade entlassen worden war, wurde nach nur zwei Monaten gestrichen, was sie und das schulpflichtige Kind in enorme finanzielle Schwierigkeiten brachte. Die Polizei versuchte auch, seine Freunde zu bestechen, um herauszufinden, wo er war. An wichtigen Feiertagen hielt sich die Polizei vor dem Haus seiner Eltern auf, um nach ihm Ausschau zu halten. Seine ganze Familie stand aufgrund der Verfolgung unter einem enormen psychischen Druck.

Wang erinnerte sich in seiner 2015 eingereichten Strafanzeige gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Parteichef, der die Verfolgung angeordnet hatte: „Ich konnte keine Arbeit finden und kaum nach draußen gehen. Es machte mich auch traurig, dass ich mich nicht um meine betagten Eltern kümmern und meinen väterlichen Pflichten nicht nachkommen konnte.

Der Druck, dem ich ausgesetzt bin – körperlich, emotional und finanziell –, ist für die meisten Menschen unvorstellbar. In all diesen Jahren habe nicht nur ich, sondern so viele Falun-Dafa-Praktizierende brutale Verfolgung erlitten, die Trennung von ihren Familien ertragen; etliche wurden sogar zu Tode gefoltert.“

5) Familientragödien

48-jährige Mutter zweier minderjähriger Kinder infolge der Verfolgung tot

Zheng Wenchao aus dem Kreis Yi, Provinz Hebei, musste im September 2020 ihr Zuhause verlassen, um einer Verurteilung wegen des Praktizierens von Falun Gong zu entgehen. Sie wurde 2021 verhaftet und später zu einem Jahr Haft verurteilt. Minghui.org bestätigte im Januar 2025, dass sie etwa im März 2024 gestorben ist. Sie wurde 48 Jahre alt und hinterlässt zwei minderjährige Kinder.

Opfer der Verfolgung: 75-Jährige aus Jilin stirbt innerhalb von zwei Monaten nach dem Tod ihrer Tochter

Zhang Fengling, 75, aus der Stadt Daan, Provinz Jilin, starb am 27. März 2025, weniger als zwei Monate nach dem Tod ihrer Tochter. Beide starben an den Folgen der Verfolgung ihres Glaubens an Falun Dafa.

Zhang Fengling

Zhang Fengling wurde zuletzt am 15. Juli 2022 verhaftet und um den 15. Januar 2023 zu zehn Monaten Haft verurteilt. Ihrer Familie wurde weder ein Besuch gestattet noch wurde sie über den Stand ihres Falles informiert. Erst am 18. Januar 2023 erfuhren sie, dass ihre Angehörige ins Gefängnis eingeliefert worden war. Bis heute ist nicht bekannt, in welchem Gefängnis Zhang inhaftiert war.

Als Zhang im Mai 2023 entlassen wurde, war sie aufgrund der Misshandlungen in der Haft extrem geschwächt. Zu Hause verlor sie oft das Bewusstsein. Das örtliche Sozialversicherungsamt stellte während ihrer zehnmonatigen Haft ihre Rente ein (insgesamt fast 28.000 Yuan, ca. 3.376 Euro). Als Witwe hatte sie Mühe, über die Runden zu kommen. Die Beamten der örtlichen Polizeiwache Huiyang schikanierten sie zudem ständig zu Hause und fotografierten sie gegen ihren Willen. Sie forderten sie außerdem auf, verschiedene Dokumente zu unterschreiben. In diesen Dokumenten stand, dass alle wegen ihres Glaubens inhaftierten Falun-Dafa-Praktizierenden nach ihrer Entlassung drei Jahre lang streng überwacht werden müssten.

Neben Zhangs eigener Tortur wurde auch ihre Tochter, Wang Hongyan, wegen ihres Glaubens Opfer von Schikanen. Wang kämpfte mit einem schlechten Gesundheitszustand und einer schweren Lebererkrankung, nachdem sie 2021 eine vierjährige Haftstrafe wegen des Praktizierens von Falun Dafa verbüßt hatte. Sie starb am 9. Februar 2025, wenige Wochen nach erneuten Schikanen. Sie wurde 52 Jahre alt.

Wangs Tod war ein schwerer Schlag für Zhang. Sie fiel am 27. März 2025 ins Koma und starb noch am selben Tag.

Ehepartner sterben im Abstand von neun Jahren, nachdem sie wegen Falun Dafa verfolgt wurden

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begonnen hatte, wurde ein Ehepaar in der Stadt Shijiazhuang (Provinz) Hebei wiederholt verfolgt.

Die Ehefrau Gao Juya wurde dreimal festgenommen. Sie wurde gedemütigt, verhört und verprügelt. Die lokale Zeitung veröffentlichte außerdem einen Artikel, der Falun Dafa verleumdete und dabei ihren Namen verwendete. Sie erlag dem psychischen Druck und der Angst vor den ständigen Schikanen der Polizei und starb am 9. November 2016 mit 53 Jahren.

Gaos Mann Niu Zhiquan wurde ebenfalls dreimal inhaftiert und war zwei Jahre lang in einem Zwangsarbeitslager eingesperrt. Er überlebte die brutale Folter, doch starb er am 8. Februar 2025 an den Folgen der ständigen Schikanen. Er war 63 Jahre alt.

Neben dem Ehepaar litten auch die beiden Söhne sowie weitere Angehörige unter Angst und seelischer Belastung, da sie um deren Sicherheit fürchteten.

6) Finanzielle Verfolgung

Lehrer stirbt infolge jahrelanger Verfolgung – über eine Million Yuan Gehalt einbehalten

Nachdem das kommunistische Regime im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa begann, hielt Jo Zhongxian, ein Lehrer aus der Stadt Botou in der Provinz Hebei, an seinem Glauben fest und wurde zur Zielscheibe der Behörden. Das Büro 610 der Stadt Botou und die städtische Bildungsbehörde brachten ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung. Da er sich weigerte, Falun Dafa abzuschwören, wurde er von der Schule degradiert.

Nach seiner Freilassung setzten das Büro 610 und die Schulbehörde seine Schule weiterhin unter Druck, so dass sie sein Gehalt – 7.000 Yuan pro Monat (etwa 900 Euro) – aussetzte. In den darauffolgenden zwei Jahrzehnten erhielt er lediglich eine monatliche Unterstützung von etwas mehr als 300 Yuan (etwa 40 Euro). Je nachdem, wie viele Klassen er unterrichtete, kamen monatlich bis zu 700 Yuan (etwa 90 Euro) Unterrichtshonorar hinzu. Insgesamt belief sich der einbehaltene Lohn über die Jahre auf mehr als eine Million Yuan.

Dennoch schaffte es Ji, Geld anzusparen, um Informationsmaterialien über Falun Dafa herzustellen. Oft war er in der Stadt unterwegs und sprach mit anderen über Falun Gong. Diese einfache Handlung führte mehrfach zu seiner Festnahme und anhaltender Schikane.

Die langjährige Verfolgung und ausbleibende Gehaltszahlung setzten seiner Gesundheit stark zu. Er starb am 13. April 2025 im Alter von 62 Jahren. Er hinterließ seine Mutter. Vor seinem Tod erzählte er einem Freund, dass er vorhatte, seine Mutter zur Behandlung ihrer Krankheit in eine andere Stadt zu bringen.

Mann erleidet Schlaganfall am Tag vor Rentenanhörung – Gericht weist Berufung nach seinem Tod ab (Provinz Hebei)

Der 74-jährige Feng Xiaoqi aus der Stadt Chengde, Provinz Hebei erlitt am 12. September 2024 einen Schlaganfall – nur einen Tag vor der Anhörung zu seinem Einspruch gegen die rechtswidrige Aussetzung seiner Rente durch die örtliche Sozialversicherungsbehörde. Am 23. Februar 2025 verstarb er. Neun Tage später, am 4. März, wies das Berufungsgericht seinen Antrag endgültig ab.

Feng wurde am 31. August 2003 wegen der Herstellung von Materialien zur Aufdeckung der Verfolgung von Falun Dafa verhaftet und nach einer Anhörung am 11. Juni 2004 zu 14 Jahren Haft verurteilt.

2012 erreichte Feng das Rentenalter und bezog ab September desselben Jahres Rentenleistungen. Die Sozialversicherungsbehörde der Stadt Chengde setzte seine Rente im August 2020 plötzlich aus. Die Behörde forderte ihn außerdem auf, die Zahlungen, die ihm von September 2012 bis Juli 2020 (insgesamt 95 Monate) gewährt worden waren, zurückzuzahlen.

Nach dem chinesischen Sozialversicherungsgesetz erfüllte Feng im Jahr 2007 die Anforderungen der Rentenbeiträge und hatte nach Erreichen des Rentenalters im Jahr 2012 Anspruch auf die vollen Leistungen. Die Sozialversicherungsbehörde führte seine Gefängnisstrafe als Grund für die Aussetzung der Rente an, aber laut Gesetz kann keine Regierungsbehörde die Rentenleistungen von Rentnern einbehalten. Er stellte daraufhin einen Antrag auf Wiederherstellung seiner Rente, erhielt jedoch keine Antwort von der Sozialversicherungsbehörde. Anschließend reichte er beim Bezirksgericht Shuangqiao eine Beschwerde gegen die Behörde ein.

Das Gericht entschied zu Gunsten der Behörde. Feng reichte daraufhin beim Mittleren Gericht der Stadt Chengde ein verwaltungsrechtliches Überprüfungsverfahren ein. Während das Verfahren noch anhängig war, drohte ihm die Sozialversicherungsbehörde damit, sein Haus zu beschlagnahmen, um seine „Schulden“ von 95 Monaten Rentenzahlungen zu begleichen.

Das Mittlere Gericht setzte einen Gerichtstermin für den 13. September 2024 an, aber Feng erlitt in der Nacht zuvor einen Schlaganfall. Er wurde bewusstlos ins Krankenhaus gebracht, wo er mehr als einen Monat lang blieb. Als er wieder zuhause war, erholte er sich nur schleppend und starb am 23. Februar 2025. Das Mittlere Gericht entschied am 4. März 2025, die Entscheidung der Vorinstanz zu bestätigen, wonach Feng verpflichtet sei, der Sozialversicherungsbehörde die Rentenleistungen für 95 Monate zurückzuzahlen, die ihm zwischen 2012 und 2020 ausgezahlt worden waren. Ob die Sozialversicherungsbehörde dennoch beabsichtigt, sein Haus zur Begleichung der angeblichen „Schulden“ zu beschlagnahmen, ist unklar.

74-jährige Falun-Dafa-Praktizierende stirbt nach 13 Jahren Inhaftierung und Folter

Chen Jinfeng, eine Einwohnerin der Stadt Mudanjiang, Provinz Heilongjiang, starb am 27. März 2025 an den Folgen der Verfolgung ihres Glaubens an Falun Dafa. Chen Jinfeng war einmal in einem Arbeitslager und zweimal in einem Gefängnis inhaftiert, insgesamt 13 Jahre. Sie wurde 74 Jahre alt.

Chen Jinfeng

Zusätzlich zu der Inhaftierung und der Folter, die sie im Laufe der Jahre erdulden musste, wurde sie von ihrem Arbeitgeber, der Forst-, Radio- und Fernsehuniversität Mudanjiang entlassen und erhielt seit August 2000 keine Rente mehr. Das war die Folge der Verfolgungspolitik, wie der ehemalige Chef der Kommunistischen Partei Jiang Zemin sie verfügt hatte, „Falun-Gong-Praktizierende finanziell zu ruinieren“.

Während Chen inhaftiert war, hatte ihr Sohn, der damals im College-Alter war, Schwierigkeiten, seine Ausbildung zu finanzieren, und war unterernährt. Obwohl seine Hochschule ihm vorschlug, sich krankschreiben zu lassen, besuchte er weiterhin Kurse und nahm Gelegenheitsjobs an, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch aufgrund der fehlenden finanziellen Unterstützung musste er schließlich das Studium abbrechen.

Frühere Berichte:

Bilanz Mai 2025: Insgesamt 11 Falun-Dafa-Praktizierende an den Folgen der Verfolgung gestorben

Bilanz April 2025: Insgesamt 16 Falun-Dafa-Praktizierende infolge der Verfolgung tot

Bilanz März 2025: Insgesamt 13 Falun-Dafa-Praktizierende an den Folgen der Verfolgung gestorben

Bilanz Februar 2025: Acht neu gemeldete Todesfälle infolge der Verfolgung

Bilanz Januar 2025: Insgesamt 13 Falun-Dafa-Praktizierende infolge der Verfolgung gestorben