(Minghui.org) Minghui.org, eine Website, die über Falun Dafa berichtet und die Verfolgung in China aufdeckt, ist ein Hauptziel der Zensur durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Seit ihrer Gründung im Juni 1999 wird Minghui ständig von der KPCh angegriffen.

Was befürchtet die KPCh? Warum unterdrückt sie Falun Dafa und scheut keine Mühen, um Informationen darüber zu blockieren? Da das Regime die Gedanken der Menschen durch kommunistische Ideologie kontrollieren will, betrachtet es die traditionellen Werte, für die Falun Dafa steht, als ernsthafte Bedrohung.

Angriffe auf Minghui

China Central Television (CCTV), das Sprachrohr der KPCh, berichtete im Juli 2011, dass chinesische Militärakademien Websites im Ausland angreifen würden, insbesondere solche, die mit Falun Dafa in Verbindung stehen. Die KPCh hatte zuvor bestritten, solche Taktiken anzuwenden, aber der Bericht liefert Beweise für diese Angriffe.

Bildschirmfoto eines Tools zum Starten von Cyberangriffen auf Falun-Gong-Websites.

Ab Minute 11:12 zeigt der Bericht ein von der Militärischen Hochschule für Elektrotechnik der KPCh entwickeltes Tool zum Starten von Cyberangriffen. Zu den Zielen gehörte eine Liste von Falun-Dafa-Websites, darunter Falun Dafa in Nordamerika, Falun Dafa in Alabama, FalunDafa.org und Minghui.org. Die gesamte Liste wird im Videobericht nicht angezeigt. In einem anderen Bildschirmfoto ist Minghui als Ziel ausgewählt.

Minghui.org dient der Öffentlichkeit, seine Server befinden sich in den Vereinigten Staaten. Zwischen Juni 1999 und Dezember 2000 hieß die Website „Falun Dafa in North America – Minghui“. Da der Großteil der Inhalte aus China stammte, wurde der Name später in „Falun Dafa – Minghui“ oder einfach „Minghui“ geändert. Die Liste der Ziele der chinesischen Militärakademie zeigt, dass das Militär der KPCh bereits vor mindestens zehn Jahren plante, zivile Websites im Ausland anzugreifen.

Ein Bildschirmfoto des Angriffs der KPCh auf die Minghui-Website

Sophie, Medienkontakt bei Minghui, sagte 2011, dass die Website seit Jahren unter ständigem Beschuss durch die Kommunistische Partei Chinas stehe. Die ersten Angriffe seien eindeutig aus China gekommen, später jedoch so verschleiert worden, dass sie aus anderen Ländern zu stammen schienen.

Der Beginn von Minghui

Wie hat Minghui angefangen? Damals als Meister Li Falun Gong in China der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, erlebten viele Menschen, die mit dem Praktizieren begannen, eine Verbesserung ihrer mentalen und körperlichen Gesundheit. Auch Menschen in anderen Ländern wie den Vereinigten Staaten und Kanada begannen zu praktizieren. Das Internet wurde zu dieser Zeit immer beliebter, sodass Praktizierende auch Websites einrichteten, um die Kultivierungsmethode in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Eine davon, FalunDafa.ca, richtete Ende 1997 ein Online-Forum ein.

Nach der Verhaftung von Praktizierenden in Tianjin, die sich vor dem Büro einer Zeitschrift versammelt hatten, welche Falun Dafa verleumdet hatte, organisierten Praktizierende in Peking im April 1999 einen friedlichen Appell. Sie forderten die Freilassung der Verhafteten und das Recht auf friedliche Ausübung ihres Glaubens. Während die in Tianjin inhaftierten Praktizierenden freigelassen wurden, verschärften die KPCh-Beamten ihre Schikanen und Misshandlungen von Praktizierenden landesweit. Das Online-Forum reichte nicht aus, um über die sich entwickelnde Lage zu berichten, deshalb rief eine Gruppe von Praktizierenden die Website Minghui ins Leben, um dort ihre Erfahrungen auszutauschen und die Leser über die Lage in China auf dem Laufenden zu halten.

Sobald die KPCh im Juli 1999 offiziell mit der Verfolgung von Falun Dafa begonnen hatte, versuchte das Regime mit allen Mitteln, Informationen zu diesem Thema zu unterdrücken. Die Praktizierenden mussten zahlreiche Schwierigkeiten überwinden, um die Website aufrechtzuerhalten und weitere Kommunikationskanäle zu öffnen, damit die Öffentlichkeit über Falun Dafa informiert werden konnte.

Laut Sophie sei dies der Grund dafür, warum die KPCh Minghui seit Jahren offen angreife. Das Regime wolle nicht, dass die Menschen wahrheitsgemäße Informationen über Falun Dafa erhalten, da sonst seine Propaganda scheitern würde und die Verfolgung nicht fortgesetzt werden könnte.

In den 26 Jahren seit Beginn der Verfolgung ist Minghui erheblich gewachsen und nun in 25 Sprachen verfügbar. Die KPCh werde Minghui vielleicht weiterhin behindern, so Sophie, aber ihre Versuche seien zum Scheitern verurteilt, da das Gute immer über das Böse siegen werde.

Ein geheimes Dokument

Neben der Überwachung der Praktizierenden schikaniert die KPCh diese auch systematisch. Im Jahr 2016 gab das Generalbüro des Zentralkomitees der KPCh ein geheimes Dokument an lokale Regierungsbehörden auf verschiedenen Ebenen heraus, in dem Anweisungen zum „Umgang mit der Falun-Dafa-Situation“ gegeben wurden.

Basierend auf Informationen, die Minghui erhalten hat, wurde in dem Dokument bestätigt, dass die Unterdrückung von Falun Dafa im Juli 1999 umgesetzt wurde. Die Verfolgung wurde auch auf die Kinder und andere Familienangehörige der Praktizierenden ausgeweitet. So wird beispielsweise vielen Kindern von Praktizierenden der Eintritt in das Militär oder der Zugang zu Bildung verwehrt. Familienangehörige von Praktizierenden werden regelmäßig bei Beförderungen an ihrem Arbeitsplatz übergangen.

Das Dokument besagt, dass die Regierung den Druck auf Falun-Dafa-Praktizierende schrittweise lockern werde, aber eine solche „Lockerung“ würde immer noch erfordern, dass die Praktizierenden „Falun Dafa abschwören“ müssten.

Das Komitee für Politik und Recht (PLAC) einer Stadt in China berief im August 2016 eine Sitzung ein und verlangte von allen staatlichen Unternehmen in der Stadt, die Falun-Dafa-Praktizierende beschäftigen, einen Vertreter zu der Sitzung zu entsenden. Der Grund für die Sitzung war die Bekanntgabe dieses Dokuments. Das Dokument ist geheim, aber Regierungsvertreter auf Gemeindeebene und darüber hinaus haben Zugang dazu.

Ein Regierungsbeamter erklärte hinsichtlich des Dokumentes: „Es zeigt, dass die Unterdrückung [von Falun Dafa] in eine Sackgasse geraten ist. Wenn sie fortgesetzt werden soll, steht sie vor enormen Hindernissen. Aber die Regierung will den Ruf von Falun Dafa nicht wiederherstellen, denn dann würden sie ihr Gesicht verlieren. Deshalb versuchen sie, einen plausiblen Weg zu finden, um die Beschränkungen für die Praktizierenden zu lockern. Aber selbst diese „Wiedergutmachung“ ist nicht grundlegend. Die Praktizierenden werden weiterhin noch gezwungen, Falun Dafa zu verleugnen, und der Druck auf sie wird nicht nachlassen, wenn sie sich weigern, dies zu tun.“

Opfer sind nicht nur Falun-Dafa-Praktizierende

Wenn traditionelle Werte wie Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht angegriffen werden, ist niemand sicher.

Laut einer Studie über privates Vermögen in China, die im April 2011 von der China Merchants Bank und Bain & Co. Ltd veröffentlicht wurde, wandern immer mehr wohlhabende Chinesen mit ihrem Geld ins Ausland aus. Einige Medienberichte behaupten, dass der nächste Schritt für Chinas Superreiche darin bestehe, China vollständig zu verlassen.

Eine Möglichkeit ist, dass die superreichen Chinesen näher am Machtkern der KPCh stehen, mehr wissen als der Durchschnittsbürger und spüren, dass das Regime instabil ist. Die Öffentlichkeit sieht nur den oberflächlichen wirtschaftlichen Wohlstand Chinas – sie sieht nicht die Krise, die sich am Horizont abzeichnet.

Yu Yongding, ehemaliges Mitglied der Finanzpolitischen Kommission der Volksbank von China, veröffentlichte einen Artikel in der englischsprachigen KPCh-Zeitung China Daily: „Chinas rasantes Wachstum wurde mit extrem hohen Kosten erreicht. Nur zukünftige Generationen werden den wahren Preis dessen erfahren.“

Das „China-Modell“, auf das Yu sich bezieht, ist im Grunde ein Schneeballsystem. Er berücksichtigt nur die wirtschaftlichen Aspekte und geht nicht auf den jüngsten moralischen Verfall ein, der nach Ansicht einiger einen noch größeren und weitreichenderen Einfluss auf Chinas zukünftige Generationen haben wird.

Einer meiner Kommilitonen ist heute Geschäftsführer einer Privatbeteiligungsgesellschaft. Er sagte: „Dies ist die dunkelste Zeit in der Geschichte Chinas.“ Zu diesem Schluss sei er aufgrund seiner Lebenserfahrungen gekommen – im Hinblick auf die Umweltverschmutzung, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, Korruption, Lebensmittelskandale zur Profitsteigerung, die überwältigende Flut an Pornografie, der Verfall der Moral und der Mangel an spirituellem Glauben.

Ich denke, viele Menschen mögen einen weiteren dunklen Bereich übersehen haben, der von der Propaganda der KPCh verschleiert wird – die Verfolgung von Falun Dafa. Bei der Beurteilung der zukünftigen Richtung Chinas darf man die Gräueltaten der KPCh nicht ignorieren. Viele denken, dass die Verfolgung nichts mit ihnen zu tun habe, aber die Brutalität des Regimes gegenüber den Praktizierenden untergräbt die Moral in der gesamten Gesellschaft und wird sich unweigerlich auch gegen andere Gruppen richten.

Beispiellose Verbrechen

Zwei Beispiele verdeutlichen das Ausmaß der Boshaftigkeit der KPCh. Das eine ist die „Selbstverbrennung“ auf dem Tiananmen-Platz, die das Regime als Propagandafilm inszenierte, um die öffentliche Meinung gegen Falun Gong aufzubringen. Das andere ist die Entnahme von Organen bei lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden, ein beispielloses Verbrechen.

Am 23. Januar 2001, am Vorabend des chinesischen Neujahrs, wurden Videos aufgenommen und landesweit sowie weltweit ausgestrahlt, in denen behauptet wurde, mehrere Falun-Dafa-Praktizierende hätten sich auf dem Tiananmen-Platz in Peking selbst angezündet. Der Bericht wurde von tausenden Zeitungen, hunderten TV- und Radiosendern sowie zahlreichen von der KPCh kontrollierten Internetseiten verbreitet. Auch westliche Medien griffen die Geschichte auf und verbreiteten so die Propaganda der KPCh weltweit.

Eine Frau, Liu Chunling, starb am Tatort. Eine Zeitlupenanalyse des von China Central Television (CCTV) ausgestrahlten Filmmaterials zeigt, dass Liu Chunling nicht durch das Feuer ums Leben kam. Stattdessen warf ein Zivilpolizist ihr einen harten Gegenstand an den Kopf, der sie tötet. Was Wang Jindong betrifft, so waren seine Kleider verbrannt, doch die Plastikflasche zwischen seinen Beinen blieb unversehrt. Es hieß, dass die Flasche das Benzin für seine Selbstverbrennung enthalten habe.

Der Zeitpunkt des Ereignisses war für die KPCh günstig. Die Verfolgung von Falun Dafa hatte nach dem ersten Jahr an Schwung verloren und stieß auf öffentliche Skepsis und Widerstand. Die „Selbstverbrennungs“-Propaganda löste schnell und effektiv heftige öffentliche Empörung und Hass gegen Falun Dafa aus und trieb die Verschärfung der Verfolgung voran.

Wenn die inszenierte Selbstverbrennung dazu dienen sollte, Hass zu säen, dann waren die darauf folgenden Gräueltaten der Organentnahme die Früchte dieser Saat.

Im Jahr 2006 brachten ein chinesischer Reporter und ein ehemaliger Mitarbeiter des Thrombose-Behandlungszentrums der Provinz Liaoning für integrierte chinesische und westliche Medizin die Nachricht über die Organentnahme bei lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden ans Licht.

Von 1999 bis 2007 wuchs der Markt für Organtransplantationen in China rasant. Im Jahr 2003 stieg die Zahl der Organtransplantationen plötzlich sprunghaft an. Auch der Organtransplantationstourismus nach China nahm zwischen 2003 und 2006 zu. Einige Krankenhäuser in China behaupteten öffentlich, dass die Wartezeit für ein Organ nur ein bis zwei Wochen betrage. In anderen Ländern betrug die Wartezeit für ein ähnliches Organ zwei bis drei Jahre. All dies geschah zu einer Zeit, als China noch kein nationales Organspendesystem hatte.

Inzwischen belegen mehrere unabhängige Untersuchungen das Ausmaß der Zwangsorganentnahme in China. Das China Tribunal, ein unabhängiges Volksgericht, erklärte in seinem Urteil: „Zwangsorganentnahmen werden seit Jahren in ganz China in erheblichem Umfang begangen und Falun-Dafa-Praktizierende sind eine – und wahrscheinlich die wichtigste – Quelle für die Organversorgung.“

Angesichts der endlosen Reihe von Gräueltaten, zu denen die KPCh fähig ist, entscheiden sich viele der wohlhabenden Chinesen als nächsten Schritt dazu, das Land zu verlassen. Man kann nur spekulieren, wie das Leben für die große Mehrheit aussehen wird, die nicht zu den Superreichen gehört und dort gefangen bleibt.

Weil Falun-Dafa-Praktizierende die Menschen über die Verfolgung und die wahre Natur der KPCh aufgeklärt haben, blockiert das Regime kontinuierlich Informationen über Falun Dafa. Die KPCh hat jedoch durch ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit ihr eigenes Schicksal besiegelt. Nur durch die Auflösung der KPCh wird China eine bessere Zukunft zu erwarten haben.

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