(Minghui.org) Praktizierende in Edmonton, der Hauptstadt der Provinz Alberta, veranstalteten am 26. Juli 2025 auf dem Old Strathcona Farmers Market eine Aktion, um auf die seit 26 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen. Zahlreiche Menschen unterschrieben dort Postkarten an den kanadischen Premierminister Mark Carney und forderten ihn auf, sich für ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas einzusetzen – einschließlich der Praxis der erzwungenen Organentnahme und der grenzüberschreitenden Repression.

Am 26. Juli führen Praktizierende auf dem Old Strathcona Farmers Market die Falun-Dafa-Übungen vor

Viele Marktbesucher bleiben stehen, um mit den Praktizierenden zu sprechen und die Postkarten zu unterschreiben
Die transnationale Unterdrückung aufdecken
Während der Veranstaltung schilderte die Falun-Dafa-Praktizierende Huang, wie die KPCh Falun-Dafa-Praktizierende seit Juli 1999 misshandelt – durch rechtswidrige Verhaftungen, Folter und Organentnahmen ohne Zustimmung der Betroffenen. In jüngerer Zeit habe das Regime seine Repression ins Ausland ausgeweitet und versuche, Falun Dafa sowie Shen Yun Performing Arts mithilfe westlicher Medien und des Rechtssystems zu diskreditieren.
Frau Huang spricht bei der Veranstaltung
„Wir sind eine friedliche Meditationsgruppe und rufen die Menschen dazu auf, diesen Völkermord zu beenden“, appellierte Huang. Unter dem Einfluss der KPCh würden einige westliche Medien irregeführt und als Plattformen für die Verleumdung von Falun Dafa und Shen Yun missbraucht. Huang rief die Kanadier dazu auf, die eigentlichen Absichten der KPCh zu erkennen und sich der transnationalen Unterdrückung entschieden entgegenzustellen. „Freiheit ist ein Recht für alle. Vielen Dank für Ihre Unterstützung“, sagte sie abschließend.
Rettung inhaftierter Praktizierender
Xie berichtete, dass ihr Vater im Februar 2024 von Beamten der Polizeiwache Dongcheng in der Stadt Wuhan, Provinz Hubei, festgenommen und zu drei Jahren Haft verurteilt worden sei.
„Der Albtraum von vor 20 Jahren wiederholt sich“, so Xie. „Mein Vater wurde am 2. Oktober 2001 verhaftet, weil er anderen von Falun Dafa erzählt hatte. Die Behörden meinten, sie würden ihn freilassen, wenn er Dokumente unterschreibe, mit denen er seinem Glauben abschwöre. Mein Vater weigerte sich und wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.“
Im Gefängnis wurde Xies Vater schwer gefoltert. Wärter schlugen ihm mit Holzknüppeln ins Gesicht. „Ihm wurden mehrere Zähne ausgeschlagen, er war blutüberströmt“, schilderte sie. „Die Wärter entzogen ihm den Schlaf und den Zugang zur Toilette. Insassen derselben Zelle wurden angewiesen, ihn zu beobachten und zu foltern, was zu schweren körperlichen Verletzungen und geistiger Beeinträchtigung führte.“
Nach seiner Freilassung im Jahr 2005 wurde Xies Vater von den örtlichen Behörden überwacht und schikaniert. Da Beamte wiederholt drohten, ihn in eine Gehirnwäsche-Einrichtung zu bringen, musste er seiner Wohnung fernbleiben.
„Mein Vater ist 65 Jahre alt. Der Gedanke an sein Leid im Gefängnis und die Möglichkeit einer erzwungenen Organentnahme belastet unsere Familie sehr“, so Xie. „Meine Mutter hat wiederholt versucht, seine Freilassung zu erwirken, doch die Beamten lügen sie an oder drohen ihr mit Verhaftung. Deshalb hat sie mittlerweile Angst um sich selbst.“
Xie hofft, dass die Menschen helfen können, ihren Vater zu retten. Sie betonte, dass es wichtig sei, die Bösartigkeit der KPCh und den Schaden transnationaler Unterdrückung zu erkennen. „Das Regime hat die Verfolgung ins Ausland exportiert – auch nach Kanada. Wir dürfen das nicht ignorieren, denn unsere freie Gesellschaft ist in Gefahr.“
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.