(Minghui.org) Der Meister hat uns vor langer Zeit gesagt:

„Ich denke, ich rede nur über diese drei Dinge. Eines betrifft die Sache mit eurem Fa-Lernen. Eins ist die Sache mit dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken. Als Letztes ist die Sache mit der Aufklärung über die Wahrheit besonders wichtig. In der Tat habt ihr all das Großartige bereits hinter euch gebracht. Ihr habt bereits solche mächtige Tugend etabliert. Ihr sollt es jedoch noch besser machen, außerdem sollt ihr damit fortfahren, bis das Böse gründlich beseitigt ist. Wenn alle Menschen in der ganzen Welt, alle Menschen in China dieses böse Geschehen erkennen können, kann das Böse dann noch Auswirkungen haben? Es geht dann zugrunde.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Florida in den USA, 29.12.2001)

Diese Anforderungen des Meisters bestehen schon seit über zwanzig Jahren. Das Fa besagt eindeutig, dass die Dafa-Jünger die drei Dinge gut machen müssen. Dafa-Jünger haben die historische Mission, dem Meister dabei zu helfen, das Fa zu bestätigen und Lebewesen zu erretten.

In der mehr als 20 Jahre andauernden Verfolgung durch das Böse haben die Dafa-Jünger unter dem Schutz des Meisters durchgehalten und sich ihren festen Glauben an Dafa bewahrt. Doch wir haben auch gesehen, dass einige Praktizierende in dem langwierigen Kultivierungsprozess bei den drei Dingen nicht mehr so viel Einsatz zeigen wie früher.

Zwei Phänomene sind besonders auffallend: das Aussenden der aufrichtigen Gedanken, ohne die Handflächen aufrecht zu halten – das Einnicken; das unkonzentrierte Lernen des Fa, was zu einem abschweifenden Geist führt. Bei den Begegnungen mit Praktizierenden aus anderen Gebieten habe ich ähnliche Probleme festgestellt. Dieser Zustand kann bei Dafa-Jüngern in allen Regionen auftreten.

In unserer Region treffen sich täglich mehrere Gruppen von Praktizierenden, die zusammen das Fa lernen. Dabei sind uns eine Reihe von unrichtigen Zuständen aufgefallen: Einige Praktizierende wirken schläfrig. Sie haben Mühe, ihre Handflächen beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken aufrecht zu halten, sie schwanken oder schlafen sogar dabei ein. Beim Lesen des Fa fallen ihnen die Augen zu oder sie verlieren oft den Faden.

Natürlich sind die Praktizierenden mit diesem Zustand auch deswegen beunruhigt. Manche Praktizierende wollen aufrichtige Gedanken aussenden, aber innerhalb von zwei Minuten sind sie benommen. Andere richten ihre Handflächen sofort wieder auf, sobald sie Geräusche in der Umgebung hören, aber bald darauf fallen sie wieder herunter.

Einige Praktizierende sagen, sie seien sich der falschen Handhaltung überhaupt nicht bewusst. Andere senken beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken den Kopf, krümmen den Rücken und neigen die Handflächen. Ihnen fehlt die Würde eines Dafa-Schülers, der aufrichtige Gedanken aussendet. Diese Haltung kann jedoch nicht die Wirkung erzielen, das Böse mit aufrichtigen Gedanken zu beseitigen, sondern ist nur Zeitverschwendung.

Wir kultivieren unseren Haupturgeist und unser Hauptbewusstsein. Wenn unser Geist nicht klar ist, lesen wir vielleicht mit dem Mund das Fa, aber unsere Gedanken schweifen ständig ab. Wenn wir das Buch weggelegt haben, können wir uns vielleicht nicht mehr an das Gelesene erinnern. Wer lernt dann eigentlich das Fa? Wer kann Erleuchtung erlangen? Dabei handelt es sich um eine bösartige Störung, die uns daran hindert, das Fa zu erhalten.

Die meisten Praktizierenden in diesem Zustand sind erfahrene Praktizierende, die seit vielen Jahren das Fa lernen. Manche erklären beständig die wahren Umstände über die Verfolgung, andere sind mit vielen familiären Angelegenheiten beschäftigt und wieder andere haben wenig Zeit zum Ausruhen und sind müde.

Unabhängig von den objektiven Gründen sollten wir zunächst unsere Einstellung zum Fa-Lernen und dem Aussenden aufrichtiger Gedanken korrigieren. Wir dürfen nicht mechanisch handeln, ohne auf die Qualität zu achten. Wichtig ist, dass wir uns der Ernsthaftigkeit des Fa-Lernens und des Aussendens der aufrichtigen Gedanken wirklich bewusst werden und tief in uns hineinschauen, ob Gewohnheiten wie Bequemlichkeit und Faulheit uns daran hindern, fleißig zu sein.

Außerdem stellen wir fest, dass während der Gruppenübungen einige Personen die Übungsanweisungen des Meisters nicht korrekt ausführen. Sie bewegen sich oft zu schnell und machen mehr Bewegungen als erforderlich. Andere haben die unterschiedlichen Bewegungen zwischen männlich und weiblich vertauscht und manche schlafen sogar während der Meditation ein.

Vor 1999 übten die Praktizierenden meistens gemeinsam. Wenn jemand die Übungen falsch ausführte, wurde er korrigiert. Seit Beginn der Verfolgung praktizieren die Menschen allein zu Hause. Ohne Anleitung waren sie anfangs vielleicht unsicher, ob sie ihre Bewegungen korrekt ausführten. Bei dieser einsamen Praxis kam es zu einer Abweichung ihrer Energiekanäle, was eine Korrektur sehr schwierig machte. Das könnte die Ursache des Problems gewesen sein.

Ich appelliere an alle, sich umgehend zu korrigieren, die Verfolgung und Störungen durch die alten Mächte zu negieren und unser Verständnis für den Sinn der Kultivierung zu vertiefen.

Wenn wir uns nicht fleißig kultivieren, wie können wir dann unser Gelübde erfüllen und dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen? Wie können wir den Lebewesen gegenübertreten, die unendliche Hoffnung in uns gesetzt haben? Wir haben bereits den schwersten Weg hinter uns. Lasst uns schnell unsere Fehler korrigieren und wahre Dafa-Schüler werden! Wir müssen im Herzen standhaft bleiben, die Verfolgung ablehnen und jegliche Störungen beseitigen. Nur wenn wir die drei Dinge gut machen, können wir dem Meister wirklich dabei helfen, das Fa zu bestätigen.