(Minghui.org) Ich bin in der fünften Klasse, zwölf Jahre alt und praktiziere Falun Dafa. Meine Großmutter erzählte mir, dass meine ganze Familie überglücklich war, als meine Mutter mich zur Welt brachte. Sie gab mir den Namen Ke Xin, was „wunderbares Herz“ bedeutet. Ich möchte euch, liebe Kinder, meine Geschichte erzählen.

Das Fa-Lernen

Ich wuchs bei meiner Großmutter, einer Falun-Dafa-Praktizierenden auf. Als ich in den Kindergarten ging, begleitete sie mich jeden Tag zur Schule. Auf dem Weg brachte sie mir Gedichte aus Hong Yin I bei, wie zum Beispiel Mensch sein und Das Herz leiden lassen. Auch {{Über Dafa (Lunyu) rezitierte sie oft für mich. Eines Tages bat sie mich, Über Dafa mit ihr auswendig zu lernen und aufzusagen. Sie sagte einen Satz, den ich dann nachsprach. Nachdem sie den ersten rezitiert hatte, rezitierte ich den Rest des Absatzes. Natürlich war meine Aussprache von manchen Wörtern nicht ganz deutlich. Aber meine Großmutter war überrascht und lobte mich für meine Klugheit.

Im März 2020 gründeten wir eine kleine Fa-Lerngruppe für junge Praktizierende und trafen uns einmal wöchentlich. Wir lernten die Falun-Dafa-Schriften und verglichen gegenseitig unsere Kultivierung. Wir lernten die Gedichte aus Hong Yin und Über Dafa auswendig. Außerdem sahen wir uns Videos an, wie zum Beispiel Himmlische Kinder und Die wunderbare Welt der chinesischen Schriftzeichen. Meine Großmutter erzählte uns auch von den Kultivierungserfahrungen, die andere junge Falun-Dafa-Praktizierende gemacht hatten. Wenn ich abends mit meinen Hausaufgaben früh fertig war, las ich mit meiner Mutter und ihr das Zhuan Falun. Wir haben es nun schon zum zweiten Mal gelesen und sind bei der sechsten Lektion angelangt. Ich bin mir sicher, dass Falun Dafa bereits in meinem Herzen verwurzelt ist.

Das Rezitieren von „Falun Dafa ist gut“ half mir, Gefahren zu entkommen

In der zweiten Klasse wollte unsere Lehrerin, dass wir den Jungen Pionieren beitreten, einer Jugendorganisation der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Meine Großmutter hatte mir zwar erzählt, welche Gefahren das Tragen des roten Tuches mit sich bringt, aber ich hatte Angst, dass die Lehrerin mich rügt, und willigte deshalb ein. Ich rief sogar meiner Großmutter zu: „Ich will das rote Tuch tragen!“ Sie schüttelte nur den Kopf und sagte: „Das ist deine Entscheidung!“

Doch am Abend nach dem Essen bekam ich Fieber. Ich hatte Kopfschmerzen und fühlte mich am ganzen Körper unwohl. Mein Vater kaufte mir Medikamente gegen Grippe. Nach dem Schwitzen ging es mir etwas besser. Aber nach einer Weile kam das Fieber zurück und wollte einfach nicht sinken. Meine Großmutter bat mich, die verheißungsvollen Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Ich entschuldigte mich beim Meister und sagte zu ihm: „Ich werde dem roten Teufel nicht folgen.“ Ich rezitierte jedoch kein einziges Wort. Schließlich hielt das Fieber zwei volle Tage an. Meine Mutter war so besorgt, dass sie fast weinte.

Meine Großmutter bat meine Mutter die glückverheißenden Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ mit mir zu rezitieren. Nachdem wir die Sätze ein paar Mal rezitiert hatten, verschwand das Fieber, und ich konnte wieder spielen. Später trat ich aus den Jungen Pionieren aus.

Ich erinnerte mich auch daran, die verheißungsvollen Worte immer dann zu sagen, wenn ich in Gefahr war, damit ich ruhig und sicher bleiben konnte. Am Morgen des 3. Juli 2022 setzte mich mein Großvater hinten auf sein Fahrrad, um mich zur Kampfkunstschule zu bringen. Unterwegs mussten wir unter einer Brücke hindurchfahren. Es hatte die Nacht zuvor stark geregnet, sodass sich überall Pfützen gebildet hatten. Wenn Autos an uns vorbeifuhren, spritzte uns das Wasser auf den Kopf.

Ich dachte an Großmutters Ermahnungen „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren, falls ich jemals in Gefahr geraten sollte. Ich sprach die Worte in Gedanken. Wie durch ein Wunder traf mich und meine Schuhe nichts, egal wie hoch das Wasser spritzte.

Eines Nachts im Dezember 2022 musste ich mich plötzlich übergeben und konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Am nächsten Morgen fühlte ich mich schwach, obwohl ich mich nicht mehr übergeben musste. Ich fragte meine Großmutter: „Habe ich mich vielleicht mit COVID angesteckt?“ Sie sagte: „Junge Falun-Dafa-Praktizierende stecken sich nicht an. Das dient dazu, dein Karma loszuwerden.“

Daraufhin sagte ich: „Dann werde ich mir die Vorträge des Meisters anhören.“ Oma schaltete die Audio-Vorträge des Meisters ein. Ich hörte aufmerksam zu. Um 17 Uhr konnte ich endlich etwas essen und am nächsten Tag schon wieder online am Unterricht teilnehmen.

Die wahren Umstände erklären und Lebewesen erretten

Da ich bei meiner Großmutter wohne, nimmt sie mich jedes Wochenende mit, wenn sie hinausgeht, um die wahren Umstände zu erklären. Manchmal gehen wir in den Park, wo wir dann getrennte Wege gehen, um mit den Menschen zu sprechen. Manchmal steigen wir die Treppen hoch und verteilen Informationsmaterialien. Oder wir bringen nachts Aufkleber an. Ich habe sogar einer Mitschülerin (einer guten Freundin) die wahren Umstände erklärt und ihr ein Amulett geschenkt.

Vor dem chinesischen Neujahr im letzten Jahr ging ich mit meiner Großmutter hinaus, um Aufkleber mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ anzubringen. Da es am Tag zuvor geschneit hatte, war die Straße glatt, sodass wir nicht mit dem E-Bike fahren konnten. Wir klebten die Sticker auf, während wir zu Fuß unterwegs waren. Jedes Mal, wenn wir einen aufgeklebt hatten, legte ich meine Hände aneinander und bat den Meister, dafür zu sorgen, dass schlechte Menschen den Aufkleber nicht sahen und herunternahmen, damit mehr Lebewesen errettet werden konnten.

Ohne es zu merken, liefen wir einen sehr langen Weg, und ich war total erschöpft. Als ich sagte, dass ich nicht mehr kann, meinte meine Großmutter, dass wir noch an ein paar Stellen kleben müssten. Daher sagte ich zu ihr: „Ich warte hier auf dich. Komm und schau nach mir, wenn du fertig bist. Wenn mir jemand zu nahekommt, renne ich weg.“ Eigentlich hatte ich Angst. Da ich aber daran dachte, dass Großmutter Menschen errettete, wartete ich geduldig auf sie.

Als Großmutter fertig war, machten wir uns auf den Heimweg. Nach einer Weile konnte ich nicht mehr weiterlaufen. Meine Großmutter wollte ein Taxi nehmen, aber weit und breit war keins zu sehen. Sie wollte mich auf dem Rücken tragen, aber das wollte ich nicht. Daher stützten wir uns gegenseitig und torkelten nach Hause. Obwohl es sehr anstrengend war, war ich überglücklich.

Es ist wunderbar, einen Meister zu haben

Am 26. August 2024 regnete es in meiner Stadt stark. Das Wasser überschwemmte die Häuser in den tiefer gelegenen Gebieten. Meine Mutter und ich waren zu diesem Zeitpunkt bereits in unserer Wohnung, die im Obergeschoss ist. Als ich hörte, dass viele tiefer gelegene Häuser überflutet waren, rief ich schnell meine Großmutter an und fragte sie, ob bei ihr Wasser eingedrungen sei. Sie antwortete: „Mein Haus ist noch ganz trocken“, da fragte ich sie, ob das wirklich stimme. Als sie dies bejahte, sagte ich: „Das beruhigt mich sehr. Es ist wirklich wunderbar, eine Falun-Dafa-Praktizierende zu sein und vom Meister beschützt zu werden!“