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Erinnerungen an die Vorträge des Meisters von 1994

13. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus China

(Minghui.org) Wie oft war ich zu Tränen gerührt, wenn ich die berührenden Geschichten anderer Falun-Dafa-Praktizierender über ihre Erlebnisse mit dem Meister in den Anfangsjahren las! Heute möchte ich nun über meine eigenen Erfahrungen berichten. Im Sommer 1994, als ich in einer Bank in einem kleinen Landkreis arbeitete, erfuhr ich, dass der Begründer von Falun Gong am 11. Juni in Zhengzhou in der Provinz Henan einen Vortrag halten würde. Ich stellte einen Urlaubsantrag, um daran teilnehmen zu können. Da ein Fahrzeug der Bank in diese Richtung fuhr, konnten mein jüngerer Bruder und ich mitfahren. Als wir in Xinxiang, Henan, ankamen, war es bereits Mitternacht. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Zug nach Zhengzhou. Während der Fahrt rezitierte ich still für mich das Buch Falun Gong.

Wir meldeten uns am Anmeldeschalter im Bahnhof für die Kurse an und zahlten 50 Yuan (rund 6 Euro) für den zehntägigen Kurs (Wiederholer erhielten 50 Prozent Ermäßigung). Die Leute aus dem Landkreis hatten eine Unterkunft für uns organisiert und alles verlief reibungslos.

Der Meister nimmt immer Rücksicht auf andere

Das Mikrofon für die Vorträge war an eine provisorische Stromleitung angeschlossen und am ersten Tag war die Verbindung nicht optimal, sodass der Ton nicht immer klar war. Am Nachmittag funktionierte es jedoch einwandfrei. Später erfuhren wir, dass der Meister während der Mittagspause, anstatt zu essen, an der Audioanlage gearbeitet hatte, damit wir die Vorträge gut verstehen konnten.

Normalerweise kümmerte sich der örtliche Qigong-Verein, der die Veranstaltung organisiert hatte, um solche Angelegenheiten, aber der Meister wollte niemanden belästigen und behob das Problem stillschweigend selbst. Am Nachmittag unterrichtete der Meister dann wie gewohnt weiter.

Die Mitglieder des örtlichen Qigong-Vereins waren tief berührt von der selbstlosen Tat des Meisters. Am letzten Kurstag sagte ein Vereinsmitglied bewegt: „Euer Meister hat am ersten Tag weder zu Mittag gegessen noch in der Mittagspause geruht und ganz still und heimlich das getan, was wir hätten tun sollen, ohne es jemandem zu sagen.“

Unser Meister denkt stets an andere und geht mit gutem Beispiel voran.

Der Meister lehrt eine Praxis der Selbstkultivierung auf der Basis von hoher Tugend

Vor jedem Kurs holte der Meister einen Zettel hervor, auf dem in wenigen Zeilen die Themen des Tages aufgelistet waren.

Am meisten beeindruckte mich die Lehre des Meisters, danach zu streben, ein guter Mensch zu werden – selbstlos, stets an andere denkend – und den eigenen Charakter (Xinxing) durch die konsequente Befolgung der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu erhöhen.

Ich war tief berührt von der Lehre des Meisters und plötzlich schien ich Antworten auf viele meiner Lebensfragen gefunden zu haben; das machte mich sofort aufgeschlossener. Ich verstand, warum ein wahrer Dafa-Praktizierender Bitterkeit und Härte ertragen sollte, und lernte, wie man mit den Schwierigkeiten des Lebens umgehen kann.

In letzter Zeit denke ich oft über mein Handeln nach und motiviere mich, noch fleißiger zu praktizieren.

Ich hatte das große Glück, an den Fa-Vorträgen des Meisters teilnehmen zu dürfen, die so kostbar waren und heute nicht mehr stattfinden. Damals beschloss ich, dem Meister zu folgen und seine Vorträge in Jinan in der Provinz Shandong zu besuchen.

Unser Charakter verbesserte sich, als wir dem Fa zuhörten

Der Veranstaltungsort der Vorträge in Zhengzhou war eine verlassene Sporthalle mit zerbrochenen Fenstern. Ich kam am ersten Tag früh an und setzte mich in die erste Reihe. Einige Leute aus meiner Heimatstadt hatten Hoteldecken mitgebracht und saßen darauf, während sie auf den Meister warteten. Bald war der Bereich um das Podium voller Menschen und immer wieder hörte man Streitereien um einen Platz.

Doch sobald der Meister ans Podium trat, wurde es still. Irgendwann forderte uns der Meister auf, an eine Stelle in unserem Körper zu denken, die krank war, oder, falls wir keine gesundheitlichen Probleme hatten, an die Krankheit eines Familienmitglieds oder Verwandten. Da ich mich recht gesund fühlte, dachte ich an die Herzprobleme meiner älteren Schwester. Und dann geschah etwas Unglaubliches: Die Herzprobleme meiner Schwester verschwanden tatsächlich an diesem besagten Tag – der Meister hatte ihren Körper gereinigt.

Am zweiten Tag kam ich wieder früh und wartete still. Während der Meister das Fa lehrte, verbesserte sich unser Wohlbefinden. Niemand brachte mehr Decken aus dem Hotel mit und es gab auch keinen Streit mehr um die Sitzplätze. Stattdessen waren alle höflich zueinander und überließen die besseren Plätze den Spätankömmlingen.

Vor jedem Vortrag legte der Meister Gegenstände, die die Praktizierenden am Vortag gefunden hatten, auf das Podium und bat die Besitzer, sie abzuholen. Es waren Geld, Gold- und Silberschmuck und andere Dinge dabei. Die Anwesenden waren berührt und spürten, dass Falun Dafa tatsächlich ein reines Land erschafft.

Heute ist Falun Dafa in über 100 Ländern und Regionen verbreitet und hat seit über drei Jahrzehnten Stürme und Widrigkeiten überstanden. Wenn ich auf meine wertvolle Reise zurückblicke, bin ich unendlich dankbar und mir gleichzeitig der großen Verantwortung als Dafa-Praktizierende zutiefst bewusst.

Ich bin fest entschlossen, die drei Dinge gut zu machen, mit dem Voranschreiten der Fa-Berichtigung mitzuhalten, um meine Mission, noch weitere Lebewesen zu erretten, zu erfüllen. Vor allem aber will ich dem Meister seine Gnade und meine Errettung vergelten.