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Falun-Dafa-Praktizierende stellen das Wohl anderer an erste Stelle

13. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Der Meister lehrte uns:

„Denn alle von euch kultivieren Zhen, Shan, Ren und verhalten sich überall als gute Menschen.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Kanada, 23.05.1999)

Dafa-Jünger folgen der Lehre des Meisters und halten sich an die höchsten Maßstäbe. Im Folgenden möchte ich einige Beispiele dafür geben, wie ich mich im täglichen Leben kultiviere und mein Gelübde erfülle, dem Meister bei der Errettung der Lebewesen zu helfen.

Das Bestreben, im Beruf ein guter Mensch zu sein

Ein Kollege der mit mir und einigen anderen einen Büroraum teilte, grüßte mich plötzlich nicht mehr und lächelte mich auch nicht mehr an, während er zu allen anderen sehr freundlich war. Unter normalen Umständen hätte mich das vielleicht nicht gestört. Doch für mich als Falun Dafa -Praktizierende besteht die Aufgabe darin, Menschen zu retten und nicht, mir Feinde zu machen.

Darum schaute ich nach innen und suchte nach einer möglichen Erklärung. Ich erinnerte mich daran, dass er eines Tages ein Geschäftstreffen mit mehreren rauchenden Personen abgehalten hatte. Das Meeting dauerte ewig, und ich konnte den Zigarettenrauch nicht mehr ertragen, und so öffnete ich das Fenster.

Es war bereits zehn Minuten nach der Mittagspause, aber das Meeting ging weiter. Eine Kollegin und ich beschlossen zu gehen, und woanders zu essen. Wir ließen die Tür absichtlich offen, als wir hinausgingen, – im Flur war es ziemlich laut.

Dieser Vorfall war vermutlich der Grund für seine Feindseligkeit mir gegenüber. Es war nicht rücksichtsvoll von mir gewesen! Für ihn war dieses Treffen mit den Geschäftspartnern wichtig, darum hätte ich die Tür schließen sollen, als wir hinausgingen, um ihn nicht bloßzustellen. Ich beschloss, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Kurz darauf hielt er ein weiteres Meeting im gemeinsamen Büroraum ab – diesmal mit einer anderen Kundengruppe. Ich bot allen von mir aus heißen Tee an, obwohl ich dazu nicht verpflichtet war. Der Kollege war überrascht und bedankte sich. Von da an grüßte er mich wieder.

Es war ein kleiner Vorfall, aber mir wurde dadurch bewusst, dass ich als Praktizierende unter allen Umständen rücksichtsvoll sein muss. Ich sollte mich richtig positionieren, und die Dinge aus der Perspektive der Fa-Berichtigung betrachten, nicht aus meinem egoistischen Verständnis. Alle Menschen sind wegen des Fa gekommen, und meine Mission ist es, mich selbst gut zu kultivieren und dem Meister zu helfen, sie zu retten.

Das Bestreben, zu Hause ein guter Mensch zu sein

Mein Schwiegervater lebte allein, zog aber im Winter zu uns. Seine Hygiene und seine Lebensgewohnheiten bereiteten mir Kopfschmerzen – wenn er die Toilette benutzte, spritzte er überall Urin hin, sodass ich die Toilette zweimal täglich putzen musste.

Er schlief sehr wenig, stand gegen 5 Uhr morgens auf und wanderte herum. Beim Öffnen und Schließen von Türen machte er Lärm und störte den Schlaf unserer Kinder. Nach dem Frühstück ging er ins Badezimmer, um sich zu waschen und zu rasieren, sodass wir, die wir zur Arbeit mussten, warten mussten, bis er fertig war. Obwohl es sich um Kleinigkeiten handelte, wurden diese Vorfälle mit der Zeit lästig.

Als Praktizierende sagte ich mir, dass ich nach innen schauen, und mich ohne Groll anpassen sollte. Außerdem sollte ich verständnisvoll und tolerant sein.

Während mein Schwiegervater im Bad war, erledigte ich andere Dinge, um nicht zu spät zur Arbeit zu kommen. Angesichts seiner mangelnden Hygiene putzte ich mehrmals hinter ihm her – ich nutzte das als Möglichkeit, Karma abzubauen.

Mein Schwiegervater wurde vor dem chinesischen Neujahr ins Krankenhaus eingeliefert. Ich unterstützte meinen Mann so gut wie möglich bei der Pflege: Er bereitete das Essen zu Hause vor, und ich brachte es meinem Schwiegervater ins Krankenhaus.

Mein Schwiegervater wurde entlassen, bevor er sich vollständig erholt hatte. Er konnte seinen Stuhl nicht kontrollieren und verschmutzte alles – das Badezimmer, das Schlafzimmer, und sogar die Kleidung. Immer wieder musste ich mir bewusst machen, dass ich als Kultivierende meine Abneigung gegen Schmutz überwinden musste.

Ruhig säuberte ich alles und sprach beruhigend mit ihm: „Schon gut, Papa. Wir machen das schon sauber. Keine Sorge.“ Ich bemerkte, wie sich sein Gesichtsausdruck entspannte, als er meine Freundlichkeit und Akzeptanz sah.

Erfüllung meines Gelübdes, Lebewesen zu retten

Über die Jahre hinweg habe ich mich unermüdlich dafür eingesetzt, den Menschen die wahren Umstände über die Verfolgung von Falun Dafa zu erklären. Weil ich gegen den ehemaligen Parteichef der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin (wegen der Verfolgung von Falun Gong), Anzeige erstattet hatte, wurde ich von Beamten des Büro 610, der Polizei, des Nachbarschaftskomitees und des Dorfkomitees an meinem Arbeitsplatz und zu Hause schikaniert, wodurch meine Familie in ständiger Angst lebte.

Einmal wurde ich verhaftet, nachdem mich ein junger Mensch, der die wahren Umstände über die Verfolgung nicht kannte, angezeigt hatte. Der Dorfvorsteher kritisierte mich öffentlich in der Dorfversammlung, wodurch meine Verhaftung im ganzen Dorf bekannt wurde und unweigerlich Gerüchte auslöste.

Ich wusste, dass Kultivierung mühevoll sein kann, und dass das Praktizieren von Falun Dafa in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen unseren Weg noch schwieriger macht. Ungeachtet des Drucks blieb mein Entschluss zur Kultivierung ungebrochen.

Der Leiter des Büro 610 rief mich auf der Arbeit an und wollte mit mir sprechen. Ich dachte bei mir: „Auch er ist ein wertvoller Mensch, und ich sollte ihm wegen seines Berufs keinen Hass entgegenbringen.“ Ich stellte meine persönlichen Gefühle zurück und ging allein und ohne Angst zu ihm. Nachdem ich ihm die Sachlage erklärt hatte, lächelte er und begleitete mich zum Aufzug.

Als die Polizei mich in meiner Firma belästigte, eilten meine Kollegen herbei, um mir beim Zusammenpacken der Dinge auf meinem Schreibtisch zu helfen. Meine Chefin gab den Polizisten jedoch die Kontaktdaten des Arbeitgebers meines Mannes, was dazu führte, dass sie meinen Mann belästigten. Meine Chefin hatte nur ihre eigenen Interessen im Blick; aber mir wurde klar, dass ich es bei der Arbeit nicht so gut gemacht hatte.

Danach legte ich strengere Maßstäbe an mich selbst an, stellte stets die Interessen der Firma über meine eigenen und stellte die Bedürfnisse meiner Chefin in den Vordergrund.

Als die Beamten des Nachbarschaftskomitees mich an meinem Arbeitsplatz belästigten, ließ meine Chefin sie gar nicht zu mir durch. Sie empfing sie selbst und sagte: „Frau Xue ist sehr kompetent und hält sich stets an die Regeln. Ich vertraue darauf, dass sie sich auch außerhalb der Firma nicht an illegalen Aktivitäten beteiligt.“ Die Beamten gingen und kamen nicht wieder.

Über die Jahre hinweg habe ich die wahren Umstände stets konsequent aufgeklärt, egal was passierte. Die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird, lautet: „Du bist so jung und glaubst an Falun Dafa? Hast du keine Angst, verhaftet zu werden?“

Ich antworte dann oft: „Es ist ein großes Glück für mich, auf einen so wunderbaren Glauben gestoßen zu sein. Seit ich Falun Dafa praktiziere und der Lehre meines Meisters folge, indem ich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lebe, verläuft mein Leben reibungslos. Meine berufliche Leistung hat sich verbessert, und ich verdiene jetzt mehr Geld. Meine älteren Familienmitglieder und meine Kinder sind alle gesund. Ich erzähle Ihnen das, weil ich persönlich so sehr davon profitiert habe.

Ich habe eine Familie, für die ich sorge. Ich bin weder töricht noch unwissend – ich kenne die Risiken. Aber unser großer Meister sieht, dass die Menschheit in großer Gefahr schwebt, und drängt uns, die Wahrheit schnell zu verbreiten, um alle Lebewesen zu retten. Nur Praktizierende können solch tiefe Barmherzigkeit besitzen, die Sorge um die eigene Sicherheit beiseitelassen und die Wahrheit mit anderen teilen. Wir hoffen nur, dass Sie eine strahlende Zukunft haben und wünschen uns, dass alle Menschen gerettet werden.“

Wenn ich auf meinen Weg der Kultivierung zurückblicke, der von Stolpersteinen und Rückschlägen geprägt war, bin ich dank des Schutzes des Meisters bis hierhin gekommen. Es ist mir eine große Ehre, Falun Dafa praktizieren zu dürfen.

Einmal fragte mich eine Mitpraktizierende: „Wenn du eine besser bezahlte Stelle bekämest, wenn deine Kinder alle an der Tsinghua- oder der Peking-Universität studieren würden und wenn dein Mann gewissenhafter und rücksichtsvoller wäre – wärst du dann bereit, die Kultivierung im Falun Dafa aufzugeben?“ Ohne zu zögern antwortete ich: „Das alles ist nicht wichtig. Keine Chance: Egal wie beschwerlich der Weg der Kultivierung auch sein mag, mein Entschluss, weiterzumachen, ist unerschütterlich!“

Auch in Zukunft werde ich mich noch mehr anstrengen, die drei Dinge gut zu machen und mich der unendlichen Gnade des Meisters würdig zu erweisen!