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Die alten Mächte ablehnen, aufrichtig den Kultivierungsweg gehen

15. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Am 7. Oktober 2025 unterhielt ich mich mit einem Mitpraktizierenden, der soeben aus dem Gefängnis entlassen worden war. Ich sprach über meine Erfahrungen, wie ich die Kooperation mit dem Bösen verweigert und die alten Mächte abgelehnt hatte. Daraufhin ermutigte er mich, meine Erfahrungen aufzuschreiben. Im Folgenden möchte ich einige davon mit meinen Mitpraktizierenden teilen.

Der Verfolgung Widerstand leisten, indem man Rücksicht auf andere nimmt

2004 war ich gesetzwidrig im Zwangsarbeitslager Masanjia in Shenyang inhaftiert. Dort klärte ich oft ehemalige Praktizierende, die ihren Glauben aufgegeben hatten, über die wahren Umstände auf. Viele von ihnen beherzigten meinen Rat und nahmen die Kultivierung wieder auf. Als die Wärter davon erfuhren, gerieten sie in Rage und drohten, mich in der Toilette einzusperren. „Nur zu“, konterte ich. „Die Müllcontainer sind sowieso auf der ganzen Welt verteilt.“ Damals besaß ich noch kein hohes Verständnis des Fa und glaubte, sehr standhaft zu sein und keine Angst vor dem Bösen zu haben. In Wirklichkeit kooperierte ich unbewusst mit den alten Mächten und folgte ihrem Arrangement, deshalb sperrte man mich mehr als 40 Tage in der Toilette ein.

Eines Tages dachte ich: „Meister, hier ist es sehr ungemütlich. Ich sollte nicht hierbleiben.“ Dieser Gedanke entsprach der Bitte an den Meister, dass er mir helfen möge. Tags darauf wurde ich in ein Klassenzimmer gebracht, wo ich jeden Tag das Fa rezitieren konnte, ohne dabei gestört zu werden. Bald darauf war mir sonnenklar: All die Leiden, die ich zuvor ertragen musste, führten allein auf meine Gedanken zurück. Ich sollte auf keinen Fall mit den bösen Mächten kooperieren oder ihren Arrangements folgen, und erst recht nicht den von den alten Mächten arrangierten Weg gehen! Es galt, einzig und allein den Weg zu beschreiten, den der Meister für mich eingerichtet hatte und alle Arrangements der alten Mächte komplett ablehnen.

Nach einiger Zeit hörte ich, wie außerhalb des Schulungsraums Gefangene versuchten, Dafa-Jünger „umzuerziehen“. Kurzentschlossen eilte ich hinaus und warnte sie, dass es ihnen nicht erlaubt sei, Dafa-Jünger dazu zu bringen, ihren Glauben aufzugeben. Sogleich erschien ein Wärter und blaffte: „Da du die gute Behandlung nicht zu schätzen weißt, bringen wir dich zurück in die Toilette“, woraufhin sie mich dorthin schleppten. „Ich gehe da keinesfalls hinein, die Toilette ist kein Ort, in dem man bleiben sollte“, insistierte ich. Die Wärter standen meiner Entschlossenheit hilflos gegenüber und wandten sich widerwillig an den Teamleiter. Schließlich brachten sie mich in einen geräumigen Schulungsraum mit einer sehr angenehmen Atmosphäre. Dort konnte ich weiterhin das Fa rezitieren und die Übungen praktizieren.

Dieses Mal befand ich mich im Fa und hatte die Machenschaften des Bösen vereitelt, ohne an meine eigene Sicherheit zu denken. Ich hatte mich der Verfolgung widersetzt, was mit den Prinzipien des neuen Kosmos im Einklang stand. Die alten Mächte fanden keine Ausrede mehr, mich zu verfolgen, sodass der Meister eine bessere Umgebung für mich schaffen konnte.

Ich will das nicht“

Ich wurde in ein Spezialteam mit über einem Dutzend Dafa-Praktizierenden eingeteilt. Außer mir und einer Praktizierenden aus Peking litten alle unter körperlichen Beschwerden. Sobald der Teamleiter unseren Raum betrat, mussten alle Praktizierenden ihn im Chor begrüßen.

Eines Tages schlug die Praktizierende aus Peking vor: „Lass uns mit gutem Beispiel vorangehen und den Hauptmann nicht mehr grüßen.“ Ich stimmte zu. Als dieser kam, blieben alle stumm. Der Hauptmann donnerte: „Das geht zu weit! Ihr müsst nicht arbeiten, die Gefängnisregeln nicht aufsagen und keine Gefängnisuniformen tragen. Und trotzdem weigert ihr euch, den Teamleiter zu grüßen?!“ Da er die Praktizierende aus Peking und mich als Initiatoren dieser Idee verdächtigte, forderte er uns auf, ihn zu grüßen, was wir jedoch verweigerten. Daraufhin rief er einige Wärter herbei, die uns in getrennten Räumen folterten. Ich schwitzte stark und meine Hände schmerzten sehr. Im Stillen bat ich den Meister: „Meister, bitte retten Sie mich! Ich lehne diese Verfolgung ab. Ich bin ein Jünger von Meister Li Hongzhi und erkenne kein anderes Arrangement an. Wer auch immer mich verfolgt, begeht eine Sünde!“

Zehn Minuten später erschien der Wärter mit einem Arzt, dessen Hand versehentlich meine Fingerspitzen berührte. Als ich vor Schmerz aufschrie, banden sie mich für einige Minuten los. Der Wärter sagte: „Wenn du den Teamleiter grüßt, lassen wir dich gehen. Wenn nicht, wirst du noch schlimmere Qualen erleiden.“ Ich antwortete nicht und dachte nur: „Ich werde mich nicht noch einmal foltern lassen. Ich will das nicht!“ In diesem Moment umarmte mich der Arzt plötzlich und meinte: „Ach, Sie kommen aus der Stadt so und so – wir sind quasi Nachbarn!“ Mit diesen Worten schob er mich zurück in mein Zimmer.

Nach etwa zehn Minuten öffnete sich die Tür, und der Teamleiter brachte die Praktizierende aus Peking herein. Sie sagte zu ihm: „Ich sage Ihnen, ich bin nicht überzeugt.“ Nachdem sie sich gesetzt hatte, wandte sie sich mit schmerzerfülltem Gesicht an mich und fragte, ob ich mit ihnen einen Kompromiss eingegangen sei. Ich verneinte. „Der Meister hat mir ins Ohr geflüstert, dass ich den Pass in fünf Minuten bestehen würde, aber es ist mir nicht gelungen.“ In ihren Worten schwang Bedauern mit. „Nein“, hielt ich entgegen, „das hat nicht der Meister gesagt, sondern der Dämon.“ Auf ihre Frage, wie ich so etwas behaupten könne, rezitierte ich dieses Fa des Meisters:

„Außer für die neuen Schüler hat der Meister seit dem 20. Juli 1999 keinerlei Pässe mehr für die persönliche Kultivierung eingerichtet, denn eure persönliche Kultivierung ist vollständig in Richtung der Erlösung aller Wesen und der Fa-Bestätigung umgeschlagen.“ (Erläuterung des Fa auf der Fa-Konferenz im Westen der USA zur Zeit des chinesischen Laternenfestes 2003, 15.02.2003)

Daraufhin erkannte sie: „Ah, es handelte sich also um ein Arrangement des Dämons.“

Ich habe diese Prüfung mit aufrichtigen Gedanken bestanden. Infolgedessen grüßte unser Team den Teamleiter nicht mehr. Wir zerschlugen die finsteren Komplotte der alten Mächte und die Wärter gaben nach.

Dafa-Jünger sind barmherzig und würdevoll

2015 war ich im 12. Block des Frauengefängnisses Shenyang Dabei inhaftiert. Dieser Gefängnistrakt war nichts anderes als ein Konzentrationslager, das Falun-Dafa-Praktizierende mit massiven Gehirnwäschemethoden zur Abkehr ihres Glaubens zwang. Ich wusste, wie böse dieser Ort war, und ermahnte mich daher fortwährend selbst, keinesfalle mit dem Bösen zu kooperieren und der Verfolgung beharrlich entgegenzutreten.

Ich hatte kaum die Zelle betreten, als mich eine Insassin drängte, Falun Dafa aufzugeben. Als ich ablehnte, gab sie mir eine Ohrfeige. Ich sah ihr fest in die Augen und sagte: „Wer hat dir das Recht gegeben, mich zu schlagen? Du bist eine Verbrecherin. Ich werde den Teamleiter darum bitten, deine Strafe zu verlängern.“ Sie war einen Moment lang fassungslos und entfernte sich dann. Sie schlug mich nie wieder. Zwar versuchte sie, mich mit verschiedenen Methoden von meinem Glauben abzubringen, aber ich hörte nicht auf sie. Eines Tages bemerkte ich, dass meine Bettdecke verschwunden war und fragte sie danach. „Die Decke gehört der Regierung. Solange du Falun Dafa praktizierst, darfst du sie nicht benutzen“, erklärte sie. Ich suchte überall nach der Decke, bis ich sie schließlich fand. Als ich nach ihr greifen wollte, hielt mich die Insassin auf. Ich schnappte mir die Decke, ging zu meinem Bett und ermahnte sie: „Wenn du mich verfolgst, begehst du eine Sünde.“ Sie entgegnete, dass sie noch nie mit einer Falun-Dafa-Praktizierenden wie mir zu tun gehabt hätte, die es gewagt hatte, ihr die Decke zu entreißen. „Dafa-Jünger sind sowohl barmherzig als auch würdevoll. Das Bewahren meiner Würde dir gegenüber ist die größte Barmherzigkeit für dich“, erklärte ich ernst. Sie war sprachlos. Ich ignorierte sie und ging zu Bett. Danach schikanierte sie mich nicht mehr.

Ich wusste, dass ich den Pass überwunden hatte. Viele Praktizierende hatten sich damit abgefunden, ohne Decke auf der Pritsche zu schlafen. Als sie es schließlich nicht mehr ertragen konnten, ergaben sie sich gegen ihren Willen den Wärtern.

Der Meister sagte:

„Mancher sagt so etwas wie: ,Während der Dao um einen Fuß steigt, steigt der Dämon um zehn Fuß.’ Das ist eine falsche Aussage unter den gewöhnlichen Menschen. Die Dämonen können niemals höher sein als die Daos.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 236)

Außerdem sind wir Falun-Dafa-Praktizierende, daher berührt uns das Böse nicht.

Im Laufe der Jahre habe ich folgende Erkenntnis gewonnen: Ganz gleich, wo wir uns aufhalten, wenn wir uns nicht im Fa befinden, und je mehr wir uns fürchten und mit dem Bösen kooperieren, umso mehr werden wir leiden und umso schwerer verfolgt werden. Ob im Zwangsarbeitslager oder im Gefängnis, war mein Leiden im Vergleich zu anderen gering, da ich das Fa verstanden und die Verfolgung abgelehnt hatte.

Ich habe diesen Erfahrungsbericht geschrieben, in der Hoffnung, dass er für andere Praktizierende hilfreich sein wird.