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[Fa-Konferenz in Singapur 2025] Glücklicherweise erhielt ich das Fa

17. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in Singapur

(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, verehrter Meister ! Seid gegrüßt, liebe Mitpraktizierende!

Im Jahr 2007 habe ich begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Vorher war ich Atheistin. Ich spüre zutiefst das Glück und die Herrlichkeit, die ich durch meine 18 Jahre beständige Kultivierung erfahren durfte. Falun Dafa hat es mir ermöglicht, mich inmitten der Komplexität des Alltags und verschiedener Interessenkonflikte stetig weiterzuentwickeln. Heute möchte ich von meinen Erfahrungen bei der Kultivierung in meinem familiären und beruflichen Umfeld berichten.

Strenge Selbstdisziplin am Arbeitsplatz

Ich arbeite in einem gehobenen Restaurant. Es ist sehr erfolgreich, sodass die Anforderungen an die Mitarbeiter recht hoch sind. Täglich habe ich die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und zu erhöhen. Ich habe festgestellt, dass die Arbeit in einem Umfeld mit vielen Menschen ständige Wachsamkeit erfordert, wenn man in diesem großen, turbulenten Umfeld bestehen will.

Kurz nachdem ich dort angefangen hatte, bemerkte ich, dass ein Kollege mit einer großen Anzahl von Bestellungen zum Mitnehmen beschäftigt war. Er war extrem im Stress, daher wollte ich ihm helfen. Zu meiner Überraschung schrie er mich jedoch laut an: „Hol jemanden, der einpacken kann! Ruf' den Chef!“ Ich wollte ihm nur helfen, aber er schrie mich an. Die Situation war unangenehm – ich fühlte mich ungerecht behandelt. Was hatte ich falsch gemacht, dass er so verärgert war? Daher beschloss ich, eine Gelegenheit zu einem Gespräch zu suchen, um weitere Missverständnisse zu vermeiden. Am nächsten Tag nahm ich all meinen Mut zusammen und fragte ihn: „Warum warst du gestern so wütend auf mich?“ Er erklärte mir: „Du bist noch nicht lange hier. Daher habe ich befürchtet, dass du mit der Arbeit noch nicht so vertraut bist und Probleme verursachen könntest, indem du die falschen Sachen einpackst.“ Es stellte sich heraus, dass er es gut gemeint hatte und mich gar nicht persönlich angreifen wollte. Doch als ich an diesem Abend nach innen schaute, erkannte ich meine eigenen unreinen Gedanken in der Situation. Denn als ich ihm hatte helfen wollen, hatte ich insgeheim seine Vorgehensweise missbilligt und sie nicht für nicht gut genug beurteilt. Diese Entdeckung überraschte mich. Doch in der Kultivierung geschieht nichts zufällig. Es waren meine eigenen unaufrichtigen Gedanken gewesen, die seine unfreundliche Haltung hervorgerufen hatten.

Über das Gewöhnliche hinaus zur Selbstkultivierung

Eine neue Kollegin wirkte mürrisch, zerstreut und faul, weshalb die anderen sie kritisierten. Als viele Kunden da waren und alle beschäftigt waren, war ich an der Reihe, die Bestellungen aufzunehmen. Diese neue Kollegin sollte dann die Gerichte bringen. Ich sagte zweimal zu ihr: „Das Essen ist fertig, du kannst es bringen“, aber sie rührte sich nicht. Die Kunden wurden ungeduldig, auch ich wurde nervös. So musste ich die Gerichte selbst servieren. Daher beschwerte ich mich innerlich über sie. Sie war aber trotzig und stritt mit mir.

Ich wusste, dass es eine Prüfung war, konnte mich aber trotzdem nicht beherrschen. Gerade als wir miteinander stritten, kam der Manager dazu. Wütend beschwerte ich mich über sie. Zufällig war an diesem Tag der Regionalmanager anwesend, der für mehrere Restaurants zuständig war. Er sagte direkt zu ihr: „Sie brauchen morgen nicht mehr zu kommen.“ Sofort fühlte ich mich schuldig. Meine Beschwerden hatten sie den Job gekostet. Obwohl die anderen sagten, es sei nicht meine Schuld gewesen, sondern ihre eigene schlechte Leistung, fühlte ich mich danach unwohl. Nachdem ich mich beruhigt hatte, bereute ich mein Verhalten sehr. Auch wenn sie im Unrecht war – hatte ich mich nicht wie ein ganz gewöhnlicher Mensch verhalten?

Ich rief sie an und entschuldigte mich. Ich hatte ihre Gefühle nicht berücksichtigt und ihre Situation nicht verstanden. Jedes Lebewesen ist auf der Welt, um errettet zu werden. Deshalb werde ich in Zukunft strenger mit mir sein.

Leiden ist eine gute Sache

Eine Kollegin beschwerte sich oft bei mir. Sie erzählte mir vom Klatsch über den Chef und die anderen Kollegen und sagte Dinge wie: „Warum musst du immer Chilischoten schneiden? Das ist so anstrengend und ermüdend. Du machst einen guten Eindruck. Es wäre besser, wenn du vorne stehen und die Gäste empfangen würdest.“ Ich dachte, das seien alles Prüfungen, um zu sehen, ob ich mich von ihrem Gerede beeinflussen ließ und ob mich menschliche Gefühle berührten.

Ich verlange von mir, nicht wie die anderen zu sein. Wenn ich zur Arbeit komme, erledige ich meine Aufgaben gewissenhaft. Ich übernehme sogar die schmutzigen und anstrengenden Arbeiten, die die anderen nicht machen wollen – ich scheue keine Mühen. Still und leise trage ich meinen Teil bei und erledige meine Arbeit gut. Es macht mir nichts aus, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Ich mache mir auch keine Sorgen um das Geld, das ich für Snacks für meine Kollegen ausgebe. Obwohl ich hart arbeite, kontrolliert mich mein Vorgesetzter gelegentlich, ob ich faulenze. Das stört mich nicht. Ich erledige einfach meine Arbeit gut.

 Ich bin dem Meister dankbar, dass er mir ein so gutes Umfeld für meine spirituelle Entwicklung geschaffen hat. Sich in einem so komplexen Umfeld kultivieren zu können, ist wirklich das Beste. Mein Vorgesetzter und meine Arbeitskollegen haben mich anfangs nicht verstanden und mir nicht vertraut. Jetzt erkennen sie jedoch den Unterschied eines Nichtkultivierenden zu einem Falun-Dafa-Praktizierenden und haben begonnen, mich zu bewundern. Ich glaube, wir sind wie Teilchen von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und reinigen so unsere gesellschaftliche Umgebung.

Ich staune oft darüber, wie glücklich ich mich schätzen kann, dass ich in einem Unternehmen mit 400–500 Angestellten die Einzige bin, die dieses einmalige Falun Dafa erhalten hat. Ich werde stets strenge Anforderungen an mich stellen, mich entsprechend dem Maßstab eines Kultivierenden erhöhen und durch meine Worte und Taten allen Lebewesen die Herrlichkeit von Falun Dafa vor Augen führen.

Das Ego in kleinen Dingen überwinden

Als die Hypothek auf unser Haus abbezahlt war, brauchten wir die Unterschrift eines Anwalts. Doch die scheinbar unbedeutende Angelegenheit, einen Termin zu vereinbaren, erwies sich als äußerst schwierig. Ich fand, dass eine so kleine Angelegenheit wie die Unterschrift es nicht wert war, dafür Urlaub zu nehmen, und dass wir einen passenden Termin finden sollten. Doch mein Mann, der Anwalt und ich konnten unsere Termine einfach nicht koordinieren. Immer wieder wurde der Termin abgesagt und verschoben. Ich bat meinen Vorgesetzten mehrmals um Urlaub, was mir sehr peinlich war. Oberflächlich betrachtet war es eigentlich eine einfache Angelegenheit. Doch sie stellte meine Geduld immer wieder auf die Probe. Ich verstand es nicht. Als der Anwalt den Termin erneut absagte, wurde ich wütend. Auch er war frustriert. Es war doch nur eine Kleinigkeit und der Termin war schon so oft verschoben worden.

In meiner Frustration schaute nach innen und erkannte, dass ich meine Sorge um Gesichtsverlust und meine Fixierung auf meinen persönlichen Vorteil nicht losgelassen hatte. Wenn der Termin nicht passte, könnte ich doch unbezahlten Urlaub nehmen. Warum stellte ich immer meine eigene Bequemlichkeit in den Vordergrund? Schließlich ließ ich los, ließ den Dingen ihren natürlichen Lauf und akzeptierte jeden vorgeschlagenen Termin des Anwalts.

Und siehe da, nachdem ich meine Anhaftung losgelassen hatte, wendete sich alles wie durch ein Wunder zum Guten. Der Anwalt fand endlich einen Termin, der für alle perfekt passte. Der Chef war sehr entgegenkommend und passte meinen Arbeitsplan entsprechend an.

Dadurch erkannte ich, dass viele scheinbar schwierige Dinge einen guten Verlauf nehmen, solange ich meine Anhaftung loslasse und ruhig bleibe. Der Meister wird dann alles gut regeln.

Jahrelangen Groll überwinden, meinen Mann verstehen lernen

Mein Mann und ich sind seit über 30 Jahren verheiratet. Unsere Persönlichkeiten sind nicht ganz kompatibel. Ich bin introvertiert und schüchtern und spreche meist leise und sanft, da ich Streit nicht mag. Mein Mann hingegen hat eine ganz andere Persönlichkeit. Er spricht immer laut, was sehr unangenehm anzuhören ist. Außerdem haben wir unterschiedliche Interessen und Hobbys. Er geht gern aus, singt Karaoke und schätzt unterhaltsame Geschäftsessen. Er raucht und trinkt häufig. Wenn er zu viel trinkt, wird er unberechenbar. Das macht mich ziemlich unglücklich, denn ich finde, in seinem Alter sollte er diese ungesunden Gewohnheiten aufgeben. Aber es ist sehr schwer, ihn zum Umdenken zu bewegen. Mit der Zeit entwickelte ich einen gewissen Groll gegen ihn und sprach nur noch ungern mit ihm. Zwar versuchte ich, meinen Groll loszulassen, aber es gelang mir nicht.

Als ich die Fa-Konferenz in Taiwan besuchte, hörte ich eine Mitpraktizierende davon sprechen, wie sie ihren Groll gegen ihren Mann losgelassen hatte. Da musste ich weinen. Es fühlte sich an wie ein plötzliches Erwachen. Mein Groll verschwand augenblicklich und ich konnte meinen Mann plötzlich aus einer anderen Perspektive verstehen. Der Mann der Mitpraktizierenden war im betrunkenen Zustand gewalttätig. Einmal hielt er ihr sogar ein Messer an den Hals und drohte ihr, sollte sie weiterhin Falun Dafa praktizieren. Schließlich gelang es ihr, ihren Groll loszulassen und sich gut um ihn zu kümmern.

Wenn ich an meinen eigenen Mann denke, gibt es tatsächlich viel, wofür ich ihm dankbar sein sollte. Früher war ich von Groll erfüllt, mir seiner Bemühungen nicht bewusst und konnte ihn nicht verstehen.

Dank meines Mannes konnte ich nach Singapur reisen und das Fa erhalten. Mein Mann trinkt bei geschäftlichen Treffen und weil er hart für die Familie arbeitet. Seine Eskapaden im betrunkenen Zustand schaden seiner Gesundheit. Allerdings hat er seine Wut nie an mir oder den Kindern ausgelassen. Er praktiziert nicht Falun Dafa, unterstützt aber meine Kultivierung und legt sogar Räucherstäbchen und Früchte vor das Bild des Meisters. Außerdem übernimmt er fast alle großen und kleinen Aufgaben im Haushalt wie die Hypothekenzahlungen, die Finanzverwaltung, das Kochen und Putzen, sodass ich ungestört arbeiten und mich in Ruhe kultivieren kann.

Das sind Dinge, die ich früher nicht wahrgenommen habe, aber jetzt bin ich unendlich dankbar dafür und habe nichts, worüber ich mich beschweren kann. Durch meine veränderte Haltung hat auch mein Mann die Güte von Falun Dafa erkannt.

Meine außergewöhnlichen Erfahrungen während der Schriftzeichen-Formation in Taiwan

Meine Arbeit ist stressig und es ist schwierig, Urlaub zu bekommen. Deshalb war ich begeistert, als ich von der Schriftzeichen-Formation in Taiwan hörte. Ich hatte bereits an solchen Aktionen in Indonesien und Bali teilgenommen, diese waren jedoch relativ klein gewesen. Eine so große Formation wie die in Taiwan war eine seltene Gelegenheit. Nachdem ich meinen Entschluss gefasst hatte, daran teilzunehmen, war es sehr einfach, Urlaub zu bekommen. Da wurde mir klar: Wenn wir Dinge tun, die Falun Dafa bestätigen, haben wir tatsächlich das Sagen.

Das diesjährige Thema der Schriftzeichenformation war das Falun-Symbol und die vier Schriftzeichen Fa Lun Chang Zhuan [das Falun dreht sich endlos]. Am Tag des Aufstellens war es sehr heiß. Die einheimischen Praktizierenden kamen früh, dick eingepackt, und ertrugen stundenlang die sengende Sonne, was mich tief beeindruckte. Die Praktizierenden aus Singapur betraten die Formation als Letzte. Ich wurde im Abschnitt „Zhuan“ von Fa Lun Chang Zhuan positioniert. Alles war perfekt arrangiert. Die heilige Atmosphäre und die Szenerie waren unbeschreiblich. Beim Betreten der Formation teilte mir ein Mitpraktizierender mit, dass der Platz vor mir mein zugewiesener Platz sei. Ich war tief bewegt, einen Platz in einem so heiligen Falun-Dafa-Symbol zu haben. Ich war unserem barmherzigen Meister dankbar. Tatsächlich ist jeder von uns ein Teilchen von Falun Dafa und unsere Positionen sind bereits vorherbestimmt.

Nachdem die Formation abgeschlossen war, rezitierten über 5.000 Menschen gemeinsam das Lunyu und sandten gemeinsam aufrichtige Gedanken aus, wodurch eine kraftvolle und berührende Atmosphäre entstand. Eine sanfte Brise wehte und ich fühlte mich weder heiß noch müde. Nach der Formation der Zeichen geschah etwas Wunderbares. Beim Praktizieren der Meditationsübung wurden meine Hände extrem heiß. Dabei spürte ich einen starken Energiefluss in meinen Händen, als ob sich das Falun drehte. Ich wusste, dass es der Meister war, der mich ermutigte.

Nach der Veranstaltung folgten sofort die Xinxing-Prüfungen. Die verabredeten Praktizierenden verloren sich aus den Augen. Wir konnten uns nicht finden, die Handys funktionierten nicht, außerdem mussten wir uns beeilen, das Hotel zu wechseln. Auch der Hotelwechsel gestaltete sich als schwierig. Ein Problem führte zum nächsten. Alle waren erschöpft, durchgeschwitzt und angespannt. Menschliche Animositäten traten auf und Unzufriedenheit und Beschwerden lagen in der Luft.

Eine Mitpraktizierende beschwerte sich, sie hätte mich auf dem Platz gesehen, aber ich hätte sie ignoriert. In Wahrheit hatte ich sie nicht gesehen. Eine andere Praktizierende schien ebenfalls unzufrieden mit mir zu sein. Um die Spannung zu lösen, begann ich ein Gespräch. Doch sie antwortete sehr laut und in einem scharfen Ton, was mir das Gefühl gab, ungerecht behandelt zu werden. Ich dachte daran, dass diese Konflikte mir helfen sollten, mich zu erhöhen. Denn Konflikte sind eine gute Sache, ohne sie können wir uns nicht weiterentwickeln. Im Nachhinein wurde mir klar, dass auch menschliche Gefühle unter Praktizierenden dazu gehören. Wir müssen sie wegkultivieren.

Fazit

Wenn ich nicht Falun Dafa praktizieren würde, wäre ich heute vielleicht nicht mehr am Leben. Ich bin in Armut aufgewachsen, in einer Familie, die Söhne gegenüber Töchtern bevorzugte. Ich hatte kaum die Möglichkeit, eine gute Ausbildung zu erhalten, und musste schon früh arbeiten. Daher habe ich viel Leid erfahren. Aufgrund meiner introvertierten Art war ich oft mit anderen unzufrieden und unglücklich. Nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, wurde ich aufgeschlossener für alles.

Besonders bei der Arbeit spüre ich immer mehr, wie wunderbar und wertvoll es ist, eine Falun-Dafa-Praktizierende zu sein. Das Leben eines gewöhnlichen Menschen ist im Vergleich dazu wirklich viel zu bitter. Man intrigiert gegeneinander, streitet sich um Kleinigkeiten und zankt endlos über Belanglosigkeiten. Das ist mit dem Leben einer Kultivierenden einfach nicht zu vergleichen.

Ich denke oft: „Was für ein wunderbares Fa! Wie konnte mir ein so großes Glück mit dieser Schicksalsgelegenheit zuteilwerden?“ 

Die große Ehre, mit dem verehrten Meister zusammen zu sein, gibt mir das Gefühl, alles andere loslassen zu können.

Das sind meine Erfahrungen aus meiner Kultivierung. Sollte etwas nicht mit dem Fa übereinstimmen, bitte ich euch, mich freundlich darauf hinzuweisen.

Vielen Dank, verehrter Meister ! Vielen Dank, liebe Mitpraktizierende!