(Minghui.org) Vor Kurzem hat Minghui.org erfahren, dass eine 86-jährige Einwohnerin der Stadt Suining, Provinz, Sichuan eine zehnmonatige Haftstrafe wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verbüßen muss.
Liu Daxiu wurde im Oktober 2025 verhaftet und zu zehn Monaten Haft verurteilt. Der genaue Zeitpunkt der Verurteilung ist nicht bekannt. Sie wurde anschließend in das Frauengefängnis Chengdu (im Bezirk Longquanyi) eingeliefert. Weitere Einzelheiten zu ihrem Fall bedürfen noch der Abklärung.
Liu begann im Februar 1997, Falun Dafa zu praktizieren, und erholte sich innerhalb von nur achtzehn Tagen von ihren zahlreichen Beschwerden, unter anderem von einem Herzleiden, einer Nierenerkrankung, Cholezystitis, zerebraler Arteriosklerose und Lähmung der rechten Körperhälfte. Nachdem die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 eine landesweite Kampagne gegen Falun Dafa initiiert hatte, hielt sie ihren Glauben aufrecht und wurde vor ihrer jüngsten Haftstrafe von den Behörden wiederholt ins Visier genommen.
In der Nacht des 10. Juli 2001 brachen Beamte der Polizeistation Kainan in Lius Wohnung ein und verhafteten sie. Sie hatten sie ins Visier genommen, nachdem sie sie bei der Gerichtsverhandlung einer anderen lokalen Falun-Dafa-Praktizierenden gesehen hatten. Liu wurde in das Untersuchungsgefängnis Wujiawan gebracht. Die Polizei befahl ihr, Falun Dafa zu diffamieren und auf ein Foto des Begründers von Falun Dafa zu treten. Sie weigerte sich.
Einen Monat später wurde Liu freigelassen, nachdem ihre Familie gezwungen worden war, 2.000 Yuan zu entrichten. Am 28. Februar 2002 verhaftete man Liu erneut, nachdem die Polizei sie beim Aufhängen von Plakaten mit Informationen über Falun Dafa beobachtet hatte. Die Beamten durchsuchten ihre Wohnung und verhörten sie auf der Polizeiwache an der Heping-Straße. Anschließend überstellte man sie in das Untersuchungsgefängnis Lingquansi.
Im April 2003 verurteilte das Bezirksgericht Chuanshan Liu zu vier Jahren Haft. Einige Tage später verlegte man sie in das Frauengefängnis Chengdu. Dort misshandelten die Wärter sie mit verschiedenen Methoden, wie Einzelhaft, stundenlangem Sitzen auf einem kleinen Hocker, Zwangsarbeit und Gehirnwäsche. Im Februar 2006 kam sie frei.
Als Liu 2012 einer Frau in Not vor einem Krankenhaus half und mit ihr über Falun Dafa sprach, wurde sie der Polizei gemeldet. Wenige Stunden nach ihrer Verhaftung wurde sie wieder freigelassen.
2013 wurde Liu von einer Überwachungskamera gefilmt, als sie mit anderen über Falun Dafa sprach. Kurz darauf traf die Polizei ein und nahm sie fest, ließ sie jedoch zu einem unbekannten Zeitpunkt wieder frei.
Im September 2014 wurde Liu der Polizei gemeldet, weil sie Plakate mit Informationen über Falun Dafa aufgehängt hatte. Sie wurde noch am selben Nachmittag freigelassen.
Am 21. Juli 2017 bemerkte ein Beamter der Spezialeinheit, wie Liu an einer Bushaltestelle mit anderen über Falun Dafa sprach. Er hielt sie fest und meldete sie der örtlichen Polizeistation. Liu weigerte sich, ihren Namen und ihre Adresse preiszugeben, und wurde später freigelassen.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im Oktober 2019, als Liu abermals angezeigt wurde, weil sie an einer Bushaltestelle mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte. Die Polizei beschlagnahmte die Informationsmaterialien, die sie bei sich hatte, und ließ sie nach unbekannter Zeit wieder frei.
Am 5. April 2020 wurde Liu wiederum der Polizei gemeldet, als sie mit jemandem über Falun Dafa sprach. Die Polizei fotografierte sie und ließ sie noch am selben Nachmittag frei.