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Mein Groll schmolz dahin, nachdem ich meine Anhaftung beseitigt hatte

18. Januar 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich hatte zwei große karmische Prüfungen in Bezug auf Familienmitglieder. Jetzt ist mir klar, dass der Meister mir half, meine karmischen Schulden aus früheren Leben zu begleichen. Als ich die Situationen gelöst hatte, fühlte ich mich erleichtert und mein tiefer Groll verschwand.

Der Groll gegenüber meiner Schwiegermutter schmilzt endlich dahin

Mein Mann ist der zweite von drei Söhnen, doch seine Eltern behandelten sie nicht gleich. Als wir 1991 heirateten, gaben seine Eltern kein Geld für unsere Hochzeit aus. Für die Hochzeiten ihrer anderen Söhne gaben sie jedoch viel Geld aus.

Als mein Kind 1995 geboren wurde, kam meine Schwiegermutter, um zu helfen. Ich bezahlte sie und kaufte ihr alle möglichen Kleidungsstücke, aber sie beschwerte sich, dass ich ihr für ihre harte Arbeit nicht genug bezahlte. Ich war anderer Meinung und fand, dass sie sich nicht über die Bezahlung beschweren sollte, da sie nichts für unsere Hochzeit beigetragen hatte. Das führte zu Spannungen zwischen uns. Dann fing sie an, mich bei anderen Familienmitgliedern schlecht zu machen und sie gegen mich aufzubringen. Obwohl sie nur ein paar Monate bei mir gewohnt hatte, hinterließ das einen tiefen Groll.

Ich begann 1998 mit dem Praktizieren von Dafa und bemühte mich, ein guter Mensch zu sein. Zwei Monate nach Beginn meiner Kultivierung lieh ich meinem Schwager den größten Teil meiner Ersparnisse für die Renovierung seines Hauses und die Anschaffung von Möbeln. Ihr Luxus übertraf die schlichte Renovierung meines Hauses. Ich lieh auch seinem älteren Bruder Geld, damit er ein Haus kaufen konnte. Darüber hinaus lieh ich seinen beiden Brüdern Geld für ihr Geschäftsvorhaben. Ich hatte mein Geld auf einem kurzfristigen Sparkonto angelegt, damit ich ihnen bei Bedarf helfen konnte. Sie alle zahlten es erst nach mehreren Jahren zurück.

Meine Schwiegermutter war mir weiterhin feindlich gesinnt. Einmal verbreitete sie vor meinen Augen Gerüchte über mich. Ich konnte mich nicht beherrschen und verlor ihr gegenüber die Fassung. Sie schien mir moralisch so verdorben, dass ich fand, sie verdiene es nicht einmal, als Mensch bezeichnet zu werden. Eine Zeit lang empfand ich kein Mitgefühl für sie. Obwohl ich in mich ging und das Fa lernte, gelang es mir nicht, den tiefsitzenden Groll gegen sie vollständig lzu beseitigen.

In vielen Artikeln auf Minghui.org, in denen Praktizierende über das Loslassen von Groll berichteten, wurde darüber gesprochen, wie man die Beziehung zu seiner Schwiegermutter verbessern kann. Da meine Schwiegermutter weder krank war noch in Not war, konnte ich nicht viel tun, um sie mit Freundlichkeit zu bewegen. Sie muss aus früheren Leben einen Groll gegen mich gehegt haben, weshalb sie mir in diesem Leben als Verwandte begegnete, damit ich sie retten konnte. Da die Fa-Berichtigung sich dem Ende näherte, wurde ich zunehmend unruhig.

Der Meister sah meine Angst und half mir. Eines Nachts konnte ich nicht einschlafen und begann, das Zhuan Falun zu rezitieren. 

Als ich zu dem Satz 

„Die gesamte menschliche Gesellschaft befindet sich auf derselben Ebene“ (Zhuan Falun, 2019, S. 6) 

kam, wurde mir plötzlich klar: Sie und ich sind auf derselben Ebene! Sie ist selbstsüchtig – bin ich nicht auch selbstsüchtig? Wir hatten die gleichen Schwächen – warum sollte ich ihr also nicht vergeben? Diese Erkenntnis half mir, große Fortschritte zu machen, und mein Groll wurde erheblich gemildert. Doch die Vorstellung, dass meine Schwiegermutter kein guter Mensch war, blockierte mich noch immer.

Später las ich Erfahrungsberichte darüber, wie man die Ursachen von Anhaftungen finden kann. Ich beruhigte meinen Geist und erinnerte mich: Was war mein Gedanke, als ich damals zum ersten Mal die Dafa-Bücher gelesen hatte? Ich erinnerte mich sorgfältig. Der Gedanke war: Die Lehre darüber, wie man sich als Mensch verhält, ist wirklich gut! Der Mensch sollte gütig leben! Da hatte ich es gefunden – Dafa entsprach meinen eigenen Vorstellungen davon, wie man ein Mensch sein sollte. Das ist meine grundlegende Anhaftung! Was meinen eigenen Maßstäben entsprach, hielt ich für gut. Auch bei anderen Menschen, denen ich begegnete, und bei manchen Ereignissen stellte ich fest, dass ich sie nach demselben Maßstab beurteilte. Dafa besitzt grenzenlose Fa-Prinzipien und unendliche Bedeutungen – wie konnte ich es auf ein so kleines Maß an bloßer „Moral des Menschseins“ reduzieren? Da das Verhalten meiner Schwiegermutter nicht meinen Maßstäben entsprach, hielt ich sie für einen schlechten Menschen. Diese Anhaftung blockierte meine Erhöhung. Als ich einmal aufrichtige Gedanken aussandte, um sie zu beseitigen, schmolz der Groll dahin, der so hart wie Eis gewesen war.

Der Groll gegen meine Schwägerin verschwindet

Die Schwägerin meines Mannes besuchte meine Familie oft und schenkte meinem Mann besondere Aufmerksamkeit. Viele Jahre lang behandelte sie meinen Mann jedes Mal, wenn wir in unsere Heimatstadt zurückkehrten, außergewöhnlich gut – sie saß dicht neben ihm, servierte ihm Essen und sagte nette Dinge zu ihm. Allmählich entwickelte mein Mann tiefe Gefühle für sie, und später versuchte sie, ihn in gewissem Maße zu beeinflussen. Als ich ihrer Familie vor einigen Jahren 100.000 Yuan für den Bau ihres Hauses lieh, lobte sie meinen Mann für diese Freundlichkeit.

Die Schwägerin meines Mannes ignorierte all die Hilfe, die ich ihrer Familie in der Vergangenheit geleistet hatte. Sie war mir nicht nur böse, sondern auch eifersüchtig auf mich. Sie beschimpfte mich vor meinem Mann, aber am unerträglichsten war ihr völlig unangemessenes Verhalten ihm gegenüber. Dieses Problem belastete mich mehrere Jahre lang.

Dann hatte ich eines Nachts einen Traum: Ich saß auf einem kleinen Handwagen mit einem großen Koffer auf dem Weg nach Hause – und die Schwägerin meines Mannes schob den Wagen. Sie schob ihn sehr kräftig, besonders als wir einen tiefen, breiten Graben überqueren mussten. Als ich aufwachte, wurde mir klar, dass der Meister mir damit andeutete, dass sie mir half, mich zu verbessern. Dennoch war ich immer noch verärgert über ihr unangemessenes Verhalten.

Ich kultivierte mich gewissenhaft und nachdem ich meinen Groll losgelassen hatte, empfand ich Barmherzigkeit für sie, da sie in der Welt verloren war. Am Neujahrstag 2025 begegnete sie mir überraschend herzlich und begrüßte mich sehr freundlich.