(Minghui.org) Jeden Winter am 7. Tag des bengalischen Monats Poush findet in Santiniketan, Westbengalen in Indien, die Poush Mela statt. Es ist das größte Volksfest Westbengalens. Dieses Fest wurde 1894 von Maharshi Debendranath Tagore, dem Vater des Nobelpreisträgers Rabindranath Tagore, ins Leben gerufen, um die lokale Wirtschaft durch Tanz, Musik und Kunst zu fördern.
Die Organisatoren schätzen, dass vom 22. bis 28. Dezember 2025 etwa 1,6 Millionen Menschen aus ganz Indien und anderen Ländern die Poush Mela besuchten, wo sich über 1.500 Stände mit Kunsthandwerkern aus allen indischen Bundesstaaten präsentierten.
Der Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden auf der Poush Mela in Santiniketan
Falun-Dafa-Praktizierende aus Kolkata reisten 212 Kilometer an, um den abertausenden Messebesuchern Falun Dafa vorzustellen. Sie wollten diesen Kultivierungsweg, der ihnen selber so viel Gutes gebracht hatte, mit anderen teilen.
Indien blickt auf eine reiche buddhistische Geschichte zurück. Viele Besucher fühlten sich von den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – angezogen. Einige erkannten darin Ähnlichkeiten mit buddhistischen Lehren und interessierten sich für die Meditation. Manch einer lernte die Übungen direkt auf der Messe oder erwarb ein Exemplar der Bücher Falun Gong und Zhuan Falun.
Chatraparti Murmu (links) kauft beide Bücher, das „Falun Gong“ und das „Zhuan Falun“ und sagt, dass Falun Dafa ihm helfe, eine neue Richtung im Leben zu finden
Chatraparti Murmu ist Biologielehrer und führte am Stand ein langes Gespräch mit einem Praktizierenden über Falun Dafa. Er erzählte, er habe verstanden, dass das Praktizieren von Falun Dafa dazu beitrage, positive Gedanken zu entwickeln und negative zu reduzieren. Damit habe er etwas entdeckt, „das meinem Leben eine neue Richtung geben wird.“ Anschließend kaufte er sich beide Bücher, das „Falun Gong“ und das „Zhuan Falun“.
Bimala Sankar Das (rechts) hat sich jeweils ein Exemplar von „Falun Gong“ und „Zhuan Falun“ gekauft , da er mehr über Falun Dafa erfahren möchte
Der Finanzbeamte Bimala Sankar Das interessierte sich für verschiedene Lebensanschauungen und die unterschiedlichen Auffassungen der Menschen über ihre Existenz. Er war fasziniert von der neuartigen Erklärung bekannter Konzepte durch Falun Dafa und meinte, er habe die Bücher „Falun Gong“ und „Zhuan Falun“ gekauft, um „mehr über Falun Dafa zu lernen“.
Angesichts Indiens reicher Tradition in Yoga und Meditation fühlten sich viele Besucher von Falun Dafa als neuer Meditationsmethode angezogen und wollten mehr darüber erfahren. Einige interessierten sich dafür, wie Falun Dafa die beruhigenden und entspannenden Wirkungen anderer Meditationsmethoden noch verstärken könnte. Nizamuddin Mollah, ein Geschäftsmann, berichtete, dass er zuvor verschiedene Meditationsarten praktiziert habe. Auch er kaufte sich das „Zhuan Falun“, weil er das Gefühl hatte, dass das Praktizieren von Falun Dafa ihn noch „ruhiger und ausgeglichener“ machen werde.
Ashok Kumar Paitandi, ein pensionierter Regierungsbeamter, kaufte beide Bücher mit der Begründung, er glaube, sie könnten ihm neue Einblicke in die Funktionsweise der Meditation geben.
Andere Messebesucher wollten die Lehre von Falun Dafa kennenlernen, weil sie nach Möglichkeiten suchten, ihr Arbeits- und Privatleben damit besser bewältigen zu können.
Swati Sarkar ist eine junge Unternehmerin in der Bekleidungsbranche. Angesichts des Stresses, den die Gründung eines eigenen Unternehmens mit sich bringt, war sie überzeugt, dass ihr die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – helfen würden, „gelassen mit dem Geschäftsalltag umzugehen“. Die Meditation würde ihr auch dabei helfen, „konzentrierter zu sein“.
Nabamita Ghosh, die im Fischereiministerium arbeitet, hatte zuvor in einem Web-Seminar in bengalischer Sprache von Falun Dafa gehört. Sie erklärte, sie glaube, dass Falun Dafa ihr helfen könne, viele Probleme in ihrem Leben zu bewältigen und ihr inneren Frieden und Gelassenheit schenke.
Für die Praktizierenden, die die Reise von Kolkata aus unternommen hatten, bot die Messe eine Gelegenheit, die Vorteile, die sie durch ihre eigenen spirituellen Reisen erfahren hatten, mit anderen zu teilen.
Anushree Sinha hatte den Mitpraktizierenden vorgeschlagen, an der Buchmesse teilzunehmen. Sie erinnerte sich an das Gefühl, als sie 2020 zum ersten Mal mit Falun Dafa in Berührung kam. „Nachdem ich begonnen hatte zu praktizieren, fand ich das, wonach ich gesucht hatte, und spürte, dass ich das ultimative Ziel meines Lebens erreicht hatte. Ich entdeckte, was Kultivierung ist.“
Als sie das erste Mal das „Zhuan Falun“ las, konnten viele ihrer Fragen beantwortet werden, wie die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem Grund unserer Existenz. Kurz nachdem sie mit Falun Dafa begonnen hatte, bemerkte sie, dass ihr neu gewonnenes Lebensgefühl ihr half, ihre Depression zu überwinden. Danach konnte sie nach und nach ihre Medikamente reduzieren. Sie gewann auch viel Selbstvertrauen: „Ich konnte alleine ausgehen und fühlte mich nicht mehr unsicher oder nervös.“
Ein Verwandter in Santiniketan schlug vor, die Poush Mela mit ihren vielen Besuchern als eine gute Gelegenheit zu betrachten, dort Falun Dafa vorzustellen. Sinha zögerte nicht und traf sofort die nötigen Vorkehrungen. Am ersten Tag der Messe war sie überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, als sie sah, wie die Menschen zum Stand kamen und mehr über Falun Dafa erfahren wollten.
Dr. Bit, ein pensionierter Plastik-Chirurg, suchte stets nach Gelegenheiten, anderen zu erzählen, wie Falun Dafa sein Leben verändert hatte – insbesondere das „Zhuan Falun“. Er hoffte, dass auch andere Menschen darin Antworten auf ihre Lebensfragen finden, so wie er.
„Als ich 2011 zum ersten Mal auf das Buch stieß, beantwortete es so viele meiner Fragen über Spiritualität, karmische Vergeltung und das Leid in der Welt“, erinnerte er sich. Sein Asthma, das ihn 33 Jahre lang geplagt hatte, verschwand zusammen mit seinen Allergien und Knieschmerzen wie durch ein Wunder innerhalb einer Woche.
An seinem Wohnort ist es für Dr. Bit nicht einfach, viele Menschen persönlich zu treffen. Daher veranstaltet er wöchentliche Webinare für Interessierte an Falun Dafa. Als er von der Möglichkeit erfuhr, an der Messe teilzunehmen, meldete er sich sofort an.
Trotz der langen Anreise sagte Dr. Bit: „Das war eine großartige Gelegenheit, Tausenden von Menschen die Geschichte zu erzählen“, die er zuvor schon so oft online mit anderen geteilt hatte. Er freute sich auch über die Möglichkeit, die Falun-Dafa-Übungen persönlich zu unterrichten.
Pinak Roy Chowdhury, ein Buchhalter, lernt die erste Falun-Dafa-Übung