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Dafa lehrt uns, gute Menschen zu sein

20. Januar 2026 |   Von der Falun-Dafa-Praktizierenden Cixin in China

(Minghui.org) Früher war ich sehr auf meinen persönlichen Vorteil bedacht und vermied es, Verluste zu erleiden. Ich war auch nachtragend gegenüber denen, die mich ausnutzen wollten. Seit ich 1997 mit Falun Dafa angefangen habe, versuche ich, ein guter Mensch zu sein, indem ich den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folge und immer das Wohl anderer an erste Stelle setze. Ich freue mich, wenn andere gewinnen, und weil es mir egal ist, wie viel ich verliere, bin ich immer zufrieden. Andere bemerkten meine Veränderung und hielten mich für „dumm“. Aber sie spürten auch, dass ich ein besserer Mensch geworden war. Auch mein Mann hat, beeinflusst von den Prinzipien von Dafa, positive Veränderungen erfahren.

Geschenke ablehnen

Mein Mann ist ein bekannter Spezialist in einem großen Krankenhaus und hat dort eine wichtige Führungsposition inne. Unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verfällt die Moral in China immer mehr und der Fokus liegt zunehmend auf dem Geldverdienen. Gier treibt Beamte zur Korruption. Bestechung ist der gängige Weg, wenn man etwas bekommen will, und die Menschen haben sich daran gewöhnt. Als Falun-Dafa-Praktizierende kann ich mich diesem Trend nicht einfach anschließen. Deshalb rate ich meinem Mann oft, sich an die Prinzipien von Falun Dafa zu halten, und erkläre ihm das kosmische Prinzip: Gute Taten werden belohnt, schlechte Taten haben ebenfalls Konsequenzen. Ich ermutige ihn, in allen Angelegenheiten integer zu bleiben, einen hohen moralischen Maßstab zu wahren und nichts anzunehmen, was ihm nicht gehört. Mein Mann ist kein Falun-Dafa-Praktizierender, aber er ist gutherzig, rücksichtsvoll und sehr engagiert in seinem Beruf. Er stimmt den Prinzipien von Falun Dafa zu und weigert sich, den gegenwärtigen korrupten Tendenzen zu folgen.

Viele Menschen versuchen, die Bestechung von Familienmitgliedern zu ihrem Vorteil zu nutzen. Familien von Patienten versuchten auf vielfältige Weise, mir Geld oder andere Geschenke zukommen zu lassen, in der Hoffnung, dass mein Mann ihre Angehörigen operieren würde. In China ist der Zugang zu medizinischer Versorgung sehr schwierig. Manche Familien müssen ihr Eigentum verkaufen oder sich Geld leihen, um die Behandlung zu bezahlen. Sie fühlen sich unter Druck gesetzt, Ärzte und Pflegekräfte zu bestechen. Das ist leider schon zu einer gesellschaftlichen Norm geworden. Ich habe großes Mitgefühl mit ihnen. Wer auch immer zu mir nach Hause kommt, um die Hilfe meines Mannes zu erbitten, dem begegne ich freundlich und sage ihm, dass ich Falun Dafa praktizieren würde. Ich leite ihre Anliegen an meinen Mann weiter, nehme aber niemals Geschenke oder Geld an. Manche lassen trotzdem Geld oder Geschenke da, aber wir geben sie immer zurück.

Eines Tages fragte wieder jemand nach meinem Mann und ich ließ ihn herein und fragte, wie ich helfen könne. Er erzählte mir, dass seine Mutter Krebs habe. Er habe sein Haus verkauft, um ihre Behandlung bezahlen zu können. Er sagte, er sei bereit, alles zu tun, um ihre Genesung zu sichern. Er habe erfahren, dass mein Mann ein hochqualifizierter Chirurg sei, und bitte ihn, seine Mutter zu operieren. Dann gab er mir einen Umschlag mit Geld. Ich antwortete: „Ich praktiziere Falun Dafa. Mein Meister gebietet uns, gute Menschen zu sein. Die Krankheit ist bereits eine Belastung für Sie und die Behandlung kostet viel Geld. Wir können Ihr Geld nicht annehmen. Machen Sie sich keine Sorgen. Ich werde meinen Mann über Ihre Situation informieren.“ Ich bat ihn, den Namen und die Bettnummer seiner Mutter zu hinterlassen.

Als mein Mann nach Hause kam, erzählte ich ihm von dem jungen Mann. Mein Mann erklärte sich bereit, seiner Mutter zu helfen. Er operierte sie und das Ergebnis war positiv. Der Patient und seine Familie waren überglücklich. Am nächsten Tag kam der Sohn der Patientin wieder. Wortlos warf er den mit Geld gefüllten Umschlag auf den Boden und ging. Als ich seine Mutter im Krankenhaus besuchte, legte ich den Umschlag unauffällig unter ihre Bettdecke. Dann rief ich den Sohn an und erzählte ihm, was ich getan hatte.

Ein anderes Mal kam eine junge Frau, eine Angehörige eines Patienten, in unser Haus und bat darum, dass mein Mann diesen Patienten operiere. Während sie mit mir sprach, zog sie eine wunderschöne Halskette hervor, reichte sie mir und sagte: „Sie sehen sehr jung aus und haben eine wunderschöne Haut. Die Kette würde Ihnen hervorragend stehen.“ Bevor ich antworten konnte, drehte sie sich um und ging. Ich versuchte, sie einzuholen, aber erfolglos.

Als mein Mann zurückkam, erzählte ich ihm, was passiert war. Ich sagte, ich hoffe, er könne der Patientin helfen und ihr die Kette zurückgeben. Mein Mann antwortete: „Es eilt nicht, warten wir bis nach der Operation. Wenn wir sie sofort zurückgeben, könnte die Patientin während der Operation nervös werden und das wäre nicht gut für sie.“

Ich freute mich sehr über seine besonnene Antwort und sagte anerkennend: „Du hast dir das viel besser überlegt als ich. Machen wir es so, wie du gesagt hast.“

Die Operation verlief sehr gut. Anschließend gab mein Mann der Patientin und ihren Angehörigen die Kette zurück. Sie waren gerührt und sagten immer wieder: „Vielen Dank! Vielen Dank! Wir haben einen so netten Menschen kennengelernt!“

Mein Mann ist Mitglied des Ausschusses, der in seinem Krankenhaus die beruflichen Qualifikationen beurteilt. Um befördert zu werden, geben manche Leute den Mitgliedern des Gremiums Geld und Geschenke. Eines Tages kam jemand aus seinem Krankenhaus auf mich zu und sagte, er brauche die Hilfe meines Mannes für seine Beförderung. Er überreichte mir einen Umschlag mit 10.000 Yuan (mehr als 1.200 Euro) und sagte, es sei ein Dankeschön. Ich erklärte ihm, dass ich Falun Dafa praktizieren würde und sein Geld daher nicht annehmen könne, aber ich würde seinen Wunsch an meinen Mann weitergeben. Trotz meiner Einwände ließ er das Geld, von mir unbemerkt, da.

Als mein Mann nach Hause kam, erzählte ich ihm, was geschehen war. Ich sagte, ich hoffe, er werde ihn fair und nach seinen Fähigkeiten beurteilen. Später wurde er tatsächlich befördert. Mein Mann gab ihm das Geld zurück und ermahnte ihn, fleißig zu arbeiten und so etwas nicht mehr zu tun.

Die Wohnungsvergabe als Chance zur Weiterentwicklung

Vor der Wohnungsreform wurden den Schulangestellten Wohnungen nach Dienstalter, Position und Verdienst zugeteilt. Unsere Schule hatte neue Wohnungen gebaut und war bereit, diese zu vergeben. Laut den Vorgaben hätte ich eine erhalten sollen, bekam aber keine. Ich dachte mir nichts dabei, doch eine Freundin fand es ungerecht. Sie ermutigte mich, gegen die zuständige Person vorzugehen, und bot mir an, mich zu begleiten.

Ich dachte jedoch, als Falun-Dafa-Praktizierende könne ich die Angelegenheit nicht wie ein gewöhnlicher Mensch handhaben, deshalb sagte ich zu ihr: „Ich praktiziere Falun Dafa. Mein Meister lehrt uns, persönlichen Gewinn leicht zu nehmen, nicht mit anderen zu streiten und immer an andere zu denken. Andere brauchen eine Wohnung, also sollen sie sie bekommen.“ Meine Freundin meinte, ich sei durch das Praktizieren von Falun Dafa töricht geworden. Meine Gelassenheit in der Wohnungsfrage sorgte in der ganzen Schule für Aufsehen. Viele waren beeindruckt von der hohen Moral einer Falun-Dafa-Praktizierenden angesichts persönlicher Vorteile.

Am 20. Juli 1999 begann die KPCh die Verfolgung von Falun Dafa. Lügen und Propaganda wurden in Zeitungen und im Fernsehen verbreitet, um Falun Dafa und den Meister zu verleumden. Unter der Tyrannei der KPCh gaben viele Menschen das Praktizieren auf. Ich glaubte, Falun Dafa sei eine hohe buddhistische Schule. Es sei nicht falsch, als guter Mensch den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen. Daher war ich entschlossen, Falun Dafa weiter zu praktizieren.

In den vergangenen 28 Jahren habe ich viele Prüfungen und großes Leid erfahren, doch ich betrachte mich als den glücklichsten Menschen der Welt. Ich habe den wahren Sinn des Lebens erkannt und die Freude erfahren, ein guter Mensch zu sein, der den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgt. Ich bin stolz darauf, Falun Dafa zu praktizieren.

Ich weiß, dass ich noch viele Anhaftungen habe und die Anforderungen an Praktizierende nicht vollständig erfülle. Ich werde die Zeit nutzen, um die drei Dinge zu tun, mich gut zu kultivieren und menschliche Anhaftungen loszulassen. Ich werde die Menschen weiterhin über die wahren Umstände bezüglich der Verfolgung aufklären, und dem Meister helfen, noch mehr Menschen zu erretten. Ich möchte mein uraltes Gelübde erfüllen und danke dem Meister, dass er mich in seiner großen Barmherzigkeit erlöst hat.