(Minghui.org) Der alte chinesische Weise Laozi schrieb: „Das Göttliche kennt keine Bevorzugung und hilft immer denen, die Tugend haben.“ Aber heute sind alle Menschen gierig, vergessen die Tugend und begehen Unrecht. Das hat Konsequenzen.
Der Berg Hua im Westen Chinas ist bekannt für sein tückisches Gelände. Die Einheimischen, darunter auch Taoisten, bezahlten deshalb oft Träger für den Transport von Vorräten. Einmal bot ein Taoist bat einen Träger, 120 Silbermünzen zum Zhenyue-Tempel zu bringen. Für den Transport sollte er zwei Silbermünzen als Bezahlung behalten.
Der Träger war jedoch gierig. Er lieferte nur 60 Silbermünzen aus und behielt den gesamten Rest. So stieg er mit 62 Silbermünzen (einschließlich der beiden, die er als Entschädigung erhalten hatte) den Berg hinab. Als er Qianchi Zhuang (die Tausend-Fuß-Klippe) erreichte, rutschte er aus und stürzte in den Tod.
Nachdem seine Begleiter seinen Leichnam nach Hause getragen hatten, fanden sie die 62 Silbermünzen. Seine Familie verwendete das Geld für seine Beerdigung. Es blieb kein Cent übrig.
Die Menschen in der Antike glaubten, dass gute Taten belohnt und schlechte Taten bestraft würden. Der Tod des Trägers war ein oft zitiertes Beispiel dafür.
Yang Dang war ein Beamter während der Zeit der Drei Reiche (220–280 n. Chr.) und zuständig für die Verpflegung des Militärs. Im Laufe der Zeit kam er durch Korruption zu großem Reichtum.
Nachdem sein Onkel Yang Xiu, der als Sekretär für General Cao Cao gearbeitet hatte, wegen Arroganz und Ungehorsam hingerichtet worden war, befürchtete Yang Dang, dass ihm das gleiche Schicksal bevorstehe. Trotzdem wollte er vor seiner Pensionierung noch mehr Geld verdienen und plante, eine bevorstehende Lieferung von Verpflegung zu seinem Vorteil zu nutzen. Kurz nach diesem Gedanken verspürte er ein Engegefühl in der Brust, das ihn in Panik versetzte.
Yang suchte einen Arzt auf, aber der konnte ihm nicht helfen. Als er hörte, dass der renommierte Arzt Hua Tuo in der Stadt war, kontaktierte er ihn. Hua Tuo wusste, dass Yang korrupt war. Er erfand eine Ausrede, um nicht zu kommen. Yang bat ihn weiterhin um Hilfe; er bat sogar seinen Sohn, vor Hua Kotau zu machen und ihn anzuflehen, doch zu kommen. Da gab Hua nach und stellte Yang zwei Rezepte aus mit der Anweisung, Yang solle sie nacheinander einnehmen.
Das erste Rezept enthielt eine Liste von acht chinesischen Kräutermedizinen: Er Wu, Guo Lu Huang, Xiang Fu Zi, Lian Qiao, Wang Bu Liu Xing, Fa Xia, Bi Ba und Zhu Sha. Wenn man die ersten acht Zeichen miteinander verband, ergab sich der Ausspruch: „Er guo xiang lian, wang fa bi zhu.“ Das bedeutet: „Mit zwei Verbrechen zusammen wirst du mit Sicherheit vom Gesetz bestraft werden.“ Überrascht von dieser Botschaft beschloss Yang, die bevorstehende Lieferung von Verpflegung nicht zu veruntreuen. Daraufhin ließ das Engegefühl in seiner Brust schnell nach.
Als er das zweite Rezept öffnete, fand Yang eine Liste mit sechs chinesischen Medikamenten. Die ersten Zeichen lauteten „Shang ni guan mu yi fu“, was so viel bedeutet wie: „Hier ist ein Sarg für dich“. Yang schrie, erbrach Blut und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, fühlte er sich besser.
Als Hua Tuo Yang besuchte, sagte er ihm, dass seine Krankheit auf „zu viel angesammelte Gier“ zurückzuführen sei. Yang beschloss daraufhin, sich nicht mehr weiter zu bereichern.
Hua Tuo war Arzt, aber auch ein Weiser. Er heilte nicht nur Yangs körperliche Krankheit, sondern ermahnte ihn auch, gut zu sein und auf diese Weise Unheil zu vermeiden.
Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1949 die Macht übernommen hatte, verurteilte sie traditionelle Werte. Das galt insbesondere während der Kulturrevolution.
Der Yonge-Tempel in Peking beherbergt eine riesige Statue des Buddha Maitreya. Während der Kulturrevolution versuchten drei Rotgardisten, sie zu zerstören. Als die Statue errichtet wurde, waren zu beiden Seiten und hinter ihr Korridore gebaut worden, um sie zu stützen. Die Korridore sind so breit, dass nur eine Person hindurchpasst. Die Statue ist mit Eisenketten mit den Korridoren verbunden.
Nachdem der erste Rotgardist den Korridor betreten hatte, hob er eine Axt und schlug auf die Eisenketten ein. Die Axt verfehlte die Kette und traf stattdessen das Bein des Gardisten. Als der zweite Rotgardist versuchte, die Kette zu durchtrennen, verfehlte auch er sein Ziel, fiel von der Plattform und verlor das Bewusstsein. Der dritte Rotgardist war darüber so erschrocken, dass er floh.
Laut einem Mönch, der für den Tempel verantwortlich war, starben diese drei Rotgardisten kurz darauf. Danach wagte niemand mehr, die Statue anzurühren. So überstand sie die Kulturrevolution.
Falun Dafa ist ein Kultivierungsweg, der auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht. Etwa 100 Millionen Menschen innerhalb und außerhalb Chinas praktizieren es und erfahren dadurch eine gute Gesundheit, eine höhere Moral und ein besseres Leben.
Der ehemalige Vorsitzende der KPCh, Jiang Zemin, wurde neidisch auf die Popularität von Falun Dafa und ordnete im Juli 1999 dessen landesweite Unterdrückung an. Sie dauert bis heute an.
Liu Shen, ein Einwohner der Stadt Renqiu in der Provinz Hebei, bekam 20 Yuan pro Tag dafür, dass er Plakate von Falun-Dafa-Praktizierenden, die erklären, was Falun Dafa ist, zerriss oder beschädigte. Liu verhielt sich unberechenbar, wenn er betrunken war. Daraufhin verließ ihn seine Frau. Dann wurde bei ihm Krebs diagnostiziert und er starb im Januar 2011.
Xiao Jinzhao, ein ehemaliger Beamter der Kriminalpolizei der Öffentlichen Sicherheit in Baoding, beteiligte sich ebenfalls aktiv an der Verfolgung. Nachdem er 2008 zum stellvertretenden Direktor einer Abteilung ernannt worden war, die für die Unterdrückung von Praktizierenden zuständig war, wurde er noch aggressiver. Bei ihm wurde Lungenkrebs diagnostiziert und er starb 2023.
Wang Jiuliang, ein Sicherheitsbeamter in der Stadt Langfang in der Provinz Hebei, zerriss nicht nur die Plakate, die Falun-Dafa-Praktizierende aufgehängt hatten, sondern forderte auch seine Familie auf, die Plakate zu vernichten. Seine Tochter beging 2003 Selbstmord. Seine Frau wurde krank. Wang erlitt einen Schlaganfall und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus hörte Wang nicht auf und beschmierte weiterhin Plakate über Falun Dafa.
Die Familie von Wangs Sohn war später auf einer Reise in einen schweren Autounfall verwickelt. Wangs Enkel starb und seine Schwiegertochter erlitt einen Schlüsselbeinbruch.
Wenn Menschen ihre Tugend aufgeben und sich von Gier oder Eigennutz leiten lassen, schaden die Folgen ihrer rücksichtslosen Handlungen sowohl ihnen selbst als auch ihren Familien.