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Die Gnade des Meisters hat meinen Groll geschmolzen

20. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Mit 73 Jahren habe ich Ende 1995 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Ich bin ein introvertierter Mensch. Wenn ich mit Konflikten konfrontiert wurde, litt ich lieber, als wütend zu werden und zu streiten – ich habe Konfrontationen immer vermieden.

Meine Schwiegermutter hatte zwei Söhne und fünf Töchter. Mein Schwiegervater war bereits verstorben, als ich ihren Sohn heiratete. Als meine Schwiegermutter 66 Jahre alt wurde, feierten mein Mann und ich diesen Tag mit einem Festessen. Danach zog sie zu uns. Das war der Beginn unserer familiären Konflikte.

Da mein Mann Seemann war, ging es unserer Familie relativ gut. Ich war eine sparsame und fleißige Hausfrau und ging sehr sorgfältig mit unserem Geld um. Aber immer wenn ich etwas Reis und Mehl sparen konnte, nahm meine Schwiegermutter es mir weg, ebenso wie das Geld, das ich gespart hatte, und gab es ihren Töchtern. Wenn ich wieder etwas Reis und Mehl gespart hatte, kamen die Schwestern meines Mannes. Meine Schwiegermutter meinte dann: „Dieser Sack Reis ist für deine älteste Schwester, dieser Sack Mehl ist für deine zweite Schwester!“

Ich war wütend und dachte: „Du lebst in meinem Haus und isst mein Essen, ohne etwas dazu beizutragen. Du bist wie eine Ratte, die ständig Dinge wegnimmt!“ Und als ihre Töchter kamen, plünderten sie die Wohnung – sie nahmen alles mit, was ich gespart hatte und machten sogar noch Witze dabei: „Mama, du hast das Sagen, aber ist deine Schwiegertochter damit einverstanden?“ Ich war wütend, sagte aber nichts.

Meine Schwiegermutter war offensichtlich voreingenommen und kümmerte sich nur um ihre Töchter. Wäre mein Mann verständnisvoller gewesen, hätte ich ihm meine Beschwerden anvertrauen können. Aber er ist aufbrausend und wann immer ich versuchte, mit ihm zu sprechen, ließ er seine Frustration an mir aus. Mir blieb nichts anderes übrig, als meine Wut hinunterzuschlucken. 

Um einen größeren Anteil an der Immobilie zu erhalten, verlegte meine ältere Schwägerin die Hausregistrierung meiner Schwiegermutter zu sich nach Hause und behielt alle staatlichen Zuschüsse, die ihr zustanden, für sich. So war ich ständig in triviale Familienangelegenheiten verwickelt.

Wenn ich mit der Arbeit beschäftigt war, konnte ich meine Frustration noch einigermaßen in den Griff bekommen, aber wenn ich nachts im Bett lag, spielten sich diese Probleme in meinem Kopf wie ein Film ab, Szene für Szene. Ich wälzte mich hin und her und konnte nicht einschlafen. Es gibt ein Sprichwort: „Nachts kann ich nicht schlafen, tagsüber kann ich nicht aufwachen.“ Ich war benommen und erschöpft, sowohl körperlich als auch geistig.

Ich suchte ärztliche Hilfe, weil ich nicht schlafen konnte, und probierte alle möglichen Arten traditioneller chinesischer Medizin, westlicher Medizin und Volksheilmittel aus. Dafür gab ich viel Geld aus und nahm etliche Medikamente ein, konnte aber weiterhin nicht schlafen. Ich fühlte mich wie in einem Sumpf gefangen, aus dem ich nicht entkommen konnte. Das machte mich unglücklich und erschöpfte mich.

In dieser verzweifelten Situation, in der ich niemanden um Hilfe bitten konnte, nahm mein Leben eine Wendung zum Besseren. Ein Kollege erzählte mir von Falun Dafa und Ende 1995 begann ich mit dem Praktizieren. Ich las eifrig das Fa, das mir half, den Sinn des Lebens zu verstehen. Warum war ich ständig beschäftigt wie ein Kreisel, doch niemand kümmerte sich um mich oder zeigte mir Zuneigung? Das alles lag an den karmischen Schulden, die ich in meinen vergangenen Leben angehäuft hatte.

Durch das Fa-Lernen öffnete sich mein Herz, und ich verstand, dass die Menschen auf der Erde sind, um zu ihrem wahren Selbst zurückzukehren. Im Fa lehrt uns Meister Li das Prinzip, wie eine aufrichtige Handlung letztendlich vielfältigen Nutzen bringt: Wenn ich aus der Perspektive eines gewöhnlichen Menschen betrachtete, wie meine Schwiegermutter und ihre Familie mich behandelten, dann schikanierten und misshandelten sie mich.

Aber aus der Perspektive der aufrichtigen Fa-Prinzipien gesehen, halfen sie mir doch eigentlich dabei, mich zu verbessern und spirituelles Wachstum zu erreichen. Warum war ich ihnen gegenüber so ablehnend? Ich sollte ihnen dankbar sein! Von diesem Moment an wurde mein Herz hell und klar, und ich war nicht mehr von den Gewinnen und Verlusten weltlicher Interessen geplagt. Danke, Meister, dass Sie mich das erkennen ließen.

Als mein Geist und mein Körper kontinuierlich gereinigt und erhöht wurden, verschwand meine Schlaflosigkeit. Ich fühlte mich unglaublich glücklich – ich war von Buddhas Gnade umgeben und hatte grenzenlose Energie bei der Arbeit. Die Worte des Meisters ließen das Eis in meinem Herzen schmelzen, und ich hegte keinen Groll mehr gegen meine Schwiegermutter und ihre Familie.

Meine Schwiegermutter lebte bei uns, bis sie im Alter von 103 Jahren friedlich verstarb. Als sie bettlägerig war, pflegte ich sie geduldig und sorgfältig, ohne ihr ihre frühere Behandlung mir gegenüber übel zu nehmen. Man könnte sagen, dass auch sie von Dafa profitierte, denn sie genoss einen friedlichen, glücklichen Lebensabend.

Hier möchte ich noch ein weiteres wundersames Ereignis erzählen. Als ich anfing, Dafa zu praktizieren, ging ich ins Kulturzentrum, um mir die Video-Vorträge des Meisters anzusehen. An diesem Tag dämpfte ich zu Hause Brötchen, und es waren nur noch fünf Minuten, bis ich die Hitze ausschalten musste. Da es Zeit war, die Videos anzusehen, bat ich meine Tochter, den Herd für mich auszuschalten. Aber sie war mit ihren Hausaufgaben beschäftigt und vergaß es. Nach einer Weile hörte sie jemanden ihren Namen rufen. Sie sah sich um, aber es war niemand da. Da fiel ihr ein, dass sie den Herd ausschalten musste. Als sie den Topf öffnete, sah sie, dass das Wasser gerade verkocht war. Ist das nicht ein Wunder? Ohne den Schutz des Meisters hätte ich mir die Folgen nicht ausmalen wollen; es ist wirklich beängstigend, darüber nachzudenken.

Meister, ich kann meine Dankbarkeit für Ihren ständigen Schutz in keiner Sprache ausdrücken. Ich kann Ihre Güte nur zurückzahlen, indem ich mich fleißig weiter kultiviere und die drei Dinge gut erledige. Mein einziger Wunsch ist es, Ihnen bedingungslos zu folgen und in meine himmlische Heimat zurückzukehren.

Danke, verehrter Meister! Danke, liebe Mitpraktizierende!