(Minghui.org) Ich begann 1996 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. Seit über 20 Jahren reinigt Dafa meinen Körper und erhebt meine Seele. Ich möchte einige meiner Kultivierungserfahrungen teilen, die das Wunder des Dafa bezeugen, und meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister zum Ausdruck bringen.
1992 starb meine Mutter bei einem Autounfall. Damals war ich 17 Jahre alt. Ich erlitt ein schweres emotionales Trauma und wurde depressiv, pessimistisch, einsam und unsicher.
1996 sah ich zufällig bei einem Kollegen zu Hause das Buch Zhuan Falun, das Hauptbuch von Falun Dafa. Bald darauf wurde ich eine Praktizierende. Ich hatte einen Weg gefunden, zu meinem wahren Zuhause zurückzukehren! Wie klares Quellwasser hat Falun Dafa meine Seele gereinigt und mich durch das Leben geführt. Ich wurde selbstbewusst und fröhlich, nicht mehr negativ oder unsicher.
Ich arbeitete als Bürokraft in einer Firma. Da ich jeden Tag lange tippte, bekam ich eine schwere Sehnenscheidenentzündung in meinen Handgelenken. Immer wenn ich zu lange schrieb oder meine Handgelenke überlastete, schmerzten sie und schwollen an. Ein Arzt in einer orthopädischen Klinik sagte mir, dass es keine wirksame Behandlung gäbe: „Eine Operation kann Ihnen vorübergehend Linderung verschaffen, aber sie wird sie nicht heilen. Da sie Schreibkraft sind, wird sie wahrscheinlich mit der Zeit wieder auftreten, und es werden wiederholte Operationen erforderlich sein.“
Ich entschied mich gegen eine Operation. Wenn ich viel Arbeit hatte, machte ich Pausen, um mich auszuruhen und die Schmerzen zu lindern, wann immer ich konnte, aber ich wurde zunehmend depressiv.
Nachdem ich angefangen hatte, Dafa zu praktizieren, verschwanden meine Schmerzen und die Steifheit in den Handgelenken, ohne dass ich es bemerkte. Egal, wie lange ich tippte oder wie sehr ich meine Hände beanspruchte, meine Handgelenke blieben leicht und beweglich. Die Sehnenscheidenentzündung ist nicht wieder aufgetreten. Falun Dafa ist erstaunlich!
Als mein Vater fast 70 Jahre alt war, litt er unter den Nachwirkungen eines Schlaganfalls. Er konnte sich zwar noch selbst versorgen, aber seine Gesundheit war nicht mehr so gut wie früher.
Mein Bruder und seine Frau zogen mit ihrem Kleinkind zu ihm – während ich 18 Monate in einem Zwangsarbeitslager verbrachte, was eine der Methoden der Kommunistischen Partei Chinas ist, um Praktizierende zu verfolgen. Anfang 2010 kehrte ich nach Hause zurück und war erleichtert, meinen Bruder und seine Familie bei meinem Vater zu sehen. Ich kümmerte mich um meinen Vater und half bei der Betreuung des Babys.
Als ich eines Abends nach Hause kam, fand ich meinen Vater allein vor. Ich fragte ihn, warum mein Bruder und seine Frau nicht da waren.
„Dein Bruder hat in letzter Zeit nur so getan, als ob alles in Ordnung wäre. In Wahrheit wollte er dich in ein Umerziehungszentrum schicken und verlangte 10.000 Yuan von mir. Er sagte mir, ich solle dir nichts davon erzählen“, erzählte mein Vater traurig. „Ich habe nicht zugestimmt. Ich möchte, dass du bleibst. Deshalb wurde er heute wütend, bedrohte mich mit einem Küchenmesser und sagte, er würde mich töten. Aus Wut habe ich ihnen befohlen, das Haus zu verlassen.“
Ich traute meinen Ohren nicht – mein Bruder und meine Schwägerin wollten mich tatsächlich wieder in Gefahr bringen, obwohl ich gerade erst aus einem Zwangsarbeitslager nach Hause zurückgekehrt war. Als mein Vater sich weigerte, mitzumachen, taten sie so etwas Schreckliches. Ich beherrschte meine Gefühle, tröstete meinen Vater und half ihm, sich zu beruhigen. Ein paar Tage später forderte er meinen Bruder auf, alle ihre Sachen endgültig aus dem Haus abzuholen.
Ich hegte bereits Groll gegen meinen Bruder und seine Frau. Sie zeigten nie angemessene kindliche Pietät und lebten oft auf Kosten meines Vaters, indem sie ihn um Geld baten. Mein Vater zitterte vor Angst, wenn er meinen Bruder sah. Was sie jetzt getan hatten, war moralisch noch verwerflicher. Sie verdienten es nicht, Sohn und Schwiegertochter genannt zu werden. Meine Abneigung gegen sie verstärkte sich.
Im November 2013 erlitt mein Vater im Alter von 72 Jahren einen weiteren Schlaganfall und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei Monate später lebte er zwar noch, war aber gelähmt und bettlägerig. Er konnte weder sprechen noch essen und wurde über eine Magensonde am Leben erhalten. Als sie den Zustand meines Vaters sahen, behaupteten mein Bruder und meine Schwägerin, sie hätten keine Zeit, sich um ihn zu kümmern, sodass ich die alleinige Verantwortung übernehmen musste.
Ich lernte Schritt für Schritt, was zu tun war, und half meinem Vater beim Umdrehen, wechselte seine Windeln, fütterte ihn, gab ihm seine Medikamente, putzte ihm die Zähne, saugte ihm den Schleim ab, half ihm beim Stuhlgang und wusch ihn. Diese Aufgaben, die für einen gesunden Menschen leicht zu bewältigen wären, nahmen bei meinem Vater viel Zeit in Anspruch. Ich war körperlich und geistig erschöpft. Der Stress hielt mich oft nachts wach. Doch folgte ich den Prinzipien von Dafa und betrachtete die Schwierigkeiten als Freude.
Mehrere Jahre lang hegte ich Groll gegen meinen Bruder, weil er und seine Frau selten bei der Pflege unseres Vaters halfen. Ich wusste, dass dies falsch war und dass ich weit vom Maßstab des Dafa entfernt war. So beschloss ich, mich von innen heraus wirklich zu ändern.
Ich hörte auf, mich mit den Schwächen meines Bruders und seiner Frau zu beschäftigen, und konzentrierte mich darauf, meinen Vater gut zu versorgen und das zu tun, was ich tun musste. Mein Groll gegen sie ließ nach. Manchmal kam er noch zum Vorschein, aber ich kontrollierte meine Gedanken, bis er verschwand. Ich las weiter das Fa und allmählich verbesserte sich meine Denkweise.
Eines Tages im Jahr 2016 rief mich meine Schwägerin an und teilte mir mit, dass mein Bruder im Krankenhaus liege. Er hatte einen Schlaganfall erlitten und wollte mich sehen. Ich war sehr traurig. Als mein Vater vor einigen Jahren im Krankenhaus war, hatte ich mich um alles gekümmert. Nun, da mein Bruder krank war, wandte er sich ebenfalls an mich.“
Ich organisierte jemanden, der sich um meinen Vater kümmerte, und machte mich auf den Weg ins Krankenhaus. Unterwegs wurde mir klar, dass ich zwar meinen Groll losgelassen hatte, ihm aber die Fakten über die Verfolgung von Dafa nie gründlich erklärt hatte. Mein Bruder und meine Schwägerin waren zwar aus der Partei ausgetreten, doch mein Bruder glaubte weiterhin den Lügen der KP Chinas über Dafa und äußerte mitunter sogar respektlose Worte über den Meister und Dafa. Ich beschloss, diese Gelegenheit zu nutzen, um mit ihm darüber zu sprechen.
Im Krankenhaus verlor ich keine Zeit und sprach ausführlich mit meinem Bruder über Dafa. Diesmal akzeptierte er, was ich sagte, und schrieb eine feierliche Erklärung, in der er sich für seine Fehler entschuldigte. Bald darauf verbesserte sich sein Zustand und er wurde aus dem Krankenhaus entlassen.
Aber mein Bruder blieb skeptisch und hörte auf, „Falun Dafa ist gut“ zu rezitieren. Etwa sechs Monate später wurde bei ihm eine unheilbare Herzmuskelerkrankung diagnostiziert. Ich gab ihn nicht auf und erklärte ihm erneut bei jeder Gelegenheit geduldig die Fakten über Falun Dafa – in der Hoffnung, dass er es akzeptieren würde. Dennoch änderte er seine Meinung über Dafa nicht.
Im März 2020 teilte mir der Arzt mit, dass sich mein Bruder in einem kritischen Zustand befand und jeden Moment sterben könnte. Ich organisierte wieder eine Pflege für meinen Vater und eilte ins Krankenhaus.
Der Arzt sagte: „Sein Herz versagt. Sein Körper ist geschwollen und er kann nicht urinieren. Sie müssen sich auf das Schlimmste gefasst machen.“ Ich erzählte meinem Bruder nichts von der Diagnose, sondern spielte ihm eine Aufnahme der Lehre des Meisters vor und sagte, er solle nicht über seinen Körper nachdenken. Dabei erfuhr ich, dass mein Bruder seit mehreren Jahren geschieden war und sein 11-jähriger Sohn der einzige war, der ihn während seines Krankenhausaufenthalts begleitete.
Nachdem er drei Tage lang die aufgezeichneten Vorträge des Meisters angehört hatte, begann mein Bruder stark zu urinieren, und innerhalb von zwei Tagen gingen die Schwellungen zurück. Ein Wunder war geschehen – er war außer Gefahr und wurde etwa eine Woche später aus dem Krankenhaus entlassen. Wieder einmal hatte der Meister meinen Bruder gerettet.
Im Laufe von sieben Jahren wurde mein Vater mehrfach ins Krankenhaus eingeliefert, und mehrmals schien aus medizinischer Sicht kaum noch Hoffnung auf sein Überleben zu bestehen. Jedes Mal spielte ich ihm Aufnahmen der Lehren des Meisters vor – und jedes Mal holte der Meister ihn mitfühlend vom Rande des Todes zurück. Ende Oktober 2020 verstarb mein Vater, der gelähmt und bettlägerig war, im Alter von 80 Jahren friedlich.
Mein Bruder bat mich, ihm die Übungen beizubringen, nachdem er aus dem Krankenhaus nach Hause zurückgekehrt war. Eine Zeit lang verbesserte sich sein Gesundheitszustand. Aber er war sich immer noch unsicher, ob er Falun Dafa praktizieren sollte.
Im November, kurz nach der Beerdigung unseres Vaters, wurde mein Bruder erneut ins Krankenhaus eingeliefert. Ich besuchte ihn viele Male und spielte ihm wieder die Lehre des Meisters vor, in der Hoffnung, dass er die Chance, die der Meister ihm gab, nicht verpasste. Es ist schade, dass er diese Gelegenheit nicht ergriff. Ende Juni 2021 starb mein Bruder im Alter von 49 Jahren.
Alle Kosten für den Krankenhausaufenthalt und die Beerdigung meines Bruders übernahm ich selbst – insgesamt etwa 70.000 Yuan (rund 8.600 Euro). Dabei beschwerte ich mich nicht und hegte keinen Groll gegen meine Schwägerin, die sich von ihm getrennt hatte. Mir war bewusst, dass sie eine schwere Zeit durchmachte: Sie war noch jung und musste sich nun allein um ihren Sohn kümmern. Deshalb wollte ich sie unterstützen.“
Obwohl mein Bruder verstorben ist, lade ich meinen Neffen jedes Jahr an den großen Feiertagen zu mir zum Essen ein, ermutige ihn, in der Schule gute Leistungen zu erbringen, und gebe ihm etwas Geld. Wenn nötig, korrigiere ich die Lügen der KP Chinas, die ihm durch die Schulbücher eingeimpft wurden. Ich helfe ihm, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden – und erzähle ihm von den Wundern von Dafa.