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Langjährige Streitigkeiten zwischen meiner Schwiegermutter und mir wurden endlich beigelegt

21. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich begann 1999 mit dem Praktizieren von Falun Dafa. In all den Jahren meiner Kultivierung habe ich die Erhabenheit, Schönheit und Freude des Praktizierens von Falun Dafa tief empfunden.

Bevor ich mit dem Praktizieren begann, litt ich an vielen Krankheiten, darunter Magenbeschwerden und gynäkologische Erkrankungen. Am schwersten wog jedoch der Rheumatismus. Ich betrieb einen kleinen Laden. Da ich kein Geld hatte, konnte ich mir in den kalten Wintermonaten keine Kohle leisten und musste Brennholz verbrennen, um meine Hände zu wärmen. Meine Hände schwollen an, später auch meine Beine, und das wiederholte sich jeden Winter. Schließlich deformierten sich meine Hände. Nachts hatte ich selbst unter zwei Steppdecken das Gefühl, dass die Kälte nicht aus meinen Händen und Füßen wich, sodass ich nicht schlafen konnte. Es war kaum zu ertragen. 

Weniger als einen Monat, nachdem ich mit dem Praktizieren von Dafa begonnen hatte, war ich vollständig gesund und mein Körper fühlte sich leicht an. Es war ein unbeschreiblich freudiges und wunderbares Gefühl.

Ich erinnere mich an etwas, das passierte, als ich etwa zehn Jahre alt war. Ich wurde von einem Ochsenkarren überfahren, als ich eine Hauptstraße entlangging. Danach stand ich einfach auf und sah, dass ich unverletzt geblieben war – ich lebte noch. Ich dachte mir nichts dabei und hüpfte fröhlich nach Hause. Als ich älter wurde und über diesen Vorfall nachdachte, konnte ich mir nicht erklären, warum ich nicht verletzt worden war. Nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, wurde mir klar, dass der Meister mich bereits damals beschützt hatte.

Ein Leben voller Entbehrungen

Ich war 25 Jahre alt, als ich 1979 heiratete. Im Haus meiner Schwiegerfamilie gab es kaum etwas zu essen und wir hatten nichts zum Kochen oder Heizen. Wir hatten nur einen Topf Maiskolben, der unsere Lebensmittelration für das ganze Jahr darstellte. Das Kind meiner Schwägerin lebte bei uns – wie sollten wir das überstehen? Erst als uns meine Familie etwas Getreide und Brennholz schickte, konnten wir irgendwie durchkommen. Alle waren arm. Das Produktionsteam verteilte das Getreide nach der Anzahl der Familienmitglieder und viele wussten nicht, woher sie die nächste Mahlzeit bekommen sollten. Zum Glück hatte mein Onkel ein Stück Bergland gepachtet, also ging ich dorthin, um Gras zu mähen. Ich trocknete es, lud es auf einen Karren und brachte es nach Hause – so lösten wir wenigstens das Heizproblem.

Mit der Zeit entstanden Konflikte zwischen meiner Schwiegermutter und mir. Mein Schwiegervater starb, als sie noch jung war, sodass sie die Familie ganz allein ernährte. Sie war herrisch und meinte, dass ihr alle gehorchen müssten, weil sie den größten Beitrag zum Familienunterhalt leistete. Niemand durfte ihr widersprechen. Sie hatte ein jähzorniges Temperament und wenn ihr etwas missfiel, machte sie eine riesige Szene und schrie meinen Mann an: „Dein Vater ist früh gestorben. Ich habe dich großgezogen. Jetzt, wo du eine Frau hast, hast du deine Mutter vergessen!“

Mein Mann musste ihr gehorchen und alles tun, was sie sagte. Wenn er es nicht tat, drohte sie, sich aufzuhängen; sie schrie, weinte und machte ein großes Drama. Dann ließ mein Mann seine Wut und Frustration an mir aus. Als ich eines Tages auf dem beheizten Ziegelbett saß, zerrten mich die beiden herunter und trieben mich hinaus. Ich floh zu meinen Eltern. Als ich später zurückkam, um die Schweine zu füttern, waren sie weg – sie hatten sie verkauft.

Eines Nachts hörten wir meine Schwiegermutter weinen. Als wir sie nach dem Grund fragten, sagte sie, sie wolle Alkohol trinken. Mein Mann brachte ihr ein Glas Wasser, das sie jedoch umstieß, und trank anschließend in großen Schlucken Schnaps. Ein anderes Mal versuchte sie mitten in der Nacht, ihren Sohn – also meinen Mann – zu töten. Er rannte daraufhin halb nackt nach draußen, um sich in Sicherheit zu bringen. Später erfuhren wir, dass ihr irrationales Verhalten damit zusammenhing, dass sie früher Geisterwesen wie Füchse und Schlangen verehrt hatte.

Um sie zu beruhigen, kauften wir einen Fernseher und stellten ihn in ihr Zimmer. Dann musste mein Mann für etwa sieben Tage zu einem Treffen in die Stadt fahren. Bevor er ging, sagte er zu seiner Mutter: „Wenn sie [damit meinte er mich] dich schlecht behandelt, sag es mir, wenn ich zurückkomme.“ In den Tagen, in denen er unterwegs war, ging es meiner Schwiegermutter nicht gut. Deshalb schaltete ich den Fernseher für sie nicht ein. Zu dieser Zeit hatten nur wenige Menschen einen Fernseher. Wenn ihr Fernseher lief, kamen die Nachbarn vorbei und gingen erst, wenn die Sendung zu Ende war. Ich hatte Angst, dass der Fernseher ihre Ruhe stören würde. Als mein Mann zurückkam, kochte ich vier Gerichte und stellte sie auf den Tisch. Meine Schwiegermutter rief ihn in ihr Zimmer  und beschwerte sich wieder. Als mein Mann wütend herauskam, warf er den Tisch um. An diesem Tag besuchte mich meine jüngere Schwester zum ersten Mal. Als sie diese Szene sah, ging sie, ohne etwas zu essen.

Ein anderes Mal griff mich mein Mann mit einem Messer an, ich rannte hinaus. Ein Nachbar sah das, nahm ihm das Messer aus der Hand und schimpfte mit ihm: „Was machst du da? Du hast eine Frau geheiratet, stehst aber nicht für sie ein – was für ein Mann bist du denn?“

Mein Mann senkte den Kopf und ging nach Hause, die Spannung ließ endlich nach. Ich konnte nur weinen und dachte: „Wie soll ich so leben?“ Ich dachte daran, mich scheiden zu lassen oder Selbstmord zu begehen. Aber als ich mein kleines Kind ansah, konnte ich es nicht ertragen, es zu verlassen, und gab diese Gedanken wieder auf. Mein Leben war voller Schmerz und Tränen.

Später verklagte mich meine Schwiegermutter vor Gericht, um das Familienvermögen aufzuteilen. Eines Nachmittags kam mein Mann nach Hause und sagte mir, dass das Gericht mich vorgeladen habe. Als ich den Gerichtssaal betrat, sah ich meine Schwiegermutter dort sitzen. Sobald ich sie sah, begannen meine Lippen zu zittern. Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis ich sprechen konnte. Ich fragte, warum ich vorgeladen worden sei. Der Richter sagte: „Ihre Schwiegermutter möchte das Familienvermögen aufteilen.“

Ich war wie erstarrt und sagte: „Wenn wir das Familienvermögen aufteilen, brauchen wir nicht vor Gericht zu gehen. Wir können das einfach zu Hause machen.“ Doch sie bestand darauf. Ich erinnerte mich, dass sie zuvor schon einmal von einer Aufteilung des Vermögens gesprochen hatte, aber ich hatte dem nicht zugestimmt. Als ich heiratete, war sie bereits 64 Jahre alt und jetzt war sie über 70. Selbst wenn wir getrennt lebten, mussten wir uns weiterhin um sie kümmern. Außerdem war mein Schwiegervater verstorben und ich konnte es nicht ertragen, sie allein leben zu sehen. Obwohl ich mich ungerecht behandelt fühlte und ihr grollte, hatte ich nie vorgehabt, sie im Stich zu lassen. Der Richter fragte mich, wie viele Zimmer ich ihr geben wolle. Ich sagte: „Wir haben vier Zimmer. Sie kann in zwei wohnen und wir nehmen die anderen beiden.“

Auch nachdem wir getrennt lebten, hatten wir immer noch keinen Frieden. Sie schlief tagsüber tief und fest und blieb die ganze Nacht wach. Wenn wir ins Bett gingen, schimpfte sie, sodass wir nicht schlafen konnten. Das geschah jede Nacht, aber ich musste trotzdem den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten. Als unser Sohn klein war, kümmerte sie sich um ihn, wenn sie gute Laune hatte; wenn nicht, schrie sie ihn an. Als mein Sohn älter wurde, bat ich ihn, ihr Gesellschaft zu leisten. Wenn sie nachts nicht schlafen konnte, verfluchte sie die Leute, und mein Sohn sang, um ihre Ausbrüche zu übertönen, aus Angst, wir könnten es hören. Tatsächlich hörten wir alles. Jahrelang war ihr Geschrei an der Tagesordnung.

Irgendwann hörte mein Mann auf, ihr blind zu gehorchen, und widersprach ihr manchmal. Er war Lehrer und wenn er mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, folgte sie ihm bis zur Schule. Ein Lehrer sagte zu ihr: „Ihr Sohn ist heute nicht zur Arbeit gekommen.“ Sie antwortete: „Sie lügen mich an. Ich habe sein Fahrrad gesehen.“ Weil sie oft zur Schule kam, um Ärger zu machen, versteckte sich mein Mann. Wenn sie ihn fand, schlug sie ihn und beschimpfte ihn. Sie störte sogar den Unterricht. Niemand konnte wirklich etwas gegen sie unternehmen.

Schließlich schlug ich meinem Mann vor, dass wir ausziehen sollten. „Wenn wir es nicht wagen, sie zu verärgern, können wir ihr dann nicht wenigstens aus dem Weg gehen?“ Mein Mann war dagegen. Ich spürte, dass die Situation hoffnungslos war, also mietete ich mir selbst eine Wohnung und eröffnete einen kleinen Lebensmittelladen.

Falun Dafas Licht erwärmt mein Zuhause

1999 hatte ich das Glück, Falun Dafa zu finden. Sowohl mein Körper als auch meine moralische Integrität erfuhren danach tiefgreifende Veränderungen – ich fühlte mich leicht und fröhlich. Meine Schwiegermutter war inzwischen alt und pflegebedürftig geworden. Niemand wollte sie betreuen. Der zweitälteste Bruder meines Mannes wohnte in der Nähe, also fragten mein Mann und ich ihn, ob er bereit wäre, sich um sie zu kümmern. Wir würden das Geld dafür aufbringen. Zunächst stimmte er zu. Später änderte er seine Meinung und stellte viele Forderungen – es war klar, dass er ihr nicht wirklich helfen wollte. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Wir hatten kein Haus und ich hatte keine Zeit, mich um sie zu kümmern. Mein Mann arbeitete und ich war die Einzige, die den Laden führte – ich war also von morgens bis abends beschäftigt und hatte kaum Zeit zum Essen. Meine Schwiegermutter hatte vier Kinder – drei Söhne und eine Tochter. Jahre zuvor hatte meine älteste Schwägerin erwähnt, dass sie sich um meine Schwiegermutter kümmern würde.

Andere Dinge können warten, die Pflege älterer Menschen nicht. Nachdem wir darüber gesprochen hatten, mieteten mein Mann und ich am nächsten Tag eine Wohnung und mein Mann holte meine Schwiegermutter zu uns. Bevor ich Dafa kultivierte, wäre das für mich absolut unmöglich gewesen – ich mied sie um jeden Preis und hätte sie niemals bei uns wohnen lassen. Aber jetzt war es anders; sowohl mein Mann als auch ich waren Kultivierende. Obwohl meine Schwiegermutter mich in der Vergangenheit schlecht behandelt hatte, maß ich mich selbst anhand der Prinzipien des Fa – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – und erkannte, dass auch ich unfreundlich zu ihr gewesen war. Aus ihrer Perspektive betrachtet, starb ihr Mann, als sie in den Vierzigern war. Sie heiratete nie wieder, sondern zog ihre Kinder groß und begleitete sie bis zur Heirat – wie schwer muss dieser Weg für sie gewesen sein. Wieviel Leid sie ertragen hat, lässt sich kaum ermessen – wer könnte das wirklich nachvollziehen? Wenn sie uns gegenüber wütend oder aggressiv reagierte, tat sie dies aus dem Gefühl heraus, sich davor schützen zu müssen, ausgenutzt zu werden. Es war ein Ausdruck menschlicher Natur.

Nachdem ich angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, konnte ich sie verstehen. Aus der Perspektive des Fa geschieht alles aus einem bestimmten Grund. Indem ich ihr Verhalten ertrug, zahlte ich die karmischen Schulden zurück, die ich in unzähligen Leben angehäuft hatte, und verwandelte Schlechtes in Gutes. Ich sollte ihr sogar dankbar sein, dass sie mir all die Gelegenheiten dazu geboten hatte. Dafa veränderte mich.

Nachdem meine Schwiegermutter einmal ins Krankenhaus eingeliefert worden war, verschlechterte sich ihr Zustand – sie konnte den Weg nach Hause nicht mehr finden, wenn sie hinausging, und nicht mehr aufstehen, wenn sie hinfiel. Eines Tages kam ein Nachbar in meinen Laden und sagte: „Deine Schwiegermutter liegt im Gemüsefeld.“ Ich eilte hinaus und brachte sie nach Hause. Ich dachte, dass so etwas nicht noch einmal passieren durfte.

Seit meiner Kindheit wusste ich, dass es eine traditionelle chinesische Tugend ist, ältere Menschen zu ehren und für sie zu sorgen. Außerdem bin ich eine Kultivierende. Der Meister fordert uns auf, uns streng an den Fa-Prinzipien zu messen und zu allen freundlich zu sein – also auch zu meiner eigenen Schwiegermutter. Daher schloss ich meinen Laden, so konnte ich mich ganz auf ihre Pflege konzentrieren. Als die Nachbarn erfuhren, dass ich meinen Laden geschlossen hatte, sagten sie: „Deine Schwiegermutter hat vier Kinder. Warum bist du die Einzige, die sich um sie kümmert? Fühlst du dich nicht ungerecht behandelt? Du bist wirklich erstaunlich!“

Anfangs konnte ich nachts nicht schlafen, weil meine Schwiegermutter ständig aus dem Bett fiel. Sobald ich sie wieder ins Bett gelegt hatte, fiel sie erneut, noch bevor ich den Raum verlassen konnte. Um die Arbeit meines Mannes nicht zu beeinträchtigen, kümmerte ich mich allein um sie, Tag und Nacht. Mehr als acht Monate lang konnte ich keine einzige Nacht durchschlafen. Jedes Mal, wenn ich mich daran erinnerte, dass ich eine Kultivierende bin und dies mir half, Karma zu beseitigen, also etwas Gutes war, empfand ich es nicht mehr als bitter. Als meine Schwiegermutter eines Tages klar bei Verstand war, sagte sie berührt: „Du bist die einzige meiner drei Schwiegertöchter, die sich um mich kümmert.“

Eines Tages fragte mich mein Mann: „Wenn meine Mutter stirbt, werden die Kosten für die Beerdigung mindestens 10.000 Yuan betragen. Was ist, wenn die anderen nicht helfen?“ Ich antwortete: „So viele Jahre lang haben sie ihr nicht viel Geld gegeben und wir haben das geschafft. Stell dir einfach vor, du wärst ihr einziges Kind, dann wirst du inneren Frieden finden.“

Meine Schwiegermutter starb friedlich im Alter von 89 Jahren. Die karmischen Schulden zwischen uns aus vielen Leben lösten sich im barmherzigen Licht von Dafa auf.

Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen. In tiefer Dankbarkeit gegenüber dem barmherzigen und großartigen Meister blicke ich darauf zurück, wie er mich – ein einst verlorenes Kind – verwandelt hat und mir half, das endlose Leiden der Wiedergeburten zu beenden und den Weg nach Hause zu finden.

Ich werde weiterhin fleißig voranschreiten, die drei Dinge gut tun, meine Mission erfüllen und mein heiliges Gelübde einlösen. Danke, Meister!