(Minghui.org) Huang Wei-che ist kürzlich aus seiner Führungsposition bei einem renommierten Chipdesign-Unternehmen in Taiwan ausgeschieden. Dort war er viele Jahre erfolgreich als Manager tätig. Doch trotz seiner beruflichen Erfolge machte ihn der Stress fertig.
Eine Schicksalsverbindung half ihm, die Krise zu überwinden und den Sinn des Lebens zu finden.
Huang trat 2007 als Manager in ein großes Halbleiterunternehmen im Wissenschaftszentrum von Hsinchu ein. Allerdings gab es dort kein Team und das gesamte Management lag in seiner Verantwortung. Seine Arbeitsbelastung war viermal so hoch wie die eines normalen Managers. Die anhaltende Überlastung und die immense Verantwortung führten nach und nach zu einem Ungleichgewicht in seiner körperlichen und geistigen Gesundheit. „Damals war der Stress so unglaublich groß, dass ich unter Schlaflosigkeit litt. Meine Hände zitterten oft und ich konnte mich nicht beruhigen“, erinnert er sich.
Obwohl er sich selbst immer für verantwortungsbewusst und fleißig gehalten hatte, fragte er sich spät in der Nacht immer wieder: „Ich habe mein ganzes Leben lang so hart gearbeitet und nichts falsch gemacht. Warum ist mein Leben so schwierig?“
Eigentlich hatte Wei-che schon früher begonnen, nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Mit seinem Hintergrund in Naturwissenschaften und Technik hatte er sich bei seiner Suche nach dem Sinn des Lebens an Experten und Logik orientiert. Er las Bücher des ehemaligen Präsidenten der Staatlichen Universität von Taiwan, Lee Si-chen, über die Wissenschaft des spirituellen Bereichs und Bücher wie „Viele Leben, viele Meister“ von Dr. Brian Weiss. Damals erkannte er schon, dass das Leben über das hinausgeht, was man mit den physischen Augen sehen kann.
Die Lektüre veranlasste ihn, einen Blick auf andere Dimensionen zu werfen, löste jedoch seine tiefergehenden Fragen nicht. Im Jahr 2008 wurde er in ein anderes Unternehmen versetzt, wo er einen Kollegen traf, der Falun Gong praktizierte. Das brachte den Wendepunkt.
Der Praktizierende Huang Wei-che
Der Kollege stellte ihm das Buch „Zhuan Falun“ vor. „Nachdem ich ein paar Seiten darin gelesen hatte, war ich tief bewegt“, so Wei-che. „Was die Experten in ihren Büchern geschrieben hatten, wurde im „Zhuan Falun“ vollständiger und klarer dargelegt. Außerdem wurden dort alle Details beschrieben.“ Dieser Eindruck war kein emotionaler Impuls, sondern eher ein Gefühl aufgrund von Einsicht und eines vernunftgeleiteten Verständnisses.
Mit Hilfe seines Kollegen nahm Huang an einem neuntägigen Falun-Dafa-Seminar teil. Danach begann er, Falun Dafa zu praktizieren und sich in seinem Alltag an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu orientieren.
Die unmittelbarste Veränderung zeigte sich in seiner Gesundheit und seiner geistigen Verfassung. Sein Körper und seine geistige Verfassung wurden nach dem Praktizieren stabiler. „Seit ich vor mehr als zehn Jahren mit dem Praktizieren begonnen habe, habe ich meine Krankenversicherungskarte kaum mehr benutzt“, resümiert der Manager.
Er scherzte öfter mit seinen Kollegen mit dem Vergleich: „Ich habe am meisten zum Land beigetragen, weil die Krankenkassenbeiträge von meinem Gehalt abgezogen werden, ich aber selten medizinische Leistungen in Anspruch nehme.“ Für ihn war es ein natürlicher Zustand, der sich aus seinem Glauben an den Meister und das Fa und der Befolgung der Lehre in seinem Alltag ergab.
In der hart umkämpften Technologiebranche sind Interessenskonflikte zwischen Abteilungen an der Tagesordnung. Wei-che hatte sich früher öfter wegen Meinungsverschiedenheiten über die Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den vorgelagerten und nachgelagerten Teams geärgert. Durch das Praktizieren erkannte er, dass der Grund für seine Verärgerung nicht das Problem selbst war, sondern vielmehr Eifersucht, Konkurrenzdenken und das Festhalten an Gewinn und Verlust. Er sagte: „Als ich diese Anhaftungen losließ, stellte ich fest, dass jeder Teil des ganzen Körpers ist und die Aufgaben leicht zu bewältigen sind.“
Das vorgelagerte Team war in seinen Spezifikationen früher zu idealistisch, was zu Schwierigkeiten bei der nachgelagerten Umsetzung führte. Wei-che versuchte nun nicht mehr herauszufinden, wer für das Problem verantwortlich war, sondern dachte sich einfach: „Wenn ich an ihrer Stelle wäre, welche Art von Hilfe würde ich brauchen?“ Er schlug einen Anpassungsplan vor, half der anderen Partei, die Einschränkungen im Hintergrund zu verstehen, und arbeitete mit ihr zusammen, um einen Kompromiss zu finden. Während dieses Prozesses versuchte er nicht mehr zu beweisen, wer Recht und wer Unrecht hatte, sondern konzentrierte sich darauf, die Arbeit besser zu erledigen.
„Als ich über die Aufgaben anderer nachdachte, ließen sich meine eigenen Probleme leicht lösen.“ Er wurde rücksichtsvoll und hilfsbereit beim Erreichen der Teamziele, anstatt anderen die Schuld zu geben. Seine Kollegen und sein Vorgesetzter spürten seine Aufrichtigkeit, was zu einer reibungslosen Zusammenarbeit im Team führte.
Die Veränderungen in seinem Charakter zeigten sich auch zu Hause. Die Veränderungen wurden jedoch nicht alle auf einmal erreicht. Eines Tages war er wütend auf seine Tochter. Sie erinnerte ihn: „Papa, du praktizierst doch und solltest nicht so sein.“ Er fühlte sich wie durch einen Weckruf wachgerüttelt: „Es schien, als würde der Meister mich durch ihre Worte daran erinnern.“ Das half ihm, seine Wut zu überwinden. Er schaute nach innen, um sich zu erhöhen.
Durch das Fa-Lernen ließ er allmählich seine Anhaftung daran los, dass andere „meiner Arbeitsweise folgen“ sollten, und lernte, anderen zuzuhören und sie zu verstehen. „Sich nur auf Effizienz zu konzentrieren, garantiert kein perfektes Ergebnis. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind am wichtigsten“, sagte er.
Auch seine Frau nahm an einem neuntägigen Falun-Dafa-Seminar teil und begann dann, gemeinsam mit ihm das Fa zu lernen. Wei-che ist dankbar und glaubt, dass ihr Wunsch zu praktizieren darauf zurückzuführen ist, dass sie die Vorteile der Kultivierung erkannt hat.
Als Technologieexperte erkannte Wei-che, dass wahrer wissenschaftlicher Geist nicht darin besteht, Dinge zu leugnen, die außerhalb der eigenen Erkenntnis liegen, sondern vielmehr darin, die Grenzen der menschlichen Erkenntnis anzuerkennen und bereit zu sein, Unbekanntes mit einer offenen und demütigen Haltung zu erforschen. Seinem Verständnis nach geht es bei der Kultivierung nicht darum, der Realität zu entfliehen, sondern darum, sich Schritt für Schritt innerhalb der Realität zu kultivieren.
Wenn Wei-che auf seinen Weg zurückblickt, glaubt er nicht, dass er sich gut kultiviert hat, aber er weiß:
„Der gesamte Kultivierungsvorgang eines Menschen ist ein Prozess, bei dem seine Anhaftungen ständig beseitigt werden.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 3)
Durch das Praktizieren von Falun Dafa hat den Sinn des Lebens erkannt.