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„Danke, Meister, dass Sie mir eine so gute Mitpraktizierende geschickt haben!“

23. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden aus der Provinz Sichuan, China

(Minghui.org) Nachfolgend möchte ich einige meiner Kultivierungserfahrungen aufschreiben, um sie dem barmherzigen und großartigen Meister zu berichten und sie mit den Mitpraktizierenden zu teilen.

Eintritt in die Kultivierung

Bereits im Jahr 1998 erhielt ich das Fa. Damals praktizierte eine mir nahestehende Kollegin aus meiner Arbeitseinheit Falun Dafa. Sie erzählte mir, dass diese Kultivierungsmethode sehr gut sei und dass sie selbst gerade praktiziere. Sie gab mir ein Exemplar des Zhuan Falun. Ich las das Buch mehrere Male und empfand, dass die darin vermittelten Inhalte sehr gut waren. Zu jener Zeit blieb mein Verständnis von Dafa jedoch auf der Ebene des Gut-Seins und der Krankheitsheilung sowie der Fitnessverbesserung stehen. Ich verstand nicht wirklich, was Kultivierung bedeutet.

Im Juli 1999, nach dem 20. Juli, begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) eine landesweite Verfolgung von Falun Dafa und verbreitete überall Verleumdungen und Diffamierungen. Unter diesem Druck hörte ich wieder auf, mich zu kultivieren.

Meine Mutter hatte mit mir zusammen angefangen zu praktizieren. Nach dem 20. Juli ging sie zusammen mit älteren Mitpraktizierenden unbeirrt den Weg der Fa-Bestätigung weiter. Sie erstattete mit ihrem echten Namen Anzeige gegen den ehemaligen KP-Chef Jiang Zemin, verteilte Informationsmaterialien und klärte Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung auf. Die drei Dinge tat sie, ohne etwas auszulassen.

Kurz darauf zog ich aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt, sodass ich räumlich von meiner Mutter getrennt war.

In den Jahren fern von Dafa

In den Jahren, in denen ich Dafa verlassen hatte, fühlte ich mich innerlich leer. Mein Leben drehte sich neben der Versorgung meines Kindes um die täglichen Mahlzeiten. Um die Zeit totzuschlagen, beschäftigte ich mich mit allem Möglichen. Ich trainierte meinen Körper mit gewöhnlichen Methoden und hoffte, ihn dadurch etwas zu stärken. Meine gesamte Freizeit war dicht verplant, doch je mehr ich trainierte, desto schlechter wurde mein körperlicher Zustand.

Anfangs schienen sich meine Beschwerden an der Hals- und Lendenwirbelsäule etwas zu bessern, doch später zeigte das Training keine Wirkung mehr. Die Schmerzen traten weiterhin häufig auf. Nachdem meine Tochter ihr Studium an der Universität aufgenommen hatte, fühlte sich mein Körper an wie eine Öllampe, deren Brennstoff fast aufgebraucht war. Ich hatte keine Kraft mehr, wurde nach kurzen Wegen schon sehr müde, meine Fersen schmerzten stark, und zu Hause konnte ich kaum noch etwas erledigen. Ich wollte nur noch liegen. Selbst im Liegen hatte ich das Gefühl, dass mein Atem schwach war und mein Körper nach unten sank.

Ich ging ins Krankenhaus, doch man konnte keine klare Diagnose stellen und sagte lediglich, es handele sich um die Wechseljahre. Ich suchte auch chinesische Ärzte auf, ließ Akupunktur und Fadenimplantationen machen und nahm chinesische Kräutermedizin ein. Doch auch das brachte keine nennenswerte Besserung. Mein Mann sagte scherzhaft, unser Zuhause gleiche inzwischen einem kleinen Behandlungszentrum, weil im Wohnzimmer verschiedene Therapiegeräte standen.

Rückkehr zur Kultivierung

Im Jahr 2017 kam meine Tochter in den Sommerferien nach Hause und besuchte allein ihre Großmutter. Meine Mutter ließ mir durch sie ausrichten, ich solle unbedingt wieder Dafa-Bücher lesen. Diese Worte weckten mich schlagartig auf. Ich verstand plötzlich, dass dies ein Hinweis war, wieder zur Kultivierung zurückzukehren. Von diesem Moment an begann ich ernsthaft zu praktizieren.

Kurz nach Beginn der Kultivierung verschwanden all meine Krankheitssymptome vollständig. Mein Kopf wurde klar, und ich fühlte mich voller Energie. Andere sagten, ich sähe aus wie ein völlig anderer Mensch. Ich nutzte diese Gelegenheit, um ihnen die Wahrheit über Falun Dafa zu erklären.

Begegnung mit einer Mitpraktizierenden

Ich wusste, dass Falun Dafa gut ist, doch ich wusste nicht, wie man sich wirklich kultiviert. Ich hatte kaum ein klares Kultivierungskonzept. Ich danke dem barmherzigen und großartigen Meister, dass er mich nie aufgegeben hat. In dem Moment, in dem ich den Gedanken fasste, mich wirklich zu kultivieren, arrangierte der Meister eine Mitpraktizierende, die mir helfen sollte.

Nachdem meine Tochter ihr Studium an der Universität begonnen hatte, wurde ich an eine neue Arbeitsstelle versetzt. In meiner Abteilung arbeitete die Kollegin A. Sie war von Natur aus gütig, einfach und hatte ein reines Herz. Ihr größter Wunsch war es, einen Kultivierungsweg zu finden. Ich gab ihr ein Dafa-Buch zum Lesen. Nachdem sie es gelesen hatte, sagte sie mir sofort, dass sie Falun Dafa praktizieren wolle, und bat mich, ihr die Übungen beizubringen. Es war genau so, wie es der Meister im Zhuan Falun beschreibt: „Hört ein edler Mensch das Dao…“ (Zhuan Falun, 2019, S. 450). So hatte ich plötzlich eine Mitpraktizierende.

Lernen, wie man sich kultiviert

Da wir in derselben Abteilung arbeiteten, hatten wir viele Gelegenheiten, uns auszutauschen. A hatte eine sehr gute Auffassungsgabe, war sehr fleißig in der Kultivierung, verstand die Fa-Prinzipien klar und hatte ein starkes Hauptbewusstsein. Der Meister sah wohl, dass ich unbeholfen war und nicht wusste, wie man sich kultiviert. Deshalb arrangierte er eine so gute Mitpraktizierende an meiner Seite. Dafür danke ich dem Meister von Herzen.

Beim gemeinsamen Fa-Lernen las A selten falsch, während ich fast immer Fehler machte. Sie korrigierte mich dabei stets geduldig. Je mehr Angst ich hatte, falsch zu lesen, desto mehr Fehler machte ich. Einmal las ich immer wieder falsch, doch A blieb ruhig und korrigierte mich weiter. Ich hingegen begann innerlich unruhig und gereizt zu werden. A spürte meine Emotionen und sagte freundlich, wir könnten hier aufhören und ich solle mich kurz ausruhen.

Ich fühlte mich sehr unwohl. In meinem Kopf waren noch völlig menschliche Gedanken: Ich dachte, sie könne meine Fehler doch einfach überhören, und ich hatte sogar das Gefühl, mein Gesicht zu verlieren. Ich erkannte, dass mein menschliches Herz in diesem Moment die Oberhand gewonnen hatte.

Das erste wirkliche Nach-innen-Schauen

Ich wusste, dass ich dieses Problem vom Fa her betrachten musste, doch ich wusste nicht, wie. Und so bat ich A um Hilfe und sprach zum ersten Mal aktiv über mein Problem. Sie fragte mich, warum ich mich nicht konzentrieren können. Ich sagte, weil mein Herz nicht rein sei. Sie fragte weiter, welche Anhaftungen ich hätte.

Ich wurde ruhig und schaute sorgfältig nach innen. Dabei entdeckte ich viele menschliche Anhaftungen: Angst vor Gesichtsverlust, Kampfgeist, Konkurrenzdenken und das Streben nach Ruhm. Als ich diese Dinge mit großer Mühe aussprach, freute sich A sehr für mich. Sie sagte begeistert, dass es ein großer Durchbruch sei, dass sie immer das Gefühl gehabt habe, ich sei von einer harten Schale umgeben, und dass sie nun sehe, wie ich beginnen würde, diese Schale zu durchbrechen. Sie erklärte mir, dass diese Anhaftungen nicht mein wahres Selbst seien und dass sie ihre Wirkung verlieren würden, wenn ich sie erkenne, offenlege und vom wahren Selbst trenne. Sie ermutigte mich, noch mehr Fa zu lernen.

Wenn ich heute daran zurückdenke, schäme ich mich. Nach so langer Kultivierung erst ein so kleiner Durchbruch. Der Meister musste sich um mich sorgen und arrangierte sogar eine so gute Mitpraktizierende an meiner Seite, um mir zu helfen. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

Xinxing-Prüfungen mit meinem Mann

Anfangs konnte ich nicht nach innen schauen. Bei Konflikten sah ich fast immer nur die Fehler der anderen. A erklärte mir geduldig, wie sie nach innen schaute: Zuerst wie in einen Spiegel schauen und prüfen, welche Eigenschaften des anderen einen stören, dann überlegen, welche Anhaftung dadurch angesprochen wird, und schließlich bei den eigenen Gedanken und Beweggründen ansetzen.

Einmal am Wochenende ging ich mit meinem Mann im Wohnviertel einkaufen. Vor dem Laden beschimpfte er mich laut vor anderen Menschen. Früher hätte ich sofort zurückgeschlagen, doch diesmal schwieg ich und dachte, die Familie sei der wichtigste Ort zur Erhöhung der Xinxing. Später sprach ich ihn dennoch darauf an. Ich dachte, ich hätte die Prüfung bestanden, doch A sagte mir lediglich, ich solle das vierte Kapitel des Zhuan Falun gut lernen. Erst da erkannte ich, dass ich nur unterdrückt, aber nicht wirklich losgelassen hatte.

Lernen, mit anderen über Falun Dafa zu sprechen

Von den drei Dingen empfinde ich am schwierigsten, mit anderen über Falun Dafa zu sprechen; denn ich bin von Natur aus introvertiert und nicht redegewandt. Dennoch lasse ich keine Gelegenheit ungenutzt, sei es im Taxi, bei Treffen mit Freunden oder im Kontakt mit Verkäufern und Handwerkern. Ich erkläre ihnen, dass Falun Dafa Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lehrt und dass die angebliche Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz eine Inszenierung der KPCh war.

Viele Menschen akzeptieren die Wahrheit und treten aus der Kommunistischen Partei Chinas, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren aus. Einmal sagte mir eine Frau nach einem Treffen, ich hätte ihr die schönsten Worte der Welt geschenkt. Damit meinte sie „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ In diesem Moment spürte ich zutiefst, dass die Lebewesen wirklich darauf warten, gerettet zu werden.

Das Obige ist mein Kultivierungsbericht. Sollte etwas nicht im Fa sein, bitte ich die Mitpraktizierenden um barmherzige Hinweise.