(Minghui.org) Eine 81-jährige Frau aus Xi’an in der Provinz Shaanxi verstarb am 2. Oktober 2025, nachdem sie 26 Jahre lang wegen ihres Glaubens an Falun Gong verfolgt worden war.
Nachdem die Kommunistische Partei Chinas im Jahr 1999 die Verfolgung von Falun Gong angeordnet hatte, geriet Tang Yuhua wiederholt ins Visier der Behörden, nur weil sie standhaft an ihrem Glauben festhielt. In den ersten Jahren der Verfolgung, als sie in der Provinz Hubei arbeitete, war sie im Zwangsarbeitslager Shayang interniert.
Später zog Tang in die Stadt Xi’an in der Provinz Shaanxi. Am 13. Oktober 2010 wurde sie in ihrer Wohnung verhaftet. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung zweimal und beschlagnahmte ihre Falun-Gong-Bücher. Anschließend wurde sie für eine unbekannte Dauer im Untersuchungsgefängnis von Xi’an festgehalten.
Tang und ihr Mann wanderten später gemeinsam mit ihrer Tochter nach Kanada aus und erhielten dort eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Jahre später erkrankte ihr Mann jedoch und kehrte nach China zurück. Auch Tang reiste nach China zurück, um ihn zu pflegen, wurde jedoch am 18. Januar 2016 erneut verhaftet. Aufgrund des Gesundheitszustands ihres Mannes ließ man sie schon nach wenigen Tagen wieder frei.
Ende Februar 2016 wurde Tang im Ankang-Krankenhaus erneut in Gewahrsam genommen. Die Polizeidienststelle Chanba genehmigte ihre Festnahme und leitete den Fall an die Staatsanwaltschaft Baqiao weiter. Später wurde sie vom Gericht Baqiao zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Während ihrer Haft im Frauengefängnis der Provinz Shaanxi verstarb ihr Mann.
Zuletzt wurde Tang am 16. August 2021 verhaftet, nachdem sie angezeigt worden war, weil sie mit anderen über Falun Gong gesprochen hatte. Beamte der Polizeistation Taohuatan durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten ihre Falun-Gong-Bücher, ihren Laptop sowie ein Foto des Begründers von Falun Gong.
Neben den wiederholten Verhaftungen war Tang auch ständiger Belästigung durch die örtliche Polizei ausgesetzt, sodass sie in permanenter Angst lebte. Die Schikanen setzten sich selbst nach einem Schlaganfall Anfang 2024 fort. Ihr Zustand verschlechterte sich weiter, bis sie schließlich am 2. Oktober 2025 verstarb.