Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Meine Handysucht hat mir eine bittere Lektion erteilt

27. Januar 2026 |   Erzählt von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in Nordostchina

(Minghui.org) Ich bin fast 80 Jahre alt und praktiziere seit 26 Jahren Falun Dafa. Bevor ich mit der Kultivierung begann, rauchte ich, trank Alkohol und spielte Mah-jongg. Nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, gab ich alle meine schlechten Gewohnheiten auf und vertiefte mich zusammen mit anderen Praktizierenden in das Fa. Während der Fa-Berichtigung schloss ich mich anderen an, um die drei Dinge zu tun.

Ich lebe allein, und ein Neffe hat mir ein Smartphone gekauft und gesagt, dass er mich mit einem solchen Telefon auf dem Bildschirm sehen könne, wann immer er mich vermisse.

Als ich das Telefon öffnete, erschien eine Fernsehserie auf dem Bildschirm, die ich mit großem Interesse verfolgte – sogar während ich aß oder auf die Toilette ging. Das ging so weiter, bis ich einschlief. Manchmal ging ich mit meinen Mitpraktizierenden nach draußen um den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären. Sobald ich nach Hause kam, nahm ich mein Telefon zur Hand und schaute mir wieder Videos an.

Manchmal tauchten bizarre Fantasyfilme auf, und ich sah sie mir an. Ich fühlte mich wie besessen und konnte mich nicht mehr kontrollieren. Wenn ich Videos sah, in denen Menschen außereheliche Affären hatten, wurde ich wütend. Der Dämon der sexuellen Begierde vergiftete mich in meinem Raumfeld, aber ich merkte es nicht – ich sah mir sogar obszöne Videos an.

Eines Tages, als ich mir wieder einmal Videos auf meinem Handy ansah, hörte ich ein sehr lautes „Hmph“, das mich erschreckte. Ich ließ mein Handy fallen und rannte in ein anderes Zimmer. In meinem Innern wusste ich, dass der Meister mich warnte. Da mein Hauptbewusstsein jedoch nicht stark war und meine Gedanken nicht aufrichtig waren, sah ich mir weiterhin Videos auf meinem Handy an.

Als ich in meiner Kultivierung nachließ und süchtig nach meinem Handy wurde, fühlte ich mich den ganzen Tag über benommen. Ich konnte mich nicht konzentrieren, wenn ich das Fa las. Sobald ich zu lesen begann, wurde ich schläfrig, meine Hand sackte herab, wenn ich aufrichtige Gedanken aussandte, und ich war mir nicht einmal klar darüber, welche Gedanken ich aussandte. Auch beim Meditieren schlief ich ein.

Die anderen Praktizierenden lernten das Zhuan Falun auswendig und ermahnten mich, dies ebenfalls zu tun, aber ich konnte nicht einmal das Lunyu rezitieren. Ich ging weiterhin jeden Tag hinaus, um gemeinsam mit anderen Praktizierenden die wahren Umstände zu erklären, war aber nicht besonders erfolgreich darin, Menschen dabei zu helfen, aus der KPCh auszutreten. Andere dachten, ich würde mich ganz gut schlagen, aber sie wussten nicht, dass ich seit über einem Jahr süchtig nach meinem Handy war. Ich erzählte ihnen nichts davon, denn ich hatte vergessen, dass wir ein Körper sind und war bereits weit zurückgefallen.

Weckruf

Eines Tages Mitte November ging ich wie üblich wieder hinaus, aber auf dem Rückweg war mir sehr kalt. Sobald ich nach Hause kam, legte ich mich ins Bett und schlief ein. Als ich aufwachte, sah ich nur einen weißen Schleier. In diesem Moment rief mich meine Enkelin an, und ich brauchte eine Weile, um mein Telefon zu finden. Ich sagte ihr, dass ich Schwierigkeiten beim Sehen hätte.

Sie machte sich Sorgen und erzählte es ihrem Vater. Mein Sohn rief an und sagte: „Mama, lass uns ins Krankenhaus fahren.“

Er erholte sich noch von einer Krankheit, und ich wollte ihn nicht zu sehr belasten. Allerdings wurden meine Kopfschmerzen immer stärker und erreichten schließlich einen Punkt, an dem sie fast unerträglich waren. Meine Kinder brachten mich ins Krankenhaus, wo ich wegen des Grauen Stars und eines Glaukoms operiert wurde.

Als meine Mitpraktizierenden drei Tage lang nichts von mir gehört hatten, kamen sie zu mir nach Hause. Erst dann erfuhren sie, dass ich in meiner Kultivierung schwer gestrauchelt war, weil ich mich von meiner Sucht nach meinem Handy hatte mitreißen lassen.

Nachdem ich aus dem Krankenhaus nach Hause zurückgekehrt war, kamen lokale Praktizierende zu mir und wir tauschten uns aus. Sie sandten auch aufrichtige Gedanken aus, um dabei zu helfen, diese schlechten Elemente in meinem Raumfeld zu beseitigen.

Ich wurde klar im Kopf und erkannte, wo ich zurückgefallen war. Aufgrund meines mangelnden Verständnisses der Fa-Prinzipien hatte ich den Meister und das Fa nicht wirklich respektiert und mich nicht an die Maßstäbe eines wahren Dafa-Praktizierenden gehalten. Infolgedessen nutzten die alten Mächte meine Lücken aus.

Unser barmherziger Meister gab mich nicht auf und sorgte dafür, dass Mitpraktizierende mir halfen und sich mit mir über das Fa austauschten. Ich erkannte viele Anhaftungen, die ich zuvor nicht gesehen hatte, wie zum Beispiel ein aufgeblasenes Ego, Arroganz, starkes Eigeninteresse, emotionale Voreingenommenheit, Eitelkeit und ein übermäßiges Bedürfnis nach Selbstschutz.

Mein Mann war verstorben, als ich noch jung war. Nachdem meine Kinder geheiratet hatten, lebte ich allein. Ich war die zentrale Figur in unserer Familie, und die Kinder hörten immer auf mich. Ich hatte eine hohe Meinung von mir selbst und verlangte Respekt. Erst durch diese große Prüfung wurde mir klar, dass ich noch so viele schmutzige Anhaftungen hatte.

Aus tiefstem Herzen bereue ich aufrichtig vor dem Meister: Alles, was ich in der Vergangenheit gesagt oder gedacht habe, als ich verwirrt und nicht im Einklang mit den Fa-Prinzipien war, ist nun vollständig aufgehoben! Ich bin entschlossen, dem Meister zu folgen und den verbleibenden Weg der Fa-Berichtigung gut zu gehen.

Ich schreibe dies, um Mitpraktizierende, die möglicherweise süchtig nach Mobiltelefonen und dem Internet geworden sind daran zu erinnern: „Bitte haltet euch von dieser schädlichen und tückischen Höhle fern! Lasst uns uns anhand der Fa-Prinzipien korrigieren, uns wirklich gut kultivieren, um noch mehr Menschen zu erretten und mit dem Meister zu unserer wahren Heimat zurückzukehren!

Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!