Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Meine Freude, Falun Dafa zu erhalten – ich kultiviere mich aufrichtig und entschlossen

28. Januar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in Nordostchina

(Minghui.org) Ich bin 69 Jahre alt und lebe auf dem Land in Nordostchina. Seit 1998 praktiziere ich Falun Dafa. Obwohl ich schon länger einen Artikel schreiben wollte, um dem Meister meine Dankbarkeit für die barmherzige Erlösung auszudrücken, war mir dies aufgrund meiner mangelnden Schulbildung nicht möglich. Heute jedoch, ermutigt von Mitpraktizierenden, möchte ich meinen Weg der Kultivierung teilen und die Schönheit von Falun Dafa bezeugen.

Eine schwierige Kindheit und eine unglückliche Ehe

Ich wuchs in einer Großfamilie mit fünf Schwestern in einem Dorf in der Provinz Shandong auf. Wir konnten uns kaum über Wasser halten. Mit zwölf Jahren begann ich auf den Feldern zu arbeiten. Nach der Arbeit war ich manchmal so müde, dass ich beim Gehen einschlief. Trotzdem musste ich schnell nachhause um mich um meine jüngeren Geschwister zu kümmern. Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine richtige Mahlzeit gegessen zu haben. Zudem war ich nie zur Schule gegangen. Daher war mein Leben unbeschreiblich schwer.

1976 kam eine Heiratsvermittlerin mit einem jungen Mann aus Nordostchina in unser Dorf, der eine Braut suchte. Sie behauptete: „Das Leben im Nordosten ist gut. Es gibt keinen Mangel an Essen oder Kleidung.“ Trotz des Widerstandes meiner Mutter bestand ich darauf, mit ihm zu gehen. Doch als wir bei ihm zu Hause ankamen, traf ich seine Mutter, vier Brüder und eine Schwester an. Sie waren genauso arm wie meine Familie. Ich wusste, dass ich getäuscht worden war, aber ich hatte kein Geld für die Rückreise und konnte nicht nach Hause zurück. So blieb mir nichts anderes übrig, als ihren ältesten Sohn zu heiraten. Meine Schwiegermutter war gemein zu mir und verbot den Dorfbewohnern, mit mir zu sprechen. Ich fühlte mich in diesem fremden Haushalt völlig allein.

Mein Mann arbeitete kaum auf den Feldern. Er verbrachte seine Tage mit Faulenzen und Glücksspiel. Daher vernachlässigte er seine Familie. Ich musste die Felder bestellen und mich ganz allein um unsere drei Kinder kümmern. Im Sommer, wenn ich die Felder jätete, verbot mir meine Schwiegermutter, mich um die Kinder zu kümmern. Einmal, als das Kind krank wurde, musste ich es mir auf den Rücken binden. Egal wie sehr es weinte und sich wehrte, ich musste weiterarbeiten. Das Kind bekam Fieber. Es war heiß, und es fiel in einen fiebrigen Schlaf, sein Gesicht war purpurrot angelaufen. Ich legte es auf den Boden und weinte hilflos.

Als ich mein erstes Kind zur Welt brachte, war es Winter. Mein Mann spielte wie immer weiter. Diese Winter waren bitterkalt; die Küche war eiskalt. Meine Schwiegermutter vernachlässigte mich nach der Geburt und überließ mir die Feldarbeit und das Kochen. Das Leben war so hart, dass wir selten Öl hatten. Um sicherzustellen, dass ich Milch für mein Neugeborenes hatte, sparte ich monatelang, bis ich eine kleine Flasche Öl hatte. Meine Schwiegermutter nahm sie mir weg. Ich konnte sie ihr nicht abnehmen und ich konnte es mir nicht leisten, mit ihr zu streiten. In diesem Haus wollte ich keinen Tag länger bleiben. Ich sehnte mich nach meiner Heimatstadt in Shandong, aber ich hatte kein Geld für die Reise.

Daher schmiedete ich einen Fluchtplan und sparte jeden Cent, den ich beim Waschen der Kleidung meines Mannes fand. Nachdem ich es endlich zurück nach Hause nach Shandong geschafft hatte, holte mich mein Mann dort ab. Meine Mutter hatte Mitleid mit meinen Kindern. Sie sagte zu mir: „Du hast drei Kinder. Wie viel Leid werden sie ertragen müssen, wenn du nicht zurückgehst? Wenn du diesmal nicht mit ihm zurückgehst, werden sie dich nicht einmal mehr erkennen. Wie armselig werden sie sein!“ Mir blieb nichts anderes übrig, als zurückzukehren. Angesichts meiner drei Kinder kehrte ich mit meinem Mann wieder in mein elendes Leben zurück.

Überglücklich über die Verbindung zu Falun Dafa, das ich aufrichtig und entschlossen praktiziere

Jahre der Entbehrungen führten zu schweren Magenbeschwerden, Neuralgien sowie Rücken- und Beinschmerzen. Im Februar 1998 hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus und wurde für eine Woche ins Krankenhaus eingeliefert. Kurz nach meiner Entlassung erfuhr eines meiner Kinder, dass Falun Dafa bei der Familie Zhu gelehrt würde. Die Leute erzählten von erstaunlichen Heilungseffekten. Daher beschloss ich, es selbst auszuprobieren und ging dorthin, verpasste dabei aber den Betreuer.

Am nächsten Tag ging ich wieder hin und sah mehrere Leute, welche die zweite Übung machten. Jemand forderte mich auf, die Bewegungen nachzuahmen, und ich tat es. Auch am dritten Tag machte ich mit. Ich hatte das Gefühl, nach oben zu schweben, während ich die Arme vor dem Kopf hielt und mich mit den Füßen fest abstützen musste. An diesem Tag kam der Betreuer, und ich lernte alle fünf Übungen.

Am vierten Tag erhielt ich das Zhuan Falun. Da ich Analphabetin war, hielt ich das Buch in den Händen und hörte nur zu, wie die anderen daraus vorlasen. Ich verstand, dass es bei Falun Dafa um Übungen und Charakterbildung ging. Zuhause warf ich alle Medikamente weg, die ich im Krankenhaus im Wert von über 3.000 Yuan (etwa 365 Euro) bekommen hatte. Von da an beschloss ich, mich ganz der Kultivierung im Falun Dafa zu widmen.

Meine Leseunfähigkeit schränkte jedoch mein Verständnis der Fa-Prinzipien ein, was mich sehr beunruhigte. Meine Kinder erklärten sich bereit, mir nach der Schule das Lesen beizubringen. Obwohl alle drei mit der Zeit ungeduldig wurden, gaben sie nicht auf. Ich war sehr konzentriert und lernwillig. Der barmherzige Meister sah meine aufrichtige Entschlossenheit und schenkte mir innerhalb eines Jahres die Fähigkeit, das Zhuan Falun fließend zu lesen. Dennoch wusste ich weder, wie man gut liest, noch wie man die Zeichensetzung richtig anwendet. Ich dachte, dass die Rundfunksprecher gut lesen, also hörte ich den Rundfunk und lernte von ihnen. Wie durch ein Wunder gelang es mir schließlich, das Fa perfekt zu lesen, wobei sich jedes einzelne Schriftzeichen tief in mein Herz einprägte.

Verwandte, die durch das Rezitieren von „Falun Dafa ist gut“ gesegnet werden

Meine Schwester erhält ein zweites Leben

Als ich im Jahr 2006 meine Heimatstadt besuchte, erzählte mir meine jüngere Schwester Mei, die schon seit Jahren krank war, unter Tränen von ihrer Situation. Sie war dankbar, mich ein letztes Mal sehen zu können, obwohl sie erst über Dreißig war. Sie hatte all ihre Ersparnisse aufgebraucht und sogar von den anderen vier Schwestern Geld geliehen, aber keine Heilung gefunden.

Ich erklärte ihr, wie ich durch Falun Dafa meine Gesundheit wiedererlangt hatte und welche wundersamen Auswirkungen es auf die Genesung hatte. Dann empfahl ich ihr, die glückverheißenden Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Sie war so schwach, dass sie sich sogar auf dem Weg zur Toilette an der Wand abstützen musste. Doch im Bett liegend konzentrierte sie sich und rezitierte leise die Worte. Ich saß ihr gegenüber und sandte für sie aufrichtige Gedanken aus.

Am nächsten Abend, als Wu Mei mit geschlossenen Augen im Bett lag, spürte sie, wie jemand auf die kranke Stelle ihres Körpers drückte. Sie dachte, es sei ihr Mann, öffnete die Augen und sah, dass er und ihre Tochter fernsahen. Sie erzählte mir davon und dachte, sie hätte vielleicht geträumt. Doch mir wurde klar, dass es der barmherzige Meister gewesen war, der ihren Körper behandelte.

Am nächsten Morgen wirkte Mei wie verwandelt. Sie stand früh auf, holte Wasser, sammelte Feuerholz und begann zu kochen. Ihre Tochter konnte es kaum fassen, dass sie genesen war, und beide weinten vor Freude. Der Meister hatte ihr ein zweites Leben geschenkt.

Nach Meis erstaunlicher Genesung begann die ganze Familie an Falun Dafa zu glauben. Als ich ihnen erzählte, dass ich mich für die drei Austritte entschlossen hatte, stimmten alle sofort zu. Nun wiederholen sie alle gerne die glückverheißenden Worte: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Mein Mann wird von seiner Herzkrankheit geheilt

Im Jahr 2013, während unseres Besuchs bei unserem Sohn in Südchina, erlitt mein Mann einen Herzinfarkt, sodass sein Herz mehrmals täglich aussetzte. Unser Sohn, selbst Arzt, untersuchte ihn und stellte fest, dass eine sofortige Operation mit drei Stents notwendig war.

Mein Mann war entsetzt, denn die 80.000 Yuan (etwa 9.700 Euro) für die Operation überstiegen unsere finanziellen Möglichkeiten bei Weitem, denn wir lebten immer noch von der Landwirtschaft. Unser Sohn hatte gerade erst angefangen zu arbeiten und mein Mann wollte ihn nicht zusätzlich belasten. Ich sagte zu meinem Mann: „Du hast zwei Möglichkeiten. Entweder hörst du auf unseren Sohn oder du glaubst, dass Falun Dafa gut ist und Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind. Du kannst selbst entscheiden.“ In dieser Nacht schlief er nicht und rezitierte stattdessen ununterbrochen die verheißungsvollen Falun-Dafa-Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Am nächsten Morgen überredete ihn unser Sohn, sich vor der Operation noch einmal im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Das Ergebnis verblüffte alle. Seine Arterien waren frei, keine Verstopfungen mehr! Mein Sohn war gleichermaßen begeistert und verwirrt und fragte mich, ob etwas mit den Geräten im Krankenhaus nicht stimme. Ich sagte zu ihm: „Ich praktiziere Falun Dafa seit vielen Jahren, ich habe deinem Vater gesagt, er solle ‘Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut’ wiederholen, und er hat es die ganze Nacht rezitiert. Dein Vater sagte, er habe keinen Ausweg mehr und müsse es versuchen. Wie wundervoll, der Meister von Falun Dafa hat ihn geheilt.“

Seitdem setzt sich mein Mann, wann immer er sich unwohl fühlt oder eine Prüfung durchmacht, im Lotussitz hin und rezitiert: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Seitdem ist er gesund und zufrieden.

Mein Enkel wird gerettet

Als meine Schwiegertochter schwanger war, teilten ihr die Ärzte mit: „Der Fötus hat gesundheitliche Probleme. Das Baby wird behindert zur Welt kommen.“ Ich war während der Geburt im Krankenhaus. Nach der Geburt schrie das Baby nicht und musste intensivmedizinisch betreut werden.

Am nächsten Tag durfte ich das Baby zu seiner Mutter bringen. Während ich es hielt, sandte ich aufrichtige Gedanken aus und sprach mit ihm. Ich bat das Baby: „Erinnere dich daran, dass Falun Dafa gut ist und dass dich der Meister retten wird.“

Als die Krankenschwester das Baby später zu sich nahm, begann es zu weinen. Diese Reaktion gab den Ärzten Hoffnung. Schon am nächsten Tag zeigte sich eine Besserung. Am dritten Tag war es schon fast wieder gesund. Nach seiner Entlassung musste es nie wieder ins Krankenhaus. Es ist gesund aufgewachsen und heute ein zwölfjähriger, sehr aufgeweckter Junge.

Dieses Jahr besuchte er uns zum ersten Mal. Ich erzählte ihm, wie ihn der Meister gerettet hatte, und ermahnte ihn, sich zu merken: „Falun Dafa ist gut.“ Er nahm es ernst und versprach mir, es sich zu merken.

Epilog

Durch meine Kultivierung im Falun Dafa erkannte ich, dass der Meister mich immer geführt hatte. Mein Weg von Shandong nach Nordostchina war arrangiert, damit ich das Fa erhalten konnte. Die Härten des Lebens im Nordosten waren dazu bestimmt, mir zu helfen, mein Karma abzubauen. Meine unglückliche Ehe war auf meine karmische Vergangenheit mit meinem Mann zurückzuführen. Er war an meiner Seite, um mir bei meiner Kultivierung zu helfen. Dafür bin ich ihm dankbar. Unsere drei Kinder haben gute Berufe und leben glücklich. Auch dies ist dem barmherzigen Meister zu verdanken. Sie alle erkennen die Großartigkeit von Falun Dafa an.

Vielen Dank, verehrter Meister. Sollte irgendein Teil meiner Ausführungen vom Fa abweichen, bitte ich euch, mich freundlich darauf hinzuweisen.