Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Die klare Seite eines Unternehmers

29. Januar 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Heute blicke ich zurück auf berührende Geschichten, die sich im Laufe der Jahre ereignet haben, als ich die Menschen über Falun Dafa aufklärte und ihnen half, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten. Ich habe sie aufgeschrieben, um sie mit anderen Praktizierenden zu teilen.

Ein Unternehmer

Ein junger Fabrikbesitzer hatte auf einer Messe seinen Stand neben unserem. Dort erklärte ich ihm die wahren Umstände bezüglich Falun Dafa und der Verfolgung und versuchte, ihn davon zu überzeugen, dass es sinnvoll sei, aus der KPCh auszutreten. Er weigerte sich jedoch und ging zurück zu seinem Stand. Später kaufte ich einige seiner Produkte für den Export.

Eines Tages kündigte er mir unerwartet seinen Besuch an, ohne den Grund zu nennen. Er flog über eine Stunde und fuhr dann noch eine Stunde vom Flughafen, nur um mit mir zu Mittag zu essen. Während unseres gesamten Gesprächs erwähnte er das Geschäftliche mit keinem Wort.

Ich erklärte ihm erneut die Fakten zu Falun Dafa und wie wichtig es sei, aus der KPCh auszutreten. Diesmal war er dazu bereit. Nach dem Mittagessen eilte er zum Flughafen und flog direkt zurück in seine Fabrik. Ich habe ihn nie wieder gesehen.

Er flog an einem einzigen Tag hin und zurück, nur um mit mir zu essen? Warum? Nicht, um mir für den Kauf seiner Produkte zu danken oder um weitere Aufträge zu sichern. Ich verstand: Sein wahres Selbst hatte um Hilfe ersucht.

Geld verloren, aber eine gute Zukunft gewonnen

Es gab eine begabte Verkäuferin, die korrupt wurde und zahlreiche Geschäftsinhaber unserer Branche betrog. Auch mich betrog sie um Zehntausende Yuan. Ein Geschäftsinhaber von etwa 50 Jahren verlor über 100.000 Yuan (über 12.000 Euro) an sie. Obwohl ich ihn nicht persönlich kannte, fand er meine Nummer heraus, flog zu mir und schimpfte wütend auf die Verkäuferin und ihr betrügerisches Vorgehen.

Ich sprach mit ihm über Falun Dafa. Da er selbst Buddhist war, wusste er natürlich genau, was Verfolgung bedeutet. Nachdem er aus der KPCh ausgetreten war, flog er zurück in seine Fabrik. Obwohl er betrogen worden  und zu mir gekommen war, um darüber seinen Unmut zu äußern, gewann er letztendlich eine Zukunft für sich. Wie wunderbar sind doch die Schicksalsverbindungen, die die Wesen zur Erlösung führen!

Menschen, die erwacht sind

Ich erinnere mich an eine Frau, deren Mann beim Sicherheitsbüro arbeitete. Nachdem ich ihr die Fakten über Falun Dafa erklärt und mit ihr über den Austritt aus der Kommunistischen Partei gesprochen hatte, murmelte diese zurückhaltende und scheinbar verschlossene Frau vor sich hin: „Jetzt ergibt alles Sinn.“

Ein alter Freund, der Anfang der 1990er-Jahre bereits ein wohlhabender Mann in Peking war und Verbindungen zu Mitgliedern des Politbüros der KPCh sowie zu Beamten auf Ministerebene hatte, erklärte sich nach meinem Anruf sofort bereit, aus der KPCh auszutreten. Seine Worte zeugten von tiefem Misstrauen, von Verachtung und Unzufriedenheit in Bezug auf die KPCh.

Vor zehn Jahren traf ich eine enge Studienfreundin, die stellvertretende Leiterin des Büros einer Provinzzeitung in der Provinzhauptstadt war. Sie hatte die Fakten über Falun Dafa längst verstanden und war aus der Partei ausgetreten. Als leitende Redakteurin der Titelseite der Provinzzeitung quälte sie der Gedanke, hochrangige Beamte wie beispielsweise den Bürgermeister loben zu müssen, obwohl sie tiefsitzenden Hass auf die Partei in sich trug. Dieser innere Konflikt war eine fortwährende psychische Belastung, die schließlich zu einer Depression führte. Nachdem sie die Partei durchschaut hatte, fragte sie mich eindringlich: „Wann wird sie fallen? Wann wird sie fallen?“

Aufklärung von Familie, Freunden und anderen

Vor Jahren kehrte ich in meine Heimatstadt zurück, um meiner Familie und Freunden die Fakten über die Verfolgung von Falun Dafa zu erklären. Ein Freund aus meiner Kindheit war mein Mitschüler in der Grundschule gewesen. Jetzt war er außerordentlicher Professor, und bereits aus der Kommunistischen Partei, ihrem Jugendverband und den Jungen Pionieren ausgetreten. Ich ging zu seinen Eltern, um sie über die wahren Umstände aufzuklären.

Beide waren über 80. Sein Vater war Rentner und hatte bei einer Tabakfirma gearbeitet. Seine Mutter akzeptierte sofort, was ich sagte und trat aus den KP-Organisationen aus, aber sein Vater litt schon lange an Demenz, und seine Mutter meinte, er sei zu verwirrt und deswegen sei es sinnlos, mit ihm zu reden. Während ich die Fakten darlegte, unterbrach mich sein Vater immer wieder mit den Worten: „Es ist sinnlos.“ Bevor ich ging, überkam mich Mitleid mit dem Mann, und ich empfahl ihm, aus den Jungen Pionieren auszutreten. Unerwarteterweise willigte der alte Mann ein. Da erhellte sich sein ausdrucksloses Gesicht plötzlich mit einem klaren, strahlenden Lächeln. Er nahm herzlich meine Hand und fragte zweimal: „Wie kannst du nur so gütig sein?“ Das zeigt, dass wir keine voreiligen Schlüsse ziehen dürfen – wir sollten allen die Wahrheit sagen.

Im Rückblick auf diese Erfahrungen bin ich höchst motiviert, mit noch mehr Menschen über Falun Dafa zu sprechen. So viele wertvolle Landsleute warten darauf, dass Dafa-Jünger ihnen die Fakten darlegen und ihnen eine bessere Zukunft aufzeigen! Wir müssen diese wertvolle Arbeit fortsetzen!