(Minghui.org) Einer 65-jährigen Frau aus Chengdu in der Provinz Sichuan wurde im Sommer 2021 die Rente entzogen, nachdem sie wegen des Praktizierens von Falun Gong zu drei Jahren Haft verurteilt worden war. Auch nach ihrer Entlassung im Jahr 2024 wurden die Rentenzahlungen nicht wieder aufgenommen.
Ning Hongs jüngste Haftstrafe resultierte aus ihrer Festnahme am 15. August 2019. Damals war sie angezeigt worden, weil sie mit anderen über Falun Gong gesprochen hatte. Die Polizei verhängte zunächst 15 Tage Haft. Da die Haftanstalt sie jedoch wegen ihres hohen Blutdrucks nicht aufnahm, wurde sie freigelassen und unter Hausarrest gestellt. Später zwang die Polizei ihren Vermieter, den Mietvertrag zu kündigen und sie aus der Wohnung zu werfen.
Am 26. März 2021 suchten ein Richter des Gerichts von Pengzhou und seine Mitarbeiter Nings Wohnung auf, wo er ihren Fall verhandelte und sie zu drei Jahren Haft sowie einer Geldstrafe von 5.000 Yuan (etwa 605 Euro) verurteilte.
Unter dem Vorwand einer „ärztlichen Untersuchung“ ließ das Gericht Ning am 23. August 2021 vorladen. Bei ihrer Ankunft wurde sie verhaftet und direkt in das Gefängnis des Kreises Pi gebracht. Da Ning sich weigerte, ihrem Glauben abzuschwören, verweigerten die Gefängniswärter ihrer Familie Besuche und die Übergabe von Kleidung. Sie durften lediglich einen kleinen Geldbetrag auf ihr Gefängniskonto einzahlen. Vermutlich wurde sie am 22. August 2024 entlassen.
Nach ihrer Rückkehr erfuhr Ning, dass ihr ehemaliger Arbeitgeber, der staatliche Radiosender der Provinz Sichuan, ihre Rente bereits im Sommer 2021 eingestellt hatte, obwohl sie dort jahrzehntelang als Reporterin gearbeitet hatte. Ihre Rentenzahlungen wurden bis heute nicht wieder aufgenommen.
Zuvor war Ning am 27. August 2006 wegen der Verbreitung von Informationsmaterialien über Falun Gong verhaftet worden. Während ihrer Haft im Gefängnis in Pi stellte der Radiosender die Gehaltszahlungen ein. Das Bezirksgericht Wuhou verurteilte sie am 12. Februar 2007 zu drei Jahren Haft. Am 26. Juni desselben Jahres wurde sie in das Gefängnis Yangmahe gebracht.
Früherer Bericht: