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Sich mit ganzem Herzen fleißig kultivieren

30. Januar 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Hunan, China

(Minghui.org) Im April 1996 besuchte ich die Oberschule, als mir ein Mitschüler vom Harbin Institute of Technology einen Brief schrieb. Er erzählte mir, dass er in einer Bibliothek ein Exemplar des Falun-Dafa-Buches Zhuan Falun gesehen habe, das viele Geheimnisse enthülle, und bat mich, es zu suchen.

Als ich eines Nachmittags in meinem Schulwohnheim ein Nickerchen machte, sah ich einen runden Lichtball, der wie die Sonne oder der Mond aussah. Er war so hell, dass ich schnell blinzeln musste. Ich war verwirrt und fragte mich, warum ich diesen Lichtball sah.

An diesem Wochenende besuchte ich meine Patin. Ich wusste, dass sie Falun Dafa praktizierte, und hoffte, dass sie mir meine vielen Fragen beantworten könnte. Sie sagte: „Warte, bis du die Hochschul-Aufnahmeprüfung abgeschlossen hast, dann zeige ich dir das Zhuan Falun. Einer meiner Verwandten hat ein Exemplar. Falun Dafa ist ein wahrhaft hohes Fa.“

Nachdem ich im Juli 1996 die Prüfung abgeschlossen hatte, konnte ich es kaum erwarten, zu meiner Patin zurückzukehren, um endlich das Zhuan Falun zu lesen. Ich las das Buch in einem Zug von Anfang bis Ende durch und hatte das Gefühl, dass es göttliche Geheimnisse enthielt. Zuvor hatte ich einige Artikel über ungelöste Rätsel der Menschheit gelesen und viele Fragen gehabt. Doch nachdem ich das Zhuan Falun gelesen hatte, wurden viele meiner Fragen beantwortet. Zwar gab es noch vieles, was ich nicht verstand, aber immer wenn ich auf ein Problem stieß, fand ich die Antwort im Zhuan Falun

Ich erinnerte mich dann auch an den Tag, an dem ich bei geschlossenen Augen die Sonne und den Mond gesehen hatte.

Der Meister sagt:

„Mancher sagt dann: ,Ich habe die Sonne gesehen. Ich habe den Mond gesehen.‘ In Wirklichkeit hast du weder die Sonne noch den Mond gesehen. Was hast du denn dann gesehen? Eben diesen Kanal.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 74)

Als ich mich mit ganzem Herzen dem Praktizieren widmete, bereitete der Meister einen Kultivierungsweg für mich vor: Ich wurde an der medizinischen Fakultät aufgenommen. Ich lernte fleißig das Fa und praktizierte die Übungen. Meine Routine bestand darin, nach der Mittagspause in mein Zimmer zurückzukehren und eine halbe Stunde lang das Zhuan Falun zu lesen, bevor ich ein Nickerchen machte. Sobald ich einschlief, spürte ich, wie mein Geist blitzschnell davonzog, und ich empfand einen stechenden Schmerz an der Basis meiner Ohren.

Der Meister sagt im Zhuan Falun:

„Manche haben das Gefühl zu reiten. Manche fliegen, manche rennen … “ (ebenda)

Ich erkannte, dass das, was der Meister gesagt hatte, wahr war! Durch kontinuierliches Fa-Lernen traten immer wieder neue Fa-Prinzipien vor mir hervor. Ich dachte: „Oh mein Gott, das sind alles himmlische Geheimnisse – Geheimnisse inmitten von Geheimnissen!“ Meine Freude war unbeschreiblich, weil ich solche tiefgründigen Fa-Prinzipien verstehen konnte!

Ich stand jeden Tag sehr früh auf und blieb lange auf, um zu praktizieren. Ich ging um Mitternacht ins Bett und stand bereits um 3 oder 4 Uhr morgens auf. Ich ging in den Park, um dort die Übungen zu praktizieren, ganz gleich, wie schlecht das Wetter war. Einmal regnete es stark, doch ich hatte nichts dabei, um mich vor dem Regen zu schützen. Noch bevor ich mit den Übungen fertig war, war meine Kleidung trocken. Zu dieser Zeit rezitierte ich den ganzen Tag über das Fa. Ich war vollkommen im Dafa versunken. Wenn ich auf Konflikte stieß, schaute ich nach innen und spürte, dass ich mich schnell erhöhte.

Seit ich mit dem Praktizieren begonnen habe, halte ich mich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und bin ein guter Mensch. In der Schule habe ich nie bei Prüfungen geschummelt. Mehr als zehn Jahre später, bei einem Klassentreffen, erinnerte sich mein Lehrer noch an mich. Ich zweigte Geld aus meinen Lebenshaltungskosten ab, um Mitschülern aus armen Familien bei der Bezahlung ihrer Schulgebühren zu helfen. Als das Personalwohnheim in Brand geriet, war ich der Erste, der zur Stelle war, um das Feuer zu löschen. Oft gab ich Bettlern Geld, während ich selbst nur einfache Mahlzeiten zu mir nahm: zwei gedämpfte Brötchen oder eine Schüssel Nudeln.

Anhaftungen aufgeben

Vielleicht weil ich das Fa fleißig gelernt hatte und mir dadurch eine solide Grundlage geschaffen worden war, war ich in der Lage, das Menschliche zu durchbrechen, als am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa begann.

Als ich mit der Kultivierung begann, hätte ich nie gedacht, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Menschen verfolgen würde, nur weil sie gut sein wollten, indem sie sich an die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – hielten. Nach Beginn der Verfolgung verlor ich den Kontakt zu anderen Praktizierenden und fragte mich, was ich tun sollte.

Ich war Praktikant in einem Krankenhaus. Als ich sah, wie die KPCh Falun Dafa in den Medien verleumdete, wurde mir klar, dass ich mich engagieren, nach Peking gehen und den Menschen sagen sollte, dass Dafa wunderbar ist. Ich war fest davon überzeugt, dass Falun Dafa und der Meister die gerechtesten sind. Ich wusste, dass ich den Kultivierungsstandard noch nicht erreicht hatte, doch ich wollte nach Peking gehen, um den Menschen auf der ganzen Welt zu sagen, dass Dafa wunderbar ist!

Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg. Unterwegs rief ich meine Patin an und erzählte ihr, dass ich nach Peking fahren würde. Sie riet mir davon ab und sagte etwas, das mich davon abhielt. Ich war nicht entschlossen genug und gab meinen Plan auf, das Fa in Peking zu bestätigen. Danach liefen mir die Tränen wie ein Regenguss über das Gesicht. Ich konnte mir nicht erklären, warum.

Viele Jahre später verstand ich: Die Tatsache zu bestätigen, dass Falun Dafa wunderbar ist, ist das Gelübde, das ich vor der Geschichte abgelegt habe. In diesem entscheidenden Moment, als ich es aufgab, meine Mission zu erfüllen, weinte in einer anderen Dimension mein wahres Selbst, das bereits vollendet war! Nach dieser Erfahrung verstand ich, dass ich das Fa als meinen Lehrer nehmen und einen festen Glauben haben sollte. In kritischen Momenten sollte ich mich an den Maßstäben von Dafa messen und meine menschlichen Anhaftungen beiseitelassen. Dies legte ein solides Fundament – danach war ich entschlossen, nach Peking zu gehen, um zu bestätigen, dass Dafa wunderbar ist, und ich reiste zweimal dorthin.

Weil ich zum Platz des Himmlischen Friedens in Peking gegangen war, um das Fa zu bestätigen, wurde ich 11-mal rechtswidrig in Haftanstalten, Gehirnwäsche-Einrichtungen, Drogenrehabilitationszentren und Zwangsarbeitslagern festgehalten. Doch ich hielt weiter an meinem Glauben an Falun Dafa fest und geriet nie ins Wanken, konnte Leben und Tod loslassen und kehrte nach meiner Freilassung zu meinem normalen Leben zurück, wo ich weiterhin die drei Dinge tat.

Nachdem ich aus dem Gefängnis entlassen worden war, ging ich nach Shanghai, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen, und fand dort auch eine Arbeit. Als Praktizierende sind wir, egal wo wir uns befinden, gute Menschen. Ich hielt mich strikt an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Bei der Arbeit war ich nie wählerisch. Ich arbeitete fleißig und gewissenhaft, wurde wiederholt als herausragender Manager ausgezeichnet und für meine außerordentlichen Leistungen belohnt. Auch mein Einkommen stieg stetig. Bei einer unserer Teambildungsaktivitäten sang ich vor den Unternehmensvertretern und meinen Kollegen Dafa-Lieder und klärte sie über die Verfolgung auf. Nach und nach wurde ihnen klar, dass ich Falun Dafa praktiziere.

Bevor ich kündigte, führte ich ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens. Ich machte ihm deutlich, dass Praktizierende sich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verhalten und aufrichtig sind. Während ich ihm die wahren Umstände über Dafa erklärte, machte ich mir keine Sorgen um meine Sicherheit. Am Ende unseres Gesprächs rief er aus: „Sie sind sehr freundlich!“

Ehe ich das Unternehmen verließ, um mein eigenes Geschäft zu gründen, investierte mein ehemaliger Arbeitgeber in andere Mitarbeiter, jedoch nicht in mich. Da ich ein langjähriger Mitarbeiter war, war ich darüber sehr traurig und empfand einen gewissen Groll. Es kam zu einer Reihe von Problemen. Als die Jahresendboni verteilt wurden, gab es einen Teambonus. Unser Team bestand nur aus zwei Personen und unser Teambonus betrug 30.000 Yuan, ca. 4.100 Euro. Ich dachte, wir würden ihn zu gleichen Teilen unter uns aufteilen. Der Vorsitzende sagte jedoch: „Hier sind 5.000 Yuan (ca. 675 Euro) für Sie.“

Obwohl ich kein Wort sagte, hatte ich gemischte Gefühle. Ich dachte: „Von den 30.000 Yuan Bonus hätte ich 15.000 Yuan, ca. 2.050 Euro, erhalten sollen, doch ich bekam nur 5.000 Yuan. Sie hatten mir das abgezogen, was mir zustand, und damit noch eins draufgesetzt.

Als ich nach innen schaute, erkannte ich, dass ich immer noch eine Anhaftung an Eigeninteresse hatte. Ich sagte mir: „Ich bin ein Praktizierender, ich sollte große Nachsicht zeigen.“ Dafa hat mir Kraft gegeben. Ich ließ meinen Groll los und hasste niemanden mehr, sondern war voller Barmherzigkeit.

Sich fleißig kultivieren und die Tatsachen erklären

Ich hatte eine Idee: Ich wollte nach Hause zurückkehren, um den Menschen die Fakten über die Verfolgung zu erklären und meine Mission als Praktizierender zu erfüllen.

Ich gründete meine eigene Firma. Anfangs hatte ich Bedenken, dass die Arbeit für meine Firma meine Fähigkeit beeinträchtigen könnte, die wahren Umstände zu erklären. Durch intensives Fa-Lernen und insbesondere durch die Ermutigung anderer Praktizierender begannen wir, den Menschen im persönlichen Gespräch die Fakten zu erklären und ihnen dabei zu helfen, ihre Mitgliedschaft in der KPCh aufzugeben. Solange wir den Wunsch haben, den Menschen die Tatsachen zu erklären, hilft uns der Meister dabei. So traf ich immer wieder Menschen, die bereit waren, sich die Tatsachen anzuhören.

Ein anderer Praktizierender und ich hatten gerade gegessen, als wir einer Frau begegneten, die in die Lobby kam, um sich vor dem Regen zu schützen. Wir klärten sie über die Fakten auf und halfen ihr, aus der KPCh auszutreten. Zuvor hatte ich bereits mit ihr und ihrem Mann über Falun Dafa gesprochen, doch sie waren nicht bereit gewesen, aus der KPCh auszutreten. Als ich sie wiedersah, hatte ich das Gefühl, dass dies vom Meister arrangiert worden war. Dieses Mal akzeptierte sie unsere Worte und erklärte sich bereit, aus der KPCh und ihren Unterorganisationen auszutreten. Sie ging nach Hause und kam mit ihrem Mann zurück, dem wir auch zum Austritt verhalfen.

Nachdem eine ältere Dame, sie war in den 80ern, die Wahrheit über Falun Dafa erfahren hatte, begann sie zu praktizieren. Sie war sehr fleißig in ihrer Kultivierung. Sie erzählte mir, dass mein freundliches Verhalten ihr Vertrauen in mich geweckt habe. An diesem regnerischen Tag hielt ich ihr den Regenschirm, um ihr beim Heimweg zu helfen. Sie sagte: „Sie sind eine Führungskraft und dennoch so freundlich.“ Ich erzählte ihr, dass ich Falun Dafa praktizieren würde, und bat sie, sich daran zu erinnern: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“. Das könne ihr helfen, Gefahren zu vermeiden und gesegnet zu sein. Ich gab ihr auch ein Exemplar des Zhuan Falun. Sie war sehr aufrichtig und praktizierte von ganzem Herzen.

Unsere Mission ist großartig und historisch, daher gibt es keinen Grund, die Lebewesen nicht zu erretten. Wir sollten unsere aufrichtigen Gedanken, die aus dem Dafa gewonnene Weisheit und jede Gelegenheit nutzen, um dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu erretten. Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen auf uns warten. Nur wenn ich in meiner Kultivierung fleißig bin, kann ich den Meister bei seinen Bemühungen, die Lebewesen zu erretten, nicht im Stich lassen. Erst wenn ich mich ernsthaft kultiviere, ist es mir möglich, das Vertrauen, das die Lebewesen in mich setzen, nicht zu enttäuschen.