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Australien: „Ein friedlicher Widerstand gegen die Tyrannei“ – Würdigung der 460 Millionen Austritte aus Chinas KP-Organisationen

1. Oktober 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten

(Minghui.org) Praktizierende veranstalteten kürzlich zwei Aktionen, um Falun Gong vorzustellen und die mehr als 460 Millionen Chinesen zu würdigen, die ihre Mitgliedschaft in den Organisationen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) aufgegeben haben. Zu den Aktivitäten gehörten ein Marsch am 24. September und eine Kundgebung am 26. September. Als Passanten erfuhren, dass die KPCh Falun Gong seit 27 Jahren verfolgt, unterzeichneten viele von ihnen Petitionen, die ein Ende der eklatanten Menschenrechtsverletzungen fordern.

Kundgebung in Sydney

Die Kundgebung fand am 26. September vor dem Rathaus in Sydney statt – unterstützt durch Auftritte der Tian Guo Marching Band, während Praktizierende ihr Anliegen mit Transparenten kundtaten.

Passanten bleiben stehen, um sich über Falun Gong und die Unterdrückung durch die KPCh zu informieren (Minghui.org)

Passanten unterschreiben Petitionen, die ein Ende der Verfolgung fordert (Minghui.org)

Eine der Botschaften auf den Transparenten lautete: „460 Millionen Chinesen sind aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten“. Die Praktizierenden zeigten ihre Transparente entlang des Gehweges der George Street. Viele Passanten lasen sie und hörten sich die Kundgebung an.

Die Tian Guo Marching Band tritt bei der Kundgebung auf (Minghui.org)

Mehrere Gäste sprachen auf der Kundgebung und dankten den Falun-Gong-Praktizierenden dafür, dass sie die Menschen über die Unterdrückung und den bösartigen Charakter der KP Chinas aufklären. Sie erklärten, diese Bemühungen hätten immer mehr Chinesen zu einem spirituellen Erwachen geführt.

„Ein friedlicher Widerstand gegen die Tyrannei“

Yang Yifei, Sprecherin des Servicezentrums „Austritt aus der KPCh“ in Sydney, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)

„Der Austritt aus der KPCh ist eine Bewegung des spirituellen Erwachens für das chinesische Volk und die bislang größte friedliche, gewaltfreie Graswurzelbewegung gegen die Tyrannei der KPCh“, so Yang Yifei, Sprecherin des Servicezentrums für den Austritt aus der KPCh in Sydney, auf der Kundgebung.

Die Welle der Austritte begann nach der Veröffentlichung des Buches Neun Kommentare über die Kommunistische Partei im Jahr 2004. „Dieses Buch enthüllt den Aufstieg der KPCh zur Macht, ihre bösartige Natur und ihre lange Geschichte des Tötens. Es ist online kostenlos in 16 Sprachen verfügbar, darunter Englisch und Chinesisch“, fuhr sie fort.

Nach der Veröffentlichung der Neun Kommentare verbreiteten Falun-Gong-Praktizierende sowohl elektronische als auch gedruckte Ausgaben des Buches in China und auf der ganzen Welt. Die Menschen konnten so die wahre Geschichte der KPCh erfahren. Indem sie ihren Austritt erklärten, befreiten sich die Chinesen von der Indoktrination und Kontrolle durch die KPCh. „Tatsächlich haben unzählige Falun-Gong-Praktizierende in China ihre Freiheit und viele sogar ihr Leben verloren, nur weil sie diese Wahrheit mit anderen Menschen teilten“, erklärte Yang.

Sie betonte, dass die KPCh nicht mit China gleichzusetzen sei. „Immer mehr erwachte Chinesen entscheiden sich für den Austritt aus der KPCh. Dies ist keine politische Bewegung. Im Gegenteil, es ist ein friedlicher Widerstand gegen die Tyrannei“, fügte Yang hinzu. „Es ist der Ruf der Menschen nach einer Rückkehr zum normalen Leben und nach Freiheit, Sicherheit und Demokratie.“

Bewunderung für die Falun-Gong-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht

Feng Chongyi, China-Experte und außerordentlicher Professor für Chinastudien an der Universität für Technologie in Sydney (Minghui.org)

Feng Chongyi, China-Experte und außerordentlicher Professor für Chinastudien an der Universität für Technologie in Sydney, sagte zu den Falun-Gong-Praktizierenden auf der Kundgebung: „Ich bewundere zutiefst Ihre Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Die KPCh verfolgt Sie seit 27 Jahren auf brutale Weise. Doch der einzige Grund für Ihre Verfolgung ist, dass Sie Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht praktizieren.“

Er betonte, dass diese Prinzipien kostbar seien und es kaum vorstellbar sei, dass ein Mensch dafür verfolgt werde, weil er solche Werte schätze. „Ihr Mut, Ihre Beharrlichkeit und Ihre enormen Opfer haben die ganze Welt wachgerüttelt. Die Menschen haben das wahre Gesicht der KPCh durchschaut und ihre böse Natur erkannt“, so Feng.

Ganesh Locke, der ehemalige Kandidat für die Parlamentswahl, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)

In seiner Rede bekundete Ganesh Locke, ehemaliger Kandidat für die Parlamentswahl, den Falun-Gong-Praktizierenden seine große Bewunderung für ihren Mut und ihre Entschlossenheit.

Praktizierende verteidigen Gerechtigkeit und Menschenwürde und leisten Widerstand gegen die bösartigen Verbrechen der KPCh. Er erwähnte, es sei großartig, dass inzwischen mehr als 460 Millionen Menschen aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten sind: „Herzlichen Glückwunsch, gut gemacht!“

„Der Austritt aus der KPCh rettet die Seelen der Chinesen“

Yuan Hongbing, ehemaliger Rechtsprofessor an der Universität Peking (Minghui.org)

„Die Bewegung des Austritts aus der KPCh rettet tatsächlich die Seelen des chinesischen Volkes. Die heutige Welle von Austritten aus der KPCh gleicht einem vom Göttlichen ausgehenden Trend und ist unaufhaltsam“, erklärte Yuan Hongbing, ehemaliger Rechtsprofessor an der Universität Peking, in seiner Rede.

Er führte an, dass einige Tage zuvor in Sydney eine internationale Konferenz zur Organtransplantation stattgefunden habe. „Die Organtransplantation ist ein gewaltiger Fortschritt für die Wissenschaft im Bereich der Humanmedizin. Sie hätte ein Segen für die menschliche Gesellschaft sein sollen, doch eines der größten Übel der Tyrannei der KPCh ist ihre Fähigkeit, jedes edle und fortschrittliche Unterfangen in ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verwandeln. Genau das ist bei der Organtransplantation der Fall.“

Die KPCh begeht Völkermord an Falun-Gong-Praktizierenden. Yuan erklärte, eines der entsetzlichsten Verbrechen in diesem Zusammenhang sei der groß angelegte Organraub bei lebenden Falun-Gong-Praktizierenden zu Profitzwecken. Unter der tyrannischen Herrschaft der KPCh habe sich der Organraub zu einer kriminellen Industrie entwickelt.

„Seit mehr als 20 Jahren machen Falun-Gong-Praktizierende die Verbrechen der KPCh gegen die Menschlichkeit – wie etwa den Organraub an Lebenden – durch Aufklärungsarbeit weltweit bekannt. Nach jahrelangen Bemühungen sind die Verbrechen der KPCh nun endlich vor der internationalen Gesellschaft offengelegt worden“, fuhr Yuan fort. „Wenn die Tyrannei der KPCh zusammenbricht, werden die Menschen den Falun-Gong-Praktizierenden zweifellos dafür danken, dass sie die Menschheit auf die unmenschliche Katastrophe des Organraubs aufmerksam gemacht haben. Gerade weil die Falun-Gong-Praktizierenden seit über 20 Jahren beharrlich Aufklärungsarbeit leisten und die bösartige Natur der KPCh entlarven, finden immer mehr Chinesen zu einem spirituellen Erwachen.“

Ein Akt zur Wahrung von Freiheit, Gewissen und persönlicher Würde

Ji Yichen, ein Vertreter der „China Democratic Progressive League“, schilderte seine Erfahrungen beim Austritt aus dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren – zwei Unterorganisationen der KPCh. „Ich wusste schon in sehr jungen Jahren von Falun Gong und lernte auch die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht kennen, die Falun Gong vertritt. Meiner Meinung nach sind Aufrichtigkeit, Freundlichkeit und Toleranz Werte, die Respekt verdienen. Doch seit vielen Jahren werden Falun-Gong-Praktizierende aufgrund ihres Glaubens verfolgt“, erinnerte er sich.

Da er während seines Lebens in China keine andere Wahl hatte, als den Organisationen der KPCh beizutreten, beschloss er, seinen Austritt aus diesen zu erklären. „Dies ist das erste Mal, dass ich aus eigenem Willen einen Schlussstrich zwischen mir und der Tyrannei der KPCh gezogen habe. Es ist ein Bekenntnis zu Freiheit, Gewissen und persönlicher Würde“, verkündete Ji.

In seiner Rede gratulierte Mehmet Celepci, Sekretär und Sprecher der Australischen Uigurischen Vereinigung, den Chinesen, die sich für einen Austritt aus der KPCh entschieden haben, und rief weitere Menschen dazu auf, ihre Mitgliedschaft in den Organisationen der KPCh aufzugeben. Er bezeichnete die KPCh als ein unmenschliches System, das nicht der menschlichen Natur entspreche.

Ein großartiger Marsch

Am 24. September veranstalteten Falun-Gong-Praktizierende aus Sydney, Melbourne und anderen Orten einen großen Marsch im Stadtzentrum von Sydney, um den Austritt von mehr als 460 Millionen Chinesen aus der Kommunistischen Partei Chinas und der ihr angeschlossenen Organisationen zu feiern.

Falun-Gong-Praktizierende marschieren durch die Innenstadt, um den Austritt von mehr als 460 Millionen Chinesen aus der KPCh und der ihr angeschlossenen Organisationen zu feiern (Minghui.org).

Angeführt von der Tian Guo Marching Band begann der Marsch im Belmore Park im Zentrum Sydneys, führte durch das Geschäftsviertel und endete in Chinatown. Die Veranstaltung zog zahlreiche Schaulustige an, die stehenblieben, um zuzusehen und sich über Falun Gong sowie die Verfolgung zu informieren. „Eure Parade ist großartig! Jeder weiß von der unterdrückerischen Lage in China; ich bewundere euren Mut sehr“, so der Kommentar eines chinesischen Einwohners.

Julia Griffin (Minghui.org)

Julia Griffin blieb stehen, um sich die Parade der Praktizierenden anzusehen. Sie sagte zu ihrer Freundin, dass diese Menschen in China verhaftet und verschwinden würden, wenn sie so etwas dort täten. Julia stand am Straßenrand und klatschte ununterbrochen Beifall, während ihr Tränen in die Augen traten.

Sie erzählte, dass sie Chinesen dazu ermutige, aus der KPCh auszutreten: „Ich fühle mich mit ihnen solidarisch. Ich empfinde mit ihnen mit. Sie sind sehr mutig. Nichts wird sich ändern, wenn niemand aufsteht.“

Julia erklärte, sie sei 19 Jahre alt gewesen, als sich das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in China ereignete. „Ich war damals Studentin, und wir hier [in Australien] waren unglaublich wütend darüber“, fuhr sie fort. „Jahrzehnte sind vergangen und die Verfolgung, die heute in China stattfindet, ist schlicht unfassbar – Menschen werden beseitigt, nur weil sie ihre Meinung äußern. Ihre Familien werden verfolgt und getötet. Hinzu kommen Organraub, die Unmöglichkeit, den eigenen Glauben frei zu praktizieren, und Inhaftierungen allein wegen der Ausübung von Falun Gong.“

„Ich glaube daran, dass jeder eine Stimme haben sollte. Ohne das ist die Welt nicht frei“, fügte sie hinzu.

Kelly (Minghui.org)

Kelly sagte: „Der Marsch war wunderbar, sehr friedlich. Die Polizei meinte, er sei sogar zu friedlich gewesen – es gab überhaupt keine Gewalt. Es war ein sehr guter, sehr friedlicher Protest.“

Eine weitere Passantin namens Madison sagte, nachdem sie der Parade zugeschaut hatte: „Das war ja fantastisch, die Musik war großartig und die visuelle Gestaltung war beeindruckend. Ich fand es unglaublich!“

Sie erwähnte, dass ihr die Verfolgung, der Falun Gong ausgesetzt ist, bekannt sei, und fügte hinzu: „Es ist schrecklich. Ich glaube, jeder hat das Recht auf seine eigenen Überzeugungen. Ich hoffe, dass die Menschen in China Zugang zu solchen Informationen erhalten und verstehen können, was vor sich geht. Ich hoffe, dass sie wahre Freiheit erlangen können.“