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Falun Dafas göttliche Kraft immer wieder erfahren

1. Oktober 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich kam erst wenige Monate, bevor Jiang Zemins Clique und die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die brutale Verfolgung begannen mit Falun Dafa in Kontakt. Der einzige Grund, warum ich in den vergangenen 27 Jahren lernen konnte, mich stetig weiterzuentwickeln und mich zu verbessern, liegt allein in der beständigen Stärkung und dem Schutz durch Meister Li. Als ich genau das tat, was er von den Praktizierenden verlangt, und die Anforderungen von Dafa auf jeder einzelnen Stufe erfüllte, offenbarte er mir immer wieder die göttlichen Kräfte von Falun Dafa. Die Gehirnwäsche und Verfolgung wurde aufgelöst

Im Jahr 2002, etwa im Sommer oder Herbst, wurden eine Mitpraktizierende und ich in ein berüchtigtes Zwangsarbeitslager gebracht. Die Gefängniswärter wollten uns zwingen, das Praktizieren von Falun Dafa aufzugeben und ihnen als Helfer bei der Verfolgung zu dienen. Zuvor waren bereits Mitpraktizierende von Personen, die in diesem Zwangsarbeitslager „umerzogen“ worden waren, zur Aufgabe ihres Glaubens gebracht worden.

Während des Transports zum Zwangsarbeitslager waren wir mit einer Handschelle aneinandergekettet. Wir hielten uns mit den freien Händen fest und ermutigten uns gegenseitig, standhaft zu bleiben. Bei unserer Ankunft wurden wir getrennt. Obwohl ich damals angespannt war und das Gefühl hatte, allein in eine Höhle des Tigers zu gehen, wusste ich, dass der Fashen des Meisters über uns Schülern wachte und niemand uns etwas antun konnte.

Eine Gruppe nach der anderen, die andere Praktizierende zur Aufgabe ihres Glaubens gebracht hatten, kam auf mich zu. Als ich hörte, wie sie den Meister und Dafa verleumdeten, versuchte ich zunächst, mit ihnen zu diskutieren. Sie bedrängten mich den ganzen Vormittag. Als ich meine Streitlust, meine schlechten Gedanken und andere menschliche Anschauungen erkannte, änderte ich meine Haltung und bat den Meister, meine aufrichtigen Gedanken, Worte und Taten zu stärken.

Beim Mittagessen kamen wieder einige dieser „Umerzogenen“. In dieser Zeit kam eine junge Frau herein. Sie sagte mir leise, dass sie gegen ihren Willen „umerzogen“ worden sei und zu Hause weiter praktiziere. Doch kurz darauf wurde sie von den anderen „Umerzogenen“ hinausgedrängt.

Am Nachmittag kam eine andere Person. Sie behauptete, mehr als 200 Falun-Dafa-Praktizierende „umerzogen“ zu haben. Ich bat den Meister, meine aufrichtigen Gedanken zu stärken, damit sie ihren Mund, der von den bösartigen Mächten benutzt wurde, nicht weiter öffnen konnte. Nach einer Weile bekam sie Beschwerden im Hals. Den ganzen Nachmittag über dauerte der Kampf zwischen Gut und Böse an. Wenn ich nicht sprach, sandte ich aufrichtige Gedanken aus. Gleichzeitig war ich fest davon überzeugt, dass der Meister sie retten würde und dass sie an diesem Abend eine Veränderung erfahren würde.

Am Abend wollte die Polizei nicht aufgeben. Sie vereinbarte mit den Verantwortlichen des Zwangsarbeitslagers, dass sie am nächsten Tag wiederkommen würde. Die Polizei organisierte einen Häftling, der wegen Betrugs inhaftiert war, und versuchte, ihn dazu einzusetzen, mich zu beeinflussen.

An dieser Stelle möchte ich der Mitpraktizierenden F danken, die im Gefängnis das Dafa erhalten hatte. Als sie bemerkte, dass dieser wegen Betrugs inhaftierte Häftling mich störte, wies sie ihn zurecht. F half mir dabei, die Störung zu beseitigen. Ich wagte es nicht, auch nur im Geringsten nachzulassen. Abgesehen davon, dass ich nach innen schaute, rezitierte ich ununterbrochen das Fa und sandte über längere Zeit aufrichtige Gedanken aus. Als ich am nächsten Morgen wieder ins Zwangsarbeitslager gebracht wurde, erlaubten die Verantwortlichen mir nicht mehr, mit den dortigen Personen in Kontakt zu kommen. Die Polizei war wütend, machte mir heftige Vorwürfe und brachte mich anschließend wieder weg.

Im tiefsten Innern war ich dem Meister dankbar, dass er diese Prüfung für mich aufgelöst hatte. Gleichzeitig war ich ihm auch dankbar, dass ich während meiner illegalen Inhaftierung im Untersuchungsgefängnis die Gelegenheit bekommen hatte, das Buch Essentielles für weitere Fortschritte II zu lernen. Nachdem ich illegal zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden war, wurde ich in ein anderes Untersuchungsgefängnis gebracht und dort verfolgt. Eine Mitpraktizierende sagte, sie habe das Zhuan Falun mehr als hundertmal gelernt. Ich beneidete sie sehr, denn im Vergleich zu ihr war der Abstand bei mir viel zu groß. Damals wusste ich auch noch nicht, wie ich die Verfolgung ablehnen sollte.

Obwohl ich damals nur wenig Fa gelernt hatte, gab mir der Meister während der fast sechs Monate im Untersuchungsgefängnis die Gelegenheit, einige der Schriften aus Essentielles für weitere Fortschritte II auswendig zu lernen. Dadurch stärkte er meine aufrichtigen Gedanken, standhaft am Dafa festzuhalten.

Ich folgte den Anforderungen des Dafa und lehnte die Gehirnwäsche der alten Mächte ab. Es dauerte nur einen Tag, bis der Meister für seine Schülerin die bösartige Verfolgung durch die Gehirnwäsche beendete. So durfte ich die göttliche Kraft der folgenden Worte selbst erleben:

„Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 36).

Das Böse wurde aufgelöst

Während meiner illegalen Inhaftierung im Gefängnis wurden Falun-Dafa-Praktizierende mit grausamsten Foltermethoden gequält. Die Praktizierenden schrieben dem Gefängnisdirektor, den Leitern der Abteilungen und den Gefängniswärtern Briefe, in denen sie sie dazu aufforderten, Gutes zu tun. Wir erklärten ihnen auch persönlich die wahren Umstände. Doch die grausamen Folterungen gingen weiter. Wenn Mitpraktizierende gefoltert wurden, konnten andere Mitpraktizierende und ich weder essen noch schlafen.

Zu Beginn der Verfolgung war die Grundlage vieler Mitpraktizierender beim Fa-Lernen noch nicht so solide wie heute. Sie hielten an ihren eigenen Vorstellungen fest und waren davon überzeugt, dass sie im Recht waren. Auch ich selbst war damals sehr stark in dieser Haltung gefangen und geriet deshalb häufig mit den Mitpraktizierenden in Meinungsverschiedenheiten. Einige von uns wurden gefoltert, während andere sogar über diejenigen klagten, die gefoltert wurden. Die Distanz zwischen den Mitpraktizierenden war sehr groß. Wir konnten kein einheitliches Ganzes bilden und gaben dem Bösen dadurch eine Möglichkeit, diese Situation auszunutzen.

Ich dachte über die Lehre des Meisters nach und beschloss, entsprechend seinen Anforderungen stillschweigend zu ergänzen und für Harmonie zu sorgen. Auch wenn ich mit einigen der von Folter betroffenen Mitpraktizierenden nicht derselben Meinung war, durfte das Böse sie dennoch nicht auf diese Weise grausam verfolgen. Wir sind alle Schüler des Meisters, wir sind alle Dafa-Schüler.

Nachdem ich mich mit einigen Mitpraktizierenden darüber ausgetauscht hatte, kamen wir zu dem gemeinsamen Verständnis, dass wir nicht tatenlos zusehen durften, wenn Mitpraktizierende verfolgt wurden. Einige traten aus Protest in Hungerstreik. Andere warfen Beschwerde- und Anklageschreiben in die Briefkästen der Gefängnisdisziplinarkommission, der im Gefängnis stationierten Staatsanwaltschaft und des Gefängnisdirektors. Wieder andere gingen persönlich dorthin, um die wahren Umstände zu erklären.

Ich wollte den Leiter dieser Abteilung, seinen Stellvertreter und die Gefängniswärter, die an der Folterung von Falun-Dafa-Praktizierenden beteiligt waren, direkt anzeigen. Damals war der Druck sehr groß. Allein der Gedanke daran, die Täter direkt anzuzeigen, löste alle möglichen negativen Gedanken aus. Schließlich fasste ich mir ein Herz, ließ die Angst vor dem Tod los und hielt unbeirrt an einem Gedanken fest: Ein Beschwerdeschreiben zu verfassen bedeutet, das Böse aufzulösen und Lebewesen zu erretten.

Als ich das Beschwerdeschreiben direkt der Leiterin der Abteilung übergab, hielt sie den Kopf hoch und trat äußerst arrogant auf. Während sie das Schreiben las, sandte ich ununterbrochen aufrichtige Gedanken aus. Nach einer Weile kam sie wieder heraus. Ihr Kopf war gesenkt und sie wirkte niedergeschlagen. Ich wusste, dass der Meister das Böse hinter ihr aufgelöst hatte. In diesem kurzen Augenblick durfte ich erneut die göttliche Kraft des Dafa erfahren: „Die Kultivierung hängt von einem selbst ab und die Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ Und tatsächlich: Die Gefängniswärter teilten den Häftlingen mit, dass sie solche Foltermethoden künftig nicht mehr anwenden würden.

Die Mitpraktizierenden hatten zusammengewirkt und ein Ganzes gebildet. Dadurch konnte der Meister das Böse, das die Gefängniswärter kontrollierte, auflösen. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich einige Jahre später das Gefängnis verließ, wurden in anderen Abteilungen weiterhin grausame Foltermethoden gegen Falun-Dafa-Praktizierende eingesetzt. In dieser Abteilung jedoch wurden solche grausamen Foltermethoden nie wieder gegen Mitpraktizierende angewendet.

Dankbar dafür, aus dem Fa-Lernen ausgeschlossen worden zu sein

In den 26 Jahren meiner Kultivierung gab es Momente, in denen ich bei Konflikten mit Mitpraktizierenden meine Xinxing nicht bewahren konnte. Gleichzeitig habe ich einen schmerzhaften Prozess durchlaufen, in dem ich meine Anhaftungen losgelassen habe.

Vor mehr als zehn Jahren, nachdem ich die ungerechte Haft und Verfolgung beendet hatte und nach Hause zurückgekehrt war, reichte mir eine Mitpraktizierende die Hand und nahm mich zu einer Fa-Lerngruppe mit. Sie sagte, dass die Mitpraktizierenden dort sehr fleißig seien und mir helfen könnten, aus meiner schwierigen Situation herauszukommen. Wir kamen etwas früher an. Ich unterhielt mich eine Weile mit der Mitpraktizierenden Jia. Nach und nach kamen die anderen dazu. Da sagte Jia zu mir: „Du kannst jetzt gehen, wir wollen mit dem Fa-Lernen anfangen.“

Ich war sehr überrascht. Jia hatte mich ohne jede Umschweife hinausgeschickt. Mit schweren Schritten verließ ich Jias Wohnung. 

Dieses Gefühl war wirklich so, wie es im Fa heißt:

„Hundert Bitternisse gleichzeitig herabfallen“ (Das Herz leiden lassen, 17.12.1976, in: Hong Yin I)

In den ersten Monaten, nachdem ich in das Versteck des Bösen verschleppt und dort verfolgt worden war, konnte ich am Dafa festhalten. Das hatte zu einem großen Teil mit meiner Loyalität und meinem Sinn für Gerechtigkeit als Mensch zu tun. Damals dachte ich, dass ich den Meister nicht verraten dürfe und dass man als Mensch sein Gewissen nicht verkaufen dürfe. In dieser Hinsicht hatte ich sehr von der traditionellen chinesischen Kultur profitiert, die mich seit meiner Kindheit geprägt hatte.

Als ich klein war, gab es noch keinen Strom. Im Schein einer Öllampe erzählte mein Vater uns Geschwistern und den Kindern aus der Nachbarschaft Geschichten, die über Generationen hinweg überliefert worden waren. Aus diesen Geschichten lernte ich viele Grundsätze darüber, wie man sich als Mensch verhalten sollte.

Da ich das Dafa erst spät erhalten hatte, hatte ich vor meiner Verschleppung viele Vorträge des Meisters noch nicht gelesen. Manche Schriften hörte ich zum ersten Mal während meiner Verfolgung im Untersuchungsgefängnis, als eine Mitpraktizierende sie auswendig rezitierte.

Nachdem ich aus dem Versteck des Bösen nach Hause zurückgekehrt war, waren aus den einstöckigen Häusern in meiner Umgebung hohe Gebäude geworden. Mein Mann hatte außerdem eine Affäre. Wenn er wütend wurde, beschimpfte er mich und sagte: „Du bist eine Strafgefangene. Du bist eine Strafgefangene.“ Einmal konnte ich meine Xinxing nicht bewahren und stritt mich mit ihm. Daraufhin sagte er mir, dass ich verschwinden solle.

Als ich an jenem Tag Jias Haus verließ, lief ich ziellos umher, traurig und verloren. Bei kaltem Wind und strömendem Regen streifte ich zwischen den fallenden Blättern durch die Straßen. All meine menschlichen Gedanken und Gefühle kamen hoch und ich fühlte mich sehr bitter. Am schlimmsten war, dass ich durch meine Inhaftierung meine sehr gute Arbeitsstelle verloren hatte. Als ich anschließend Gelegenheitsarbeiten annahm, verdiente ich in zwei Tagen nicht einmal 50 Yuan.

Während ich lief, begann ich, nach innen zu schauen. Ich erkannte meine Eitelkeit, meinen Wunsch, mein Gesicht zu wahren, meinen Wunsch nach Ruhm und viele andere Anhaftungen.

Als ich nach Hause kam, lernte ich jeden Tag zwei Lektionen aus dem Zhuan Falun und anschließend Essentielles für weitere Fortschritte. Ich las auch das Buch Falun Gong - Der Weg zur Vollendung und lernte die Schriften und Vorträge des Meisters in der richtigen Reihenfolge. Ich schaute immer wieder nach innen und entdeckte Dutzende menschlicher Anhaftungen.

Als ich mich wirklich erhöhte, ließ Jia durch eine andere Mitpraktizierende ausrichten, dass ich wieder zu ihr nach Hause kommen und dort am Fa-Lernen teilnehmen könne. Ich lehnte dies höflich ab, denn mit der Unterstützung des Meisters hatte mich das Dafa durch diese Prüfung geführt. Nachdem ich alle Vorträge des Meisters in der richtigen Reihenfolge durchgelesen hatte, wurde mein Verständnis des Fa allmählich klarer.

Einmal unterhielt ich mich mit einer Mitpraktizierenden aus einer anderen Region darüber, wie sie die wirtschaftliche Verfolgung ablehnte. Diese Mitpraktizierende verfügte über sehr gute organisatorische Fähigkeiten. Nachdem sie eine Anstellung gefunden hatte, leitete sie zwei Hotels und war jeden Tag sehr beschäftigt. Ich erinnere mich nicht mehr genau an ihre Worte, aber sinngemäß hatte sie einen Gedanken ausgesandt: Sie wollte sowohl genug Geld als auch genug Zeit haben, um Menschen zu erretten. Daraufhin half der Meister ihr, diesen Wunsch zu erfüllen.

Nach diesem Gespräch war ich tief inspiriert. Heute geht es mir finanziell von Tag zu Tag besser. Ich habe tatsächlich meinen Wunsch verwirklicht, genug Geld und genug Zeit zu haben, um die drei Dinge zu tun. Auch mein Mann hat sich verändert.

Damals war ich zwar dankbar dafür, dass Jias „Rausschmiss“ so viele meiner Anhaftungen sichtbar gemacht hatte. Doch auch nach mehr als zehn Jahren waren in meinem Inneren noch immer unterschwelliger Groll und Eifersucht gegenüber Jia vorhanden, die ich nicht losgelassen hatte.

In diesem Jahr begegnete ich Jia erneut. Sie wies mich ohne jede Rücksicht auf meine Unzulänglichkeiten hin. Normalerweise habe ich kaum Kontakt zu ihr. Eine der Dinge, die sie über mich sagte, hatte sie von einer anderen Mitpraktizierenden erfahren. Zunächst versuchte ich, mich zu rechtfertigen. Doch kurz darauf wurde ich plötzlich wach und ermahnte mich selbst: Egal, was Jia sagte, ich musste mit einem demütigen Herzen zuhören.

Nach dieser Begegnung mit Jia schaute ich zu Hause nach innen. Erst da war ich ihr aus tiefstem Herzen dankbar.

Ich erkannte: Vor mehr als zehn Jahren war es nicht Jia, die mich einfach aus ihrer Wohnung hinauswerfen wollte. Es war der Meister, der Jia benutzte, um mir eine gute Gelegenheit zu geben, meine Xinxing zu erhöhen. Wenn Jia mich damals zum Fa-Lernen bei sich behalten hätte, wäre es so gewesen, als hätte mich eine Mitpraktizierende an der Hand durch diese Prüfung geführt. Dass sie mich nicht am Fa-Lernen teilnehmen ließ und mich hinausschickte, war dagegen eine großartige Sache. Dadurch konnte ich unter großen inneren Schmerzen viele menschliche Anhaftungen loslassen. Es war wirklich eine Sache, durch die ich in vielerlei Hinsicht gleichzeitig profitieren konnte.

Die Besonderheit und Schönheit des Nach-innen-Schauens erkennen

Jedes Mal, wenn mich eine Mitpraktizierende auf meine Unzulänglichkeiten hinweist, ist das eine gute Gelegenheit, meine Xinxing zu erhöhen.

Zu Beginn der Verfolgung wurde ich verschleppt und illegal verurteilt. Damals verstand ich die Prinzipien des Fa noch nicht klar und erkannte die Arrangements der alten Mächte an. Im Gefängnis, diesem Versteck des Bösen, entstand eine Distanz zwischen einer Mitpraktizierenden und mir. Egal, was sie tat, ich konnte sie nicht leiden sehen. Sobald ich sah, wie sie sich bei den Gefängniswärtern einschmeichelte, empfand ich Abneigung.

Ich schaute immer wieder nach innen, konnte diese Abneigung aber nicht loslassen. Damals war die Verfolgung sehr grausam. Ich wusste genau, dass ich keine Distanz zu einer Mitpraktizierenden entstehen lassen durfte, aber sobald ich sie sah, fühlte ich mich unwohl.

Eines frühen Morgens, noch bevor ich aufgestanden war, schaute ich nach innen und entdeckte Dutzende Anhaftungen. Besonders deutlich erinnere ich mich an die Neigung zur Schmeichelei und an die Haltung, sich unterwürfig und kriecherisch zu verhalten. Damals wurden diese Gedanken von meiner Arroganz und dem Einfluss der Parteikultur verdeckt. Ich war der Meinung, dass ich in meinem ganzen Leben niemals jemandem geschmeichelt hätte.

Doch dann erinnerte ich mich an einen Traum, den ich einmal gehabt hatte: In einem früheren Leben hatte ich den Kaiser begleitet und viele schlechte Dinge getan. In dieser Rolle war ich sehr gut darin gewesen, anderen zu schmeicheln.

Ich entdeckte viele menschliche Gedanken und bat den Meister im Stillen: „Meister, diese Gedanken gehören nicht zu mir. Ich will sie alle nicht.“ Gleichzeitig sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um diese Anhaftung zu beseitigen.

Ich spürte ganz deutlich, wie ein dunkles, durch Karma gebildetes falsches Ich aus meinem Körper herausfiel. Der Meister hatte es beseitigt. Als ich die Mitpraktizierende danach wieder sah, fühlte ich mich, als wären zwei Fenster in meinem Herzen geöffnet worden. Ich war vollkommen erleichtert, und die dunklen Wolken eines ganzen Tages waren verschwunden.

Vor etwa zehn Jahren erzählte mir die Mitpraktizierende Ye, dass die Mitpraktizierende Bing sich wieder darüber beschwert habe, dass ich dies und jenes schlecht gemacht hätte. Sobald Ye davon erzählte, wollte ich nicht zuhören und wurde wütend. Dies wiederholte sich viele Male, ohne dass ich mich erhöhen konnte.

Ich lernte deshalb mehr das Fa und schaute nach innen. Ich bat den Meister: „Meister, ich werde diese menschlichen Anhaftungen auf jeden Fall loslassen. Bitte stärken Sie mich.“

Nach einiger Zeit hatte ich das Gefühl, dass sich meine Xinxing erhöht hatte, und ging zu Bing nach Hause. Sie machte mir eine ganze Reihe von Vorwürfen. Während sie mich kritisierte, rechtfertigte ich mich nicht, sondern schaute ununterbrochen nach innen. Sobald der Gedanke aufkam, mich verteidigen zu wollen, beseitigte ich ihn sofort. Seitdem habe ich von Ye nichts mehr darüber gehört, dass Bing mit mir unzufrieden sei.

Als ich diesen Erfahrungsbericht für die Fa-Konferenz schrieb, schaute ich nach innen. An jenem Tag hatte Bing einen Grund gehabt, mich zu tadeln. Damals machte ich mir Sorgen, dass sie beim Praktizieren nachlässig geworden war, und wurde deshalb ungeduldig. Als ich mit ihr darüber sprach, war mein Ton von der starken Haltung der Parteikultur geprägt. Ich hatte den Wunsch, sie zu verändern, und wollte ihr meine eigenen Maßstäbe aufzwingen. Mir fehlten Barmherzigkeit und Güte, und dadurch verletzte ich die Mitpraktizierende.

Einmal kam es zu einem Konflikt zwischen Ye und mir. Ich konnte meine Xinxing nicht bewahren und schlug mir selbst zweimal ins Gesicht. Damals fühlte ich mich sehr ungerecht behandelt und dachte, dass ich mich so sehr bemüht hatte, ohne dafür Anerkennung zu bekommen.

Als ich nach Hause kam, schaute ich schmerzhaft und gründlich nach innen. Ich fragte mich, warum ich so impulsiv gewesen war und mich selbst geschlagen hatte.

Noch am selben Abend erkannte ich Dutzende menschliche Anhaftungen, darunter den Gedanken an Selbstmord und die Neigung zur Selbstverletzung, die ich als gewöhnlicher Mensch gehabt hatte. Daraufhin entfernte der Meister viele schlechte Substanzen aus meinem Raumfeld.

In dieser Nacht träumte ich, dass ich über die hohen Gefängnismauern hinausflog. Ich flog frei und immer höher. Das Böse am Gefängnistor war winzig klein. Diejenigen, die Gewehre und Schwerter in den Händen hielten, konnten mich nicht treffen.

Ein anderes Mal kam es zu einem Konflikt zwischen einer Mitpraktizierenden und mir. Ich schaute nach innen und betrachtete die Mitpraktizierende als einen Spiegel, in dem ich mich selbst betrachten konnte. Ich entdeckte meine Angst vor Gesichtsverlust und meine Anhaftung an meinen guten Ruf, meine Neigung, mich geschickt anzupassen, meine Hinterhältigkeit, meine Angst davor, andere vor den Kopf zu stoßen, meinen Wunsch nach Ruhm, Sentimentalität und viele andere menschliche Anhaftungen.

Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass ich die Wurzel noch nicht gefunden und noch nicht gründlich genug nach innen geschaut hatte.

Eine Mitpraktizierende sagte, es könnte die Anhaftung an Heuchelei sein. Ich war erschüttert und sagte: „Die Anhaftung an Heuchelei gehört nicht zu mir. Ich will sie nicht.“ In diesem Augenblick fiel plötzlich etwas von meinem Scheitel bis hinunter zu meinem Herzen ab.

Wenn ein Schüler immer wieder nach innen schaut und sich nach innen kultiviert, wenn er seine Anhaftungen wirklich erkennt und klar unterscheidet, dass diese Anhaftungen nicht sein wahres Selbst sind, beseitigt der barmherzige Meister in einer anderen Dimension einen grauen Berg nach dem anderen. In solchen Momenten spüre ich, wie schlechte Dinge Stück für Stück von meinem Scheitel, meiner Brust und meinem Rücken nach unten fallen.

Die Kultivierung ist wirklich geheimnisvoll und wunderbar: Es gab etwas, das mich störte und immer wieder auftauchte. Ich schaute zwar nach innen, nahm es aber nicht ernst und suchte nicht gründlich genug. Mein falsches Ich täuschte mein wahres Ich.

Als es nach dem chinesischen Neujahr dieses Jahres erneut auftrat, wurde ich plötzlich wach. Ich schaute mehrere Tage lang immer wieder nach innen. Sobald ich eine Anhaftung fand, schrieb ich sie auf. All diese menschlichen Anhaftungen gehören nicht zu mir. Ich will sie nicht.

Jedes Mal, wenn ich nach den Anhaftungen suche, finde ich auch deren Wurzeln: Ruhm, Eigennutz, Gefühle, die Dämon-Natur sowie die Gedanken, nicht Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu kultivieren. Gleichzeitig beseitige ich die verschiedenen Faktoren, die durch die Evolutionstheorie, Atheismus und moderne Anschauungen entstanden waren.

Nachdem ich diese Anhaftungen dieses Mal erkannt hatte, löste der Meister diese Störung auf wunderbare Weise für mich auf. Wenn ich manchmal von Anhaftungen wie Sentimentalität gestört werde, rezitiere ich einen bestimmten Abschnitt aus den Schriften des Meisters. Während ich das Fa rezitiere, beseitigt der Meister diese Anhaftungen für mich.

Ich fragte mich: „Welche Anhaftungen habe ich bis heute noch nicht losgelassen?“

Ich stellte fest, dass ich bei der Erklärung der wahren Umstände einen großen Abstand zu den Mitpraktizierenden hatte. Ich hatte Angst, Schwierigkeiten zu begegnen, neigte dazu, Menschen auszuwählen, und hatte Angst. Gegenüber der Mitpraktizierenden Ye hatte ich Vorurteile und Groll. Ich bestand auf meiner eigenen Meinung und wollte mich selbst bestätigen. Wenn ich mit ihr sprach, war mein Ton hart, überheblich und teilweise ärgerlich. Ich versetzte mich nicht in ihre Lage und betrachtete die Dinge nicht aus ihrer Perspektive. Damit entsprach ich nicht dem Maßstab von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.

Wenn ich noch genauer suche, gibt es eine ganze Reihe menschlicher Anhaftungen, die ich noch nicht losgelassen habe. Eigentlich sollte ich Ye aus tiefstem Herzen dafür dankbar sein, dass sie mir geholfen hat, so viele menschliche Anhaftungen sichtbar zu machen.

An dieser Stelle lege ich meine Hände vor der Brust aneinander und danke jeder Mitpraktizierenden und jedem Mitpraktizierenden, die mir geholfen haben, meine Xinxing zu erhöhen.

Gleichzeitig möchte ich mich bei den Mitpraktizierenden entschuldigen, die ich in der Vergangenheit durch meine von der Parteikultur geprägte Härte, durch Streit und andere Worte verletzt habe: Es tut mir leid. Ich war im Unrecht!

Dankbarkeit für die grenzenlose Gnade des Meisters

Dieses Ereignis liegt mehr als zehn Jahre zurück. Eines Tages fuhr ich in einem Kleinbus. Der Fahrer bog plötzlich scharf ab. Ich hatte keinen sicheren Halt und stürzte kopfüber zwei eiserne Stufen hinunter. Während ich fiel, rief ich in meinem Herzen verzweifelt: „Meister, helfen Sie mir!“

Die Fahrgäste halfen mir auf. Nachdem ich ausgestiegen war, schmerzte mein unterer Rücken so sehr, dass ich nicht laufen konnte. Ich schleppte mich unter Schmerzen einige Schritte weiter. Sofort wurde ich wachsam: „Erkenne ich damit nicht die Verfolgung durch die alten Mächte an? Das ist nicht das Arrangement des Meisters. Mir geht es gut! Ich werde euch Bösen nicht folgen!“

Ich bat den Meister um Unterstützung und ging trotz der immer stärker werdenden Schmerzen schneller. Ich wollte mich einfach nicht auf das Böse einlassen.

Ich bat den Meister, mir Kraft zu schenken, und beschleunigte meinen Schritt, obwohl ich starke Schmerzen hatte. Ich war entschlossen, mich nicht auf den Plan der alten Mächte einzulassen.

Als ich nach oben ging, konnte ich meine Beine nicht richtig anheben. Ich wollte nach dem Geländer greifen. Sobald dieser Gedanke aufkam, lehnte ich ihn sofort ab. Wenn ich mich am Geländer festhielt, würde ich damit nicht anerkennen, dass mein Rücken verletzt war? Wenn es mir gut ging, warum sollte ich dann das Geländer brauchen?

Ich bat den Meister um Unterstützung: „Meister, Ihre Schülerin wird nach oben gehen können.“ Unter der Unterstützung des Meisters schaffte ich es tatsächlich, die Treppe hinaufzugehen.

In dieser Nacht tat mein Rücken beim Liegen auf der Seite sehr weh, auf dem Rücken sogar noch mehr. Je stärker die Schmerzen wurden, desto entschlossener lag ich auf dem Rücken. „Wer Schmerzen hat, bin nicht ich.“

Ich verstärkte mein Fa-Lernen, sandte häufiger aufrichtige Gedanken aus und schaute noch gründlicher nach innen. Ich erledigte meine Hausarbeit wie gewohnt, und mein Mann bemerkte überhaupt nichts.

Das Böse wollte jedoch nicht aufgeben. Nachdem ein Versuch gescheitert war, versuchte es einige Tage später etwas anderes. Eines Nachts, als ich um Mitternacht aufrichtige Gedanken aussandte, wurde ich plötzlich von einer unsichtbaren Kraft aus dem Bett gestoßen. Dabei stieß ich einen Metallstuhl um und schlug mit meinem unteren Rücken auf den Metallstuhl auf. Auch damals entdeckte ich viele menschliche Anhaftungen.

Einige Tage später, nachdem ich gefrühstückt hatte und mein Mann zur Arbeit gegangen war, räumte ich die Wohnung auf. Plötzlich verlor eines meiner Beine jedes Gefühl. Es war wie ein Stück Nudelteig und hatte keinerlei Kraft mehr, mich zu tragen.

Da ich den Meister und das Dafa hatte, geriet ich nicht in Panik. Ich wusste, dass das Böse wieder nur einen Trick versuchte. Ich lehnte das Arrangement der alten Mächte sofort ab: „Das ist eine Illusion. Mir geht es gut!“

Ich stützte meinen Rücken an der Tür ab und streckte das Bein, in dem ich nichts mehr spürte. Dann hob ich das andere Bein an und verlagerte mein gesamtes Gewicht auf das taube Bein.

Im Stillen bat ich den Meister um Hilfe und sandte ununterbrochen aufrichtige Gedanken aus. Nach kurzer Zeit spürte ich, wie der Meister meinem Körper Energie zuführte. Ein starker Energiestrom kam von meinem Scheitel herab und durchströmte meinen ganzen Körper.

„Schwupp“ – plötzlich war mein Bein wieder in Ordnung und ich konnte es wieder spüren.

In diesem Augenblick durfte ich die göttliche Kraft des Dafa erfahren. Ich war unbeschreiblich glücklich. Worte können nicht ausdrücken, wie dankbar ich dem Meister war. Ebenso wenig kann ich mit menschlichen Worten die grenzenlose Gnade des Meisters in Worte fassen!

In jenen Jahren wurde ich manchmal nachts von bösen Wesen aus einer anderen Dimension gestört, wenn ich wenig Fa gelernt hatte, unter großem Druck stand oder beim Praktizieren nachgelassen hatte. Jedes Mal sandte ich sofort aufrichtige Gedanken aus, um das Böse zu beseitigen.

Eines Nachts strömte das Böse aus einer anderen Dimension wie eine Flut herein. Mein ganzer Körper fühlte sich an, als wäre er festgesetzt worden. Ich konnte mich nicht bewegen und auch keinen Laut von mir geben. Damals hatte ich das Gefühl, dass sich das, was geschehen wäre – wenn das Böse Erfolg gehabt hätte – im menschlichen Körper sehr wahrscheinlich als die Erscheinung eines Schlaganfalls gezeigt hätte.

Mit einem schwachen Gedanken lehnte ich dies ab und bat den Meister, mich zu retten. Verzweifelt kämpfte ich darum, im Inneren still das Mantra der aufrichtigen Gedanken zu sprechen:

„Das Fa berichtigt den Kosmos; das Böse vollständig vernichtet.“ (Die zwei Handgesten für das Aussenden der aufrichtigen Gedanken (Fa Zheng Nian), in: Essentielles für weitere Fortschritte II)

Mit Unterstützung des Meisters wurden meine aufrichtigen Gedanken allmählich stärker. Mein Körper konnte sich wieder bewegen. Ich sandte ununterbrochen aufrichtige Gedanken aus und beseitigte alles Böse in anderen Dimensionen, das meinen Körper verfolgte. Einige üble Elemente wurden vernichtet, andere verschwanden wie eine zurückweichende Meeresflut. In dieser Nacht hat der Meister mich erneut gerettet.

Ich danke dem Meister für seine unermessliche Barmherzigkeit und seine grenzenlose Gnade!