(Minghui.org)
Seien Sie gegrüßt, barmherziger, großartiger Meister!Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!
Ich bin eine junge Dafa-Praktizierende und kultiviere mich seit meiner Kindheit gemeinsam mit meiner Mutter. Als ich zehn Jahre alt war, mussten wir wegen der Verfolgung von Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas Peking verlassen und kamen nach London. In diesem freien Land hielten wir weiterhin standhaft an unserem Glauben an Dafa fest. Ich wuchs glücklich im Licht des Fa auf und wurde von einer kleinen zu einer jungen Dafa-Praktizierenden. Der Meister und Dafa haben mir unermesslich viel gegeben. Ich empfinde es als großes Glück, mit dem Fa zu verschmelzen und ein Teilchen von Dafa sein zu dürfen. Es ist eine ewige Ehre und Herrlichkeit für mein Leben. Dass ich nach dem leidvollen Warten in unzähligen Wiedergeburten über Millionen von Jahren in diesem Leben das Fa erhalten, mein vorgeschichtliches Gelübde erfüllen und den Weg zurück zum Ursprung und zum Wahren gehen kann, verdanke ich dem unermesslich barmherzigen Arrangement des Meisters.
Es erfüllt mich mit tiefer Traurigkeit, wenn die Kommunistische Partei Chinas und die ihr unterstehenden Medien den Meister, Falun Dafa sowie Dafa-Projekte wie Shen Yun Performing Arts schamlos verleumden und angreifen. Der Meister hat Dafa gelehrt, ohne dafür auch nur einen Cent zu verlangen, und uns angeleitet, durch das Befolgen der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu guten Menschen zu werden – zu Menschen, die einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Hunderte Millionen Menschen haben körperlich und geistig von diesem Glauben profitiert. Warum also kommt es zu solch bösartigen und abscheulichen Verleumdungen? Angesichts dieser Unruhen möchte ich meine persönlichen Kultivierungserfahrungen mitteilen, um die Schönheit und Größe von Falun Dafa zu bestätigen.
Ich begann meine Kultivierung im Dafa gemeinsam mit meiner Mutter, als ich noch sehr jung war. Jeden Tag tauchte ich in das Fa ein, mein Leben war friedvoll und erfüllt. Als ich sieben Jahre alt war, wurde meine Mutter, eine Rechtsanwältin, jedoch unrechtmäßig für zwei Jahre ins Frauenzwangsarbeitslager Peking gesperrt. Während dieser zwei Jahre verlor ich ohne meine Mutter und ohne die Anleitung des Dafa das Interesse am Lernen und war geradezu besessen davon, jeden Tag fernzusehen. Wegen dieser Fernsehsucht baute mein Vater das Fernsehgerät dreimal auseinander.
Als ich zehn Jahre alt war, mieteten Polizisten in Zivil die Wohnung gegenüber von unserem Haus und überwachten unsere Haustür rund um die Uhr. Infolgedessen waren wir gezwungen, aus China und der Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas ins Vereinigte Königreich zu fliehen.
Zu dieser Zeit war mein Englisch sehr schlecht. Meine Leistungen in Englisch lagen jahrelang bei etwas über 60 Punkten (Note „Bestanden“ in China). Aufgrund der Sprachbarriere fiel es mir schwer, mich einzuleben und Freunde zu finden. Deshalb begann ich, viel Zeit im Internet zu verbringen. Damals war ich gerade in die Mittelstufe gekommen. Weil ich ständig mit dem Internet in Berührung kam, nahm ich unbewusst viele schlechte Faktoren, Anschauungen und Substanzen von dort auf.
Je mehr Zeit ich online verbrachte, desto komplizierter wurde mein einst so einfaches und barmherziges Ich. Je stärker meine Anhaftungen und Besessenheiten wurden, desto gereizter und aufbrausender wurde ich. Häufig kam meine Dämon-Natur stark zum Vorschein. So entfernte ich mich allmählich von Dafa.
Als ich in der 10. Klasse war, war es an der Zeit, mich auf die britischen Schulabschluss-Prüfungen (In Großbritannien nennt man das die GCSE-Prüfungen) vorzubereiten, die zwei Jahre später anstanden. Zu dieser Zeit waren meine schulischen Leistungen und meine Einstellung zum Lernen alles andere als ideal. Die Ergebnisse des Schulabschlusses sind sehr wichtig – sie sind nicht nur für die Bewerbung an der Oberstufe und an der Universität erforderlich, auch manche Arbeitgeber achten auf diese Ergebnisse. Aus diesem Grund war ich extrem nervös. Jeden Tag nach der Schule lernte ich vom Nachmittag bis in den Abend hinein, ohne Pause. Allerdings bestand mein Lernen damals hauptsächlich darin, Notizen aus dem Lehrbuch in ein Heft abzuschreiben, anstatt mir das Wissen tatsächlich anzueignen, geschweige denn, Konzepte und Formeln zur Lösung komplexerer Probleme anzuwenden. Der enorme schulische Druck, verbunden mit meinen unbefriedigenden Ergebnissen und meinem unstillbaren Streben nach Ruhm und finanziellem Gewinn, führten dazu, dass ich mich jeden Tag vom Leben erschöpft fühlte. Oft schlug mein Herz vor Angst wie wild und ich brach in kalten Schweiß aus.
An diesem Tiefpunkt meines Lebens fiel mir die Kultivierung wieder ein. Als ich das Gefühl hatte, alles verloren zu haben, wurde mir klar, dass ich schon lange weder das Fa gelernt noch die Übungen gemacht hatte. Ich stellte fest, dass ich mich nur dann ruhig und gelassen fühlte, wenn ich den Fa-Vorträgen des Meisters und der Dafa-Musik lauschte – und nicht mehr in dem Schmerz versank, nach Ruhm und Gewinn zu streben. Nach und nach begann ich, jeden Tag beharrlich das Fa zu lernen und fand schließlich effizientere Methoden zum Lernen.
Der Meister sagte:
„Überleg einmal, als ein Lernender, als ein Schüler hast du die Pflicht, gut zu lernen, weil du ein Schüler bist.“ (Antworten auf die Fragen bei der Erklärung des Fa in Guangzhou, in: Fa-Erläuterung des Zhuan Falun)
„Kannst du dann auf die Uni, wenn du immer nur daran denkst, auf die Uni zu gehen, auf die Uni zu gehen, aber nicht gut lernst? Du brauchst nicht andauernd daran denken, auf die Uni zu gehen. Machst du dir nicht umsonst Gedanken, wenn du nicht auf die Uni kannst? Es genügt schon, wenn du dir Mühe gibst und gut lernst, auch wenn du nicht an die Uni denkst. Wird dann nicht eine Uni vor dich gestellt, wenn du gut lernst?“ (ebenda)
Mir wurde klar, dass der Grund für meine Schmerzen und meine Ängste nicht darin lag, dass ich das Lernen nicht mochte oder unter enormem Prüfungsdruck stand, sondern darin, dass ich Angst hatte, schlechte Leistungen könnten „meine“ Zukunftschancen beeinträchtigen und „mein“ Streben nach Ruhm und Gewinn behindern. Nachdem mir dies bewusst geworden war, begann ich, diese Bestrebungen und Anhaftungen des falschen Selbst an die gewöhnliche menschliche Welt aktiv zu beseitigen, jeden Tag beharrlich das Fa zu lernen, die Übungen zu machen und meine Xinxing zu kultivieren sowie weitere Prüfungsfragen wie auch alte Prüfungsaufgaben zu bearbeiten. Allmählich stellte ich fest, dass mein Gedächtnis immer besser wurde und sich meine Effizienz und Konzentration stetig verbesserten. Ganz natürlich wurden dabei auch meine schulischen Leistungen immer besser.
Bei den Schulabschlussprüfungen zwei Jahre später erzielte ich in mehreren Fächern die höchstmögliche Note. Ich, die ich einst in Englisch wirklich schwach und im Lernen schlecht gewesen war, erreichte die Bestnote in Englischer Literatur, Englischer Sprache, Mathematik, den Naturwissenschaften sowie in Geschichte.
Nachdem ich beharrlich daran gearbeitet hatte, mich wirklich zu kultivieren, meine Xinxing zu erhöhen und mich auf das Lernen zu konzentrieren, anstatt Illusionen von Ruhm und Gewinn nachzujagen, wechselte ich in die A-Level-Klasse, in der nur drei Fächer vorgeschrieben sind. Ich belegte fünf Fächer und erzielte vier A* (mit Stern) sowie ein A. Mein EPQ-Projekt war ein Dokumentarfilm zur Erklärung der wahren Umstände, den ich selbst drehte. Er zeigte meine persönlichen Erfahrungen und die meiner jungen Mitpraktizierenden, einschließlich der grausamen Verfolgung junger Dafa-Schüler durch die KPCh. Wenn die Familien junger Dafa-Schüler in China von bösartigen Polizisten wegen der Kultivierung im Dafa weggebracht werden, wie sollen diese hilflosen Kinder in einer so grausamen Gesellschaft überleben? Ich zeigte diesen Dokumentarfilm meinen Lehrern und Freunden und sie waren alle tief bewegt. Ich postete ihn auch auf meiner LinkedIn-Profilseite. Eine Person kontaktierte mich, um mir mitzuteilen, dass sie von dem Film so bewegt gewesen sei, dass sie geweint habe.
Während meiner Zeit an der Oberstufe brach die Pandemie mit dem „KPCh-Virus“ aus, und viele Universitäten verschickten ihre Zulassungsbescheide später. Dank des barmherzigen Arrangements des Meisters konnte ich mich nach Abschluss der Oberstufe erfolgreich an einer der weltweit führenden Universitäten einschreiben: der London School of Economics and Political Science (LSE), um dort den Bachelor in Wirtschaftswissenschaften zu machen. Während meines Studiums absolvierte ich mehrere Praktika im Investmentbanking und im quantitativen Handel. Nach meinem Abschluss trat ich dank des barmherzigen Arrangements des Meisters als Investmentanalystin bei einem Hedgefonds ein.
Ich habe festgestellt: Sobald ich aufgehört hatte, nach Ruhm und Gewinn zu streben, löste sich auch das Leiden, niemals zufrieden zu sein, in Luft auf. Das Verlangen ist ein bodenloser Abgrund. Das Streben nach leerem Ruhm und flüchtigem Gewinn kann niemals wahre Zufriedenheit bringen – es zieht einen nur immer tiefer hinein. Verloren im Streben nach Ruhm und Gewinn vergisst man den wahren Zweck des Daseins auf dieser Welt. Um es mit einem chinesischen Sprichwort zu sagen: „Es ist wie Blumen im Spiegel oder das Spiegelbild des Mondes im Wasser – alles läuft ins Leere.“ Wie traurig das ist! Nachdem ich erkannt hatte, wie wichtig die Kultivierung für das Leben ist, und diese Anhaftungen aufgegeben hatte, um mich einfach darauf zu konzentrieren, die Arbeit zu tun, die ich als Schülerin tun sollte, erhielt ich viele unerwartete Gelegenheiten und Ergebnisse. Doch in diesen Momenten war ich nicht übermäßig begeistert, sondern ganz ruhig, denn all dies sind Fügungen und Ermutigungen durch den Meister.
Der Meister sagte:
„Die Körper der Dafa-Jünger in anderen Räumen sind während der Kultivierung unvergleichlich groß. Die Räume innerhalb der Drei-Weltkreise werden von den Dafa-Jüngern in viele Teile aufgeteilt - oder lasst es uns mit anderen Worten ein bisschen weiter erklären: Wie viele Teile der zukünftige Kosmos hat, so viel müssen die Dafa-Jünger in sich aufnehmen. In dem Bereich, den du aufnimmst, trägst du die Verantwortung. Wie kann das gehen, wenn du die schlechten und die bösen Faktoren dort nicht bereinigst? Du musst sie doch bereinigen!“ (ebenda)
Mir wurde klar, dass ein Versagen beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken bedeutet, meine Mission als Dafa-Praktizierende nicht zu erfüllen, und dass dies darauf hindeutet, dass ich die Kultivierung und die Errettung der Menschen nicht ernst genug nehme. Ich stellte außerdem fest, dass viele böse Wesen an Stärke gewannen, wenn ich beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken nachlässig war, was es mir leicht machte, in einen Zustand der Nachlässigkeit und Niedergeschlagenheit zu verfallen. Wenn ich hingegen regelmäßig aufrichtige Gedanken aussandte, war mein Kultivierungszustand besser.
Ich habe viele wundersame Erfahrungen mit dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken gemacht. Hier möchte ich einige mitteilen in der Hoffnung, damit andere zu ermutigen, gemeinsam fleißiger zu sein.
Als das Jingwen des Meisters „Die Drangsale, denen Dafa ausgesetzt ist“ veröffentlicht wurde, sandte ich aufrichtige Gedanken aus, wann immer ich einen freien Moment hatte. Oft tat ich dies still auf dem Weg zur Arbeit oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn ich damals die beiden Mantras rezitierte, fühlte sich jedes Wort wie ein Donnerschlag an,
Eine Zeit lang hatte ich beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken das Gefühl, dass meine Hände und mein Kopf extrem weit voneinander entfernt waren. Es schien so, als wäre das eine so hoch wie der Himmel und das andere so tief wie der Boden. Manchmal sah ich eine riesige Buddha-Statue an einem Ort, der wie ein alter Tempel aussah.
Ein anderes Mal sah ich beim Aussenden, wie ich eine Ebene nach der anderen durchbrach – Himmel um Himmel, ein Kosmos nach dem anderen, eine Teilchenschicht nach der anderen –und zwar mit einer enormen Geschwindigkeit, die mich nervös machte.
Einmal träumte ich, dass die Fa-Berichtigung in der Menschenwelt begonnen hatte. Wir knieten vor dem Meister. Der Meister zeigte auf meine Mutter und ich wurde nervös, aus Angst, ich könnte in der Kultivierung scheitern; mein Herz war unruhig und unstet. In diesem Moment zeigte der Meister auch auf mich und augenblicklich wurde mein Herz unvergleichlich ruhig. Alle menschlichen Gefühle und Gedanken verschwanden blitzschnell und ich war vollkommen ruhig. Danach sah ich, dass wir bereits in den Himmel zurückgekehrt waren, vor dem Meister knieten und dem Meister zuhörten, wie er das Fa lehrte.
Die Kultivierung ist wie ein Boot, das gegen den Strom segelt: Wenn es nicht vorankommt, fällt es zurück. Mir wurde klar, dass ich alles in meiner Macht Stehende tun musste, um mich so zu kultivieren wie am Anfang, und dabei stets einen fleißigen Zustand aufrechterhalten musste. Ich stellte fest, dass neben dem regelmäßigen Aussenden der aufrichtigen Gedanken auch das Rezitieren und Abschreiben des Fa sehr hilfreich sind, um den eigenen Kultivierungszustand anzuheben. Bei ein und demselben Fa unterscheiden sich die inneren Bedeutungen, die sich beim Rezitieren offenbaren, von denen, die sich beim Lesen offenbaren: Wenn ich das Fa rezitiere, offenbart mir fast jeder Satz eine weitreichende innere Bedeutung, die mir zuvor beim Lesen noch nie bewusst geworden war. Als ich zum Beispiel einmal das „Zhuan Falun“ rezitierte und abschrieb, kam mir plötzlich, gerade als ich den Buchtitel „Zhuan Falun“ rezitierte, die Erkenntnis, dass „Zhuan Falun“ genau der Prozess der Fa-Berichtigung des Meisters ist.
So rezitiere und schreibe ich das Fa ab: Bei einem bestimmten Satz des Fa lese ich ihn zunächst dreimal konzentriert durch, sodass ich ihn mir fast eingeprägt habe; dann rezitiere ich ihn zweimal und schreibe ihn anschließend ab. Man darf niemals auf Schnelligkeit aus sein; vielmehr sollte man sich ernsthaft damit auseinandersetzen und sich dem Fa angleichen.
Von der Shen-Yun-Werbekampagne im letzten Jahr bis hin zu den diesjährigen Shen-Yun-Aufführungen hatte ich das Glück, an weiteren Projekten für Dafa im Zusammenhang mit Shen Yun mitwirken zu dürfen. In diesem Jahr habe ich mich neben der üblichen Werbung und dem Verkauf von Eintrittskarten sowie dem Lightboarding im Theater auch an der Übersetzung von Zuschauerfeedbacks und der Bestellung von Mahlzeiten für die Shen-Yun-Künstler beteiligt.
Mir wurde bewusst, dass es bei der Arbeit an Projekten für Dafa am wichtigsten ist, einen fleißigen Kultivierungszustand aufrechtzuerhalten – nur dann ist man ein Kultivierender, der solche Projekte durchführt, und nur dann lässt man sich weniger leicht von bösen Wesen stören. Wenn ich fleißig war, selbst wenn ich bis spät in die Nacht übersetzte, war ich voller Energie und nicht im Geringsten schläfrig oder müde, denn ich wusste, dass ein göttlicher Körper nicht durch den materiellen Raum der gewöhnlichen Menschen begrenzt ist. Wenn ich nicht fleißig war, wollte ich umso weniger übersetzen, je länger ich spät in der Nacht daran arbeitete. Menschliche Vorstellungen kamen hoch, ich warf einen Blick auf die Uhr und dachte daran, wie spät es schon war, und sehnte mich verzweifelt nach Schlaf, besorgt, dass das lange Aufbleiben meiner Haut schaden könnte.
Der Meister sagte:
„Denn die Qualität deiner Kultivierung bestimmt deine Kraft bei der Errettung der Menschen“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz von NTD Television und Epoch Times im Jahr 2018)
Wenn ich Mahlzeiten für die Shen-Yun-Künstler bestellte, bestätigte ich die Bestellung immer schon Wochen im Voraus, um Komplikationen durch mögliche Verzögerungen zu vermeiden. Wenn ich Essen zum Mitnehmen für sie bestellte, erstellte ich immer ein Dokument, in dem ich mehrere chinesische und westliche Restaurants auflistete. Dabei achtete ich darauf, dass die von mir empfohlenen Gerichte sowohl Fleischgerichte als auch vegetarische Optionen für diejenigen enthielten, die kein Fleisch mögen, und vermerkte außerdem Details wie Preis, Kaloriengehalt und ob das jeweilige Gericht scharf war oder nicht.
Shen Yun ist das Projekt mit der größten Kraft, Menschen zu erretten, und ich fühle mich zutiefst geehrt, die Gelegenheit erhalten zu haben, daran teilzunehmen. Durch diese Erfahrung wurde mir klar, dass man, um gute Arbeit zu leisten, fleißig in der Kultivierung sein und starke aufrichtige Gedanken haben muss.
Kurz nachdem ich einmal die Werbung für Shen Yun in einem Einkaufszentrum beendet hatte, wollte ich gerade gehen, als mir plötzlich etwas in den Sinn kam. Und so blieb ich noch, um es mit einer Mitpraktizierenden zu besprechen. Etwa eine halbe Stunde später bemerkte uns plötzlich eine vorbeikommende Dame und war ganz begeistert. Es stellte sich heraus, dass sie schon seit mehreren Jahren Shen-Yun-Karten kaufen wollte, es aber aus verschiedenen Gründen nie geschafft hatte. Sie rief schnell ihre Familie an, damit sie vorbeikam, und sie kauften mehrere Karten. Irgendwann sagte sie voller Vertrauen zu mir: „Welche Plätze Sie mir auch immer empfehlen, die kaufe ich – ich vertraue Ihnen.“ Das mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, aber ist mir seitdem im Herzen geblieben. Ich war sehr bewegt, denn ich wusste, dass dies kein Zufall war: Der Meister hatte eine Person mit einer Schicksalsverbindung zu uns geführt.
Im Alltag habe ich eine gewöhnliche Arbeit. Deshalb habe ich bei der Erklärung der wahren Umstände immer zu wenig getan. In letzter Zeit habe ich mich sehr bemüht, den Zustand der Kultivierung beizubehalten, den ich zu Beginn meiner Kultivierung hatte, und mich intensiv mit dem Fa zu beschäftigen; infolgedessen veränderten sich mein Kultivierungszustand und mein Verständnis bezüglich der Fa-Berichtigung sehr. Mir wurde klar, dass Dafa-Jünger ihre Gelübde erfüllen und die Zeit nutzen müssen, um Lebewesen zu erretten. Daraufhin wurde ich unruhig, weil ich merkte, wie sehr ich bei den Gesprächen über die Verfolgung von Falun Dafa noch hinterherhinkte.
Der Meister erinnerte uns einst:
„Aber hast du daran gedacht, dass du mit mir einen Vertrag unterschrieben hast, als du auf diese Welt gekommen bist? Du hast das Gelöbnis abgelegt, Lebewesen zu erretten. Erst danach durftest du Dafa-Jünger werden; erst dann durftest du diese Dinge tun. Aber du hast dein Gelöbnis nicht eingelöst; du hast es nicht vollständig eingelöst. Du kannst noch nicht einmal die dir zugeteilten Lebewesen erretten, für die du die Verantwortung trägst und hinter denen große Gruppen von Lebewesen, unzählige Lebewesen stehen. Was bedeutet das? Ist das einfach nur das Problem, dass du dich nicht fleißig kultivierst? Das ist ein äußerst schweres Verbrechen, ein beispiellos großes Verbrechen!“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2016, 15.05.2016)
Daher begann ich, mich verstärkt für die Aufklärung über die wahren Begebenheiten einzusetzen, indem ich an einem Informationsstand Flyer verteilte. Zunächst wollte ich das eigentlich gar nicht: Der Hauptgrund war, dass uns bei früheren Gelegenheiten viele chinesische Touristen, die von den Lügen der KPCh getäuscht worden waren, meist nur kalt angestarrt hatten, was mir das Gefühl gab, dass ich jedes Mal, wenn ich dorthin ging, nur eine schlechte Behandlung erdulden würde. Einmal stand ich zwei Stunden lang auf der Straße und wollte Flyer verteilen, ohne auch nur einen einzigen erfolgreich überreichen zu können. Dabei hatte ich das Gefühl, dass alle Mühe umsonst war.
Doch nun hat sich meine Sichtweise geändert: Ich bin der Meinung, dass wir den Menschen diese Gelegenheit bieten müssen, unabhängig davon, ob sie einen Flyer annehmen oder nicht. Wenn man sich zudem gut kultiviert und starke aufrichtige Gedanken bewahrt, sodass jeder Blick und jedes Wort mit barmherziger Energie erfüllt ist, kann man die bösartigen Wesen beseitigen, die die gewöhnlichen Menschen kontrollieren. Deshalb sollte ich nach innen schauen und darüber nachdenken, warum es mir nicht gelingt, Flyer zu verteilen.
Nachdem ich meine Denkweise geändert hatte, berührte es mich jedes Mal zutiefst, wenn ich zum Informationsstand ging, um Flyer zu verteilen, und die großartigen Mitpraktizierenden und die aufrichtigen Menschen sah, die die Wahrheit verstanden haben. Ich erinnere mich an einen Tag, als es in London über 30 °C warm war – es war einfach glühend heiß. Als ich dort ankam, stand die Sonne hoch am Himmel. Der ganze Boden reflektierte das Sonnenlicht als weißes, helles Leuchten. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, endlich zu verstehen, was „Weißglut“ bedeutet. An diesem Tag waren viele Mitpraktizierende gekommen und alle verteilten Flyer oder praktizierten die Übungen unter der sengenden Sonne, ohne sich auch nur ein einziges Mal darüber zu beschweren. Zwei Personen kamen an uns vorbei und nahmen mir einen Flyer aus der Hand. Kurze Zeit später kamen sie zurück und unterschrieben ganz ernsthaft die Petition. Als ich ihre Gesichter sah, war ich sehr bewegt.
Ich hoffe, dass wir alle den Erwartungen des Meisters und den Hoffnungen der Lebewesen entsprechen und unseren eigenen wahren Wünschen gerecht werden. Dass wir uns nicht von den trügerischen Erscheinungen der sterblichen Welt täuschen lassen, dem großartigen Titel „Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung“ gerecht werden und unbeirrt auf dem Weg der Göttlichkeit wandeln!
Meine Ebene ist begrenzt. Sollte etwas nicht im Einklang mit dem Fa stehen, weist mich bitte barmherzig darauf hin.