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[Europäische Fa-Konferenz 2026] Das Loslassen von Anhaftungen inmitten familiärer Prüfungen und des Shen-Yun-Projekts

10. Oktober 2026 |   Von einer Dafa-Praktizierenden in Dänemark

(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, verehrter Meister! Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!

Ich bin eine Dafa-Praktizierende in Dänemark, die 1998 das Fa erhalten hat. Im Laufe der Jahre gab es zwar Höhen und Tiefen in meiner Kultivierung, doch ich habe stets fest an Dafa geglaubt. Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg der letzten Jahre zurückblicke – von familiären Prüfungen bis hin zur Mitwirkung bei der Förderung von Shen Yun –, haben mir die Prüfungen ein tieferes Verständnis dafür vermittelt, wie ernsthaft und außergewöhnlich die Kultivierung ist, und mich die barmherzige Fürsorge des Meisters umso stärker spüren lassen.

I. Stärkung meines Glaubens an den Meister und das Fa durch Prüfungen in der Familie und Krankheitskarma

Vor einigen Jahren zog unsere Familie in das neue Zuhause ein, auf das wir uns schon lange gefreut hatten. Mein Mann ist Däne und obwohl er sich nicht kultiviert, hat er meinen Glauben stets respektiert und hilft manchmal sogar bei Projekten für Dafa mit. Unsere beiden Kinder wuchsen gesund heran und ich hatte vor Ort eine Arbeit gefunden. Oberflächlich betrachtet schien das Leben geregelt und friedlich zu sein. Doch gerade, als alles reibungslos zu laufen schien, wurde bei meinem Mann eine Depression diagnostiziert. Etwa zur gleichen Zeit wurde bei mir unerwartet Diabetes diagnostiziert. Diese plötzlichen Wendungen zerstörten unser bisher friedliches Leben.

Als ich zum ersten Mal mit diesen Dingen konfrontiert wurde, war auch ich erschüttert. Nach der Diabetes-Diagnose überwachte ich täglich meinen Blutzucker und spritzte mir Insulin, wie es die Ärzte verordnet hatten. Nach einer Weile begann ich, dies aus der Perspektive der Kultivierung zu betrachten. Als Kultivierende weiß ich, dass nichts zufällig geschieht. Durch das Fa-Lernen begann ich allmählich zu verstehen, dass alle Prüfungen und Schwierigkeiten, denen ein Kultivierender begegnet, aus der Perspektive der Kultivierung betrachtet werden sollten. Ich hatte viele Vorlieben beim Essen, den Hang zur Bequemlichkeit und in meiner Kultivierung nachgelassen. Mir wurde klar, dass die Anforderungen, die Ärzte mir durch gewöhnliche medizinische Methoden auferlegten, nicht der Maßstab waren, an dem ich diese Prüfung als Kultivierende bestehen musste. Der Arzt sagte mir zum Beispiel, ich müsse ein bestimmtes Lebensmittel meiden, doch das Lebensmittel selbst war nicht wirklich das Problem. Mein eigentliches Problem bestand darin, meine Anhaftung an Essensvorlieben loszuwerden. Also passte ich meine Essgewohnheiten an und legte gleichzeitig größeren Wert auf das Fa-Lernen und die Übungen. Nach und nach und fast, ohne dass ich es bemerkte, verschwanden die meisten meiner Diabetes-Symptome.

Gerade als sich mein eigener Zustand zu stabilisieren begann, verschlimmerte sich die Krankheit meines Mannes und erreichte schnell den Punkt, an dem er stationär behandelt werden musste. Zunächst lag er auf einer offenen Station der Notaufnahme des Krankenhauses, wurde dann auf eine geschlossene Station verlegt und schließlich auf eine Langzeitstation eingewiesen, wo er 14 Sitzungen Elektrokrampftherapie erhielt.

Allein die Fahrt von zu Hause zum Krankenhaus dauerte mehr als eine Stunde. Während dieser Zeit arbeitete ich tagsüber, eilte nach der Arbeit ins Krankenhaus, um meinen Mann zu besuchen, und musste mich dann, sobald ich nach Hause kam, noch um unsere beiden Kinder kümmern. Am Ende jedes anstrengenden Tages fühlte ich mich oft völlig erschöpft, sowohl körperlich als auch geistig. Doch egal, wie beschäftigt ich war, ich hielt immer am Fa-Lernen fest. Immer wenn ich das Gefühl hatte, es nicht mehr aushalten zu können, erinnerte ich mich daran: Solange der Meister und Dafa da sind, gibt es keine Prüfung, die ich nicht bestehen kann.

Nach der Behandlung besserte sich der Zustand meines Mannes etwas. Er konnte wieder über Nacht nach Hause kommen und kehrte später allmählich zu einem normalen Leben zurück. Doch schwankte sein Zustand weiterhin. Manchmal, wenn er nachts nicht schlafen konnte, lernte ich mit seiner Zustimmung mit ihm zusammen das Fa. Während dieser Zeit las ich mit ihm die Werke des Meisters, darunter das „Zhuan Falun“, „Falun Gong“ und die Fa-Erklärungen an verschiedenen Orten. Wenn mein Mann das Fa lernte, tat er dies nicht in der Hoffnung, seine Krankheit zu heilen oder etwas Bestimmtes zu erlangen; er las es einfach und versuchte, die Übungen zu machen. Während der Übungen konnte er Veränderungen in der Energie seines Körpers spüren.

Mit der Zeit wurde mir immer deutlicher, dass das, was oberflächlich betrachtet wie eine Krankheit aussah, in Wirklichkeit eine Störung durch Karma und verschiedene negative Faktoren war. Während sich der Zustand meines Mannes ständig änderte, bemühte ich mich, nach innen zu schauen. Angesichts des Leidens meiner Familie stellte ich fest, dass ich immer noch eine tiefe Anhaftung an familiäre Zuneigung hatte. Wenn der Zustand meines Mannes zwischen gut und schlecht schwankte, schwankte auch meine eigene Stimmung mit; Angst und Unbehagen stiegen in mir auf und ich hatte das Gefühl, keine Hoffnung mehr zu sehen. Mir war klar, dass der Meister mir als Kultivierende nur dann helfen konnte, wenn ich im Einklang mit dem Fa war; ich durfte diese Probleme nicht so betrachten wie gewöhnliche Menschen, sondern musste ihnen mit aufrichtigen Gedanken begegnen und Konflikte mit Güte lösen.

Wenn der Druck durch Familie, Arbeit, Finanzen und Gesundheit auf einmal auf einem lastet, ist es wirklich schwierig, auch nur einen einzigen Schritt vorwärts zu machen. Doch gerade in einem solch komplizierten Umfeld erhöht sich ein Kultivierender, stählt seinen Willen und erhöht seine Xinxing.

Zu dieser Zeit hielt ich an meiner täglichen Praxis fest, das Fa zu lernen, aufrichtige Gedanken auszusenden und die wahren Umstände zu erklären, während ich mich an allen Projekten für Dafa beteiligte, die ich bewältigen konnte. Wann immer ich auf Konflikte oder Druck stieß, bemühte ich mich, nach innen zu schauen und darüber nachzudenken, ob mir ausreichendes Vertrauen in den Meister und das Fa fehlte, ob ich nicht tolerant genug war oder ob ich zu sehr in emotionalen Anhaftungen gefangen war.

Obwohl ich zu dieser Zeit noch im Nebel war und viele Dinge nicht klar erkennen konnte, erinnerte ich mich stets an die Worte des Meisters:

„Egal ob ihr bei der Kultivierung auf Gutes oder Schlechtes stoßt, dies alles sind gute Sachen, denn sie sind erst aufgetaucht, weil ihr euch kultiviert.“ (An die Fa-Konferenz in Chicago, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)

Es dauerte jedoch nicht lange, bis eine neue Prüfung auf mich zukam. Die anhaltende Belastung führte bei mir zu emotionalen Schwankungen, was dann sogar meine Arbeit zu beeinträchtigen begann. Eines Tages sprach meine Vorgesetzte mich deswegen an. Sie sagte, sie verstehe meine familiäre Situation, habe jedoch das Gefühl, dass meine niedergeschlagene Stimmung in dieser Zeit bereits das Wohlbefinden der Kunden beeinträchtigt habe. Sie hoffe, dass ich mich innerhalb eines Monats bessern würde, da mir andernfalls die Kündigung drohen könnte. Als ich das hörte, fühlte ich mich ungerecht behandelt und unter Druck gesetzt. Doch als Kultivierende wusste ich, dass Klagen nichts lösen würden. Ich konnte nur mein Bestes geben, um das zu tun, was ich tun sollte, und allem, was vor mir lag, mit aufrichtigen Gedanken begegnen.

Nicht lange danach hatte mein Mann einen Autounfall, als er unsere Tochter von der Schule abholte. Obwohl das Auto schwer beschädigt wurde, blieben sowohl er als auch das Kind unverletzt. Dadurch spürte ich umso mehr, dass meine Familie und ich unter dem Schutz des Meisters standen und dass ich mich wirklich gut kultivieren musste, um die mühevollen Bemühungen des Meisters nicht zu enttäuschen.

Doch die wirklich schwere Prüfung stand noch bevor. Eines Tages geriet der Zustand meines Mannes außer Kontrolle. Er wurde plötzlich ganz aufgeregt und tat etwas Gefährliches: Er zog mir plötzlich ein Stromkabel fest um den Hals. Ich zwang mich, ruhig zu bleiben, während ich nach einer Möglichkeit suchte, mich zu schützen. Schließlich gelang es mir, die Polizei um Hilfe zu rufen. Als die Polizei bereits auf dem Weg, aber noch nicht bei uns zu Hause angekommen war, nahm mein Mann eine große Menge Medikamente ein. Als er in die Notaufnahme gebracht wurde, hatte er bereits das Bewusstsein verloren und sein Herz setzte zweimal aus. Die Lage war äußerst kritisch.

Inmitten dieser Prüfung wurde mir klar, dass ich menschliche Anschauungen loslassen musste. Ich blieb ruhig und besonnen, ließ Anhaftungen los, begegnete der Prüfung mit aufrichtigen Gedanken, hielt an Güte fest und bewältigte ruhig eine Prüfung nach der anderen. Als ich dieser Prüfung mit der Haltung einer Kultivierenden begegnete, wurde mein Geist allmählich ruhiger, die menschlichen Anschauungen ließen nach und oft zeichnete sich eine Wende zum Guten ab.

Obwohl ich nicht wusste, wie viele Prüfungen noch vor mir lagen, wusste ich, dass ich, solange ich fest auf dem Weg der Dafa-Kultivierung blieb, sicherlich jede Prüfung nach der anderen überstehen würde. Eines Nachts hatte ich einen sehr lebhaften Traum. In dem Traum tätschelte der Meister mir gütig die Schulter und sagte: „Es ist vorbei, es ist vorbei.“ Als ich erwachte, war mein Herz voller Dankbarkeit und ich war noch entschlossener, weiterhin fleißig an einer soliden, aufrichtigen Kultivierung festzuhalten. Auf diese Weise verbesserte sich der Zustand meines Mannes allmählich und unsere Familie überwand ihre schwierigste Zeit.

Wenn ich auf diese Zeit zurückblicke, spüre ich zutiefst, dass es mir ohne den barmherzigen Schutz des Meisters und die Führung durch Dafa sehr schwergefallen wäre, diese schwierigen Tage zu überstehen. Jede Prüfung, die unüberwindbar schien, wurde letztendlich unter dem Schutz des Meisters gemeistert. Ich verstehe zutiefst, dass mich durch all diese Prüfungen nicht meine eigenen Fähigkeiten getragen haben, sondern der feste Glaube an Dafa. Jede Prüfung, der ich begegnete, diente dazu, mich zu erhöhen, was mich mein Glück, Dafa zu haben und mich in Dafa zu kultivieren, umso mehr schätzen ließ und mich umso dankbarer für die barmherzige Rettung durch den Meister machte.

II. Menschliche Gesinnungen und Gedanken im Shen-Yun-Projekt ablegen

Ende 2025 erhielten wir aufregende Neuigkeiten: Shen Yun würde endlich die Gelegenheit haben, in Kopenhagen, der dänischen Hauptstadt, aufzutreten! Im Laufe der Jahre war Shen Yun bereits mehrfach in Dänemarks zweit- und drittgrößten Städten aufgetreten und dort vom lokalen Publikum herzlich empfangen und geliebt worden. Auch viele Einwohner der Hauptstadt waren angereist, um Shen Yun live zu erleben. Doch aufgrund der wirtschaftlichen Nötigung und des Drucks durch die KPCh auf die lokale Regierung hatte die KPCh bereits 2007 mit verschiedenen Mitteln geschafft, dass eine bereits für die Hauptstadt geplante Shen-Yun-Aufführung plötzlich abgesagt wurde. Unter der grenzüberschreitenden Unterdrückung und Verfolgung durch die KPCh im Jahr 2019 gelang es uns nie, die Schwierigkeiten zu überwinden, einen Veranstaltungsort in der Hauptstadt zu sichern. Erst Ende letzten Jahres, als wir erfuhren, dass ein neu erbautes Theater in Kopenhagen eine Sondergenehmigung erhalten hatte, waren alle ganz begeistert und schätzten diese hart erkämpfte Gelegenheit umso mehr. Die Aufführungen waren für Ende März und Anfang April 2026 geplant, insgesamt fünf Vorstellungen mit fast 15.000 zu verkaufenden Eintrittskarten. Zu diesem Zeitpunkt war die Zeit, die uns noch blieb, um für Shen Yun zu werben, bereits recht begrenzt und die Werbemaßnahmen in so kurzer Zeit in einer Stadt, in der Shen Yun zum ersten Mal zu sehen war, gut aufzustellen, stellte für uns mit unserer geringen Anzahl an Praktizierenden eine enorme Herausforderung dar. Dennoch mobilisierten sich alle und stürzten sich mit ganzem Herzen in das Shen-Yun-Werbeprojekt.

Mir fiel auf, dass das Publikum in den verschiedenen Theatern Kopenhagens hauptsächlich aus der Mainstream-Gesellschaft bestand und die dort aufgeführten Produktionen größtenteils traditionelle Werke waren. Das Publikum in diesen Theatern war also genau die Hauptzielgruppe, die wir erreichen mussten, um Shen Yun vorzustellen und zu bewerben. Deshalb übernahm ich es, jeden Abend nach Vorstellungsende vor dem Theater Shen-Yun-Material an das Publikum zu verteilen. Tagsüber ging ich in die Einkaufsstraßen verschiedener Stadtteile, um Shen-Yun-Plakate anzubringen. Ich schätzte diese wichtige Werbearbeit zutiefst, da ich wusste, dass ich die große Verantwortung trug, Lebewesen zu erretten. Daher gab ich mein Bestes, mich – von meiner Kleidung und meinem Erscheinungsbild bis hin zu meiner Sprache und meinem Auftreten – an den Maßstäben eines Kultivierenden zu orientieren, in der Hoffnung, damit den vorbestimmten zukünftigen Shen-Yun-Zuschauern das freundliche und aufrichtige Auftreten eines Dafa-Praktizierenden zu vermitteln.

Um jeden Abend zum Theater zu gelangen, musste ich zwischen U-Bahn und Bus umsteigen, was pro Strecke mehr als eine Stunde dauerte. Manchmal musste ich, nachdem ich an einem Theater Informationsmaterial verteilt hatte, zu einem anderen eilen, um dort weiterzumachen. Um den Theatern keine zusätzliche Reinigungsarbeit zu verursachen, verteilten wir das Material immer erst nach Ende der Vorstellung, damit die Zuschauer es mit nach Hause mitnehmen konnten, anstatt es im Theater zurückzulassen.

Aus diesem Grund war es jedes Mal, wenn ich mit dem Verteilen der Informationsmaterialien fertig war, bereits sehr spät und ich kam erst kurz vor Mitternacht nach Hause, musste aber am nächsten Morgen trotzdem früh zur Arbeit. Infolgedessen blieb mir durch das Verteilen der Materialien vor dem Theater über einen langen Zeitraum hinweg nur sehr wenig Zeit zum Ausruhen.

Eine noch größere Herausforderung war, dass der Winter in Dänemark in diesem Jahr außergewöhnlich kalt war. Dieser Winter brachte eine Kälte mit sich, wie sie Dänemark seit Jahrzehnten nur selten erlebt hatte, mit beißendem Wind und starkem Schneefall, wobei die gefühlte Temperatur oft auf mehr als zehn Grad unter Null sank. Aufgrund des extremen Wetters kam es bei Schneestürmen zu Verspätungen oder sogar Ausfällen einiger Züge, was unsere Werbearbeit erheblich beeinträchtigte. Ob ich nun im eisigen Wind auf ein Transportmittel wartete, vor dem Theater darauf wartete, dass das Publikum nach der Vorstellung herauskam, oder bis spät auf einen Bus nach Hause wartete, der nicht kommen wollte – ich fühlte mich manchmal völlig erschöpft und zeitweise sogar körperlich unwohl. Doch wann immer ich an die Lebewesen dachte, die darauf warteten, errettet zu werden, ermahnte ich mich selbst, mich nicht von oberflächlichen Schwierigkeiten aufhalten zu lassen: Ich musste die Zähne zusammenbeißen und jeden einzelnen Tag vor das Theater gehen, ohne Ausnahme, ohne auch nur einen einzigen Tag auszulassen.

Wann immer Zuschauer aus dem Theater kamen, begrüßte ich sie mit einem Lächeln und aufrichtigen Worten und legte ihnen Shen-Yun-Materialien in die Hand. Unabhängig davon, ob sie sie annahmen oder nicht, versuchte ich stets, eine freundliche und friedliche Geisteshaltung zu bewahren. Allmählich wurde mir klar, dass das, was die Menschen wirklich bewegt, nicht nur das Informationsmaterial in ihren Händen ist, sondern die Freundlichkeit, die aus dem Herzen eines Kultivierenden kommt. Mit der Zeit erzählten uns immer mehr Menschen, dass sie Shen-Yun-Werbematerialien erhalten und auch die Anzeigen gesehen hatten.

Neben dem täglichen Verteilen von Shen-Yun-Materialien am Theater ging ich an den Wochenenden durch die verschiedenen Stadtteile und belebten Einkaufsstraßen Kopenhagens und führte das durch, was wir „Straßenrundgänge“ nennen: Ich ging von Geschäft zu Geschäft, um den Mitarbeitern Shen Yun vorzustellen, und hängte mit deren Einverständnis wunderschön gedruckte Shen-Yun-Anzeigen in Schaufenstern oder an der Theke auf. Oft trug ich mehrere hundert Flyer auf einmal auf dem Rücken, die so schwer waren, dass mir schon das Gehen schwerfiel, aber ich machte weiter, ging von Geschäft zu Geschäft, knüpfte Kontakte zu den Menschen und erzählte ihnen von der Schönheit von Shen Yun.

Obwohl ich jeden Tag vor dem Theater Materialien verteilte, und an den Wochenenden „Straßenrundgänge“ machte, sahen wir uns in diesem Jahr mit einer weiteren Runde globaler, länderübergreifender Unterdrückung konfrontiert, die die KPCh gegen Dafa und Shen Yun in Gang gesetzt hatte. Indem der Einfluss der New York Times in der westlichen Gesellschaft ausgenutzt wurde, verbreitete die KPCh eine Reihe erfundener, verleumderischer Berichte über Shen Yun; darüber hinaus arrangierte sie in Städten, in denen Shen Yun auftrat, die Veröffentlichung negativer Berichterstattung über Dafa und Shen Yun durch lokale Medien, die in die Irre geführt worden waren. Die Werbung für Shen Yun in Kopenhagen stieß auf dieselbe Einmischung durch die KPCh: Menschen, die die wahren Umstände nicht kannten, ließen sich leichter von den Lügen beeinflussen, was dazu führte, dass der Ticketverkauf langsamer vorankam als erwartet, und einige Leute, die bereits Tickets gekauft hatten, verlangten unter dem Einfluss dieser Lügenpropaganda sogar Rückerstattungen. Als ich sah, wie langsam der Ticketverkauf vorankam, spürte auch ich, wie Angst und Ungeduld in mir aufstiegen. Ich fragte mich immer wieder: „Worüber genau war ich so besorgt?“

Nachdem ich nach innen geschaut hatte, stellte ich fest, dass ich immer noch an Ergebnissen festhielt und schnell Erfolg sehen wollte. Oberflächlich betrachtet betrieb ich Werbung für Shen Yun, doch in Wirklichkeit war dies immer noch mit menschlichen Vorstellungen und menschlichem Denken vermischt. Sobald ich dies erkannte, verlangte ich von mir, mich anzustrengen, meine Anhaftung an Ergebnisse loszulassen und mich stattdessen darauf zu konzentrieren, das, was ich tun sollte, gut zu tun. Gleichzeitig verstärkte ich meine Bemühungen, aufrichtige Gedanken auszusenden.

Genau zu dieser Zeit löste mein Unternehmen aufgrund einer Umstrukturierung meinen Arbeitsvertrag auf und zahlte mir eine Abfindung in Höhe von mehreren Monatsgehältern. Viele Menschen hatten damals Mitleid mit mir, weil ich meinen Job verloren hatte, aber mein allererster Gedanke war Dankbarkeit, denn nun konnte ich mich ganztags der Werbung für Shen Yun widmen! Danke, Meister! Etwa zur gleichen Zeit fand auch mein Mann erfolgreich eine neue Stelle, was den finanziellen Druck auf unsere Familie etwas milderte und es mir ermöglichte, mich noch stärker auf die Werbung für Shen Yun zu konzentrieren. Diese Erfahrung hat mir tiefgehend bewusst gemacht, dass viele Dinge, die schlecht erscheinen, gar nicht unbedingt schlecht sind. Als ich in der Lage war, persönlichen Gewinn und Verlust loszulassen und mit dem Kalkulieren aufzuhören, konnte ich die barmherzigen Vorkehrungen erkennen, die der Meister für mich getroffen hatte. Ich hatte mehr Zeit, das Fa zu lernen, und konnte sogar jeden Tag vor der chinesischen Botschaft am Aussenden der aufrichtigen Gedanken teilnehmen. Ich bewahrte einen friedlichen Geisteszustand und wenn ich auf Schwierigkeiten stieß, beklagte ich mich nicht und reagierte nicht negativ darauf, sondern konzentrierte mich stattdessen auf die Anforderungen an einen Kultivierenden und erledigte die drei Dinge gut.

Durch die gemeinsamen Anstrengungen der Praktizierenden in Dänemark und der Mitpraktizierenden, die aus anderen Ländern zur Unterstützung kamen, konnten die Shen-Yun-Aufführungen schließlich erfolgreich abgeschlossen werden. Ich sah, wie die Lebewesen das Theater betraten, die großartigen Aufführungen von Shen Yun erlebten, von deren Schönheit tief bewegt waren und Shen Yun von ganzem Herzen lobten. Zugleich hörte ich von keinem einzigen Zuschauer etwas, das darauf hindeutete, dass er von der negativen Berichterstattung der KPCh oder der Medien beeinflusst worden war. In diesem Moment spürte ich zutiefst die unermessliche Güte des Meisters bei der Errettung der Lebewesen. Ich war auch stolz darauf, die Gelegenheit gehabt zu haben, an der Bewerbung von Shen Yun mitzuwirken. Noch wichtiger ist, dass ich im Laufe all dessen viele Anhaftungen losgelassen habe. Wenn ich früher auf Schwierigkeiten stieß, bekam ich schnell Angst und wollte mich am liebsten zurückziehen. Jetzt bin ich durch die Kultivierung viel stärker geworden! Ich werde jede Gelegenheit schätzen, die wahren Umstände zu erklären und Lebewesen zu erretten, die begrenzte Zeit, die mir für die Kultivierung zur Verfügung steht, wertschätzen, hart daran arbeiten, die drei Dinge gut zu tun, mich gut kultivieren, noch mehr Menschen erretten helfen und die barmherzige, mühevolle Errettung durch den Meister sowie die Erwartungen der Lebewesen nicht enttäuschen.

Dies ist ein kleiner Einblick in meine Kultivierungserfahrung in dieser Phase. Sollte etwas nicht im Einklang mit dem Fa stehen, weist mich bitte freundlich darauf hin.