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Das Verhalten meines Mannes hilft mir bei der Kultivierung

14. Oktober 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Jiangsu, China

(Minghui.org) Früher hatte ich mehrere Krankheiten und nahm viele Medikamente. Mein Körper war gebrechlich und mein Leiden war unerträglich. Im Jahr 2006 begann ich, die glückverheißenden Worte zu rezitieren: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ und erlebte signifikante körperliche und geistige Veränderungen. Ich wusste, dass Falun Dafa gut ist, aber aufgrund von Faulheit und anderen Gründen zögerte ich lange, in die Kultivierung einzutreten. Nachdem ich 2008 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, verschwanden meine Krankheiten. Als mein Mann damals meine Veränderung sah, widersprach er nicht meinem Wunsch, Falun Dafa zu praktizieren.

Nach Beginn der Kultivierung hatte ich das Gefühl, dass der Meister strenge Anforderungen an mich stellte, sodass ich in der Kultivierung nicht nachlässig sein konnte: Ich lernte das Fa, praktizierte die Übungen, schaute nach innen, sandte aufrichtige Gedanken aus und erklärte den Menschen die wahren Umstände. Die Erfahrungen anderer Praktizierender in der Minghui-Weekly motivierten mich sehr. Allmählich gewann ich ein klares Verständnis der Fa-Prinzipien.

Mein Mann und ich haben unterschiedliche Persönlichkeiten. Er ist loyal, ehrlich und aufrichtig. Er arbeitet hart und behandelt andere gut. Er hat jedoch ein schlechtes Gedächtnis und ist manchmal undiszipliniert. Im Gegensatz dazu habe ich ein gutes Gedächtnis und bin gründlich und akribisch in allem, was ich tue.

Bevor ich eine Falun-Dafa-Praktizierende wurde, verlor ich oft die Beherrschung, aber er beschwerte sich selten und stritt sich kaum mit mir.

Eines Morgens, etwa sechs Monate nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, bemerkte ich, dass mein Mann etwas falsch gemacht hatte. Wie immer kam Wut in mir auf und ich sprach laut in einem vorwurfsvollen Ton mit ihm. Er sagte kein Wort, beendete sein Frühstück und ging zur Arbeit.

Kurz danach fühlte ich mich unwohl im Magen und ging in mein Zimmer, um mich auszuruhen. Sobald ich mich hinlegte, wurde der Schmerz intensiver. Ich rollte mich zusammen und drückte die Hände gegen den Bauch. Der Schmerz war unerträglich, anders als alles, was ich je zuvor erlebt hatte.

Ich schaute nach innen, um zu verstehen, warum das passiert war. Als ich über die Situation nachdachte, verstand ich, dass es durch das unfreundliche Verhalten gegenüber meinem Mann, den Groll und mangelnde Geduld verursacht worden war.

Der Meister sagt:

„Bei der Kultivierung wird Karma beseitigt und die Beseitigung des Karmas ist eben leidvoll.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 271)

Der Meister ist wirklich weise. Seine Worte halfen mir nicht nur, sondern ich verstand sofort, was ich falsch gemacht hatte. Ich erkannte, dass der Schmerz Vergeltung für das Karma war, das ich gerade erzeugt hatte. Ich sagte mir, dass ich meine Anhaftungen beseitigen müsse.

Es war jedoch nicht einfach. In den folgenden Tagen begegnete ich vielen Problemen und tat mein Bestes, um mich zu beherrschen und diese Eigensinne allmählich zu entkräften.

Eines Tages, es war im Oktober 2018, brach mein Mann plötzlich in Wut aus. Danach ignorierte er mich völlig. Er weigerte sich, die Sache zu vergessen und tat absichtlich Dinge, die er nicht hätte tun sollen.

Angesichts seines unvernünftigen Ausbruchs erinnerte ich mich: „Ich bin eine Praktizierende, ich muss Nachsicht üben.“ In der Kultivierung geschieht nichts zufällig. Ich schaute nach innen. Hatte ich ihm gegenüber nicht genug Rücksichtnahme gezeigt? Hatte ich ihn irgendwie verletzt? Eine Zeit lang konnte ich nicht herausfinden, warum das passierte.

Plötzlich kamen mir die Worte „auf andere herabschauen“ in den Sinn. Ich verstand, dass der Meister mich darauf hinwies, dass ich eine herablassende Haltung gegenüber meinem Mann zeigte.

Jetzt, da ich meine Anhaftung erkannt hatte, was sollte ich als nächstes tun? Wenn er etwas falsch macht, sollte ich mich beherrschen, meine Denkweise anpassen, ruhig bleiben und freundlich mit ihm sprechen. Anfangs fiel es mir schwer, aber ich milderte mein Verhalten. Ich bat auch den Meister, mir zu helfen, meine tiefsitzende Anhaftung zu beseitigen, auf andere herabzuschauen.

Ich erkannte, dass es für jeden Praktizierenden auf jeder Ebene unterschiedliche Maßstäbe und Anforderungen gibt und verschiedene menschliche Anhaftungen losgelassen werden müssen.

Ich erkannte allmählich, dass unsere verschiedenen Persönlichkeiten im gemeinsamen Leben oft zu Konflikten führen. Als Kultivierende weiß ich, dass dies eine gute Sache ist.

Mein Mann hilft mir, mich zu erhöhen

Im September 2021 spürte ich, dass etwas nicht stimmte. Mein Mann machte nichts anderes, als auf seinem Handy zu spielen und fernzusehen, wobei die Lautstärke sehr laut eingestellt war. Er machte ein langes Gesicht und sagte nichts.

Am nächsten Tag verhielt er sich genauso, es war unerträglich. Wenn dies geschehen wäre, bevor ich Falun Dafa praktizierte, hätte ich mit ihm gestritten und mich geweigert, sein Verhalten zu ertragen. Aber als Praktizierende wusste ich, dass ich mich nicht ärgern sollte, geschweige denn die Beherrschung verlieren.

Ich begann, das Gedicht des Meisters zu rezitieren:

„Wer hat recht, wer hat unrechtKultivierenderBei sich die Fehler suchtViele menschliche Gesinnungen beseitigenGroßer Pass, kleiner Pass, nicht vermeidenRecht hat erUnrecht habe ichWozu streiten.“(Wer hat recht, wer hat unrecht, 16.05.2011, in: Hong Yin III)

Ich erinnerte mich daran, der Lehre des Meisters zu folgen, nach innen zu schauen, meine Anhaftungen zu finden und sie zu beseitigen.

Nach einem Moment der stillen Reflexion kam mir der Ausdruck „hartnäckig an den eigenen Meinungen klammernd“ in den Sinn. Ich verstand sofort das Verhalten meines Mannes. Zwei Tage zuvor hatte es zu Hause ein kleines Problem gegeben. Ich hatte den Rat meines Mannes nicht befolgt und darauf bestanden, die Dinge auf meine Weise zu tun.

Ich konnte nicht anders, als meine Hände respektvoll zum Buddhagruß aneinanderzulegen und dem Meister noch einmal für seine Barmherzigkeit zu danken.

Ich erkannte weiter, dass die verschiedenen unangemessenen Verhaltensweisen, die mein Mann im täglichen Leben zeigte, vom Meister verwendet werden, um meine Kultivierung zu fördern. Sie sind die Möglichkeit, menschliche Anhaftungen auf verschiedenen Ebenen zu beseitigen. Sie sind nicht dazu bestimmt, mich wütend zu machen, die Beherrschung zu verlieren, Verachtung zu fühlen oder Groll zu hegen. Vielmehr sollen sie mir helfen, meine Nachsicht zu erhöhen, meine spirituelle Ebene zu erhöhen und allmählich die für mich festgelegten Maßstäbe und Anforderungen auf verschiedenen Ebenen zu erfüllen. Nur dann kann meine Kultivierungsenergie wachsen.

Deshalb muss ich jede Gelegenheit optimal nutzen, zu jeder Zeit ruhig und klar bleiben und jeden Gedanken, jedes Wort und jede Tat auf dem rechten Weg einhalten. Ich werde die gut gemeinten Arrangements des Meisters nicht ignorieren. Ich werde mich ernsthaft jeder Herausforderung stellen und danach streben, eine wahre Praktizierende zu sein.

Als meine Anhaftungen allmählich nachließen und sich meine Xinxing erhöhte, begann sich auch mein Mann zu ändern. Er wurde nachsichtiger und großzügiger und übernahm sogar Hausarbeiten, so dass ich mehr Zeit zum Üben habe.

Die oben genannten Erkenntnisse sind auf meiner Ebene und zwei Erfahrungen auf meinem Kultivierungsweg. Bitte weist mich darauf hin, wenn etwas unangemessen ist.