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Güte herauskultivieren – meine Schwiegermutter mit Freundlichkeit behandeln

15. Oktober 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Seit 1998 praktiziere ich Falun Dafa, und ich bin jetzt 61 Jahre alt. Ich bin Meister Li zutiefst dankbar, dass er mir ein neues Leben geschenkt hat. Seit über 20 Jahren musste ich keine einzige Tablette mehr einnehmen und habe keine Spritzen mehr benötigt, dennoch bin ich gesund. Ich lerne das Fa, praktiziere die Übungen und halte mich an die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“. Wenn Konflikte auftreten, schaue ich nach innen. Ich mache mir keine Gedanken über persönlichen Verlust oder Gewinn und versuche, die Interessen anderer an erste Stelle zu setzen.

Den Segen des Himmels empfangen

Ich wuchs auf dem Land auf und war in meiner Jugend schwach und oft krank. Da ich introvertiert war und mir das Selbstvertrauen fehlte, fiel es mir schwer, mit anderen zu sprechen. Nach dem Abschluss der Mittelschule nahm ich eine befristete Stelle in der Stadt an. Mit 25 heiratete ich. Doch die guten Zeiten hielten nicht lange an. Sechs Jahre später, als ich 32 war, starb mein Mann an Lungenkrebs. Ich konnte nicht aufhören zu weinen. Mein Kind war noch so klein, und mein Leben erschien mir unerträglich bitter. Ich fragte mich, wie ich das allein schaffen sollte.

Mein Mann hatte vier ältere Brüder. Meine vier Schwägerinnen waren alle sehr redegewandt, und meine Schwiegermutter war dafür bekannt, sehr streng zu sein. Ich war schwach, ehrlich und nicht besonders geschickt im Umgang mit Menschen, daher schlossen sie mich oft aus und sahen auf mich herab. Ich wusste, dass sie mich vertreiben wollten. Später hörte meine Schwiegermutter auf, mir mit dem Kind zu helfen. Wenn mein Kind etwas zu essen brauchte, verlangten meine Schwiegereltern dennoch Lebenshaltungskosten von mir. Einmal stieß mein Schwiegervater mich sogar mit dem Kopf. Mein Mund blutete, aber ich wagte kein Wort zu sagen. Ich behielt alles für mich und war oft so aufgebracht, dass ich keinen Appetit hatte.

Meine Gesundheit war ohnehin schon angeschlagen, und nach der Geburt litt ich unter anhaltenden Beschwerden wie Schmerzen im unteren Rückenbereich, Kopfschmerzen, einer Schultersteife und Beckenentzündungen. Da ich keine andere Wahl hatte, nahm ich meinen fünfjährigen Sohn mit, um ganz allein auf der Straße Obst zu verkaufen. Durch die Kälte bekam ich eine Rhinitis. Das Leben war wirklich bitter und zermürbend, eine Notlage folgte der nächsten.

In meiner schwierigsten Zeit kam der Segen des Himmels über mich. Jemand erzählte mir, wie gut Falun Dafa ist. Mein Sohn sagte: „Mama, praktiziere es. Der Meister wird auf uns aufpassen. Dann brauchen wir vor nichts mehr Angst zu haben. Wie großartig ist das denn!“ Ich nahm ein Exemplar des Buches Zhuan Falun mit nach Hause, um es zu lesen.

Nachdem ich 16 Seiten gelesen hatte, wurden meine Hände heiß. Ich schaute auf und sah, wie ein heller Lichtball in meinen Körper eindrang. Dann begann er sich in meinem Unterbauch zu bewegen. Ich erschrak und legte das Buch beiseite. Jetzt wird mir klar, wie töricht ich war. Später erfuhr ich, dass der Meister einen Falun in mich eingesetzt hatte. So erhielt ich das Fa.

Am nächsten Morgen folgte ich den anderen, um die Übungen zu praktizieren. Als ich die zweite Übung, die „Falun-Pfahlstellung“, machte, wurde mir übel und ich musste mich übergeben; dann verlor ich für 10 Minuten das Bewusstsein. Mitpraktizierende halfen mir auf und sagten, das sei etwas Gutes, da der Meister sich um mich kümmerte. Von da an lernte ich das Fa und machte die Übungen, ganz so, wie es im Buch gelehrt wird. Wenn Konflikte auftraten, schaute ich nach innen und ließ meinen Groll los. Mir wurde klar, dass es einen Grund dafür gab, das andere mich nun gut oder schlecht behandelten.

Durch kontinuierliches Fa-Lernen und das Praktizieren der Übungen kam ich zu der Erkenntnis, dass der wahre Sinn des Menschseins darin besteht, zu unserem ursprünglichen, wahren Selbst zurückzukehren.

Bei allem, was wir tun, sollten wir an andere denken, nicht egoistisch sein und uns nicht auf persönlichen Gewinn oder Verlust konzentrieren. Von da an wurde ich nicht mehr wütend, egal wie andere mich behandelten. Mit dem Fa in meinem Herzen war ich immer fröhlich. Als sich mein Xinxing erhöhte, verschwanden alle meine Krankheiten, ohne dass ich es überhaupt bemerkte – wahrlich ein Wunder.

Meine Schwiegermutter mit Güte behandeln

Ich danke dem Meister und Dafa dafür, dass sie mir einen gesunden Körper geschenkt und mich gelehrt haben, ein guter Mensch zu sein. Wie es heißt: „Die kindliche Pietät gegenüber den Eltern steht an erster Stelle aller Tugenden“, also habe ich mich an den Maßstab von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gehalten. Ich habe meiner Schwiegermutter das große Haus überlassen, das zur Straße hin liegt und vermietet worden wäre. Ich nahm mein Kind und zog in ein altes Lehm- und Strohhaus, das seit Jahren leer stand. Die Rückwand hatte kein Fenster, und an Regentagen drang Wasser herein. Ich fuhr mit einem Dreirad Zement und Holzbretter holen und reparierte das Haus selbst, wobei ich es mit einem Ziegeldach versah. Ich hoffte nur, dass es nicht mehr undicht sein und bewohnbar sein würde. Im Winter gefror das Wasser im Waschbecken, und im Sommer war es unerträglich heiß. Mein Sohn und ich lebten 25 Jahre lang so. Das Haus war so niedrig, dass mein großer Sohn jedes Mal beim Betreten oder Verlassen den Kopf einziehen musste. Die Leute hatten Mitleid mit mir und hielten es für ungerecht. Meine Schwiegermutter behielt sämtliche Mieteinnahmen aus dem Haus, das ursprünglich uns gehört hatte, für sich. Weder ich noch mein Kind bekamen etwas davon ab. Dennoch habe ich mich nie darüber beschwert.

In den ersten Jahren war meine Schwiegermutter oft krank und wurde mehrmals im Jahr ins Krankenhaus eingewiesen. Jedes Mal war ich die Einzige, die sich um sie kümmerte. Sie wollte das Krankenhausessen nicht essen, also ging ich nach Hause, kochte, was sie mochte, und brachte es ihr. Ich reinigte ihre Bettpfanne, zog ihr die Schuhe an, wusch ihr die Füße und vieles mehr. Wenn sie mir ihre Essensreste in meinen Teller schob, machte mir das nichts aus.

Die ältere Dame im Nachbarbett wurde von ihrer Tochter gepflegt. Sie sagte zu meiner Schwiegermutter: „Schau mal, wie lieb deine Tochter ist. Meine Tochter isst nicht einmal etwas, das ich angefasst habe, nicht einmal ein halbes gedämpftes Brötchen.“ Ihrer Tochter war das peinlich.

Meine Schwiegermutter antwortete: „Sie ist meine Schwiegertochter.“ Alle im Zimmer waren verblüfft, und die Mutter und Tochter gegenüber sahen uns mit großen Augen an.

Egal, in welchem Krankenhaus sie lag, alle hielten mich immer für ihre Tochter. Manche fragten mich sogar: „Hatte sie nur ein Kind, nämlich dich?“ „Du kümmerst dich so gut um sie.“

Ich antwortete: „Mein Meister hat mich gelehrt. Ich praktiziere Falun Dafa.“ Alle im Raum sahen mich voller Bewunderung an, und meine Schwiegermutter lächelte zufrieden. Manchmal, wenn sie glücklich war, nannte sie mich „mein Kind“. Als wir das Krankenhaus verließen, erfuhren acht Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung, und ich gab jedem von ihnen eine Broschüre.

Meine Schwiegermutter profitierte sehr von Dafa. Dank Dafa kümmerte ich mich von ganzem Herzen um sie, gemäß den Maßstäben einer Kultivierenden, und ich fühlte mich nie genervt. Am Tag vor dem Qingming-Fest im Jahr 2021, an dem der Verstorbenen gedacht wird, badete ich sie und schnitt ihr die Haare, damit sie den Feiertag sauber und erfrischt verbringen konnte. Während sie fernsah, wurde sie plötzlich krank und verstarb sechs Tage später im Alter von 95 Jahren. Hätte ich Dafa nicht praktiziert, hätte ich – ehrlich gesagt – als verwitwete Mutter mit einem kleinen Kind all das unmöglich schaffen können. Es war Dafa, das mich verändert hat.

Auch meine Verwandten profitieren davon

Meine Tante ist 92 Jahre alt. Seit sie Mitte vierzig war, war sie auf Medikamente angewiesen und galt als chronisch krank. Vor acht Jahren bekam sie eine Krankheit, die kein großes Krankenhaus diagnostizieren konnte. Sie wurde extrem dünn, konnte nichts mehr essen, und selbst Infusionen waren schwierig, weil ihre Venen kollabierten. Ihre älteste Schwiegertochter sagte mir: „Es sieht wirklich so aus, als würde sie es dieses Mal nicht schaffen.“

Ich sagte zu meiner Tante: „Sag einfach aufrichtig: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Du musst es aufrichtig sagen.“ Sie stimmte zu. Im Laufe der Jahre hatte sie miterlebt, wie sich meine Gesundheit verbesserte, und sie unterstützte Dafa voll und ganz und glaubte daran. Deshalb sprach sie es jeden Tag, und je öfter sie es sprach, desto besser fühlte sie sich. Ihr Appetit kehrte zurück, sie gewann ihre Energie zurück und nahm an Gewicht zu.

Sie sagte, sie könne nicht aufhören, „Dafa ist gut“ zu rezitieren. Meine Tante lebt in einem Pflegeheim. Sie wachte um 4:30 Uhr morgens auf, und sobald sie die Augen öffnete, begann sie ganz selbstverständlich, „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut“ zu rezitieren, bis sie wieder einschlief. Ich sagte ihr, dass es wunderbar sei, dass es ihr in Fleisch und Blut übergegangen sei.

Eines Morgens im März 2025 führte sie im Pflegeheim sogar einen kleinen Sketch auf. Als ich sie besuchte, erzählte sie mir freudig: „Ich habe wirklich von Dafa profitiert. Ich gehe in den dritten Stock und fühle, dass mein Körper so leicht ist. Ich fühle mich überhaupt nicht müde. Alle sagen, ich sehe aus, als wäre ich in den 70ern, nicht in den 90ern.“ Nachdem sie das gesagt hatte, legte sie die Handflächen vor der Brust aneinander und sagte aufrichtig: „Danke, Meister. Danke, Dafa.“

Mein älterer Bruder lebt in Xinjiang. Als er vor mehr als zehn Jahren zu Besuch kam, versuchte ich, ihm DVDs und Broschüren zur Aufklärung über die Tatsachen zu geben, aber er weigerte sich, sie anzunehmen. Zehn Jahre vergingen, und im September 2024 kehrte er zurück. Er hatte einen Herzstent, und seine Frau (meine Schwägerin) litt an Lungenkrebs. Durch die Chemotherapie waren ihr alle Haare ausgefallen. Sie brauchte bei allem Hilfe: beim Essen, beim Gehen und sogar dabei, Menschen zu erkennen. Sie redete ständig Unsinn, und ihr Gesicht war dunkel und bläulich. Es war erschreckend, das mit anzusehen.

Das zu sehen, brach mir das Herz. Hätte ich Dafa nicht gelernt, wüsste ich nicht, in welchem Zustand ich heute wäre. Ich bat den barmherzigen Meister still, ihnen zu helfen. Dann sagte ich aufrichtig zu ihnen: „Sagt einfach aufrichtig: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Ein Wunder wird geschehen.“ Sowohl mein Bruder als auch seine Frau begannen zu rezitieren. Mein Bruder sprach jeden Satz einmal und seine Frau wiederholte die Worte nach ihm.

Am nächsten Tag begann meine Schwägerin, Blut zu urinieren. Sie ging sieben oder acht Mal auf die Toilette, obwohl jedes Mal nur wenig Urin austrat. Mein Bruder geriet in Panik und fragte: „Zu Hause hat sie kaum etwas gegessen oder getrunken, und sie hat kaum uriniert. Warum ist das plötzlich passiert?“

Ich antwortete ihm: „Das ist etwas Gutes. Ihr Körper scheidet schlechtes Blut und schädliche Substanzen aus. Hab keine Angst. Der Meister wacht über sie.“ Und tatsächlich zeigte sie am nächsten Tag eine wundersame Besserung. Von diesem Tag an ging es ihr jeden Tag besser. Sie konnte wieder essen und brauchte keine Hilfe mehr beim Gehen.

Als mein Bruder die Veränderungen bei seiner Frau sah, sagte er freudig: „Falun Dafa ist wirklich wundersam. Kein Wunder, dass es trotz der harten Unterdrückung durch die Regierung immer noch so viele Menschen praktizieren und es weltweit verbreitet ist. Diesmal haben wir persönlich ein Wunder erlebt. Die Propaganda im Fernsehen ist wirklich gelogen.“

Während der chinesischen Neujahrsfeiertage rief mich mein Neffe per Videoanruf an, um mir Grüße zu übermitteln. Auf dem Bildschirm sah ich, dass die Haare meiner Schwägerin wieder nachgewachsen waren. Mein Bruder sagte begeistert: „Es geht ihr immer besser. Sie rezitiert jetzt täglich 400 Mal ‚Dafa ist gut‘.“

Ein Verwandter, der sie sah, sagte: „Dafa ist wirklich wie ein Wundermittel. Nur ein paar Monate, und schon eine so enorme Veränderung!“ Mein Bruder erzählte ihnen auch, dass es wirklich wirkt, solange man aufrichtig „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ rezitiert. Als ich das Glück ihrer ganzen Familie sah, freute ich mich sehr für ihn. Da seine Frau geheilt ist, haben die Kinder wieder ihre Mutter – eine vollständige Familie.

Während ich dies schreibe, hoffe ich aufrichtig, dass jeder gutherzige Mensch, der wie mein Bruder und meine Schwägerin eine Schicksalsverbindung zu Dafa hat, aufrichtig „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ rezitiert, wann immer er mit Schwierigkeiten konfrontiert ist. Wer es rezitiert, wird Segen empfangen. Das ist die Kraft von Dafa.