(Minghui.org) Wenn ich auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke, erkenne ich, dass ich anfangs wie die Hauptfigur in der Geschichte „Der Mann, der sich die Ohren zuhielt, während er eine Glocke stahl“ war. Ich war auf die Vollendung fixiert und verbarg meine Anhaftungen, ohne es selbst zu bemerken. Unser barmherziger Meister zeigte mir bei verschiedenen Gelegenheiten meine Anhaftungen und mein menschliches Herz auf. Doch aufgrund meines Karmas wusste ich weder, welche Erkenntnisse ich aus diesen Geschehnissen gewinnen sollte, noch, wie ich mich kultivieren sollte. So stolperte ich immer wieder auf meinem Kultivierungsweg. Dennoch glaubte ich fest an den Meister und das Fa. Obwohl ich nicht besonders klug war, schenkte mir Falun Dafa gute Gesundheit. Außerdem ist unsere einst zerrüttete Familie heute von Freude und Glück erfüllt.
1996 begann ich mit dem Praktizieren. Heute bin ich 58 Jahre alt. Ich wuchs in einer einfachen Familie auf dem Land auf. Schon als Kind hatte ich einen starken Charakter. Lieber hätte ich körperliche Strapazen ertragen, als mein Gesicht zu verlieren. Als ich 20 Jahre alt war, wurde mir ein Mann vorgestellt, der ein Jahr jünger war als ich. Weniger als drei Monate später heirateten wir. Wir ließen unsere Ehe jedoch nicht beim Standesamt eintragen und erhielten keine Heiratsurkunde. Auch unsere Hochzeitsfeier wurde in aller Eile abgehalten. Von diesem Tag an verschwand das Lächeln aus meinem Gesicht. Das Leben war hart. Mein Mann ignorierte mich und kümmerte sich nicht um mich. Ich hatte niemanden, dem ich mich anvertrauen konnte. Mein Leben war voller Bitterkeit und Erschöpfung. Mein Gesundheitszustand verschlechterte sich und mein Gewicht sank von über 50 auf 40 Kilogramm. Während unserer fünfjährigen Ehe verletzten mein Mann und ich einander immer wieder. Er hatte eine Affäre und schließlich ging unsere Ehe in die Brüche.
Unsere Familien überredeten uns, wieder zusammenzukommen. Ein Jahr später zogen wir unseres Kindes wegen erneut zusammen. Wir zogen ständig um und lebten an den unterschiedlichsten Orten im Landkreis. Das Leben blieb hart. Ich wurde zunehmend unzufrieden mit meinem Mann und machte ihm immer heftigere Vorwürfe. Mit gerade einmal 25 Jahren litt ich bereits unter Neuralgien, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden, Rückenproblemen, Tuberkulose, Rheuma und weiteren Beschwerden. Ich war abgemagert und hatte eine ungesunde Gesichtsfarbe. Oft fragte ich mich, warum ich überhaupt noch lebte, weshalb ich all diese Nöte ertragen musste und welchen Sinn mein Leben hatte. Um meine Krankheiten behandeln zu lassen, ging ich weder ins Krankenhaus noch sprach ich mit jemandem darüber. Ich dachte, dass der Tod für mich eine Erlösung wäre.
Eines Tages im Herbst 1996 entdeckte ich bei meiner Schwiegermutter das Buch Falun Gong. Es gefiel mir so gut, dass ich sie fortan besuchte, wann immer ich Zeit hatte, um darin zu lesen. Bald darauf begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Jeden Tag fühlte ich mich vom Licht des Fa durchströmt. Mein Gesundheitszustand verbesserte sich zusehends, bis schließlich alle Krankheitssymptome verschwunden waren. Ich konnte wieder zügig spazieren gehen. Außerdem beteiligte ich mich an zahlreichen Aktivitäten zur Verbreitung von Falun Dafa. Jeden Morgen ging ich in den Park, um die Übungen zu praktizieren, und abends lernte ich gemeinsam mit anderen Praktizierenden das Fa.
Nachdem ich zwei Monate lang Falun Dafa praktiziert hatte, hatte ich eines Nachts einen Traum. In beiden Händen trug ich zahlreiche kleine und große Taschen, auf dem Rücken eine weitere große Tasche. Wegen des vielen Gepäcks konnte ich nicht in den Bus einsteigen. Also packte ich die kleinen Taschen nacheinander in die großen. Dabei stellte ich fest, dass alle Taschen leer waren. Als ich aufwachte, erkannte ich, dass der Meister mir damit einen Hinweis gegeben hatte: Ich sollte nicht an materiellen Dingen festhalten. In meinem Herzen sagte ich zum Meister: „Meister, ich will nichts. Ich möchte nur Ihnen folgen und in meine ursprüngliche Heimat zurückkehren.“
Im Frühjahr 1997 veranstalteten wir erstmals ein Seminar, bei dem wir in einer Halle der Kreisstadt Vortragsvideos des Meisters zeigten. Ich fuhr mit dem Fahrrad dorthin. Meine Tochter saß vorne und meine Schwester hinten. Während der Fahrt hatte ich das Gefühl, als würde jemand mein Fahrrad von hinten anschieben. Ich musste kaum in die Pedale treten und schon bald darauf waren wir angekommen. In dieser Zeit fühlten wir uns wohl und geborgen.
Ich war wie verdorrtes Gras, das endlich den lang ersehnten Regen erhielt. Jeden Tag lernte ich das Fa und begann dadurch zu verstehen, warum ich lebte und worin der Sinn des Lebens lag.
Nach Beginn der Verfolgung fuhr ich im Jahr 2000 gemeinsam mit anderen Praktizierenden nach Peking, um dort das Fa zu bestätigen. Wir wurden festgenommen und in die Haftanstalt unseres Heimatortes zurückgebracht. Am nächsten Morgen führten wir die Sitzmeditation durch. Ich saß in der Nähe der Tür. Früher hatte mir der volle Lotussitz Schmerzen bereitet, doch an diesem Tag fühlte ich mich während der Meditation ruhig und wohl. Es war ganz still. Plötzlich spürte ich, wie mir jemand mehrmals auf den Nacken und anschließend auf die Hände schlug. Ich empfand keine Schmerzen, sondern nur ein Taubheitsgefühl, und fühlte mich weiterhin wohl. Dann hörte ich, wie andere Menschen geschlagen wurden. Ich öffnete die Augen und sah mehrere Polizisten, die mit Plastikstöcken brutal auf die Mitpraktizierenden einschlugen.
Damals wusste ich noch nicht, dass ich den Polizisten die wahren Umstände erklären sollte, mein Verständnis des Fa war unzureichend. Ich erkannte auch nicht, dass der Meister das Leid für mich auf sich nahm und meine aufrichtigen Gedanken stärkte. Doch ich wusste, dass der Meister der aufrichtigste Mensch war und Falun Dafa das Beste. Es war nicht falsch, Falun Dafa zu praktizieren und danach zu streben, gute Menschen zu sein.
Am nächsten Morgen praktizierten wir erneut die Übungen. Die Polizisten kamen herein und schlugen brutal auf uns ein. Einer von ihnen drohte, uns am nächsten Tag zu zwingen, uns mit dem Gesicht nach unten auf das Bett zu legen, falls wir weiterhin die Übungen praktizieren wollten. Obwohl mir das unangenehm war, tat ich, was er verlangte. Fünf Polizisten schlugen auf uns ein. Ich ertrug die Schläge passiv. Jeder einzelne tat weh, bis ich die Schmerzen schließlich nicht mehr aushielt. Deshalb sagte ich, dass ich Falun Dafa nicht mehr praktizieren würde. Ein Polizist entgegnete voller Hass: „Du bist es, der sie organisiert hat. Selbst wenn du die Übungen nicht machst, werden wir dich trotzdem schlagen.“
Die Nachsicht eines Menschen ist begrenzt und Menschen sind schwach. Ohne die Stärkung und den Schutz des Meisters und ohne die Führung durch die Fa-Prinzipien vermochten wir nichts auszurichten. Bevor ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, hätte ich lieber Entbehrungen auf mich genommen, als mein Gesicht zu verlieren. Nun erkannte ich, dass dies lediglich ein Schlagwort gewesen war, mit dem ich mein Selbstwertgefühl befriedigt hatte. In diesem Moment erschien mir alles in der menschlichen Welt falsch und unzuverlässig. Durch diese beiden Erlebnisse, bei denen ich geschlagen wurde, lernte ich, was aufrichtige Gedanken sind. Dadurch festigte sich mein Glaube an die Kultivierung. Danke, Meister, für Ihre großartigen Arrangements und Ihren barmherzigen Schutz!
Im Jahr 2010 ging ich in ein Wohngebiet, um Flyer zu verteilen. Ich begann im 30. Stock und arbeitete mich Etage für Etage nach unten vor. Als ich auf der obersten Treppenstufe der 20. Etage stand und gerade den Flur betreten wollte, hörte ich jemanden sagen: „Die Person sollte hier sein. Aber ich sehe sie nicht.“ Ich drehte mich um und ging leise die Treppe hinunter. Anschließend fuhr ich mit dem Aufzug wieder in die oberste Etage. Dort versteckte ich mich hinter einer niedrigen Betonmauer. Mein Herz pochte heftig. Ich flehte den Meister an, mir zu helfen. Ich wusste, dass diese Angst nicht zu mir gehörte. Deshalb sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um sie zu beseitigen. Gleichzeitig versuchte ich herauszufinden, warum es zu dieser Störung gekommen war. Mir wurde klar, dass meine Anhaftung, unbedingt etwas erledigen zu wollen, die Störung verursacht hatte. Als ich an diesem Tag das Haus verlassen hatte, war ich von dem Gedanken geleitet gewesen, die Flyer möglichst schnell zu verteilen. Mein Ausgangspunkt war also falsch gewesen. Nach einer Weile hörte ich jemanden sagen: „Ich habe auf den oberen Etagen niemanden gesehen. Lass uns nach unten gehen und nachsehen, ob sie dort sind.“ Kaum waren sie gegangen, klingelte mein Handy. Dank des Schutzes des Meisters konnte ich eine mögliche Katastrophe vermeiden. Danke, Meister! An dieser Stelle möchte ich die Mitpraktizierenden daran erinnern, ihre Handys auszuschalten, wenn sie hinausgehen, um Informationsmaterialien zu verteilen.
Im Jahr 2002 kam ein Polizist gemeinsam mit meinem Mann zu uns nach Hause, um mich festzunehmen. In meinem Herzen sagte ich zum Meister: „Meister, ich werde nicht mit ihnen gehen. Ich habe das Fa-Lernen noch nicht beendet, ich muss das Fa lernen.“ Der Polizist war für unser Wohngebiet zuständig und hatte mich schon einmal gesehen. Trotzdem fragte er meinen Mann, wer ich sei. Mein Mann antwortete, ich sei die Schwester seiner Frau. Daraufhin ging der Polizist, kehrte jedoch später zurück. Möglicherweise hatte er inzwischen erkannt, wer ich war. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Haus bereits verlassen. Dank des Schutzes des Meisters konnte ich mit unserer Tochter in eine andere Stadt entkommen.
An unserem neuen Wohnort war ich damit beschäftigt, meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Deshalb nahm ich mir nur selten Zeit für das Fa-Lernen und die Übungen. Auch die drei Dinge machte ich nicht gut. Mein Mann, der ebenfalls Falun Dafa praktizierte, wurde nach acht Jahren Haft freigelassen und zog in eine andere Stadt. Unsere Tochter studierte inzwischen im zweiten Jahr an einer Universität und wohnte auf dem Campus. Ich zog zu meinem Mann in der Hoffnung, dass wir einander wertschätzen und ein friedliches Leben miteinander führen würden. Doch nachdem ich einige Monate bei ihm gewohnt hatte, stellte ich fest, dass er noch immer auf mich herabblickte und mich als lästig empfand. Ich fühlte mich ungerecht behandelt und verletzt. Manchmal fragte ich mich, ob ich diese Ehe überhaupt fortsetzen sollte. Schließlich hatten wir weder Himmel noch Erde um die Anerkennung unserer Ehe gebeten und besaßen auch keine Heiratsurkunde. Das bedeutete, dass weder göttliche Wesen noch Menschen unsere Ehe anerkannten.
Inmitten der von den alten Mächten inszenierten Täuschungen schaute keiner von uns beiden nach innen, sodass sich unser Groll vertiefte. Als wir uns einmal stritten, schrie ich voller Hass, dass wir uns für den Rest unseres Lebens nie wiedersehen sollten. Infolgedessen wurden wir beide von Krankheitskarma heimgesucht und gerieten tatsächlich in Lebensgefahr. Aufgrund der Verfolgung durch die alten Mächte mussten wir ins Krankenhaus eingeliefert werden. Schließlich erkannten wir beide, dass wir uns durch unser Verhalten als unwürdig erwiesen hatten, Falun-Dafa-Praktizierende zu sein. Wir hatten die unermüdlichen Bemühungen des Meisters, uns zu erretten, nicht ausreichend gewürdigt und ihm nicht den gebührenden Respekt entgegengebracht. Daraufhin verließen wir die Stadt und kehrten in unsere Heimatstadt zurück.
Im Sommer 2018 bat mich meine zweite Großtante, sie zu besuchen. Einige ältere Verwandte wollten mich sehen. Gemeinsam mit meiner Tochter fuhr ich zu ihnen. Angesichts der Erwartungen der älteren Generation willigte ich ein, wieder mit meinem Mann zusammenzuleben. Ich hatte das Gefühl, dass wir eine ordnungsgemäße Ehe eingehen sollten, die auch von anderen anerkannt wurde. Dadurch wollte ich das Arrangement der alten Mächte vollständig zunichtemachen und unser vorgeschichtliches Gelübde erfüllen. Mein Mann und ich sollten einander helfen, errettet zu werden. 2019 beantragten wir schließlich die Heiratsurkunde und erhielten sie.
Während der Verlobung und Hochzeit meiner Tochter sowie beim Kauf und bei der Renovierung einer Wohnung hegte ich bewusst oder unbewusst Unzufriedenheit und Groll gegenüber meinem Mann. Sobald diese Anhaftungen zum Vorschein kamen, war ich voller Wut. Ich bemühte mich nach Kräften, sie zu unterdrücken und zu beseitigen.
Ich schaute immer wieder nach innen und fragte mich, warum ich mit meinem Mann so unzufrieden war. Der Grund war, dass er meine Erwartungen hinsichtlich meines Ansehens und meiner persönlichen Interessen nicht erfüllte. Doch warum strebte ich nach Ansehen und wollte meine persönlichen Interessen durchsetzen? Ich wollte ein gutes Leben führen oder zumindest nicht schlechter leben als andere. Warum aber wollte ich besser leben als andere? Weil ich mein Gesicht wahren und meine Eitelkeit befriedigen wollte. Das war jedoch nur ein Teil des Grundes. Ich schaute noch tiefer nach innen und erkannte, dass ich in meinem Herzen eine starke Sehnsucht nach einem schönen Leben hegte. Von diesem Wunsch angetrieben, hatte ich hohe Erwartungen an meinen Mann und stellte unbewusst hohe Ansprüche an ihn. Sobald ich nicht bekam, was ich wollte, schlugen meine Erwartungen in Groll um. Ja, das Streben nach einem schönen Leben war meine grundlegende Anhaftung. Endlich hatte ich sie erkannt. Ich beschloss, sie loszulassen, und fühlte mich sofort viel leichter.
Wollte ich eine ständig nörgelnde Ehefrau sein? Nein. Wie sollte eine Frau ihrem Wesen nach sein? Sanft und warmherzig. Sanftmut bedeutet, sich einzufügen und anderen freundlich zu begegnen. Warum wollte ich immer diejenige sein, die das Sagen hatte und andere kontrollierte? Ich war ehrgeizig und wollte immer gewinnen. Das war das „kontrollierende“ Element der Kultur der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Es war ein falsches Ich, das sich unter dem Einfluss der KPCh-Kultur entwickelt hatte. Ich musste es beseitigen und mein wahres Selbst zum Vorschein bringen.
Als ich über die Kälte und Gleichgültigkeit nachdachte, mit der mein Mann mir begegnete, erkannte ich, dass sein Verhalten meine eigene Haltung ihm gegenüber widerspiegelte. Mir wurde bewusst, dass ich mich nie wirklich um ihn gekümmert oder versucht hatte, ihn zu verstehen. Ich hatte ihm keinen Respekt entgegengebracht. Somit war ich selbst diejenige, die das Problem verursacht hatte. Mein Mann hatte viel gelitten. Acht Jahre lang war er im Gefängnis misshandelt worden. Doch nach seiner Entlassung hatte ich mich nicht um ihn gekümmert. Er hatte alles allein ertragen. Trotzdem sagte er zu mir: „Sei gut zu dir selbst, sei nicht zu sparsam. Du kannst mein ganzes Geld frei ausgeben.“
Es war mein Neid, diese schmutzige und hartnäckige Anhaftung, die mir selbst und anderen geschadet hatte. Sie war der Grund für meine jahrzehntelange Unzufriedenheit mit meinem Mann und das größte Hindernis auf meinem Kultivierungsweg. Ich flehte den Meister an, meine Eifersucht zu beseitigen. Ich wollte sie nicht mehr haben. Sie war bösartig und ich wollte gütig sein. Das Nach-innen-Schauen erwies sich als ein wunderbares Werkzeug. Ich verspürte eine Leichtigkeit, wie ich sie noch nie zuvor erlebt hatte.
Als ich meinen Mann nun mit anderen Augen betrachtete, entdeckte ich viele gute Eigenschaften an ihm und vieles, wofür ich ihn respektieren konnte. Auch seine schlechten Angewohnheiten lösten keinen Groll mehr in mir aus. Wenn er Unordnung hinterließ, räumte ich still und leise auf. Nach und nach wurde er ordnungsbewusster. Wir konnten wieder gemeinsam lachen und füreinander sorgen. In unserer einst zerrütteten Familie kehrten endlich Freude und Lachen ein. Wir besaßen eine eigene Wohnung, ein Auto und Ersparnisse. Bevor ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, hatte ich inständig nach diesen materiellen Dingen gestrebt, sie jedoch nicht erlangen können. Doch als ich allmählich zu einem guten und schließlich zu einem noch besseren Menschen wurde, besaß ich sie. Ich lernte auch, wie ich mich im Fa kultivieren sollte. Der Meister hat mich auf jedem Schritt meines Weges beschützt. Ich weiß nicht, wie ich ihm das jemals vergelten kann. Doch ich werde mich aufrichtig kultivieren und den Menschen weiterhin aktiv von Falun Dafa erzählen, um der barmherzigen Gnade des Meisters würdig zu sein.
Als meine Tochter 39 Jahre alt war, begann sie, sich im September 2025 unwohl zu fühlen. Sie suchte drei Krankenhäuser auf und erhielt überall dieselbe Diagnose: Sie sollte sich einer Operation unterziehen, um einen durch COVID-19 entstandenen Lungenknoten entfernen zu lassen. Sie plante, sich in einem Krankenhaus in Shanghai noch einmal untersuchen zu lassen. Ich erzählte den Praktizierenden in meiner Fa-Lerngruppe davon. Ein erfahrener Praktizierender sagte: „Du solltest nach innen schauen. Deine Tochter braucht keine Operation.“ Mir wurde klar, dass der Meister mir damit einen Hinweis gab, nach innen zu schauen. Aber wie sollte ich das tun?
Als meine Tochter noch klein war, hatte sie gemeinsam mit mir das Fa gelernt. Im Jahr 2000 wurden ihr Vater und ich inhaftiert. Damals war sie neun Jahre alt und blieb zwei Monate lang ganz allein zu Hause. Dieses Erlebnis hatte sie tief geprägt. Noch heute zieht sie sich beim Schlafen die Bettdecke über den Kopf. Ich hatte das Gefühl, ihr etwas schuldig zu sein, und hoffte deshalb, dass sie sich kultivieren würde. Doch sie sehnte sich nach einem angenehmen Leben.
Um 23 Uhr begann ich, mein Raumfeld zu reinigen, damit meine kultivierte Seite ihre Wirkung entfalten konnte. Ich bat den Meister inständig, meine aufrichtigen Gedanken zu stärken. Um Mitternacht begann ich dann, aufrichtige Gedanken auszusenden. Anschließend reinigte ich das Raumfeld um meine Tochter herum. Dabei erkannte ich, dass ich unbewusst hoffte, sie würde das Leben führen, das ich mir für sie vorstellte. Mit manchen ihrer Verhaltensweisen war ich unzufrieden. Die alten Mächte hatten meine Lücken ausgenutzt, um Trennung zu schaffen und Lebewesen zu zerstören. Mit den Händen in der Lotusposition sagte ich zum Meister: „Meister, ich weiß, dass ich im Unrecht bin. Derjenige, der Lebewesen mit einem menschlichen Herzen, menschlichen Anschauungen und menschlichen Emotionen behandelt, ist mein falsches Ich. Das will ich nicht. Um mich und die Lebewesen, die mit mir verbunden sind, kümmert sich nur der Meister. Keine anderen Wesen sollten sich einmischen.“ So sandte ich eine Stunde lang starke aufrichtige Gedanken aus.
Am nächsten Morgen rief mich meine Tochter um 9 Uhr an und sagte: „Ich brauche doch keine Operation. Ich muss mich nur alle sechs Monate ärztlich untersuchen lassen.“
Wenn ich in Zukunft aufrichtige Gedanken aussende, hoffe ich, dass sich meine Lebewesen und die mit mir verwandten Wesen an Folgendes erinnern: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“
Ich empfinde es als große Ehre, in diesem Leben eine Schülerin des Meisters zu sein. In dieser kostbaren Zeit werde ich mich gut kultivieren, den Menschen fleißig von Falun Dafa erzählen und dem Meister folgen, um in meine ursprüngliche Heimat zurückzukehren.
Danke, Meister, dass Sie mich errettet haben!