(Minghui.org) Am 9. und 10. Oktober 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende aus Griechenland und den Nachbarländern vier Paraden und Kundgebungen in Athen. Im Stadtzentrum und an beliebten Sehenswürdigkeiten präsentierten sie die Tian Guo Marching Band, Hüfttrommelvorführungen sowie traditionelle chinesische Drachen- und Löwentänze.
Die Veranstaltungen boten zahlreichen Menschen die Gelegenheit, Falun Dafa und seine positive Wirkung auf die körperliche und geistige Gesundheit kennenzulernen. Viele Passanten suchten das Gespräch mit den Praktizierenden und unterzeichneten Petitionen, die ein Ende der anhaltenden Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) fordern.

Falun-Dafa-Praktizierende veranstalten am 9. und 10. Oktober in Athen Paraden und Kundgebungen, um auf die Verfolgung in China aufmerksam zu machen (Minghui.org)
Bei den Kundgebungen stellte die Praktizierende Sumaya die Praxis Falun Dafa und ihre Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht vor. Sie berichtete, dass viele Menschen durch das Praktizieren von Falun Dafa eine Verbesserung ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit erfahren hätten. Zugleich wies sie darauf hin, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Dafa seit 27 Jahren verfolgt.
Die Praktizierenden sammelten außerdem Unterschriften für eine Petition, die ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) fordert. Im Mittelpunkt steht dabei der Organraub an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden. Die Petition wurde gemeinsam von den Organisationen „Doctors Against Forced Organ Harvesting“ (DAFOH, Ärzte gegen Organraub) und „International Coalition to End Transplant Abuse in China“ (ETAC, Internationale Koalition zur Beendigung des Missbrauchs bei Organtransplantationen in China) ins Leben gerufen. Seit 2024 rufen beide Organisationen die Öffentlichkeit dazu auf, die Petition zu unterzeichnen. Die gesammelten Unterschriften werden jährlich anlässlich des G7-Gipfels eingereicht.
Mit der Petition werden die Staats- und Regierungschefs aufgefordert, sich mit dem Organraub durch die KPCh auseinanderzusetzen, ihn als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und als Bedrohung für die medizinische Ethik weltweit zu verurteilen und wirksame Maßnahmen zu seiner Beendigung zu ergreifen. Nach Angaben der Petitionswebsite wurden in diesem Jahr bereits mehr als 700.000 Unterschriften gesammelt. Bis zum Jahresende sollen es eine Million werden.
Falun-Dafa-Praktizierende veranstalten eine Kundgebung in Athen (Minghui.org)
Effie von DAFOH in Griechenland (li. in weißer Bluse) verurteilt den von der KPCh betriebenen Organraub (Minghui.org)
Alex berichtet von seinen Erfahrungen bei der Kultivierung und weist auf die 27-jährige Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh hin (Minghui.org)
Am 9. und 10. Oktober veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende jeweils um 11 und 16 Uhr eine Parade. Angeführt wurden die Festzüge von der europäischen Tian Guo Marching Band. Es folgten ein goldener Drache, Gruppen mit Transparenten, Löwentänzer sowie Hüfttrommelgruppen.
Die Paraden begannen auf dem Kotzia-Platz gegenüber dem Athener Rathaus. Von dort zog sie über die Stadiou-Straße zum Syntagma-Platz und weiter durch die Ermou-Straße. Anschließend führte die Route über den belebten Monastiraki-Platz bis zum Thissio-Platz. Der Monastiraki-Platz im Herzen Athens ist ein beliebter Treffpunkt für Touristen, die unter anderem die nahe gelegene Akropolis besichtigen.
Die Paraden führten durch belebte Geschäftsstraßen und vorbei an berühmten Sehenswürdigkeiten. Viele Einwohner und Besucher blieben stehen, um zuzusehen und Fotos zu machen. Einige applaudierten, winkten und jubelten, während andere den Praktizierenden den Daumen nach oben erhoben, um ihre Unterstützung auszudrücken. Manche sangen und tanzten im Rhythmus der Tian Guo Marching Band. Viele Menschen empfanden die friedliche Atmosphäre der Parade als beeindruckend und beschrieben den Auftritt der Band als wunderschön und bewegend. Nachdem sie von der Verfolgung durch die KPCh erfahren hatten, unterzeichneten die meisten von ihnen Petitionen, um die Falun-Dafa-Praktizierenden zu unterstützen und ihnen Mut zuzusprechen.




Falun-Dafa-Praktizierende marschieren am 9. und 10. Oktober durch Athen (Minghui.org)
Ein junger Mann aus Israel blieb stehen, um sich den Umzug anzusehen, und kam anschließend mit Falun-Dafa-Praktizierenden ins Gespräch. Er zeigte großes Interesse an der Parade und an Falun Dafa. „Ich habe großes Glück, dass ich auf diese Veranstaltung gestoßen bin“, sagte er. Nach seiner Rückkehr nach Israel will er sich nach einem Falun-Dafa-Übungsplatz in seiner Nähe erkundigen.
Eine Frau aus Schottland und ihre Tochter sahen ebenfalls der Parade zu. Beide hatten zuvor weder von der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh noch vom Organraub an lebenden Praktizierenden gehört. Bestürzt über das Gehörte unterzeichneten sie die Petitionen. Die Mutter erklärte, sie wolle nach ihrer Rückkehr Kontakt zu Falun-Dafa-Praktizierenden in ihrer Heimat aufnehmen, um die Übungen zu erlernen.
Eine Mutter und ihre Tochter aus Zypern waren vom Auftritt der Tian Guo Marching Band tief berührt. Die Mutter äußerte den Wunsch, dass Falun-Dafa-Praktizierende auch auf Zypern ähnliche Veranstaltungen durchführen würden.
Auch die Musiklehrerin Stephanie war vom Auftritt der Tian Guo Marching Band im Athener Stadtzentrum begeistert. Sie empfand die Darbietung als ausgesprochen positiv und möchte nun mehr über Falun Dafa erfahren.
Während der zweitägigen Veranstaltung kamen viele Passanten mit Praktizierenden ins Gespräch und erfuhren dabei mehr über Falun Dafa sowie die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas. Sie dankten den Praktizierenden. Viele unterzeichneten die Petitionen.
Eine Frau wollte wissen, warum die KPCh Menschen allein wegen ihres Glaubens an eine traditionelle spirituelle Kultivierungsmethode verfolgt. Ein Praktizierender erklärte ihr, dass Falun Dafa auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruhe und die Menschen dazu anleite, gute Menschen zu sein. Die KPCh hingegen fürchte, dass Menschen eigene Überzeugungen entwickeln könnten, die ihrer auf Lügen und Gewalt beruhenden Ideologie widersprechen. Deshalb versuche das Regime, die Gedanken und Überzeugungen der Menschen zu kontrollieren.
Die Frau zeigte sich von der Erklärung überzeugt, unterzeichnete die Petition und bedankte sich bei dem Praktizierenden.
Als ein Mann von der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh erfuhr, reagierte er entsetzt: „Das ist erschreckend! Leben wir wirklich in einer Welt, in der wir so etwas zulassen? Es ist einfach entsetzlich.“



In Athen unterzeichnen Menschen Petitionen, um das Engagement der Falun-Dafa-Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen (Minghui.org)
Eine Falun-Dafa-Praktizierende erzählte, dass ihre Schülerin Natalia und deren Mutter Sophia-Maria an der Parade teilgenommen und den Festzug vom Syntagma-Platz bis zum Monastiraki-Platz begleitet hatten. Nach der Veranstaltung kam Sophia-Maria zu ihr, um sich für die Einladung zu bedanken.
Mutter und Tochter waren entsetzt, als sie vom Organraub an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden in China erfuhren. Die Großmutter, die ebenfalls dabei war, hatte zwar schon von der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh gehört, wusste jedoch nichts vom Organraub. Alle drei – Großmutter, Mutter und Tochter – unterzeichneten die Petition.
Der musikbegeisterte Lazaros fuhr mit seinem Motorrad an der Parade vorbei, als ihm ein Praktizierender Informationsmaterial überreichte. Nachdem er die Transparente gelesen hatte, hielt er an, um mehr zu erfahren. Als er von der Verfolgung von Falun Dafa hörte, sagte er: „Jetzt verstehe ich – so ist der Kommunismus.“
Der Musikliebhaber Lazaros unterhält sich mit Falun-Dafa-Praktizierenden (Minghui.org)
Lazaros verwies auf die lange und reiche Geschichte Chinas. Seiner Ansicht nach haben die Jahrzehnte kommunistischer Herrschaft die traditionelle Kultur und das historische Erbe des Landes weitgehend zerstört. Manche kommunistischen Ideale mögen in der Theorie zwar ansprechend erscheinen, hätten sich in der Praxis jedoch nicht bewährt. Er betonte: „Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen ihre Meinung frei äußern können. Die Meinungsfreiheit gehört zu den wichtigsten und wertvollsten Rechten, die wir haben.“
Die griechischen Polizeibeamten, die während der Veranstaltung im Einsatz waren, kannten Falun Dafa bereits und wussten, dass sich die Praktizierenden an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht orientieren. Einer der Beamten erklärte, dass er sich selbst für einen guten und toleranten Menschen halte und ebenfalls danach strebe, nach diesen Prinzipien zu leben.
Als sich später zwei chinesische Touristen mit Falun-Dafa-Praktizierenden unterhielten, mischte sich plötzlich eine Chinesin ein. Sie bedrohte die Praktizierenden und rief, sie werde Fotos von ihnen machen und diese an die chinesische Botschaft weitergeben. Außerdem behauptete sie, die Praktizierenden könnten dann nie wieder nach China zurückkehren. Durch ihre lauten Rufe wurde ein Polizeibeamter auf den Vorfall aufmerksam. Er griff sofort ein und forderte die Frau auf, die Fotos zu löschen und den Ort zu verlassen.
Einige westliche Praktizierende versuchten, der Frau die Hintergründe der Verfolgung zu erklären, doch sie wollte nicht zuhören. Stattdessen warf sie ihnen vor, China zu hassen und das Land zu verleumden. Die Praktizierenden erwiderten: „Das stimmt nicht. Wir lieben China, aber nicht die KPCh. Die chinesischen Praktizierenden hier würden gerne in ihre Heimat zurückkehren, doch die KPCh verfolgt sie.“
Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, wollte der Polizeibeamte wissen, warum sich die Frau so feindselig verhalten hatte. Ein Praktizierender erklärte ihm, dass die KPCh Falun Dafa seit 27 Jahren mit einer Verleumdungskampagne überziehe. Dadurch hätten viele Chinesen ein falsches Bild von der Praxis gewonnen und würden ihr mit Ablehnung oder sogar Hass begegnen. Der Polizist antwortete: „Jetzt verstehe ich. Sie wurde von der KPCh einer Gehirnwäsche unterzogen.“
Die beiden chinesischen Touristen, deren Gespräch unterbrochen worden war, blieben noch eine Weile stehen und lauschten aufmerksam der Tian Guo Marching Band. Die Praktizierenden erzählten ihnen, wie sich Falun Dafa vor Beginn der Verfolgung in China verbreitet hatte. Allein durch persönliche Empfehlungen sei die Zahl der Praktizierenden innerhalb von sieben Jahren auf über 100 Millionen gestiegen. Viele Menschen hätten durch die Praxis ihre Gesundheit verbessert, ihre moralischen Maßstäbe erhöht und zu einem harmonischeren Familienleben gefunden.
Die Praktizierenden erläuterten, dass die KPCh die Verfolgung aus Angst vor der großen Zahl der Anhänger eingeleitet habe. Sie hofften, dass die Menschen in China die Hintergründe erkennen und sich nicht von der Propaganda der KPCh täuschen lassen würden. Nach dem Gespräch beschlossen die beiden jungen Touristen, unter Pseudonymen aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen auszutreten.
Eine junge Frau hatte beobachtet, wie die Chinesin die Praktizierenden angeschrien hatte. Sie zeigte sich beeindruckt davon, wie ruhig und friedlich diese geblieben waren. „Das ist bemerkenswert. Sie haben das großartig gemacht. Was Sie tun, ist wichtig und sehr gut“, meinte sie anerkennend.
Die junge Frau erzählte außerdem, dass sie Diplomatie studiere. Einer ihrer Dozenten habe einmal eine Chinesin an die Hochschule eingeladen, damit sie den Studierenden von den tatsächlichen Verhältnissen in China berichte. Später hätten sie erfahren, dass diese Frau von der KPCh verfolgt worden sei, weil sie an verschiedenen Universitäten über die Menschenrechtsverletzungen in China gesprochen und Studierende sowie Professoren darüber informiert hatte.