(Minghui.org) Das 44. Bürgerfest des Bezirks Koto – das zentrale Fest – fand am 17. und 18. Oktober 2026 im Metropolitan Kiba Park im Bezirk Koto, Tokio (Japan), statt. Falun-Dafa-Praktizierende waren in der Nähe des Eingangs zum Festgelände mit vielen Informationstafeln und großen Transparenten präsent, um Falun Dafa vorzustellen und auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam zu machen.





Falun-Dafa-Praktizierende machen vor dem Veranstaltungsort des Bürgerfestes im Bezirk Koto auf die Verfolgung durch die KPCh aufmerksam (Minghui.org)
Der Bezirk Koto ist für seine lebendige Atmosphäre und die historischen Straßenzüge bekannt. Das Koto-Fest, das seit 1983 stattfindet, bietet die Gelegenheit, „Kaku Nori“ zu erleben – eine Tradition, die bis in die Edo-Zeit zurückreicht. Dabei balancieren die Akteure auf schwimmenden Baumstämmen sowie auf Leitern und anderen Gegenständen, die auf diesen Stämmen platziert sind. Das Fest zielt darauf ab, den Austausch und die Freundschaft unter den Bewohnern zu fördern, und zieht jährlich rund 400.000 Besucher an. Es zählt zu den größten Veranstaltungen des Bezirks.
Ein Praktizierender stellte Kato Falun Dafa vor und berichtete ihr von der Verfolgung durch die KPCh und der staatlich geförderten Zwangsorganentnahme. Sie war entsetzt und sagte: „Wie können die so etwas tun? Die KPCh ist so schlimm! China ist ein kommunistisches Land. Deshalb sind sie so hemmungslos.“
Der Einwohner Nakagawa verurteilte den von der KPCh betriebenen Organraub: „So etwas darf unter keinen Umständen geschehen. Das ist falsch und ich hoffe, dass es beendet wird. In Japan ist so etwas völlig unvorstellbar. Kurz gesagt: Dem muss Einhalt geboten werden.“
Pascal (rechts) aus den Niederlanden (Minghui.org)
Der Festivalbesucher Pascal erfuhr zum ersten Mal vom Organraub und dem Organhandel. Er meinte: „Es ist erschreckend – wirklich erschreckend. Davon wusste ich bisher überhaupt nichts. Wenn ich das höre, macht mich das sehr traurig. Wir haben absolut keine Ahnung von diesen Verbrechen.“
Yoshimura würdigte die Falun-Dafa-Praktizierenden mit den Worten: „Es ist wirklich bemerkenswert, dass Sie sich so ernsthaft für die Sensibilisierung für dieses Thema einsetzen – und auch noch unter Inkaufnahme persönlicher Risiken. Ich denke, wir sollten Wege finden, um noch mehr Menschen in Japan auf diese Problematik aufmerksam zu machen – etwa über private Fernsehsender oder andere Medienkanäle. Es muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man selbst vor der Kamera steht; schon die Schaffung von Gelegenheiten, bei denen Menschen über dieses Thema diskutieren können, wäre von großem Wert. Ich hoffe, dass Sie Ihre Bemühungen fortsetzen.“
Sie verurteilte das System der KPCh: „Das Vorgehen der KPCh ist für mich völlig unfassbar. Sie rechtfertigen derart unmenschliche Taten, während sie gleichzeitig alles vertuschen, was sie begangen haben. Nach außen hin verbreiten sie ein geschöntes, positives Bild und bringen abweichende Stimmen zum Schweigen. Daher appelliere ich an alle Journalisten und Medienschaffenden: Bleiben Sie wachsam – berichten Sie ausschließlich die Wahrheit und vermitteln Sie uns diese Wahrheit. Bitte setzen Sie Ihre Arbeit fort.“
Toriyama äußerte ihren entschiedenen Widerstand gegen den Organhandel in China und erklärte, dass derartige Praktiken absolut inakzeptabel seien. Auch sie forderte die Medien dazu auf, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Indem die Stimme der Öffentlichkeit gegenüber der Regierung Gehör findet, hofft sie, dass staatliche Maßnahmen ergriffen werden können, etwa um Reisen nach China zum Zweck einer Organtransplantation zu unterbinden. Sie warnte davor, dass China ohne ein solches Eingreifen weiterhin völlig ungestraft handeln werde. Daher sei es für die japanische Bevölkerung und die Regierung unerlässlich, so bald wie möglich zu handeln.
Die Praktizierenden machen bereits seit über 20 Jahren auf die Verfolgung aufmerksam. Viele Festivalbesucher kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch. Einige waren über die Verfolgung durch die KPCh informiert und ermutigten die Praktizierenden, ihre Bemühungen fortzusetzen.
Tanaka erfuhr vor einigen Jahren von Falun Dafa und dem von der KPCh geförderten Organraub. Er ermutigte die Praktizierenden mit den Worten: „Bitte schätzt Falun Gong und führt euer Leben weiter. Wenn ihr an dem Geist festhaltet, den Falun Gong verkörpert – eine Praxis, die der Gesundheit förderlich ist –, dann wird sich vielleicht eines Tages etwas ändern.“ Zudem riet er den Praktizierenden eindringlich, auf ihre eigene Sicherheit zu achten und Maßnahmen zu ihrem Schutz zu ergreifen.
Yoshida wusste bereits von Falun Dafa und dem von der KPCh geförderten Organraub. Er sagte: „Dort gibt es keine Glaubensfreiheit. Alles, was der Regierung missfällt, wird unterdrückt. Ein System, das Menschen nicht als Menschen behandelt, ist ein schlechtes System.“
Er ermutigte die Praktizierenden mit den Worten: „Falun-Gong-Praktizierende tun nichts Böses. Ich hoffe, dass in China die Demokratie Einzug hält.“ Er wies zudem darauf hin, dass die Menschen in Japan der Verfolgung und dem Organraub durch die KPCh gegenüber gleichgültig eingestellt seien – was daran liege, dass es kaum Fernsehberichte oder Informationen dazu gebe. „Ich hoffe, dass Sie Ihre Bemühungen fortsetzen, um die Fakten zu verbreiten.“