(Minghui.org) Am Morgen des 23. Oktober 2026 machten Praktizierende in den Fitzroy Gardens gemeinsam die Falun-Dafa-Übungen. Die friedvolle Szene zog die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Das gemeinsame Praktizieren bildete den Auftakt zu einer Reihe von Aktivitäten im Rahmen einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch über ihre Kultivierung.



Am Morgen des 23. Oktober führten Praktizierende in den Fitzroy Gardens gemeinsam die Falun-Dafa-Übungen durch (Minghui.org)
Die Fitzroy Gardens blicken auf eine über 150-jährige Geschichte zurück und sind ein bedeutendes historisches Wahrzeichen in Melbourne. Mit ihren weitläufigen Hainen aus jahrhundertealten Ulmen sowie dem „Cook’s Cottage“, dem ältesten Gebäude Australiens, zählen sie zu den beliebten Zielen für Touristen.
Die Praktizierenden tauschten sich über ihre Kultivierungserfahrungen aus: von der Bewältigung von Schwierigkeiten und der Verbesserung familiärer Beziehungen bis hin zur Teilnahme an Online-Kursen, in denen die Falun-Dafa-Übungen vermittelt werden.
John (2.v.re.) und seine Tochter Ashleigh (ganz re.) beim Meditieren (Minghui.org)
John und seine Tochter Ashleigh nehmen jedes Jahr an der Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Australien teil. In diesem Jahr kamen sie einen Tag vor der Veranstaltung in Melbourne an.
John wirkt gesund und voller Lebenskraft. Man kann sich kaum vorstellen, dass er noch vor 18 Jahren tief in Drogen-, Alkohol- und Tabaksucht feststeckte.
„Mein Leben war damals ein einziges Chaos. Ich verbrachte meine gesamte Zeit damit, Filme zu schauen, Videospiele zu spielen, und verlor mich in dekadenter moderner Musik. Ich war voller Wut“, erinnert er sich. „Durch den Sport hatte ich mir schwere Verletzungen an Nacken und Wirbelsäule zugezogen und musste dreimal die Woche zur Physiotherapie. 2009 war ich an einem absoluten Tiefpunkt angelangt.“
Eines Abends im August 2009 dachte John intensiv über sein Leben nach: „Ich erinnere mich, dass ich als Kind ein gütiges Herz hatte. Doch auf meinem Weg ins Erwachsenenalter war mir diese Güte irgendwie abhandengekommen. War es für mich noch möglich, diese Güte zurückzugewinnen und ein besserer Mensch zu werden?“, fragte er sich.
Ein Kollege gab John einen Flyer zu Falun Dafa, den er selbst von einem Praktizierenden während einer Veranstaltung in der Innenstadt erhalten hatte. Nachdem John den Flyer gelesen hatte, war er tief berührt. Er spürte, dass Falun Dafa genau das war, wonach er gesucht hatte. Er fand einen Ort für die Gruppenübungen, erlernte die fünf Übungen und las dann das Zhuan Falun.
„Anfangs fiel es mir schwer, im Lotussitz zu sitzen. Doch beim Meditieren verspürte ich eine gewisse Ruhe, was mich dazu ermutigte weiterzumachen“, erzählt er. „Das Zhuan Falun hat mich derart in den Bann gezogen, dass ich es jeden Tag las. Es hilft mir dabei, die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in meinem Leben umzusetzen. Nach und nach bemerkten meine Kollegen, dass ich gelassener und respektvoller im Umgang mit anderen wurde – sogar mein Hautbild verbesserte sich. Meine Schmerzen verschwanden und ich erlebte eine innere Ruhe, wie ich sie mir zuvor nicht hätte vorstellen können.“
2013, nachdem er seine schlechten Gewohnheiten vollständig abgelegt und einen tiefgreifenden persönlichen Wandel durchlaufen hatte, erhielt John das Sorgerecht für seine Zwillingstöchter und zog sie in den folgenden zwölf Jahren allein groß. „In dem Zustand, in dem ich mich davor befand, wäre es für mich unmöglich gewesen, Kinder großzuziehen. Dafa lehrte mich Geduld und den Blick nach innen, um meine eigenen Unzulänglichkeiten aufzuspüren. Es verlieh mir Vernunft und ein gütiges Herz und half mir dabei, meine Töchter zu gutherzigen Menschen zu erziehen.“
Ashleigh, die heute 20 Jahre alt ist, erzählt, wie sie im Umfeld der Dafa-Kultivierung aufgewachsen ist. Nach ihrem Hochschul-Abschluss begann sie, sich intensiver der Kultivierung zu widmen. „Indem ich andere und Dinge gemäß den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht behandle, bin ich bescheidener, geduldiger und selbstloser geworden. Im Gegenzug bin ich nun auch selbstbewusster“, freut sie sich.
Beide, Vater und Tochter, schätzen die Gelegenheiten, mit anderen Praktizierenden zusammenzukommen. John ist sich darüber im Klaren: „Es ist bedeutungsvoll, Falun Dafa der Öffentlichkeit vorzustellen und auf die Verfolgung aufmerksam zu machen.“
Nick (2. v. li.) und sein Sohn Julius (ganz vorn) praktizieren die Meditation (Minghui.org)
Der 18-jährige Julius war einer der Organisatoren dieser Veranstaltung. Sein Vater Nick, seine Mutter und seine Großmutter gehören zu den ersten örtlichen Praktizierenden. Da er in einer Familie aufwuchs, in der drei Generationen Falun Dafa praktizieren, wirkt Julius besonnener als andere junge Menschen in seinem Alter.
Nick kam Anfang 1999 mit Falun-Dafa-Praktizierenden in Kontakt. „Ich empfand jeden von ihnen als freundlich und aufrichtig – eine bodenständige Art von Güte“, erzählte Nick. „Nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, richtete ich mich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Die starken, quälenden Hüftschmerzen, unter denen ich einst gelitten hatte, verschwanden, ohne dass ich es überhaupt bemerkte.“
Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1999 die Verfolgung begonnen hatte, gehörten Nick und seine Familie zu der ersten Gruppe westlicher Praktizierender, die nach Peking reisten, um sich für Falun Dafa einzusetzen.
Julius sagt: „Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die sich der spirituellen Kultivierung widmet. Ich fühle mich sehr glücklich und bin umgeben von Liebe, Fürsorge und Verständnis. Meine Eltern haben mir geholfen zu verstehen, wie wichtig es ist, andere zu respektieren und Verantwortung zu übernehmen.“
Nick bekundete, dass ihm die Kultivierung dabei geholfen habe, seinen Sohn besser zu erziehen sowie dessen Verantwortungsbewusstsein und Toleranzfähigkeit zu fördern. Er sagt: „Wenn ich manchmal meinen Sohn betrachte, wird mir bewusst, welch großes Glück ich habe – er blieb von den negativen Aspekten dieser Welt unberührt.“
Laut Julius habe die Kultivierung ihm gezeigt, wie er die Herausforderungen des Lebens meistern kann, indem er bei sich selbst nach der Ursache sucht. „Ich weiche Konflikten nicht aus. Stattdessen höre ich zu, versuche zu kommunizieren und das Problem mit einer gelassenen Haltung zu lösen.“
Maryann aus Queensland praktiziert die zweite Übung (Minghui.org)
Maryann, stammt von der Gold Coast in Queensland und ist von Beruf Köchin. Sie wurde in Großbritannien geboren und wanderte 2006 mit ihrem Mann und ihren vier Kindern nach Australien aus. 2012 begegnete ihr Mann in einem Restaurant einem Falun-Dafa-Praktizierenden. Von ihm erhielt er ein Zhuan Falun.
Maryann besaß einst eine Sammlung von fast 400 spirituellen Büchern, aber sie hatte es nie geschafft, auch nur eines davon zu Ende zu lesen. Als sie jedoch das Zhuan Falun aufschlug, konnte sie es nicht mehr aus der Hand legen. „Dieses Buch war wie ein Sonnenstrahl, der die tiefsten Winkel meines Herzens erhellte“, beschreibt sie ihr damaliges Empfinden. „Als ich das Zhuan Falun zum ersten Mal zu Ende gelesen hatte, lösten sich die goldenen Schriftzeichen auf dem Einband vom Buch und schwebten vor meinen Augen in der Luft. Ich sah Bilder von ruhigen Gewässern, bestellten Feldern und chinesische Schriftzeichen. Himmlische Musik erklang in meinen Ohren und ich verspürte ein unvergleichliches Gefühl von Leichtigkeit und Unbeschwertheit.“
Maryann berichtet, dass kurz nachdem sie mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, die Krankheiten, die sie jahrelang geplagt hatten – darunter Schuppenflechte, Ischiasbeschwerden und Schlaflosigkeit – verschwanden. Was ihr jedoch noch wichtiger erschien: Sie lernte, bei Konflikten in sich zu gehen und ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Seitdem hat sich ihr Charakter verbessert.
Im September 2026 schloss sich Maryann dem australischen Team an, das kostenlosen Online-Unterricht anbietet. Sie hofft, dass dadurch noch mehr Menschen von Falun Dafa erfahren können.
„Ich schätze diese Gelegenheit sehr und freue mich auf den ersten neuntägigen Online-Kurs, der im November in Queensland stattfindet. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen Falun Dafa kennenlernen und die Wunder von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erleben können“, so ihr Wunsch.