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Israels Praktizierende inspiriert von 22. Konferenz zum Erfahrungsaustausch

29. Oktober 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Israel

(Minghui.org) Die 22. Falun-Dafa-Konferenz zum Austausch von Kultivierungserfahrungen fand am Freitag, dem 16. Oktober 2026, in Ra’anana, Israel, statt. Die Veranstaltung brachte Dafa-Praktizierende aus dem ganzen Land sowie aus dem Ausland zusammen, die ihre Kultivierungserfahrungen miteinander teilten.

Die 22. Konferenz zum Erfahrungsaustausch findet am 16. Oktober 2026 in Ra’anana in Israel statt (Minghui.org)

Zwölf Praktizierende trugen Berichte vor über ihre Kultivierungserfahrungen, die dabei aufgetretenen Herausforderungen sowie die auf ihrem Kultivierungsweg gewonnenen Erkenntnisse. Während der Veranstaltung wurde das Gedicht „Fa berichtigt das Universum“ aus dem Band Hong Yin II auf eine große Leinwand hinter der Bühne projiziert.

Die aufrichtigen und von Herzen kommenden Erfahrungsberichte berührten die Anwesenden zutiefst. Einige der Geschichten rührten die Zuhörer zu Tränen, während andere Erlebnisse humorvoll waren. Für viele im Publikum regten die Worte der Sprecher zum Nachdenken an und verhalfen zu einem tieferen Verständnis der Kultivierung.

Falun-Dafa-Praktizierende berichten auf der Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Israel von ihrem Kultivierungsweg (Minghui.org)

Die Bewältigung einer vierjährigen Familienkrise

Nurit berichtete von einer vierjährigen Leidenszeit, die ihre Familie durchmachte. Ihr jüngster Sohn, der damals zwölf Jahre alt war, „geriet völlig vom Weg ab“. Er begann, schädliche Inhalte im Internet zu konsumieren, was schließlich dazu führte, dass er sich selbst verletzte, zwanghaft log, Alkohol und Drogen konsumierte und sogar von zu Hause weglief. Die Situation verschlechterte sich so sehr, dass er in einer psychiatrischen Einrichtung stationär behandelt werden musste. Aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten wurde er zudem aus verschiedenen Therapieprogrammen und Internaten ausgeschlossen. Letztendlich ordnete ein Gericht seine Unterbringung in einer stationären Einrichtung für gefährdete Jugendliche an.

Nurit verstand, dass sie – ganz gleich, ob es sich um eine Prüfung oder eine Störung handelte – bedingungslos nach innen schauen musste. Ihre Anhaftungen erkennen und loslassen, ihre aufrichtigen Gedanken stärken, das Fa intensiv lernen, starke aufrichtige Gedanken aussenden und den Meister um Hilfe bitten musste. Doch inmitten dieser Prüfung war es sehr schwer, klar zu sehen. Ihre menschliche Seite verlor sich in der Verwirrung und den Schwierigkeiten.

Im Laufe dieser vier Jahre gelang es ihr allmählich, ihre emotionalen Bindungen an ihren Sohn loszulassen – ebenso wie den geheimen Wunsch, dass er Falun-Dafa-Praktizierender werden und ihre Familie ein glückliches Leben führen möge. Sie schaute nach innen, legte ihre Arroganz ab und hörte auf, andere Menschen zu kritisieren. Zudem überwand sie die Angst, ihr Sohn könnte scheitern, sowie ihre Schuldgefühle, sie selbst sei für die Situation verantwortlich. Schließlich verstand sie, dass es sein Leben war und er die Freiheit besaß, eigene Entscheidungen zu treffen.

Nachdem sie ihre Anhaftungen losgelassen und gelernt hatte, der Situation gelassen zu begegnen, wendete sich das Blatt. Ihr Sohn wurde unerwartet aus der Einrichtung entlassen, in der er eigentlich bis zu seinem 18. Lebensjahr hätte bleiben sollen, und kehrte nach Hause zurück. Seitdem sind zweieinhalb Jahre vergangen, und er hat sich zu einem vorbildlichen jungen Mann entwickelt. Alle waren erstaunt über seine Entschlossenheit, wieder gesund zu werden.

Dank Falun Dafa in einer lebensbedrohlichen Situation ruhig bleiben

Einam erzählte, dass er schon seit seiner Jugend nach Antworten auf die grundlegendsten Fragen des Lebens gesucht habe.

„Solange ich zurückdenken kann, fühlte ich mich ein wenig fehl am Platz – als wüsste ich nicht so recht, was ich eigentlich auf dieser Welt mache“, sagte er. „So vieles erschien mir seltsam, ja irgendwie sogar unnatürlich oder nicht ganz real.“

Er lebte einfach so vor sich hin und nahm die Dinge mehr oder weniger so hin, wie sie waren. Dann kam die COVID-Pandemie und stellte alles auf den Kopf – Einam wurde bewusst, wie verletzlich er eigentlich war. Er begann, nach Antworten zu suchen, und stieß dabei auf Falun Dafa. „Meine gesamte Sichtweise hat sich verändert“, erklärte er.

Einam hörte mit dem Trinken und Rauchen auf. Seine Beziehungen – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie – verbesserten sich. Er erzählte zudem, wie ihm das Praktizieren von Falun Dafa dabei half, in einer lebensgefährlichen Situation ruhig zu bleiben.

„Eines Tages war ich mit einem kleinen Traktor auf dem Feld unterwegs. Durch eine schwere Last, die ich angehoben hatte, hoben sich beide Hinterräder vom Boden ab. Ich geriet nicht in Panik; ich wusste, was in einer solchen Situation zu tun ist. Ich versuchte, den Traktor wieder ins Gleichgewicht zu bringen, indem ich die Last schrittweise absenkte, doch der Traktor reagierte nicht wie erwartet. Nicht nur, dass es nichts half, sondern es brachte den Traktor sogar noch weiter zum Kippen. Bald befand ich mich in einer äußerst prekären Lage: Der Hebel zur Steuerung der Schaufel reagierte nicht mehr, und die Schräglage war so extrem geworden, dass ich nicht mehr sitzen konnte.“

Nichts von dem, was er tat, half, und die Situation geriet außer Kontrolle. „Mir wurde klar, dass ich mit einer zwei Tonnen schweren Maschine umkippen würde. Es gab kaum Schutz, und ich hatte keine Ahnung, was mit mir geschehen würde“, sagte er.

Er dachte an die Situationen, die der Meister im Zhuan Falun beschreibt, und ein Gedanke kam ihm: „Ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender, und der Meister kümmert sich um mich.“

Wie durch ein Wunder überlebte Einam das Umkippen des Traktors; er trug lediglich einen kleinen Kratzer am Bein davon, und der Traktor blieb unbeschädigt. Nach diesem Vorfall begann Einams Mutter, Falun Dafa zu praktizieren. Auch sie trug auf der diesjährigen Konferenz ihren Erfahrungsbericht vor.

Den Lebenssinn im Falun Dafa finden

Galia, die vor zweieinhalb Jahren mit der Kultivierung begonnen hat, erzählte, wie sie im Alter von 17 Jahren orthodoxe Jüdin wurde, mit 17 ½ Jahren heiratete und 13 Kinder bekam.

Nach und nach wurde ihr klar, dass die Religion die Bedürfnisse ihrer Seele nicht vollständig stillen konnte. Sie probierte verschiedene Übungswege aus, wie etwa Yoga oder Shiatsu, verfolgte diese jedoch nie konsequent bis zum Ende.

Eine Kursleiterin machte sie auf Falun Dafa aufmerksam und gab ihr die Telefonnummer einer ehrenamtlich tätigen Person aus ihrer Umgebung. Nachdem Galia das Zhuan Falun gelesen hatte, erkannte sie sofort, dass sie hier die Wahrheit gefunden hatte, nach der sie gesucht hatte – und sie fasste den festen Entschluss, Falun Dafa zu praktizieren.

Kultivierung im täglichen Leben verbessern

Weitere Erfahrungsberichte befassten sich mit Themen wie der Unterstützung der Shen-Yun-Tourneen, der Kultivierung im familiären Umfeld, dem nachträglichen Erkennen eigener Fehler, dem großen Wert von Hinweisen anderer Praktizierender sowie der Frage, wie man über viele Jahre hinweg an der Kultivierung festhalten kann, ohne den ursprünglichen Eifer zu verlieren.

Nach Abschluss der Konferenz berichteten viele Praktizierende, dass sie inspiriert wurden und sich spirituell erhoben fühlten. Einige äußerten, sie seien tief berührt und ermutigt worden, da die Erfahrungen ihrer Mitpraktizierenden ihnen neue Einblicke in ihre eigene Kultivierung ermöglichten.

Gruppenfoto der Praktizierenden nach der 22. jährlichen Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Israel (Minghui.org)

Zum Abschluss des Erfahrungsaustauschs versammelten sich die Konferenzteilnehmer zum Gruppenfoto und ließen damit die denkwürdige Veranstaltung ausklingen.