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Schüler genießen das Minghui-Sommercamp in der Normandie

3. Oktober 2026 |   Von Minghui-Korrespondenten in Paris, Frankreich

(Minghui.org) Vom 10. bis 20. August 2026 fand in der Normandie, Frankreich, ein Sommercamp der Minghui-Schule statt. Fünfzig Eltern und Kinder nahmen an dem Camp teil, das auf einem Reiterhof am Meer abgehalten wurde. Einige der Teilnehmer waren aus der Schweiz und aus Kanada angereist.

Eltern und Kinder machen die Falun-Dafa-Übungen (Minghui.org)

Kinder nehmen an verschiedenen Aktivitäten und Kursen teil

Die Teilnehmer des Ferienlagers lasen jeden Morgen im Zhuan Falun und praktizierten die Falun-Dafa-Übungen. Zudem wurden sie ermutigt, ihr Verhalten an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht auszurichten.

Die Kinder besuchten Kurse in klassischem chinesischem Tanz, Kalligrafie und chinesischer Kampfkunst. Darüber hinaus nahmen sie an Outdoor-Aktivitäten wie Reiten, Katamaran- und Segeln auf dem Meer teil. Sie besichtigten historische Stätten in der Umgebung und lernten traditionelles Kunsthandwerk sowie das Brotbacken kennen.

Einige Aktivitäten boten den Schülern die Gelegenheit, miteinander zu interagieren und sich gegenseitig zu helfen: Im Tanzunterricht unterstützten sie sich dabei, beweglicher zu werden, und beim Reiten lernten sie zu teilen, da sich mehrere Personen ein Pferd teilen mussten. Beim Segeln hatten sie zudem die Möglichkeit, die Natur sowie das Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu erleben.

Spaß am Reiten (Minghui.org)

Schüler und Erwachsene bereiten sich darauf vor, in See zu stechen (Minghui.org)

Schüler lernen den chinesischen klassischen Tanz (Minghui.org)

Teilnehmer des Camps beteiligen sich an lokalen Veranstaltungen

Die Eltern und Schüler nahmen an verschiedenen Veranstaltungen in der Umgebung teil.

Bei einer dieser Veranstaltungen führten sie die Übungen vor und informierten die Einwohner über Falun Dafa sowie über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und den staatlich geförderten Organraub. Einige Menschen unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verbrechen des Organraubs forderte.

Die Schüler schrieben und inszenierten ein kurzes Theaterstück mit dem Titel „Das Märchen vom Lotus“. Zudem zeigten sie Interessierten, wie man Lotusblüten aus Origami-Papier faltet. Die Tanzlehrer präsentierten Aufführungen im klassischen chinesischen Tanz.

Eltern und Kinder nehmen an einer lokalen Veranstaltung teil, führen die Übungen vor und zeigen klassischen chinesischen Tanz (Minghui.org)

Sowohl die Besucher der Veranstaltung als auch der Vertreter der Stadtverwaltung, der die Praktizierenden zur Teilnahme eingeladen hatte, bedankten sich mehrfach bei ihnen. Auch erkundigten sich einige Einwohner danach, wo sie Falun Dafa erlernen könnten.

Konferenz zum Erfahrungsaustausch

Vor dem Ende des Camps fand eine kleine Konferenz zum Erfahrungsaustausch statt, bei der 14 Praktizierende sprachen.

Konferenz zum Erfahrungsaustausch (Minghui.org)

Raphaël, 15, hatte bereits am Sommercamp teilgenommen und sprach über sein Verständnis von „Verlust und Gewinn“ aus dem Zhuan Falun. Wenn man andere beleidigt oder sich über sie lustig macht, gibt man ihnen eigentlich kostbares De (Tugend) ab, während man selbst Karma ansammelt. Wenn wir gute Taten vollbringen, gewinnen wir De. Wenn wir leiden, begleichen wir unser Karma.

Er sagte: „Es fällt mir schwer, Streit mit meinem jüngeren Bruder zu vermeiden. Hinterher bereue ich es. Ich sage mir: Anstatt durch Leiden Karma zu begleichen, sollte ich lieber nachsichtig sein.“

Schon seit seiner Kindheit wollte Raphaël Shen-Yun-Tänzer werden. Während des Camps nahm er am Unterricht in klassischem chinesischem Tanz teil.

Er berichtete von einem Erlebnis mit einem Mitschüler, der kein Praktizierender ist. Eines Abends beobachtete er, wie dieser Mitschüler etwas Schlechtes tat. Der Schüler, der dabei ertappt wurde, schämte sich nicht, sondern fand die Sache sogar noch lustig.

Raphaël erzählte: „Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie es um die Geisteshaltung der Menschen heutzutage bestellt ist. In jener Nacht nahm ich mir vor: Ich möchte Tänzer bei Shen Yun werden, um dazu beizutragen, das Gewissen der Menschen wachzurütteln. Durch die Tänze und Choreografien von Shen Yun können wir den Menschen zeigen und sie daran erinnern, welche menschlichen Eigenschaften sie besitzen sollten – wie etwa Respekt und Güte –, und ihnen zudem helfen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.“

Der 12-jährige Alexis berichtete von seinen Erfahrungen beim Lesen des Zhuan Falun.

Er berichtete: „Manche Inhalte im Zhuan Falun sind für mich noch etwas kompliziert. Auch wenn es mir schwerfällt, alles vollständig zu verstehen, habe ich doch ein Prinzip begriffen: Wer Schlechtes tut, häuft Karma an.“

Er verstand zudem, dass es bei Falun Dafa nicht um die Heilung von Krankheiten geht, sondern darum, sich von Herzen zu kultivieren und Anhaftungen abzulegen. Er erzählte: „Dadurch beschwere ich mich weniger und bin rücksichtsvoller geworden. Manchmal schalte ich das Spiel von mir aus ab. Ich wollte nicht, dass sich meine Mutter Sorgen um mich macht.“

Zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen

Die Teilnehmer bereiteten die Mahlzeiten gemeinsam zu. Die Erwachsenen kochten, während die Kinder das Geschirr spülten sowie die Tische deckten und abräumten.

Bei diesen täglichen Aufgaben lernten die Kinder, Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht zu nehmen, sich gegenseitig zu helfen und zu kooperieren.

Rückblick auf die Camp-Erfahrungen

Die Eltern berichteten ebenfalls von ihren Erlebnissen im Camp, dem Umgang mit den Kindern und ihren Beobachtungen hinsichtlich der positiven Veränderungen bei den Kindern.

Die Eltern stellten fest, dass die Kinder nach dem Zusammenleben und gemeinsamen Lernen mit Praktizierenden-Familien ein positiveres Verständnis der Kultivierung entwickelt hatten. Sie fühlten sich auch nicht mehr wie früher einsam, wenn sie in den Alltag zurückkehrten, und konnten den Versuchungen, die sie vom Praktizieren abbringen wollten, besser widerstehen.

Eine Mutter erzählte, dass ihr Sohn sie nach seiner Rückkehr gebeten habe, gemeinsam einen Zeitplan für das Fa-Lernen zu erstellen. Sie sagte: „Wenn er jetzt das Fa liest, empfindet er es als sehr tiefgründig und real. Ich habe das Gefühl, dass er nicht mehr nur ein Kind ist, das gemeinsam mit seinen Eltern praktiziert, sondern ein wahrer Kultivierender.“

Eine andere Mutter berichtete, dass ihr Sohn am ersten Abend nach der Rückkehr geweint und gesagt habe, er sei sehr traurig, weil das Sommerlager vorbei sei. Sie hatte angenommen, er würde sich freuen, wieder zu Hause zu sein und in seinem weichen, bequemen Bett zu schlafen, nachdem er im Lager in einem Zelt gewohnt hatte. Sie hatte nicht erwartet, dass er nur ungern aus dem Lager abreisen würde.

Die Tochter einer Praktizierenden hatte zuvor noch nie Falun Dafa praktiziert und betrachtete sich selbst nicht als Praktizierende. Ihre Mutter berichtete: „Nachdem wir nach Hause zurückgekehrt waren, begann sie, die Übungen zu machen und gemeinsam mit uns das Fa zu lesen. Sie schaut sich häufig Videos von Tänzen an, die sie im Sommerlager gelernt hat. Außerdem hört sie Musik, die von Praktizierenden komponiert wurde.“

Der Vater des Mädchens, der selbst kein Praktizierender ist, sagte: „Früher hatte ich aufgrund mancher Medienberichte immer gewisse Zweifel. Doch jetzt habe ich keine Zweifel mehr. Ich halte diese Praxis für gut. Ich weiß, dass Falun Gong gut ist und dass die Praktizierenden gute Menschen sind.“

Die Teilnehmer reflektierten über ihre Erlebnisse im Sommerlager und nahmen sich vor, die „drei Dinge“ auch weiterhin gut zu praktizieren. Sie freuten sich darauf, sich im nächsten Jahr wiederzusehen.