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Falun Dafa hat mich gelehrt, andere an die erste Stelle zu setzen

3. Oktober 2026 |   Erzählt von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der chinesischen Provinz Shanxi

(Minghui.org) Ich bin 69 Jahre alt und habe vor zwölf Jahren angefangen, Falun Dafa zu praktizieren. Vor Beginn meiner Kultivierung litt ich unter zahlreichen Krankheiten – ohne Falun Dafa hätte ich nicht überlebt. Ich danke dem Meister dafür, dass er mich gerettet und auf den Weg der Kultivierung geführt und mich von einem Menschen voller Karma zu jemandem gewandelt hat, der zuerst an andere denkt.

Die Wunder des Dafa erlebt

Mein erster Mann ließ sich von mir scheiden, und ich musste unsere Kinder allein großziehen. Wir hatten zwei Töchter, die damals acht und ein Jahr alt waren. Unseren mageren Lebensunterhalt bestritt ich durch den Verkauf von Früchten. Die Arbeit war hart, aber ich war entschlossen, für meine Töchter zu sorgen.

Mit 47 Jahren heiratete ich erneut. Mein zweiter Mann war sehr nett, und wir lebten glücklich zusammen.

Meine Schwester praktizierte Falun Dafa und erzählte mir, wie wunderbar es sei und dass es Krankheiten heilen könne. Am nächsten Morgen hatte ich einen unregelmäßigen Herzschlag. Ich erinnerte mich, was mir meine Schwester über die Heilkraft von Falun Dafa erzählt hatte. Deshalb schaltete ich den MP3-Player ein, den sie mir gebracht hatte. Darauf hatte sie das Übungsvideo der Falun-Dafa-Übungen gespeichert. Nach ein paar Minuten verschwanden die Beschwerden in meiner Brust. Ich empfand es als ein Wunder und beschloss, Falun Dafa zu lernen. Zu jener Zeit war ich sehr beschäftigt. Aber ganz gleich, wie viel es zu tun gab, fand ich stets die Zeit, das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren.

Da ich nur über eine geringe Schulbildung verfüge, stieß ich beim erstmaligen Lesen des Zhuan Falun auf viele unbekannte Wörter und wurde bereits nach wenigen Seiten schläfrig. Deshalb lernte ich das Fa mit meiner Schwester oder nahm eine 40-minütige Fahrt in Kauf, um mit anderen Praktizierenden zu lesen. Allmählich konnte ich das Zhuan Falun flüssig lesen. Da der Meister sah, dass ich die Kultivierung ernst nahm, beseitigte er viele Hindernisse für mich.

Kurz nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, wurde ich von einem Taxi angefahren, als ich mit dem Fahrrad die Straße überquerte, Dabei verlor ich das Bewusstsein. Als der Krankenwagen eintraf, um mich ins Krankenhaus zu bringen, kam ich wieder zu mir. Ich lehnte es ab, in die Notaufnahme zu gehen, aber der Fahrer bestand darauf und fuhr mit mir dorthin. Der Arzt stellte fest, dass meine Augen blutunterlaufen und geschwollen waren, mein linkes Handgelenk gebrochen war und ich an mehreren Stellen der Beine Weichteilverletzungen erlitten hatte. Ich musste zwei Wochen lang im Krankenhaus bleiben.

Später erzählte ich einer Mitpraktizierenden davon. Sie sagte, der Meister habe die Schuld für mich ertragen. Zum Zeitpunkt des Unfalls verstand ich den tieferen Grund für das Geschehene noch nicht, da ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa gerade erst begonnen hatte.

Der Meister sagt:

Schulden müssen beglichen werden; deshalb könnte es auf dem Weg der Kultivierung einige gefährliche Situationen geben. Doch wenn solche Situationen auftreten, wirst du keine Angst haben. Es wird auch dafür gesorgt, dass du nicht wirklich in Gefahr gerätst. (Zhuan Falun, 2019, S. 168)

Es war tatsächlich so. Die Umstehenden, die damals gesehen hatten, wie ich durch die Luft geschleudert wurde, dachten, ich wäre tot. Mein Elektrofahrrad hatte Totalschaden und wurde abgeschleppt. Aber ich trug nur eine leichte Verletzung davon. Der Meister hatte meine karmische Schuld auf sich genommen. Danke Meister, dass Sie mich gerettet haben!

Der Taxifahrer gab mir 5.000 Yuan (etwa 600 Euro) als Entschädigung, und ich nahm das Geld an. Damals war mein Erkenntnisvermögen noch gering, was zu diesem unangemessenen Verhalten führte. Ich schämte mich vor dem Meister.

Zwei Jahre später war ich auf meinem mit einigen Waren beladenen elektrischen Dreirad unterwegs, als mich ein Elektroauto anfuhr. Mir fehlte nichts, aber der Autofahrer musste zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Obwohl er wohlauf war, blieb er im Krankenhaus und wollte es nicht mehr verlassen. Ich dachte bei mir, dass er womöglich eine Schuld einforderte, die ich bei ihm hatte, und dass ich diesen Pass gut überwinden sollte. Deshalb beschloss ich, die Schulden zu begleichen. Die Kosten für seine medizinische Behandlung, Pflege, Nahrungsergänzungsmittel und Verdienstausfälle beliefen sich auf mehr als 5.000 Yuan. Ich bezahlte alles und war froh, dass der Mann keine Verletzungen davongetragen hatte. Daher nahm ich mir diesen finanziellen Verlust überhaupt nicht zu Herzen.

Mir wurde klar, dass ich die 5.000 Yuan, die der Taxifahrer mir damals nach dem Unfall gegeben hatte, hätte ablehnen sollen. Ich hatte etwas angenommen, das mir nicht zustand. Inzwischen verstehe ich dieses Fa-Prinzip, da ich mich bereits seit längerer Zeit kultiviere. Ich ging bereitwillig auf die Forderungen des Fahrers ein. Der Meister hatte mir geholfen, meine Xinxing zu erhöhen, die Schwierigkeit zu meistern und meine Schulden zu begleichen.

Währenddessen wurde bei einer Untersuchung nach dem Unfall ein Tumor in meiner Leber festgestellt. Der Arzt riet mir, mit der Operation ein Jahr zu warten. Seither habe ich keine medizinische Behandlung in Anspruch genommen und bin gesund. Ich schenkte dem Vorfall keine Beachtung und überließ alles dem Meister.

Als Zehnjährige hatte ich Krampfanfälle gehabt und war dreimal ohnmächtig geworden. In den letzten Jahren hatte ich einen weiteren Anfall. Ich verlor das Bewusstsein und kam wenige Minuten später wieder zu mir. Ich hatte nicht einmal bemerkt, dass ich ohnmächtig gewesen war. Als ich wieder zu mir kam, war es, als wäre nichts geschehen. Ich machte mir deswegen keine Sorgen und ging meinen alltäglichen Dingen nach. Mir ist klar, dass der Meister das Karma aus meinem Körper hinausschiebt. Ich vertraue auf den Meister und Dafa.

Früher litt ich unter einem Geschwür im Mund. Ich suchte mehrere Krankenhäuser auf, gab viel Geld aus und nahm etliche Medikamente ein, aber nichts hatte geholfen. Wenn die Beschwerden besonders schlimm waren, konnte ich nicht schlafen. Als sich meine Xinxing erhöht hatte, heilten meine gynäkologischen Beschwerden, der Tinnitus, die Arteriosklerose und andere hartnäckige Leiden wie von selbst; auch meine Sehkraft normalisierte sich. Dafa hat mich gelehrt, Rücksicht auf andere zu nehmen. Heute erinnere ich mich nur noch an das Gute bei anderen und sehe ihre positiven Eigenschaften. Außerdem nutze ich niemanden aus. Wenn mich etwas bedrückt, lerne ich das Fa oder tausche mich mit langjährigen Praktizierenden aus. Diese erinnern mich dann daran, dass diese Prüfungen etwas Gutes sind und meiner spirituellen Erhöhung dienen. Danach fühle ich mich leichter.

Die Güte einer Falun-Dafa-Praktizierenden

Mein Mann betrieb ein Geschäft. Er wollte seinem Sohn, der kurz vor der Hochzeit stand, beim Hauskauf helfen, verfügte jedoch nicht über die ausreichenden Mittel. Daraufhin bot ich ihm meine Ersparnisse an. Das war ihm unangenehm, und er stellte einen Schuldschein aus, um mir das Geld zurückzuzahlen. Später begann ich, Falun Dafa zu praktizieren, und legte keinen großen Wert mehr auf persönliche Interessen. Ich dachte nicht mehr an das Geld, das ich meinem Mann gegeben hatte.

Zu dieser Zeit wurde die Baugenehmigung für das neue Haus, die ich beantragt hatte, erteilt. Obwohl ich nur wenig Geld besaß, baute ich mit Hilfe von Verwandten und Freunden erfolgreich ein zweistöckiges Haus. All dies war ein Arrangement des Meisters und die Belohnung, weil ich mich kultivierte. Ich verkaufte Obst, nahm Gelegenheitsarbeiten an und zahlte meine Schulden innerhalb weniger Jahre ab. Mein Mann hatte monatliche Ausgaben zu bestreiten und stand finanziell unter Druck. Ich nahm Rücksicht auf seine finanzielle Last und bat ihn nicht darum, Dinge für mich zu kaufen.

Auch meine Kunden behandle ich freundlich und streite nie mit ihnen. Wenn sie etwas liegen lassen, bewahre ich es auf und gebe es ihnen bei ihrem nächsten Besuch zurück. Wenn ich Waren einkaufe und der Verkäufer mir zu viel eingepackt hat, gebe ich es ihm wieder zurück.

Mein Stiefsohn liegt mir am Herzen. Er nennt mich „Mama“ und bespricht oft Dinge mit mir. Meine Schwiegertochter (die Frau meines Stiefsohns) brachte einen Jungen zur Welt. Ich kochte für sie und kümmerte mich um sie, während sie sich von der Geburt erholte. Vier Monate später nahm sie ihre Arbeit wieder auf. Ich betreute das Baby der beiden und beklagte mich nie. Wir kauften zusammen die Lebensmittel für das chinesische Neujahrsfest ein, wobei sie die Waren aussuchte und ich alles bezahlte. Ich dachte, dass die beiden als frischgebackene Eltern aufgrund der harten Arbeit sehr unter Druck stünden. Deshalb kam ich so oft wie möglich für die Ausgaben ihrer Lebensmittel auf. Mein Stiefsohn sagte oft, dass ich überaus gutherzig sei und er noch nie einen Menschen wie mich getroffen hätte. Mein Mann, mein Sohn und ich streiten uns nie wegen Geld und kommen gut miteinander aus.

2019 wurde bei meinem Mann Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert. Ich bat ihn, mit mir Falun Dafa zu praktizieren. Er vertraute mir und stimmte zu, aber seine Schwiegertochter war dagegen. Sie arbeitete bei einer Behörde und befürchtete, dass sich dies negativ auf ihre Arbeitsplätze und die Zukunft des Kindes auswirken könnte. Mein optimistischer und fröhlicher Mann verstarb innerhalb weniger Monate.

Ich wusste, dass die Schicksalsverbindung mit meinem Mann zu Ende war. Nach der Beerdigung gab ich das Geld, das ich von Verwandten und Freunden erhalten hatte, meiner Schwiegertochter und regelte die Angelegenheiten bezüglich der Waren im Geschäft. Meine eigene Tochter stand kurz vor der Entbindung und brauchte meine Unterstützung. Mein Stiefenkel war bereits acht Jahre alt, und mein Stiefsohn und seine Frau mittlerweile in der Lage, sich um ihn zu kümmern. So fuhr ich zu meiner Tochter.

Ich verließ das Haus, ohne irgendetwas mitzunehmen. Verwandte und Freunde meinten alle, ich hätte nicht das bekommen, was mir eigentlich zugestanden hätte. Eigentlich hätte mir ein Teil des 165 Quadratmeter großen Hauses zugesprochen werden sollen. Ich hatte so viel für meinen Mann geopfert und unser Zuhause schließlich mit leeren Händen verlassen. Mein einziger Wunsch bestand darin, dass mein Stiefsohn und seine Frau ein gutes Leben führen können. Ich brauche ihre Unterstützung nicht. Ich habe den allmächtigen Meister, und der Meister arrangiert stets das Beste für mich.

Zu dieser Zeit verteilte ich jeden Tag mit Mitpraktizierenden Informationsmaterialien. Ich war in dieser Gegend seit vielen Jahren mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und mit den Straßen vertraut. Unter dem Schutz des Meisters brachen wir jeden Abend um 21 Uhr auf und kehrten vor Mitternacht nach Hause zurück. Wir hatten keine Angst, selbst wenn in den Dörfern Hunde bellten.

Ich wohne bei meiner jüngeren Tochter, damit ich an der Fa-Lerngruppe in der Nähe teilnehmen kann. Das ist der Kultivierungsweg, den der Meister für mich arrangiert hat. Ich kann mich mit Mitpraktizierenden austauschen, diskutieren und mich gemeinsam mit ihnen erhöhen. Meine Tochter und mein Schwiegersohn unterstützen meine Kultivierung. Beide sind aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen ausgetreten.

Manchmal widerspricht mir die Schwiegermutter meines Sohnes, aber das tangiert mich nicht. Ich behandle sie freundlich und koche für sie. Wie sonst sollte ich mich erhöhen, wenn mir niemand Schwierigkeiten bereitet? Da ich die Fa-Prinzipien kenne, lasse ich mich davon nicht beirren. Ich verstehe mich gut mit meiner angeheirateten Verwandtschaft und lebe jeden Tag voller Freude. Der Meister hat mir das Beste gegeben. Ich möchte ein Mensch werden, der immer zuerst an andere denkt.

Ich möchte in der verbleibenden kostbaren Zeit mit dem Fortschritt der Fa-Berichtigung Schritt halten, die drei Dinge gut erfüllen und noch mehr Menschen erretten, um der barmherzigen Errettung durch den Meister gerecht zu werden.