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Ich habe großes Glück, dass ich Falun Dafa praktizieren kann

3. Oktober 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Vor 29 Jahren begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Mittlerweile bin ich 74 Jahre alt. Im Laufe der Jahre hat der Meister mir so viel gegeben – er hat meinen Geist und meinen Körper gereinigt und meine Weisheit geöffnet, damit ich mich kultivieren und ihm bei der Fa-Berichtigung helfen kann. Ich möchte hier von meinem Kultivierungsweg berichten.

Falun Dafa ist außergewöhnlich

Im Sommer 2017 tauchte an der Innenseite meines Oberschenkels eine walnussgroße Beule auf. Zu dieser Zeit lag mein Schwiegervater wegen einer Herzerkrankung im Krankenhaus und sollte bald einen Herzschrittmacher implantiert bekommen. Da ich mich um ihn kümmerte, fuhr ich jeden Tag zum Krankenhaus und wieder zurück. Sowohl meine Wohnung als auch das Krankenhaus waren weit von der Bushaltestelle entfernt, weshalb ich einen langen Weg zu Fuß zurücklegen musste. Die Beule scheuerte ständig an meiner Hose und entzündete sich. So zog ich öfter Röcke an.

Als meine Schwester sah, wie schwer mir das Gehen fiel, sagte sie: „Warum gehst du nicht zum Arzt?“ Wir gingen in die Chirurgie eines Krankenhauses, wo ich mich untersuchen ließ. Der Arzt sagte: „Der Bereich um die Schwellung herum hat sich dunkelviolett verfärbt, was auf eine mögliche Krebserkrankung hindeutet. Das umliegende Gewebe muss entfernt werden, und zwar sofort.“ Zu Hause lernte ich jeden Tag das Fa und praktizierte die Übungen. Ich sendete aufrichtige Gedanken aus und rezitierte häufig: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Am 17. August gegen 9 Uhr, dem Tag, an dem die Operation meines Schwiegervaters geplant war, geschah etwas Außergewöhnliches: Die Schwellung an meinem Oberschenkel wurde grün, verkleinerte sich auf die Größe einer Erbse und fiel ab. Ich hörte ein Geräusch und fragte meine Schwester: „Was war das?“ – „Ist das nicht von dir abgefallen?“, erwiderte sie. Da wurde mir klar, dass der Meister die Beule entfernt hatte. Ich war dem Meister sehr dankbar.

Mit Anfang 40 verschlechterte sich mein Sehvermögen, sodass ich auf eine Brille angewiesen war. Ob beim Lesen, Schreiben, Gemüseernten, Kochen oder bei Handarbeiten, ich musste stets eine Brille tragen. Als ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa anfing, verbesserte sich mein Sehvermögen zwar etwas, aber die Brille brauchte ich – außer beim Fa-Lernen – weiterhin. Durch beständiges Fa-Lernen, das Praktizieren der Übungen und die Erhöhung meiner Xinxing hatte sich mein Sehvermögen im Frühjahr 2024 so weit verbessert, dass ich keine Brille mehr brauchte.

Der vergangene Sommer war ungewöhnlich heiß. Selbst in Innenräumen herrschten Temperaturen um 29 oder 30 Grad Celsius. Wenn ich nach Hause kam, wollte ich immer gleich duschen. Eines Tages schloss ich den elektrischen Warmwasserbereiter wie gewohnt an, aber das Wasser blieb kalt. Das Gerät war defekt.

Plötzlich erinnerte ich mich an einen Artikel auf Minghui.org mit dem Titel „Alle Dinge haben Leben“. Ich sagte zu dem Warmwasserbereiter: „Du hast so viel Glück, im Haus einer Falun-Dafa-Praktizierenden zu sein. Denk daran: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“ Als ich den Wasserhahn aufdrehte, sprudelte heißes Wasser heraus. Der Warmwasserbereiter funktionierte wieder normal.

Unsere Fa-Lerngruppe

Der Meister hat uns die Form des gemeinsamen Fa-Lernens hinterlassen. Es bietet uns die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Praktizierenden das Fa zu lesen und über unsere Kultivierungserfahrungen zu sprechen. Seit Juli 1996, dem Beginn meiner Kultivierung, habe ich fast immer am gemeinsamen Fa-Lernen teilgenommen. Vor etwa 18 Monaten haben Mitpraktizierende und ich eine lokale Fa-Lerngruppe gegründet. Wir lernen voneinander und helfen uns gegenseitig, wobei wir das Gefühl haben, dass wir sehr schnell Fortschritte machen.

Jeden Morgen gehen wir hinaus, um die Menschen über die wahren Umstände von Falun Dafa und die Verfolgung aufzuklären. Abends lernen wir gemeinsam das Fa und senden aufrichtige Gedanken aus. Immer wenn wir Zeit haben, hören wir uns Minghui-Sendungen an. So tauchen wir täglich in das Fa ein. Wir haben weniger Ängste und stoßen auch auf weniger Störungen. Wir weisen einander ehrlich auf unsere Mängel hin.

Jeden Abend lesen wir eine Lektion im Zhuan Falun. Um 18 Uhr, 19 Uhr und 20 Uhr senden wir aufrichtige Gedanken aus. Außerdem lesen wir weitere Fa-Erklärungen des Meisters oder rezitieren Hong Yin.

Nach dem Fa-Lernen tauschen wir uns darüber aus, wie wir mit den Menschen über Falun Dafa sprechen. Wir lernen von den Stärken der anderen und gleichen unsere Schwächen aus. Jeder Tag ist erfüllend. Unser Wunsch ist es, dass unsere Fa-Lerngruppe so lange fortbesteht, bis das Fa die Menschenwelt berichtigt und wir mit dem Meister in unsere wunderschöne Heimat zurückkehren.

Die Kapazität meines Herzens erweitern

Seit Anbeginn meiner Kultivierung habe ich viele Prüfungen und Schwierigkeiten durchlebt. Aber unter dem Schutz des Meisters bin ich bis heute durchgekommen. Die Praktizierenden, denen ich begegnete, waren freundlich und ermutigend, was ich sehr zu schätzen wusste. Vor einigen Jahren zog eine Praktizierende aus einer anderen Gegend hierher. Sie war sehr gut, sprach aber manchmal sehr unverblümt. Anfangs erklärten wir gemeinsam die wahren Umstände, um Menschen zu erretten. Doch nach einer Weile empfand ich ihre Worte als inakzeptabel und wollte nicht mehr mit ihr zusammenarbeiten.

Wenn andere Praktizierende mich allein gehen sahen und mich fragten: „Wo ist deine Partnerin?“, antwortete ich darauf nur ausweichend. Aus einem Gefühl der Verantwortung gegenüber anderen Praktizierenden heraus erinnerten mich einige Praktizierende direkt daran: „Ist es das, was der Meister möchte? Nur das Böse freut sich darüber.“ Waren das nicht alles menschliche Anhaftungen und menschliche Gedanken? Verhielt ich mich wie eine Kultivierende?

Ich schaute nach innen: Vielleicht sprach der Meister durch die Praktizierende zu mir und half mir so dabei, mein Herz zu erweitern und meine Xinxing zu erhöhen. War das nicht etwas Großartiges? Also ging ich zu der Mitpraktizierenden und sagte aufrichtig zu ihr: „Es tut mir leid, dass ich dich verletzt habe. Lass uns von nun an wieder zusammenarbeiten.“ Sie freute sich sehr und wir gingen wieder gemeinsam hinaus, als sei nichts geschehen.

Wenn sie den Menschen von der Verfolgung erzählte, sendete ich aufrichtige Gedanken aus; wenn ich den Menschen von der Verfolgung erzählte, sendete sie aufrichtige Gedanken aus – wir arbeiteten perfekt zusammen. Und ganz gleich, was sie sagte, ich konnte nun unbewegt bleiben. Ich danke ihr dafür, dass sie mir geholfen hat, meine Xinxing zu erhöhen.

Im Handumdrehen sind so viele Jahre der Kultivierung vergangen. Ich bin sehr glücklich, dass der Meister an meiner Seite ist. Er hat über mich gewacht, mich beschützt, mir einen gesunden Körper und eine optimistische Einstellung geschenkt. Auf der letzten Strecke der Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung werde ich die drei Dinge tun, um die der Meister uns gebeten hat, und mein vorgeschichtliches Gelübde erfüllen, damit ich nichts zu bereuen habe und mit dem Meister zurückkehren kann.