(Minghui.org) Ich arbeite im medizinischen Bereich und hatte das Glück, vom Meister errettet und eine Dafa-Jüngerin in der Zeit der Fa-Berichtigung zu werden. In letzter Zeit habe ich einige Erkenntnisse bei meiner Kultivierung gewonnen. Hier möchte ich sie niederschreiben und mit allen teilen. Sollte etwas nicht dem Fa entsprechen, bitte ich um barmherzige Korrektur.
An einem Tag im Oktober letzten Jahres beschwerte sich ein Angehöriger einer Patientin über eine Kollegin und mich. Der Grund war, dass diese Patientin während der Beratung keine zufriedenstellende und schnelle Antwort erhalten hatte. Das hatte sie verärgert. Es war die erste Beschwerde in meiner beruflichen Laufbahn. Ich hatte so etwas noch nie erlebt.
Als die Vorgesetzten den Vorfall untersuchten, schilderte ich den Hergang nicht genau und erklärte ihn auch nicht sorgfältig. Ich dachte nur, dass ich keinen großen Fehler gemacht hätte, dass hauptsächlich die Kollegin M schuld sei und dass der Angehörige ohne triftigen Grund Ärger mache. Darüber hinaus wollte ich beweisen, dass ich keine Angst vor einer Geldstrafe hatte und dass Geld mir nicht wichtig war.
Nach dem Vorfall erkannte ich jedoch allmählich, dass ich ein Problem mit meiner Xinxing hatte. Denn ich hatte eine besonders geringe Meinung von der Kollegin M. Es störte mich, dass sie faul war, bei der Arbeit keine Initiative zeigte und mir ständig Aufgaben überließ, die eigentlich ihre waren. Ich schaute nicht ernsthaft nach innen und kultivierte mich nicht wirklich. Obwohl ich wusste, dass ich Groll hegte, beseitigte ich ihn nicht aktiv. Stattdessen ließ ich ihm freien Lauf und verstärkte ihn noch. Jeder meiner Gedanken drehte sich darum, mich selbst zu schützen und mich selbst zu bestätigen.
Weil ich nicht aufrichtig war, blieb auch das Aussenden aufrichtiger Gedanken zur Auflösung der Störungen durch das Böse wirkungslos. Schließlich nutzte das Böse die Lücke aus: Die Beschwerde wurde bei der Beschwerdestelle offiziell angenommen, der Vorfall in der Einrichtung bekannt gegeben, und die Kollegin M und ich wurden mit einer Geldstrafe belegt.
Fast ein Jahr später, vor wenigen Tagen, bat mich ein Mann um fachliche Beratung zu einer bestimmten Frage. Gerade zuvor hatte sich eine Frau zu derselben Frage von meiner Kollegin M beraten lassen, die neben mir saß. Ich wunderte mich: „Was ist denn heute los? Gleich zwei Menschen hintereinander fragen nach derselben Sache. Bisher hatte eigentlich kaum jemand um Beratung zu dieser Frage gebeten.“
Nachdem ich dem Mann seine Frage beantwortet hatte, sagte ich aus Neugier zu meiner Kollegin M: „Da fragt schon wieder jemand so etwas.“ Ich hatte diese Bemerkung ohne besondere Absicht gemacht, doch der Mann nahm sie sich zu Herzen. Ich hätte nicht erwartet, dass er so empfindlich darauf reagieren würde. Er war der Meinung, ich hätte diese Bemerkung nicht machen dürfen, und reichte eine Beschwerde gegen mich ein, weil er mein Verhalten als unfreundlich empfand.
Nach den Vorschriften unseres Krankenhauses muss man bei einer solchen Beschwerde nicht nur mit einer Geldstrafe und Kritik rechnen, sondern sich auch bei einer Sitzung zur Beurteilung solcher Vorfälle im Krankenhausverbund selbstkritisch zu seinem Verhalten äußern. Damit würde ich im gesamten Krankenhausverbund mein Gesicht verlieren.
Die erneute Beschwerde rüttelte mich wach. Als ich zur Ruhe gekommen war, dachte ich darüber nach: Wie konnte mir als Kultivierende etwas passieren, das selbst gewöhnliche Menschen vermeiden können? Hatte ich etwa die Xinxing-Prüfung bei der ersten Beschwerde nicht gut bestanden?
Nach der ersten Beschwerde hatte ich nicht richtig nach meinen Anhaftungen gesucht und mich nicht von Grund auf verändert. Ich hatte die Kultivierung nicht ernst genug genommen. Dieses Mal durfte ich nicht wieder oberflächlich darüber hinweggehen. Als ich gründlich nach innen schaute, erkannte ich, dass ich schon seit Langem meinen Mund nicht kultivierte und einfach aussprach, was mir gerade in den Sinn kam. Außerdem entdeckte ich bei mir viele schlechte menschliche Gesinnungen wie die Neigung, mich zu beschweren, Groll, Neugier, Kampfgeist und Rachsucht.
Als ich erfuhr, dass auch dieser Mann im Dienstleistungsbereich tätig war, verstand ich sofort, warum er so empfindlich reagiert hatte. Als er meine überflüssige Bemerkung hörte, muss er das Gefühl gehabt haben, nicht einmal den grundlegendsten Respekt zu erfahren. Als Dafa-Praktizierende hatte ich ihn nicht respektiert und keine Rücksicht auf seine Gefühle genommen. Das war wirklich mein Fehler, und ich entschuldigte mich im Stillen aufrichtig bei ihm.
Obwohl ich mich bereits seit über zwanzig Jahren im Dafa kultiviere, hatte ich keine strengen Anforderungen an mich selbst gestellt, und meine Xinxing war immer noch so schlecht. Dadurch hatte ich dem Meister Sorgen bereitet. Ich schämte mich zutiefst vor dem Meister, und gestand meinen Fehler vor dem Meister ein.
Obwohl ich meinen Fehler eingestanden hatte, war mir nicht wohl dabei. Ich hatte immer das Gefühl, dass all mein Denken nur um mich selbst kreiste, dass ich mich ständig um mein „Ego“ drehte und nur daran dachte, wie ich mich selbst erhöhen und dem Leiden entkommen könnte.
Jetzt ist die Zeit der Fa-Berichtigung. Die Drangsale, denen ich begegne, können doch nicht nur dazu dienen, meine persönliche Xinxing zu erhöhen. Wenn das Böse damit Erfolg hätte, würde es nicht nur dem Ruf und dem Ansehen der Dafa-Jünger schaden, sondern auch die Errettung der Menschen und die Bestätigung des Fa beeinträchtigen.
Selbst wenn ich Fehler gemacht habe, bin ich eine Kultivierende, die sich nach den Prinzipien des Dafa richtet. Wenn Dafa-Praktizierende etwas falsch machen, können sie sich im Dafa berichtigen: Wenn sie hinfallen, können sie wieder aufstehen.
Unter der Anleitung des Dafa beschloss ich, über die persönliche Kultivierung hinauszugehen, um Dafa zu bestätigen. In meinem Herzen verneinte ich entschlossen die üblen Arrangements der alten Mächte. Ich verneinte sogar die Existenz der alten Mächte selbst und ließ gleichzeitig mein egoistisches Herz los.
Allmählich entstanden in mir aufrichtige Gedanken. Mir wurde bewusst, wie bedauernswert die gewöhnlichen Menschen sind. War nicht auch der Mann, der sich über mich beschwert hatte, ein Lebewesen, das wegen des Fa gekommen ist? Ich ließ nicht zu, dass das Böse ihn kontrollierte, sodass er den Ruf der Dafa-Jünger schädigte, die Dafa-Jünger störte und dadurch Karma erzeugte.
Mir ging es allein darum, den Ruf des Dafa zu schützen und an die Zukunft der gewöhnlichen Menschen zu denken, nicht darum, ob ich mein Gesicht verlor oder eine Geldstrafe zahlte. Während ich nach innen schaute und nach meinen Anhaftungen suchte, bat ich den Meister um Hilfe.
Ich glaubte fest, dass der Meister an meiner Seite war, und da zeigte sich unerwartet ein Ausweg. Am Tag nach dem Vorfall gab mir der Meister einen Hinweis: Ich solle zur Beschwerdestelle gehen und alles klarstellen: Ich hatte mich nicht unfreundlich verhalten; eine unbedachte Äußerung hatte bei dem Angehörigen zu einem Missverständnis geführt. Die Abteilungsleitung rief den Mann an, um noch einmal mit ihm darüber zu sprechen. Auch er bestätigte, dass mein Verhalten nicht unfreundlich gewesen sei und er lediglich einen Vorschlag gemacht habe. So wurde die Beschwerde dank der Unterstützung und Hilfe des Meisters als unbegründet eingestuft.
Bei der ersten Beschwerde hatte ich einen egoistischen Standpunkt eingenommen und das Ergebnis war ziemlich schlecht. Zwar kannten die Kollegen meinen Charakter im Alltag, dennoch hatte es negative Auswirkungen.
Bei der erneuten Beschwerde hatte ich unter der Anleitung des Dafa meine aufrichtigen Gedanken gefestigt und die alten Mächte vollständig verneint. Ich schätzte die vom Meister für mich arrangierte Gelegenheit zur Erhöhung, legte das egoistische Herz ab, trat aus der persönlichen Kultivierung heraus, vertrat den Standpunkt, das Fa zu schützen und an andere zu denken und bat den Meister um Hilfe. Erst dadurch war das Ergebnis der zweiten Beschwerde so völlig anders ausgefallen als das der ersten.
Ich kultiviere mich seit über zwanzig Jahren, habe aber nicht richtig auf die Worte des Meisters gehört. Beim Fa-Lernen war ich nicht mit dem Herzen dabei, und auch die morgendlichen Übungen hatte ich nicht regelmäßig gemacht. Die üble Parteikultur steckt noch tief in mir. Ich hegte ein Herz des Strebens, wollte Bequemlichkeit und das sogenannte Glück der Menschenwelt, sträubte mich dagegen zu leiden und konnte meine grundlegenden Anhaftungen nicht loslassen.
Der Meister sagt:
„Denkt einmal wirklich nach, was ihr nicht loslassen könnt? In der Geschichte gab es schon Ehre für euch, ihr habt prächtige Tage gehabt und auch riesengroße dämonische Schwierigkeiten ertragen. In den langen Zeiten des Wartens habt ihr alles Mögliche erlebt, nur um auf den heutigen Tag zu warten. Der Logik nach sollt ihr auch diesen Weg zum Schluss gut gehen. Ob man es bei der Fa-Bestätigung gut oder nicht gut macht, das liegt ausschließlich an jedem selbst.“ (Fa-Erklärung während der Podiumsdiskussion von NTDTV, 06.06.2009)
Ja! Leben für Leben haben wir so viele Drangsale durchlebt. Heute sind wir auf dem Weg zum Göttlichen, was gibt es da noch, das wir nicht loslassen können? Ob ein Kultivierender es gut oder schlecht macht, liegt immer an ihm selbst. Wie können wir uns als Dafa-Jünger also tatsächlich und wahrhaftig kultivieren? Wie können wir die drei Dinge gut machen und bei der Errettung der Lebewesen unser Möglichstes tun? Wie können wir der heiligen Bezeichnung „Dafa-Jünger“ gerecht werden?
Die einzige Antwort darauf ist: mehr Fa lernen, das Fa mit ganzem Herzen lernen, mehr Fa auswendig lernen und uns dem Fa angleichen.
In der knappen Zeit, die noch bleibt, solange die Fa-Berichtigung andauert, werde ich auf den Meister hören, eine qualifizierte Dafa-Jüngerin sein und mein Gelübde erfüllen!
Ich danke Ihnen, verehrter Meister!